Der Duft von frisch gebackenem Kuchen ist ein unvergleichliches Erlebnis, das Erinnerungen weckt und Herzen erwärmt. Besonders fruchtige Kuchen haben die Fähigkeit, mit ihrer natürlichen Süße und Frische zu verzaubern. Dieser schwedische Birnenkuchen ist ein Paradebeispiel dafür, wie einfache Zutaten zu einem wahren Genuss werden können.
Stell dir vor, wie der weiche, saftige Teig zerfällt und die zarten Birnenstücke auf der Zunge zergehen. Dieses Rezept ist eine Hommage an die Einfachheit und den authentischen Geschmack, der auch dich begeistern wird. Begib dich mit uns auf eine kulinarische Reise in die gemütliche Welt des schwedischen Backens und entdecke diesen köstlichen Birnenkuchen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfachheit und Zugänglichkeit: Die Zubereitung erfordert keine besonderen Backkünste und die Zutaten sind leicht im Supermarkt erhältlich. Selbst Backanfänger werden mit diesem Rezept mühelos glänzen.
- Vielseitigkeit: Ob als süßer Abschluss nach dem Essen, zum Nachmittagskaffee oder als Teil eines festlichen Buffets, dieser Kuchen passt zu jeder Gelegenheit. Seine dezente Süße macht ihn zu einem beliebten Begleiter.
- Aromatischer Genuss: Die Kombination aus reifen Birnen und einem zarten Teig sorgt für ein harmonisches Geschmackserlebnis, das durch eine leichte Vanillenote abgerundet wird. Der Duft allein ist schon ein Genuss.
- Flexibilität bei den Birnen: Du kannst nahezu jede Birnensorte verwenden, solange sie reif und saftig sind. Jede Sorte bringt ihre eigene Nuance mit, was den Kuchen immer wieder neu schmecken lässt.
- Perfekt für die Saison: Besonders im Herbst, wenn Birnen Hochsaison haben, entfaltet dieser Kuchen sein volles Potenzial. Er ist eine wunderbare Möglichkeit, saisonales Obst zu genießen.
Zutaten, die du brauchst
Für diesen klassischen schwedischen Birnenkuchen setzen wir auf frische und qualitativ hochwertige Zutaten, die den authentischen Geschmack hervorheben. Die Qualität der Birnen spielt hierbei eine entscheidende Rolle für das Endergebnis.

- reife birnen, fest und aromatisch: wähle süße, aber dennoch feste Birnen, die beim Backen ihre Form behalten und ihr volles Aroma entfalten.
- butter, weich bei raumtemperatur: sie sorgt für einen zarten Teig und eine angenehme Textur, die auf der Zunge zergeht.
- zucker, weiß oder braun: je nach Vorliebe kann weißer Zucker für eine klassische Süße oder brauner Zucker für eine leicht karamellige Note verwendet werden.
- eier, frisch und zimmertemperatur: sie binden den Teig und verleihen ihm eine lockere Konsistenz.
- mehl, weizenmehl: ein klassisches Allzweckmehl ist ideal für die Basis dieses Kuchens.
- backpulver: sorgt dafür, dass der Kuchen schön aufgeht und eine luftige Krume erhält.
- vanilleextrakt: verfeinert den Geschmack und ergänzt die Fruchtigkeit der Birnen wunderbar.
- zitronensaft, frisch gepresst: ein Hauch von Säure hebt die Süße hervor und verhindert, dass der Kuchen zu mächtig schmeckt.
- pflanzliches geliermittel (z.B. agar-agar): optional, um die Birnenstücke zu stabilisieren, falls sie sehr saftig sind.
Die genauen Mengenangaben für diese köstlichen Zutaten findest du detailliert in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Variationen
Vegane Variante: Für eine rein pflanzliche Version ersetze die Butter durch hochwertige Margarine oder Kokosöl und verwende statt Eiern einen Ei-Ersatz wie Apfelmus oder Leinsamen-Ei. Achte darauf, dass die verwendeten Zutaten von Natur aus vegan sind.
Zimt-Zucker-Bestreuung: Anstelle des Geliermittels kannst du die Birnenstücke vor dem Unterheben in einer Mischung aus Zimt und Zucker wälzen. Das gibt dem Kuchen eine zusätzliche weihnachtliche Note und macht ihn noch duftender.
Nussige Ergänzung: Füge dem Teig eine Handvoll gehackte Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse hinzu. Diese Nüsse verleihen dem Kuchen nicht nur eine interessante Textur, sondern auch ein zusätzliches Aroma, das hervorragend zu Birnen passt.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Vorbereitung des Ofens und der Form
Beginne damit, deinen Backofen auf die empfohlene Temperatur von 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Eine gleichmäßige Temperatur ist entscheidend für ein perfektes Backergebnis und sorgt dafür, dass der Kuchen gleichmäßig gart und die gewünschte Bräunung erhält. Nimm dir auch gleich eine passende runde Kuchenform zur Hand, idealerweise mit einem Durchmesser von etwa 24-26 cm.
Nun ist es an der Zeit, die Kuchenform gründlich vorzubereiten. Fette sie großzügig mit weicher Butter ein, sodass wirklich jede Ecke und jeder Rand gut bedeckt ist. Anschließend bestäubst du die eingefettete Form mit einer dünnen Schicht Mehl. Klopfe überschüssiges Mehl vorsichtig aus der Form heraus. Dieses Vorgehen verhindert, dass der fertige Kuchen an der Form kleben bleibt und erleichtert das spätere Stürzen erheblich.
Schritt 2: Cremiges Teigfundament schaffen
Nimm eine ausreichend große Rührschüssel zur Hand, in die alle Zutaten bequem hineinpassen. Gib die weiche Butter, die du zuvor auf Raumtemperatur hast kommen lassen, hinein. Füge den Zucker hinzu, sei es weißer oder brauner Zucker, je nachdem, welche Geschmacksrichtung du bevorzugst. Schlage nun Butter und Zucker mit einem elektrischen Handmixer oder einer Küchenmaschine kräftig auf. Ziel ist es, eine helle, luftige und cremige Masse zu erhalten, die fast wie eine schaumige Wolke aussieht. Dies dauert in der Regel mehrere Minuten und ist ein wichtiger Schritt für die Textur des Kuchens.
Sobald die Butter-Zucker-Masse perfekt cremig ist, beginnst du damit, die Eier hinzuzufügen. Gib die Eier einzeln hinzu und schlage die Masse nach jeder Zugabe gründlich durch. So stellst du sicher, dass sich die Eier optimal mit der Butter-Zucker-Masse verbinden und der Teig eine stabile Emulsion bildet. Achte darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, da sie sich dann besser mit der Butter verbinden und der Teig nicht gerinnt. Wenn die Eier kalt sind, kannst du sie kurz in warmem Wasser erwärmen, bevor du sie hinzufügst.
Im Anschluss an die Eier gibst du den Vanilleextrakt hinzu, der für sein köstliches Aroma bekannt ist und den Teig wunderbar verfeinert. Auch der frisch gepresste Zitronensaft wird nun hinzugefügt. Der Zitronensaft balanciert die Süße aus und verleiht dem Kuchen eine angenehme Frische, die besonders gut zu den Birnen passt. Schlage die Masse nochmals kurz durch, bis alle flüssigen Aromen gut eingearbeitet sind.
Schritt 3: Trockene Zutaten und das Geheimnis eines lockeren Teigs
Suche dir eine separate Schüssel und gib dort das Weizenmehl hinein. Messe die exakte Menge ab, um sicherzustellen, dass das Verhältnis der trockenen Zutaten stimmt. Füge nun das Backpulver hinzu. Das Backpulver ist entscheidend für die Lockerheit des Kuchens, da es beim Backen Kohlendioxid freisetzt und den Teig aufgehen lässt.
Vermenge die trockenen Zutaten, also Mehl und Backpulver, gründlich miteinander. Ein kleiner Schneebesen eignet sich hierfür hervorragend. Durch das Vermengen stellst du sicher, dass das Backpulver gleichmäßig im Mehl verteilt ist. Dies ist wichtig, damit der Kuchen überall gleichmäßig aufgeht und keine trockenen oder klumpigen Stellen entstehen. Ein wichtiger Tipp ist, das Mehl vor dem Abmessen kurz aufzulockern, indem du es mit einem Löffel durchrührst.
Nun kommt der Moment, an dem die trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten gegeben werden. Gib die Mehlmischung schrittweise zur Butter-Ei-Zucker-Masse. Verwende dabei einen Teigschaber oder einen Holzlöffel und mische die Zutaten nur so lange, bis sie gerade eben verbunden sind. Übermäßiges Rühren kann dazu führen, dass das Gluten im Mehl aktiviert wird, was den Kuchen zäh machen kann. Ziel ist ein gerade so homogener Teig, der noch leicht klumpig sein darf.
Schritt 4: Die Stars des Kuchens – die Birnen vorbereiten
Nun widmen wir uns den Hauptdarstellern unseres Kuchens: den reifen Birnen. Nimm die vorbereiteten Birnen zur Hand. Zuerst schälst du sie sorgfältig mit einem Sparschäler oder einem kleinen Messer. Achte darauf, möglichst dünne Schichten zu entfernen, um möglichst viel Fruchtfleisch zu erhalten. Anschließend halbierst du die Birnen und entfernst mit einem kleinen Löffel oder einem spitzen Messer das Kerngehäuse. Dieser Schritt ist wichtig, um harte Kerne und Fasern zu entfernen, die beim Essen stören würden.
Sobald die Birnen geschält und entkernt sind, geht es an das Schneiden. Du hast hierbei verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, welche Textur du im Kuchen bevorzugst. Du kannst die Birnen in dünne Spalten schneiden, was besonders schön aussieht und die Fruchtstruktur gut zur Geltung bringt. Alternativ kannst du sie auch in mundgerechte Würfel schneiden. Achte darauf, dass die Stücke nicht zu groß sind, damit sie gleichmäßig mit dem Teig garen können. Wenn du besonders saftige Birnen verwendest, kannst du optional eine Prise des pflanzlichen Geliermittels wie Agar-Agar unter die Birnenstücke mischen, um zu verhindern, dass zu viel Saft austritt.
Nachdem alle Birnen vorbereitet sind, ist es an der Zeit, sie sanft unter den Teig zu heben. Gib die geschnittenen Birnenstücke vorsichtig in die Schüssel mit dem Teig. Verwende nun deinen Teigschaber und hebe die Birnen vorsichtig unter den Teig. Versuche dabei, den Teig so wenig wie möglich zu bewegen. Das Ziel ist es, die Birnenstücke gleichmäßig im Teig zu verteilen, ohne den Teig zu überarbeiten. So stellst du sicher, dass die Birnen im gesamten Kuchen zu finden sind und für ein saftiges Ergebnis sorgen.
Schritt 5: Ab in den Ofen – der Moment der Wahrheit
Nun ist dein schwedischer Birnenkuchen bereit für den Ofen. Nimm die vorbereitete Kuchenform, die du zu Beginn eingefettet und bemehlt hast. Gieße den gesamten Teig mit den eingearbeiteten Birnenstücken hinein. Verwende einen Teigschaber, um sicherzustellen, dass du jede letzte Spur Teig aus der Schüssel holst und den Teig gleichmäßig in der Form verteilst. Streiche die Oberfläche des Teigs mit dem Schaber glatt, damit der Kuchen eine gleichmäßige Höhe bekommt und gleichmäßig bräunt.
Schiebe die gefüllte Kuchenform vorsichtig in den vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene. Die Backzeit für diesen Kuchen beträgt in der Regel etwa 45 bis 50 Minuten. Die genaue Backzeit kann jedoch je nach Ofen leicht variieren, daher ist es wichtig, ein Auge darauf zu haben. Achte darauf, die Ofentür während der ersten 30 Minuten Backzeit möglichst nicht zu öffnen, um ein Zusammenfallen des Kuchens zu verhindern.
Um zu überprüfen, ob der Kuchen gar ist, machst du die klassische Zahnstocherprobe. Stecke nach etwa 45 Minuten einen dünnen Holzspieß oder Zahnstocher in die Mitte des Kuchens. Wenn beim Herausziehen keine feuchten Teigreste mehr am Spieß haften, ist der Kuchen perfekt gebacken. Falls noch Teig klebt, lasse den Kuchen weitere 5-10 Minuten backen und wiederhole die Probe. Der fertige Kuchen sollte eine schöne goldbraune Farbe haben und angenehm duften.
Schritt 6: Abkühlen lassen und genießen
Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, nimmst du ihn vorsichtig aus dem Ofen. Stelle die Kuchenform auf ein Kuchengitter und lasse den Kuchen darin für etwa 10-15 Minuten abkühlen. Dies ist ein wichtiger Schritt, da der Kuchen in der heißen Form noch sehr empfindlich ist. Durch dieses kurze Abkühlen im Form kann sich der Kuchen etwas setzen und lässt sich leichter stürzen.
Nach der ersten Abkühlzeit stürzt du den Kuchen vorsichtig auf das Kuchengitter. Löse ihn behutsam aus der Form, indem du eventuell mit einem dünnen Messer am Rand entlangfährst, falls nötig. Lasse den Kuchen nun vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen. Das vollständige Auskühlen ist wichtig, damit die Aromen sich entfalten können und der Kuchen seine endgültige Konsistenz erreicht. Wenn du den Kuchen zu früh anschneidest, kann er auseinanderfallen und die Textur ist nicht optimal.
Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, kannst du ihn endlich anschneiden und genießen. Serviere ihn pur, oder garniere ihn nach Belieben. Ein Hauch von Puderzucker, eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks frisch geschlagene Sahne machen diesen Kuchen zu einem wahren Festmahl. Genieße jeden Bissen dieses hausgemachten Meisterwerks!
Profi-Tipps für
Die Wahl der richtigen Birnen: Für den perfekten schwedischen Birnenkuchen sind reife, aber feste Birnen entscheidend. Sorten wie Conference, Williams Christ oder Abate Fetel eignen sich hervorragend, da sie beim Backen nicht zu matschig werden und ihr Aroma gut entfalten.
Gleichmäßige Teigkonsistenz: Achte darauf, die trockenen und feuchten Zutaten nur so lange zu vermischen, bis sie sich gerade verbunden haben. Zu langes Rühren kann das Gluten im Mehl aktivieren und den Kuchen zäh machen. Ein leicht ungleichmäßiger Teig vor dem Hinzufügen der Birnen ist oft besser.
Achtung bei der Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Beginne nach 40 Minuten mit der Stäbchenprobe. Wenn du unsicher bist, ob der Kuchen durch ist, lass ihn lieber noch ein paar Minuten länger drin. Ein leicht überbackener Kuchen ist besser als ein noch roher.
Variationen mit Gewürzen: Verleihe deinem Birnenkuchen eine zusätzliche Note, indem du dem Teig eine Prise Zimt, Muskatnuss oder Kardamom hinzufügst. Diese Gewürze ergänzen den Birnengeschmack wunderbar und sorgen für eine wärmere Aromatik.
Feuchtigkeit bewahren: Wenn du merkst, dass deine Birnen sehr saftig sind, kannst du die Spalten vor dem Unterheben kurz mit etwas Zitronensaft beträufeln. Das verhindert das Braunwerden und gibt zusätzlich eine leicht säuerliche Note, die die Süße ausbalanciert.
Serviervorschläge für
Dekoration
Nachdem der schwedische Birnenkuchen vollständig ausgekühlt ist, kann er nach Belieben dekoriert werden. Eine klassische und stets beliebte Variante ist das Bestäuben mit Puderzucker. Verwende dafür ein feines Sieb, um eine gleichmäßige und zarte Schicht zu erzielen. Ein paar frisch gehackte Mandeln oder Walnüsse auf der Oberfläche sorgen für zusätzlichen Biss und eine ansprechende Optik. Für einen Hauch von Eleganz kannst du auch ein paar dünne Birnenspalten dekorativ auf dem Kuchen anordnen, bevor du ihn in den Ofen schiebst oder nach dem Backen kurz unter den Grill legst, bis sie leicht karamellisiert sind.
Beilagen
Dieser köstliche Birnenkuchen entfaltet sein volles Potenzial, wenn er mit passenden Beilagen serviert wird. Eine Kugel cremiges Vanilleeis ist eine unwiderstehliche Kombination, die die Wärme des Kuchens perfekt ergänzt und für einen delightfulen Kontrast sorgt. Frisch geschlagene Sahne, leicht gesüßt und vielleicht mit einem Hauch Vanille aromatisiert, rundet den Genuss ab und verleiht dem Kuchen eine zusätzliche Leichtigkeit. Für Liebhaber von Milchprodukten ist ein Klecks Vanillepudding oder eine leichte Creme Anglaise eine hervorragende Ergänzung, die dem Gericht eine zusätzliche Dimension verleiht.
Kreative Servierideen
Serviere den Birnenkuchen in kleinen, einzelnen Portionen für ein Buffet oder eine Teeparty. Schneide ihn in Würfel und spieße sie auf kleine Holzspieße, garniert mit einem kleinen Blatt Minze. Eine weitere Idee ist es, den Kuchen als Basis für ein Dessert zu verwenden. Zerbröseln Sie ein Stück Kuchen und schichten Sie es mit einer Joghurtcreme und frischen Beeren in einem Glas. Dies schafft eine attraktive und raffinierte Dessertvariante. Für einen rustikalen Touch serviere den Kuchen auf einem schönen Holzbrett, vielleicht mit einer kleinen Schale Kompott oder einer Zimtsauce.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Solltest du wider Erwarten doch etwas von diesem wunderbaren schwedischen Birnenkuchen übrig haben, ist die Aufbewahrung denkbar einfach. Decke den vollständig ausgekühlten Kuchen luftdicht ab. Dies kann mit Frischhaltefolie geschehen, die du eng um den Kuchen wickelst, oder indem du ihn in eine gut schließende Kuchenbox legst. So geschützt, behält der Kuchen seine Frische und Feuchtigkeit für mehrere Tage.
Lagere den abgedeckten Kuchen am besten an einem kühlen Ort. Ein kühler Raum oder die Speisekammer sind ideal. Wenn es sehr warm ist oder du den Kuchen länger aufbewahren möchtest, ist der Kühlschrank die bessere Wahl. Achte darauf, dass er gut abgedeckt ist, um das Austrocknen zu verhindern und keine Fremdgerüche anzunehmen.
Bei richtiger Lagerung schmeckt der Kuchen auch nach zwei bis drei Tagen noch hervorragend. Er entwickelt sogar noch etwas mehr Geschmack, da die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Die Textur bleibt ebenfalls wunderbar erhalten, insbesondere wenn er luftdicht verpackt ist.
Einfrieren
Wenn du eine größere Menge gebacken hast oder einfach für spätere Gelegenheiten vorsorgen möchtest, lässt sich schwedischer Birnenkuchen auch sehr gut einfrieren. Achte darauf, dass der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, bevor du ihn einfrierst. Warmer Kuchen kann im Gefrierschrank zu Kondenswasserbildung führen, was die Qualität beeinträchtigt.
Schneide den Kuchen am besten in einzelne Portionen. Dies erleichtert das Auftauen einzelner Stücke, ohne den gesamten Kuchen auftauen zu müssen. Wickle jedes Kuchenstück einzeln fest in Frischhaltefolie ein und lege es anschließend in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Dose. Durch die doppelte Verpackung schützt du den Kuchen optimal vor Gefrierbrand.
Im Gefrierschrank ist der Birnenkuchen gut verpackt für etwa 2 bis 3 Monate haltbar. Achte darauf, das Einfrierdatum auf der Verpackung zu vermerken, damit du den Überblick behältst. So hast du immer ein Stück hausgemachten Genuss griffbereit.
Aufwärmen
Wenn du den schwedischen Birnenkuchen aus dem Gefrierschrank oder dem Kühlschrank holst und ihn wieder aufwärmen möchtest, gibt es mehrere schonende Methoden. Die beste Methode ist im Ofen. Heize deinen Backofen auf etwa 150 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Lege das Kuchenstück auf ein kleines Backblech oder direkt auf den Rost.
Lasse den Kuchen im vorgeheizten Ofen für etwa 10-15 Minuten erwärmen, oder bis er angenehm temperiert ist. Dies bewahrt die zarte Textur des Kuchens am besten. Vermeide es, ihn bei zu hoher Temperatur aufzuwärmen, da er sonst trocken werden oder an der Oberfläche verbrennen könnte. Ein leichtes Anwärmen reicht oft schon aus, um den Genuss wiederherzustellen.
Alternativ kannst du den Kuchen auch kurz in der Mikrowelle erwärmen, allerdings ist diese Methode weniger empfehlenswert, da sie die Textur verändern kann und der Kuchen schnell trocken wird. Wenn du dich für die Mikrowelle entscheidest, verwende die niedrigste Stufe und erwärme ihn nur für sehr kurze Intervalte, bis er handwarm ist. Oftmals ist das Aufwärmen im Ofen die bessere Wahl für ein optimales Ergebnis.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Birnensorten eignen sich am besten für diesen Kuchen?
Für den schwedischen Birnenkuchen eignen sich am besten feste, aber reife Birnensorten, die ihr Aroma gut entfalten, aber beim Backen ihre Form behalten. Klassische Sorten wie Conference, Williams Christ, Bosc oder Anjou sind hervorragende Optionen. Vermeide zu weiche oder mehlig werdende Birnen, da diese im Kuchen zu musig werden könnten. Achte darauf, dass die Birnen süß genug sind, da der Kuchen ansonsten etwas fade schmecken könnte. Wenn deine Birnen nicht besonders süß sind, kannst du die Zuckermenge im Teig leicht erhöhen, um dies auszugleichen. -
Warum wird mein Kuchen nach dem Backen trocken? Was kann ich dagegen tun?
Ein trockener Kuchen kann verschiedene Ursachen haben. Einer der häufigsten Gründe ist eine zu lange Backzeit oder eine zu hohe Backtemperatur. Überprüfe deinen Ofen, ob die eingestellte Temperatur korrekt ist, und beginne frühzeitig mit der Stäbchenprobe. Auch die Verwendung von zu wenig Butter oder Flüssigkeit im Teig kann zu Trockenheit führen. Achte auf die genauen Mengenangaben im Rezept. Wenn der Kuchen doch einmal zu trocken geraten ist, kannst du ihn nach dem Abkühlen vorsichtig mit einem Zuckersirup oder einem leichten Fruchtsaft beträufeln, um ihn wieder saftiger zu machen. Eine andere Methode ist, ihn vor dem Servieren mit einer leichten Creme oder Sahne zu kombinieren. -
Kann ich das Rezept auch mit anderem Obst wie Äpfeln oder Pflaumen zubereiten?
Ja, dieses Rezept ist sehr flexibel und eignet sich hervorragend für andere Früchte. Äpfel sind eine ausgezeichnete Alternative zu Birnen und ergeben ebenfalls einen wunderbar saftigen Kuchen. Achte hierbei auf säuerliche Sorten wie Boskoop oder Braeburn, die einen guten Kontrast zur Süße des Teiges bilden. Auch Pflaumen, Kirschen oder sogar Beeren können verwendet werden, wobei die Backzeit und die Saftigkeit der Früchte berücksichtigt werden müssen. Bei sehr saftigen Früchten empfiehlt es sich, eventuell die Menge des Geliermittels anzupassen oder die Früchte vorab leicht auszudrücken, um eine zu feuchte Kuchenkonsistenz zu vermeiden. Experimentiere ruhig und finde deine Lieblingsfruchtkombination!
Schwedischer Birnenkuchen
- Total Time: 60 minutes
- Yield: 8 servings
- Diet: Vegetarian
Description
Ein saftiger und aromatischer Kuchen, der die Süße reifer Birnen mit einem zarten Teig vereint. Perfekt für Kaffee und Kuchen oder als Dessert.
Ingredients
Zutaten für den Schwedischen Birnenkuchen:
- Reife Birnen, fest und aromatisch
- Butter, weich bei Raumtemperatur
- Zucker, weiß oder braun
- Eier, frisch und Zimmertemperatur
- Mehl, Weizenmehl
- Backpulver
- Vanilleextrakt
- Zitronensaft, frisch gepresst
- Pflanzliches Geliermittel (z.B. Agar-Agar)
Instructions
Anleitung für den Schwedischen Birnenkuchen:
- Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
- Eine runde Kuchenform mit etwas Butter einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.
- In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker cremig schlagen.
- Nach und nach die Eier hinzufügen und gut durchschlagen.
- Vanilleextrakt und Zitronensaft dazugeben.
- In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermengen.
- Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten Zutaten mischen, bis alles gut kombiniert ist.
- Die reifen Birnen schälen und entkernen.
- Die Birnen in dünne Spalten oder Würfel schneiden.
- Die vorbereiteten Birnen vorsichtig unter den Teig heben.
- Den Teig in die vorbereitete Form gießen und glatt streichen.
- Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 45-50 Minuten lang backen oder bis er goldbraun ist und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
Notes
Tipps und Lagerung für den Schwedischen Birnenkuchen:
- Lagere den Kuchen in Frischhaltefolie.
- Erhitze ihn sanft im Ofen.
- Serviere mit Schlagsahne oder Vanilleeis.
- Verwende reife Birnen für besten Geschmack.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 45 minutes
- Category: Dessert
- Method: Baking
- Cuisine: Swedish
Nutrition
- Serving Size: 1 serving
- Calories: 320 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 180mg
- Fat: 15g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 45g
- Fiber: 3g
- Protein: 4g
- Cholesterol: 25mg




