Schneelawine: Das himmlische Hähnchen-Beeren-Gericht für gemütliche Tage

Martina Ávila

Manchmal sind es die unerwarteten Kombinationen, die uns kulinarisch verzaubern und von denen wir nicht wussten, dass wir sie brauchen. Dieses Rezept ist ein Paradebeispiel dafür, eine wahre Geschmacksexplosion, die dich auf eine Reise entführt. Es verspricht nicht nur Gaumenfreuden, sondern auch ein Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst. Bereite dich auf etwas Besonderes vor, das deine Sinne beleben wird.

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, sehnen wir uns nach warmen, tröstenden Gerichten, die uns von innen heraus wärmen. Dieses Gericht, das wir liebevoll „Schneelawine” nennen, ist genau das – ein kulinarisches Meisterwerk, das Gemütlichkeit und Genuss vereint. Seine Einzigartigkeit liegt in der perfekten Balance zwischen bekannten und überraschenden Elementen, die zusammen ein harmonisches Ganzes bilden. Lass dich von dieser winterlichen Kreation verzaubern und bringe etwas Magie auf deinen Teller.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Einzigartige Geschmackskombination: Eine überraschende Harmonie aus herzhaftem Hähnchen und fruchtigen Beeren, die deine Geschmacksknospen tanzen lässt.
  • Schnelle Zubereitung: Trotz des raffinierten Geschmacks ist dieses Gericht erstaunlich schnell zubereitet und somit perfekt für den Alltag.
  • Vielseitigkeit: Ob als Hauptgericht oder als besonderer Akzent bei einer Feier, die „Schneelawine” passt sich jedem Anlass an.
  • Gesund und nahrhaft: Reich an Proteinen und Vitaminen, bietet dieses Gericht nicht nur Geschmack, sondern auch wertvolle Nährstoffe für deinen Körper.
  • Beeindruckender Auftritt: Mit seinem Namen und seiner kreativen Präsentation ist dieses Gericht ein echter Hingucker und wird deine Gäste begeistern.

Zutaten, die du brauchst

Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für den Erfolg jedes Rezepts, und bei dieser „Schneelawine” bildet da keine Ausnahme. Wir setzen auf frische, hochwertige Produkte, die den Geschmack abrunden und intensivieren. Achte bei deinem Einkauf auf Frische und Saisonalität, um das beste Ergebnis zu erzielen. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle, um das perfekte Zusammenspiel der Aromen zu gewährleisten.

Schneelawine, die an kalten Tagen euer Herz erwärmt!

  • hähnchenbrust, frisch oder gefroren, gut gewürzt: das Herzstück unseres Gerichts, sorgt für Saftigkeit und herzhaften Biss.
  • frische beeren, mischung aus himbeeren und blaubeeren: bringen eine süß-säuerliche Note und leuchtende Farben ins Spiel.
  • cremiger frischkäse, bei zimmertemperatur: bindet die Sauce und verleiht ihr eine samtige, luxuriöse Textur.
  • pflanzliche brühe, gemüsebrühe oder hühnerbrühe ohne alkohol: die flüssige Basis, die die Aromen verbindet und die Konsistenz optimiert.
  • agar-agar, pflanzliches geliermittel: sorgt für die richtige Textur, ein wesentlicher Bestandteil der „Schneelawine”.
  • zitrone, frisch gepresster saft: ein Hauch von Säure, der die Süße der Beeren ausbalanciert und Frische bringt.
  • kräuter der provence, mischung aus getrockneten kräutern wie thymian und rosmarin: verleihen dem Gericht eine aromatische Tiefe und mediterranen Touch.

Die genauen Mengenangaben und weiteren Details findest du natürlich in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags, damit deine „Schneelawine” perfekt gelingt.

Variationen

Diese „Schneelawine” ist ein kulinarisches Chamäleon und lässt sich wunderbar an deine persönlichen Vorlieben anpassen. Ob du auf tierische Produkte verzichtest, Kohlenhydrate reduzieren möchtest oder einfach neue Geschmacksrichtungen erkunden willst, die Möglichkeiten sind schier endlos. Jede Abwandlung eröffnet neue Geschmackswelten und macht das Gericht zu deinem ganz persönlichen Favoriten.

Für eine vegane Variante kannst du das Hähnchen durch festen Tofu ersetzen, den du vorher gut anbrätst, bis er knusprig ist. Anstelle von Frischkäse eignet sich eine vegane Frischkäsealternative auf Basis von Cashewkernen oder Soja. Die tierische Brühe ersetzt du durch eine kräftige Gemüsebrühe. So zauberst du eine köstliche vegane Schneelawine, die niemanden vermissen lässt.

Wenn du dich kohlenhydratarm (Low Carb) ernährst, kannst du die Menge der Beeren etwas reduzieren und stattdessen mehr auf aromatisches Gemüse wie z.B. kleine Brokkoliröschen oder zarte grüne Bohnen setzen, die du kurz mitkochst. Anstelle von Agar-Agar kannst du auch ein anderes Geliermittel verwenden, das für Low-Carb-Ernährung geeignet ist. Achte zudem darauf, dass die verwendete Brühe möglichst wenig Kohlenhydrate enthält. So bleibt das Gericht leicht und bekömmlich.

Eine weitere spannende Idee ist die Integration von asiatischen Aromen. Ersetze die Kräuter der Provence durch eine Mischung aus Ingwer, Knoblauch und Chili. Ein Schuss Sojasauce oder Tamari rundet das Gericht ab und verleiht ihm eine würzige, umami-reiche Tiefe. Dieses Upgrade verwandelt die „Schneelawine” in ein exotisches Gericht, das deine Geschmacksnerven aufs Neue herausfordert und begeistert.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Vorbereitung des Hähnchens

Beginne damit, die Hähnchenbrust gründlich vorzubereiten. Wenn du gefrorenes Hähnchen verwendest, stelle sicher, dass es vollständig aufgetaut ist. Schneide es dann in gleichmäßige, mundgerechte Würfel. Die Größe der Würfel sollte konsistent sein, damit sie gleichmäßig garen können. Das sorgt für eine gleichmäßige Textur im fertigen Gericht und verhindert, dass einzelne Stücke übergart oder noch roh sind. Achte darauf, dass keine unnötigen Sehnen oder Fettstücke am Fleisch verbleiben, um die beste Qualität zu erzielen.

Heize eine mittelgroße Pfanne bei mittlerer Hitze gut vor. Gib einen kleinen Schuss neutrales Pflanzenöl hinein, das den hohen Temperaturen standhält, ohne zu verbrennen. Lasse das Öl kurz warm werden. Gib dann die vorbereiteten Hähnchenwürfel in die heiße Pfanne. Brate das Hähnchen für etwa 5-7 Minuten an, bis es von allen Seiten eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat. Dieser Schritt ist entscheidend für die Röstaromen und die Textur des Hähnchens.

Würze das angebratene Hähnchen großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, während es noch in der Pfanne ist. Verteile die Gewürze gut, damit jedes Stück Hähnchen perfekt abgeschmeckt ist. Das Salz und der Pfeffer intensivieren den Eigengeschmack des Hähnchens und bereiten es auf die weiteren Aromen vor. Lasse das Hähnchen für diesen Schritt kurz beiseite. Es muss noch nicht vollständig durchgegart sein, da es später nochmals erhitzt wird.

Schritt 2: Hinzufügen der Beeren und des Frischkäses

Nun ist es an der Zeit, die frischen Beeren hinzuzufügen. Gib die gewaschenen Beeren – eine Mischung aus Himbeeren und Blaubeeren ist ideal – direkt in die Pfanne zu dem angebratenen Hähnchen. Die leicht säuerliche und süße Note der Beeren wird einen wunderbaren Kontrast zum herzhaften Hähnchen bilden und dem Gericht eine fruchtige Frische verleihen. Achte darauf, dass die Beeren nicht zerfallen, sondern ihre Form weitgehend behalten.

Lasse die Beeren für etwa 3 Minuten sanft köcheln, bis sie leicht aufplatzen und ihren Saft abgeben. Dieser Saft vermischt sich mit den Röstaromen des Hähnchens und schafft eine köstliche Grundlage für die Sauce. Rühre dabei vorsichtig um, um ein Anbrennen zu verhindern und eine gleichmäßige Verteilung der Beeren zu gewährleisten. Der Prozess sollte nicht zu lange dauern, damit die Beeren nicht matschig werden.

Nimm die Pfanne vom Herd und lasse die Mischung aus Hähnchen und Beeren für einen Moment leicht abkühlen. Gib nun den cremigen Frischkäse hinzu, der Zimmertemperatur haben sollte, damit er sich gut und klümpchenfrei verteilen lässt. Rühre den Frischkäse sorgfältig unter, bis er sich vollständig mit der Hähnchen-Beeren-Mischung verbunden hat und eine cremige Konsistenz entsteht. Der Frischkäse bindet die Sauce und macht sie wunderbar geschmeidig.

Schritt 3: Die Basis der Sauce

Gieße langsam die pflanzliche oder Hühnerbrühe zur Hähnchen-Beeren-Frischkäse-Mischung. Die Brühe ist entscheidend für die flüssige Konsistenz und die Geschmacksentwicklung der Sauce. Achte darauf, dass die Brühe nicht zu heiß ist, wenn du sie hinzufügst, um den Frischkäse nicht ausflocken zu lassen. Eine lauwarme Brühe ist ideal, um eine homogene Masse zu erhalten.

Rühre alles gut durch, bis sich die Brühe vollständig mit den anderen Zutaten verbunden hat. Die Mischung sollte nun eine flüssigere, aber immer noch sämige Konsistenz aufweisen. Stelle die Pfanne wieder auf den Herd und erhitze die Mischung bei moderater Hitze. Bringe die gesamte Masse langsam zum Kochen. Während des Aufkochens ist stetiges Rühren wichtig, um ein Anhaften am Pfannenboden zu verhindern und eine gleichmäßige Erwärmung sicherzustellen. Achte darauf, dass die Hitze nicht zu stark ist, um ein Überkochen zu vermeiden.

Lasse die Sauce für einige Minuten leicht köcheln, damit sich die Aromen optimal entfalten und die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Die Hitze sollte so eingestellt sein, dass die Sauce sanft simmert und nicht wild blubbert. Dies erlaubt den Zutaten, ihre Aromen freizusetzen und miteinander zu verschmelzen, während die Flüssigkeit leicht reduziert und die Sauce dadurch dicker wird. Probiere die Sauce zwischendurch und schmecke sie gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer ab, um die perfekte Balance zu erzielen. Vergiss nicht, dass der Frischkäse bereits eine gewisse Würze mitbringt.

Schritt 4: Das Geheimnis der „Schneelawine” – Agar-Agar

Jetzt kommt der entscheidende Schritt für die charakteristische Textur der „Schneelawine”: die Zugabe von Agar-Agar. In einer kleinen Schüssel löse das Agar-Agar gemäß der Anweisungen auf der Verpackung in etwas kaltem Wasser auf. Die genaue Menge hängt von der Art des Agar-Agars ab, aber typischerweise wird ein Teelöffel auf 200 ml Flüssigkeit empfohlen. Stelle sicher, dass sich das Pulver vollständig aufgelöst hat und keine Klümpchen mehr vorhanden sind, da es sonst nicht richtig geliert.

Gieße die aufgelöste Agar-Agar-Lösung zügig und gleichmäßig in die köchelnde Hähnchen-Beeren-Mischung. Rühre sofort und kräftig um, um sicherzustellen, dass sich das Geliermittel überall verteilt. Es ist wichtig, die Mischung nach Zugabe des Agar-Agars erneut kurz aufzukochen und für etwa 1-2 Minuten köcheln zu lassen. Dieser Schritt ist notwendig, damit das Agar-Agar seine volle geliermittelnde Wirkung entfalten kann. Achte darauf, die Pfanne konstant in Bewegung zu halten, damit nichts anbrennt.

Nachdem die Agar-Agar-Mischung aufgekocht wurde, nimm die Pfanne sofort vom Herd. Die „Schneelawine” beginnt nun, ihre feste, aber dennoch cremige Konsistenz anzunehmen. Lasse die Mischung bei Raumtemperatur langsam abkühlen. Während des Abkühlens wird die Masse bereits beginnen, sich zu festigen. Vermeide es, die Mischung zu früh zu bewegen oder umzurühren, da dies die geliermittelnde Wirkung beeinträchtigen könnte. Die langsame Abkühlung ist entscheidend für die perfekte Textur.

Schritt 5: Der letzte Schliff und die Ruhezeit

Sobald die „Schneelawine” bei Raumtemperatur leicht angekühlt ist und eine erste Konsistenz entwickelt hat, ist es an der Zeit für den letzten Schliff. Gib nun den frisch gepressten Zitronensaft hinzu. Ein Spritzer Zitronensaft bringt eine wunderbare Frische und Säure, die die Süße der Beeren und die Cremigkeit des Frischkäses perfekt ausbalanciert. Rühre den Zitronensaft vorsichtig unter, damit sich seine Zitrusnote gleichmäßig verteilt.

Füge nun die Kräuter der Provence hinzu. Diese getrockneten Kräuter verleihen dem Gericht eine mediterrane Note und eine zusätzliche aromatische Tiefe. Verreibe die Kräuter zwischen deinen Fingern, bevor du sie hinzufügst, um ihre Aromen freizusetzen. Rühre die Kräuter gleichmäßig in die Masse ein. Schmecke die „Schneelawine” nun ein letztes Mal ab und passe die Würze bei Bedarf mit Salz, Pfeffer oder einem Hauch Zitrone an.

Decke die Pfanne oder eine geeignete Servierschüssel mit Frischhaltefolie ab und stelle sie für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist unerlässlich, damit die „Schneelawine” ihre endgültige, feste, aber dennoch zartschmelzende Konsistenz entwickeln kann. Die Kälte sorgt dafür, dass das Agar-Agar seine volle Wirkung entfaltet. Erst nach dieser Kühlzeit entfaltet sich die volle Aromenvielfalt und die perfekte Textur dieses einzigartigen Gerichts.

Schritt 6: Das Servieren und Genießen

Nach der Kühlzeit ist deine „Schneelawine” bereit zum Servieren. Du kannst sie direkt aus der Form oder der Pfanne servieren, oder sie vorsichtig auf einen Teller stürzen, um ihre Form zu präsentieren. Die Konsistenz sollte fest genug sein, um stabil zu bleiben, aber gleichzeitig so zart, dass sie auf der Zunge zergeht. Wenn sie sich nicht leicht stürzen lässt, kannst du die Form kurz in warmes Wasser tauchen oder mit einem Messer vorsichtig am Rand entlangfahren.

Um die Präsentation zu perfektionieren, kannst du die „Schneelawine” noch mit einigen frischen Beeren garnieren, die du vielleicht für diesen Zweck zurückbehalten hast. Ein kleiner Zweig frischer Kräuter, wie Rosmarin oder Thymian, kann ebenfalls eine ansprechende Dekoration sein. Auch ein Klecks frische Schlagsahne oder ein Löffel süßer Joghurt kann die Aromen ergänzen und für zusätzliche Cremigkeit sorgen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Serviere die „Schneelawine” als überraschendes Dessert oder als einzigartigen Hauptgang. Sie ist ein Gericht, das Neugier weckt und mit seiner ungewöhnlichen Kombination von Zutaten begeistert. Teile diesen besonderen kulinarischen Moment mit deinen Liebsten und genieße die Freude, die ein solch außergewöhnliches Rezept bereiten kann. Es ist ein Beweis dafür, dass Kochen oft von Mut und Experimentierfreude lebt.

Profi-Tipps für

Frische ist Trumpf: Achte bei den Beeren auf eine hohe Qualität. Tiefkühlbeeren sind eine gute Alternative, aber frische Beeren bringen oft das intensivere Aroma und die schönere Textur mit sich, was für die „Schneelawine” entscheidend ist. Bio-Qualität ist hierbei besonders empfehlenswert, da sie oft intensiver schmecken.

Die richtige Brühe: Wähle eine Brühe, die gut gewürzt ist, aber nicht zu dominant. Eine selbstgemachte Gemüsebrühe gibt dem Gericht eine zusätzliche Dimension. Wenn du fertige Brühe verwendest, achte auf eine gute Zutatenliste ohne unnötige Zusatzstoffe und reduziere gegebenenfalls Salz im Rezept.

Agar-Agar richtig anwenden: Die Anwendung von Agar-Agar erfordert etwas Übung. Halte dich genau an die Packungsanleitung, da die Konzentration je nach Hersteller variieren kann. Zu viel Agar-Agar macht das Gericht zu fest, zu wenig lässt es nicht richtig gelieren. Das erneute Aufkochen ist ein Muss für die Gelierfähigkeit.

Textur durch Abkühlung: Die langsame Abkühlung ist entscheidend für die perfekte Konsistenz. Vermeide es, das Gericht zu schnell abkühlen zu wollen, indem du es beispielsweise in Eiswasser stellst. Die langsame Abkühlung bei Raumtemperatur ermöglicht es dem Agar-Agar, sich optimal zu entfalten und eine zarte, schmelzende Textur zu erzeugen, die sich von einer gummiartigen Konsistenz abhebt.

Balance der Aromen: Sei nicht scheu, die „Schneelawine” am Ende abzuschmecken. Die Kombination aus süß, herzhaft und sauer ist der Schlüssel. Ein Hauch von Zitrone oder eine Prise Zucker kann Wunder wirken, um die Aromen perfekt auszubalancieren. Probiere es vorsichtig und passe die Intensität an deinen persönlichen Geschmack an, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Serviervorschläge für

Dekoration

Eine liebevolle Dekoration wertet jedes Gericht auf. Für die „Schneelawine” eignen sich frische Beeren wie Himbeeren, Blaubeeren oder auch Erdbeerscheiben, die auf der Oberfläche arrangiert werden. Ein paar grüne Minzblätter oder kleine Zweige Rosmarin können einen schönen Farbkontrast und zusätzliche Frische bringen. Auch eine dünne Schicht Puderzucker, die wie Schnee aussieht, kann dem Namen alle Ehre machen.

Beilagen

Die „Schneelawine” ist ein eigenständiges Gericht, das als Hauptspeise oder als Dessert glänzen kann. Wenn du sie als Hauptspeise servierst, kannst du sie wunderbar mit einem leichten, grünen Salat kombinieren, dessen säuerliches Dressing die Cremigkeit des Gerichts ausgleicht. Ein paar geröstete Nüsse oder Kerne auf dem Salat sorgen für zusätzlichen Crunch und ein interessantes Mundgefühl. Alternativ passen auch Reis oder ein leichtes Kartoffelpüree gut dazu.

Kreative Servierideen

Für einen besonderen Anlass kannst du die „Schneelawine” auch in kleinen Portionsförmchen oder Gläsern anrichten. Dies verleiht dem Gericht eine elegante Note und erleichtert das Servieren bei größeren Runden. Eine weitere Idee ist es, die Masse leicht anzudrücken und dann mit einem Ausstecher in interessante Formen zu bringen, bevor sie fest wird. Denke an kleine Sterne oder Herzen, die das Gericht noch verspielter machen und besonders bei Kindern gut ankommen könnten. Dies zeigt die Vielseitigkeit dieses Rezepts.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Wenn von der köstlichen „Schneelawine” etwas übrig bleibt, kannst du die Reste problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Am besten lagerst du sie in einem luftdichten Behälter, um zu verhindern, dass sie Fremdgerüche annehmen oder austrocknen. So bleibt die Textur und das Aroma des Gerichts für 2-3 Tage gut erhalten. Achte darauf, den Behälter gut zu verschließen, um die Frische zu maximieren und die Haltbarkeit zu verlängern.

Einfrieren

Das Einfrieren der „Schneelawine” ist ebenfalls möglich, allerdings mit kleinen Einschränkungen. Durch den Frischkäse und das Agar-Agar kann sich die Textur nach dem Auftauen leicht verändern und etwas wässrig werden. Wenn du sie dennoch einfrieren möchtest, verpacke die Reste gut in gefriergeeigneten Behältern oder Folie. Nach dem Auftauen kann es notwendig sein, die Masse kurz aufzurühren oder mit einem kleinen Schuss Sahne oder Brühe zu verfeinern, um die ursprüngliche Konsistenz wiederherzustellen.

Aufwärmen

Wenn du Reste der „Schneelawine” aufwärmen möchtest, ist Vorsicht geboten. Die beste Methode ist das langsame Erwärmen in der Mikrowelle bei niedriger bis mittlerer Leistung. Stelle den Behälter mit der „Schneelawine” hinein und erwärme sie in kurzen Intervallen, wobei du zwischendurch immer wieder umrührst. Dies verhindert, dass sie zu heiß wird und ihre Konsistenz verliert. Vermeide es, das Gericht zu stark zu erhitzen, da es sonst zu einer gummiartigen oder flüssigen Masse werden kann. Geduld ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg, um das Gericht wieder genießbar zu machen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt des Hähnchens auch Fisch verwenden?

    Ja, du kannst das Hähnchenprinzip auch auf Fisch anwenden, aber es erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Zarter Weißfisch wie Kabeljau oder Seelachs, der in kleine Stücke geschnitten und kurz angebraten wird, könnte eine gute Alternative sein. Achte darauf, dass der Fisch nicht zu lange gart, damit er nicht zerfällt. Das Agar-Agar würde dann auch den Fisch binden. Beachte jedoch, dass die Textur und das Aroma des Gerichts sich deutlich vom Original unterscheiden werden und es mehr auf die Balance der Beeren und Frischkäse-Basis ankommt.

  2. Was kann ich tun, wenn meine „Schneelawine” zu fest oder zu flüssig geworden ist?

    Wenn die „Schneelawine” zu fest geworden ist, liegt das meist an zu viel Agar-Agar oder einer zu langen Kochzeit nach der Zugabe. In diesem Fall kannst du versuchen, vorsichtig etwas warme Brühe oder Milch (oder pflanzliche Alternativen) unterzurühren und das Ganze erneut kurz zu erwärmen, um die Konsistenz aufzulockern. Ist die Masse zu flüssig, kann dies an zu wenig Agar-Agar oder zu viel Flüssigkeit liegen. Hier hilft es, etwas mehr Agar-Agar in kalter Flüssigkeit anzurühren, aufzukochen und unter die Masse zu rühren, um sie nachzugelieren. Sei hierbei aber vorsichtig, da zu viel Geliermittel die Textur beeinträchtigen kann. Kleine Korrekturen sind oft möglich, erfordern aber Geduld.

  3. Ist dieses Gericht für Kleinkinder geeignet?

    Die „Schneelawine” in ihrer Grundform kann durchaus für Kleinkinder geeignet sein, wenn man ein paar Anpassungen vornimmt. Achte darauf, dass die Würfel des Hähnchens sehr klein geschnitten sind und die Beeren gegebenenfalls püriert werden, um Erstickungsgefahren zu vermeiden. Reduziere die Menge an Salz und vermeide stark gewürzte Kräuter. Der Frischkäse sorgt für eine cremige Konsistenz, die für Kinder oft gut angenommen wird. Die Säure der Beeren und der Zitronensaft sind in moderaten Mengen ebenfalls unproblematisch. Eine kindgerechte Variante ist also gut machbar.

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Schneelawine, die an kalten Tagen euer Herz erwärmt!


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 1 hour 15 minutes
  • Yield: 4 servings
  • Diet: Omnivore

Description

Diese einzigartige „Schneelawine“ ist ein überraschendes Gericht, das süße Beeren mit herzhaftem Hähnchen und cremigem Frischkäse kombiniert. Perfekt, um an kalten Tagen eine wärmende und ungewöhnliche Gaumenfreude zu genießen.


Ingredients

Zutaten

  • Hähnchenbrust, frisch oder gefroren, gut gewürzt
  • Frische Beeren, Mischung aus Himbeeren und Blaubeeren
  • Cremiger Frischkäse, bei Zimmertemperatur
  • Pflanzliche Brühe, Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe ohne Alkohol
  • Agar-Agar, pflanzliches Geliermittel
  • Zitrone, frisch gepresster Saft
  • Kräuter der Provence, Mischung aus getrockneten Kräutern wie Thymian und Rosmarin

Instructions

Zubereitung

  1. Hähnchenbrust in gleichmäßige Würfel schneiden.
  2. Etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
  3. Hähnchen etwa 5-7 Minuten lang anbraten, bis es goldbraun ist.
  4. Hähnchen großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Frische Beeren nach dem Anbraten hinzufügen.
  6. Vorsichtig umrühren und Beeren für etwa 3 Minuten köcheln lassen.
  7. Pfanne vom Herd nehmen und Mischung leicht abkühlen lassen.
  8. Frischkäse hinzufügen und sorgfältig unterrühren.
  9. Pflanzliche Brühe langsam in die Mischung gießen.
  10. Weiter umrühren, bis alles gut vermischt ist.
  11. Agar-Agar gemäß der Verpackungsanleitung in etwas Wasser auflösen.
  12. Agar-Agar zur Hähnchen-Beeren-Mischung hinzufügen.
  13. Gründlich umrühren und alles erneut zum Kochen bringen.
  14. „Schneelawine” bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  15. Anschließend in den Kühlschrank stellen und mindestens zwei Stunden ruhen lassen.

Notes

Tipps & Hinweise

  • Bewahre Schneelawine in luftdichten Behältern auf.
  • Erhitze sie langsam in der Mikrowelle.
  • Serviere mit frischer Schlagsahne obenauf.
  • Verwende hochwertige Schokolade für besten Geschmack.
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 45 minutes
  • Category: Main Course
  • Method: Sautéing, Simmering, Chilling
  • Cuisine: Global

Nutrition

  • Serving Size: 1 serving
  • Calories: 300 kcal
  • Sugar: 20g
  • Sodium: 150mg
  • Fat: 15g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 40g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 6g
  • Cholesterol: 25mg

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