Sauerbraten Rezept: Der Klassiker für Herz & Seele (Anleitung, Tipps & Varianten)

Martina Ávila

Ein Klassiker der deutschen Küche, der Herz, Seele und Gaumen gleichermaßen wärmt: Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen. Dieses Gericht ist weit mehr als nur eine Mahlzeit; es ist ein Stück Tradition, das an Sonntagen, Feiertagen oder einfach an gemütlichen Abenden auf den Tisch kommt. Seine tiefe, würzige Note und die perfekte Harmonie von süßlichem Rotkohl und fluffigen Kartoffelklößen machen ihn zu einem unvergesslichen Genuss.

Wir laden Sie ein, dieses köstliche Rezept selbst auszuprobieren und sich von seinen Aromen verzaubern zu lassen. Vergessen Sie komplizierte Kochbücher und zeitaufwendige Zubereitungsschritte; dieses Rezept ist so gestaltet, dass es auch Hobbyköchen gelingt und das Ergebnis eine echte Offenbarung ist.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Tiefgründiger Geschmack: Die lange Marinierzeit und das langsame Schmoren entwickeln ein unvergleichliches Aroma, das einfach süchtig macht.
  • Perfekte Balance: Die süß-säuerliche Note des Rotkohls harmoniert wunderbar mit dem deftigen Fleisch und den neutralen Klößen.
  • Familientauglich: Dieses Gericht ist ein wahrer Wohlfühlessen, das Groß und Klein begeistert und für strahlende Gesichter am Esstisch sorgt.
  • Beeindruckendes Gericht: Auch wenn die Zubereitung etwas Zeit in Anspruch nimmt, das Ergebnis ist es absolut wert und beeindruckt jeden Gast.
  • Vielseitigkeit: Mit kleinen Anpassungen lässt sich das Grundrezept variieren und an individuelle Vorlieben anpassen.

Zutaten, die du brauchst

Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für den perfekten Sauerbraten. Verwenden Sie ein gutes Stück Rindfleisch von hoher Qualität, um sicherzustellen, dass es beim Schmoren zart und saftig bleibt. Auch bei den Beilagen lohnt es sich, auf frische und regionale Produkte zurückzugreifen. Frischer Rotkohl und gut ausgewählte Kartoffeln machen den Unterschied.

Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen

  • rindfleisch, schulter oder nacken: 1 kg, ein gutes stück für schmorgerichte.
  • zwiebeln, große und feste: 2 stück, für die marinadenbasis und sauce.
  • karotten, frisch: 2 stück, bringen süße und farbe in die marinande.
  • rotkohl, frisch und knackig: 500 g, die herzhafte süße komponente.
  • äpfel, festfleischige sorten wie boskop oder elstar: 2 stück, ergänzen den rotkohl wunderbar.
  • kartoffeln, mehligkochend: 1 kg, ideal für die zubereitung von klößen.
  • brühe, gemüse- oder rinderbrühe: 500 ml, für die sauce und zum schmoren.
  • apfelessig, milder geschmack: 3 el, die säure für den typischen sauerbraten-geschmack.
  • gewürze (lorbeerblatt, pfefferkörner, wacholderbeeren): eine handvoll, für das charakteristische aroma.

Die genauen Mengenangaben für die Gewürze und weitere Details entnehmen Sie bitte der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.

Variationen

Der klassische Sauerbraten ist ein Genuss für sich, doch wer Abwechslung liebt, kann dieses Gericht auf vielfältige Weise abwandeln. Die Basis bleibt stets die gleiche: zartes, mariniertes und geschmortes Rindfleisch. Doch die Beilagen und die Art der Zubereitung lassen Raum für kreative Entfaltungen.

Für eine leichtere Variante können Sie das Fleisch statt in klassischer Sauce in einer fruchtigen Rotweinreduktion schmoren lassen und dazu Rosmarinkartoffeln oder ein leichtes Gemüsepüree servieren. Dies verleiht dem Gericht eine raffiniertere Note und passt hervorragend zu festlichen Anlässen.

Eine ganz andere Richtung schlägt die südamerikanische Interpretation ein:marinieren Sie das Fleisch wie gewohnt, aber servieren Sie es mit einer scharfen Chimichurri-Sauce und gerösteten Süßkartoffeln. Die frischen Kräuter und die leichte Schärfe bilden einen spannenden Kontrast zum traditionellen Sauerbraten.

Wer es vegetarisch bevorzugt, kann auf einen deftigen Sellerie- oder Rote-Bete-Braten zurückgreifen und diesen nach der gleichen Marinier- und Schmorprozedur zubereiten. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, um ein vegetarisches Hauptgericht zu kreieren, das dem Original in nichts nachsteht und dennoch seinen eigenen Charakter entwickelt.

Eine interessante Low-Carb-Variation wäre, den Rotkohl mit etwas Xylit oder Erythrit statt Zucker zu süßen und die Kartoffelklöße durch Blumenkohlpüree oder zucchini-basierte Knödel zu ersetzen. Dies ermöglicht auch kohlenhydratbewussten Genießern, in den Genuss eines köstlichen Schmorgerichts zu kommen.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Das Fleisch vorbereiten und marinieren

Zuerst kümmern wir uns um das Herzstück des Gerichts: das Rindfleisch. Wählen Sie ein gutes Stück aus der Schulter oder dem Nacken, das etwa ein Kilogramm wiegt. Schneiden Sie zwei große Zwiebeln und zwei mittelgroße Karotten in grobe Stücke. Diese dienen nicht nur als Basis für die Marinade, sondern später auch für die köstliche Sauce.

In einer großen Schüssel vermengen Sie das Fleisch mit den vorbereiteten Zwiebeln und Karotten. Geben Sie nun die Flüssigkeiten hinzu: 500 ml Rinder- oder Gemüsebrühe und 3 Esslöffel milden Apfelessig. Fügen Sie außerdem die Gewürze hinzu – ein Lorbeerblatt, eine Handvoll Pfefferkörner und einige Wacholderbeeren sorgen für das typische, unverwechselbare Aroma des Sauerbratens. Stellen Sie sicher, dass das Fleisch vollständig von der Marinade bedeckt ist.

Decken Sie die Schüssel gut ab und stellen Sie sie für mindestens 24 Stunden, besser noch 48 Stunden, in den Kühlschrank. Das Wenden des Fleisches während dieser Zeit sorgt für eine gleichmäßige Durchdringung der Aromen. Geduld ist hier der Schlüssel zu einem wirklich geschmackvollen Ergebnis, denn die lange Marinierzeit ist essentiell für die Zartheit und den tiefen Geschmack des Fleisches.

Schritt 2: Das Fleisch anbraten

Nehmen Sie das marinierte Rindfleisch aus der Marinade und tupfen Sie es mit Küchenpapier sorgfältig trocken. Dies ist ein wichtiger Schritt, um eine schöne Kruste beim Anbraten zu erzielen. Entfernen Sie das Gemüse und die Gewürze aus der Marinade; die Flüssigkeit wird später wieder benötigt.

Erhitzen Sie nun in einem großen, schweren Bräter etwas Öl bei mittlerer bis hoher Hitze. Setzen Sie das trockene Fleisch in den heißen Bräter und braten Sie es von allen Seiten kräftig an, bis es eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat. Achten Sie darauf, dass das Fleisch nicht zu lange brät, es soll nur eine schöne Kruste entwickeln, kein Garen stattfinden.

Dieser Schritt verleiht dem Sauerbraten nicht nur Farbe, sondern versiegelt auch die Säfte im Fleisch und trägt maßgeblich zum späteren Geschmackserlebnis bei. Wenn das Fleisch rundherum gut angebraten ist, nehmen Sie es kurz aus dem Bräter und legen es beiseite.

Schritt 3: Das Fleisch schmoren und die Sauce zubereiten

Gießen Sie nun die zurückbehaltene Marinadenflüssigkeit in den heißen Bräter. Kratzen Sie dabei den Bratensatz vom Boden des Bräters ab; dort stecken viele köstliche Aromen, die nun in die Sauce übergehen. Bringen Sie die Flüssigkeit kurz zum Kochen, um die Aromen zu intensivieren.

Legen Sie das angebratene Fleisch zurück in den Bräter und stellen Sie sicher, dass es größtenteils von der Flüssigkeit bedeckt ist. Falls nötig, können Sie noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Fügen Sie das Lorbeerblatt aus der Marinade wieder hinzu. Decken Sie den Bräter fest mit einem Deckel ab.

Schmoren Sie das Fleisch bei niedriger Hitze im vorgeheizten Backofen bei etwa 160°C Ober-/Unterhitze für mindestens 2 bis 3 Stunden, oder bis das Fleisch butterzart ist. Die genaue Garzeit hängt von der Größe und Dicke des Fleischstücks ab. Überprüfen Sie zwischendurch den Flüssigkeitsstand und geben Sie bei Bedarf etwas mehr Brühe hinzu. Das langsame Garen ist essenziell, damit das Fleisch seine Saftigkeit behält und sich später leicht zerteilen lässt.

Schritt 4: Rotkohl zubereiten

Während das Fleisch schmort, widmen wir uns dem Rotkohl. Waschen Sie den frischen Rotkohl und schneiden Sie ihn in feine Streifen. Dies kann mit einem scharfen Messer oder einer Küchenmaschine erfolgen. Achten Sie auf gleichmäßige Streifen, damit der Kohl gleichmäßig gart.

Schälen und würfeln Sie zwei festfleischige Äpfel, zum Beispiel von der Sorte Boskop oder Elstar. Diese Äpfel verleihen dem Rotkohl eine wunderbare fruchtige Süße und eine leicht säuerliche Note, die perfekt zur herzhaften Kohlzubereitung passt. Vermengen Sie den geschnittenen Rotkohl mit den Apfelwürfeln in einem großen Topf.

Geben Sie etwas Öl oder Butter in den Topf und dünsten Sie den Rotkohl und die Äpfel für einige Minuten an. Fügen Sie dann 3 Esslöffel Apfelessig hinzu, um den typischen Geschmack zu erzielen, und schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab. Gießen Sie eventuell etwas Wasser oder Brühe an, so dass der Rotkohl knapp bedeckt ist. Lassen Sie den Rotkohl bei geschlossenem Deckel für etwa 45-60 Minuten sanft köcheln, bis er weich, aber nicht matschig ist. Rühren Sie zwischendurch um und prüfen Sie die Konsistenz.

Schritt 5: Kartoffelklöße zubereiten

Für die Kartoffelklöße benötigen wir etwa 1 kg mehligkochende Kartoffeln. Diese werden gründlich gewaschen, geschält und in Salzwasser weich gekocht. Achten Sie darauf, dass die Kartoffeln nicht zu weich werden, damit sie beim Stampfen nicht zu wässrig sind.

Nach dem Kochen die Kartoffeln abgießen und das Wasser vollständig abdampfen lassen. Stampfen Sie die heißen Kartoffeln zu einem feinen, glatten Püree. Lassen Sie das Püree etwas abkühlen, damit es nicht zu feucht ist. Geben Sie dann nach und nach etwas Mehl hinzu, bis ein formbarer Teig entsteht. Die Menge des Mehls variiert je nach Feuchtigkeitsgehalt der Kartoffeln, beginnen Sie mit etwa 150-200 Gramm und fügen Sie bei Bedarf mehr hinzu.

Formen Sie aus dem Teig mit angefeuchteten Händen gleichmäßige Klöße. Die Klöße sollten nicht zu groß sein, damit sie gut durchgaren. Kochen Sie die Klöße in reichlich kochendem Salzwasser für etwa 15-20 Minuten, bis sie an die Oberfläche steigen und gar sind. Heben Sie die fertigen Klöße vorsichtig mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und lassen Sie sie abtropfen.

Schritt 6: Anrichten und servieren

Wenn das Fleisch zart geschmort ist, nehmen Sie es vorsichtig aus dem Bräter und lassen es kurz auf einem Teller ruhen. Dies hilft den Fleischsäften, sich im Fleisch zu verteilen, was es noch saftiger macht.

Passen Sie die Konsistenz der Sauce im Bräter nach Belieben an. Wenn die Sauce zu flüssig ist, können Sie sie etwas einkochen lassen oder mit etwas in Wasser angerührter Speisestärke binden. Schmecken Sie die Sauce nochmals mit Salz, Pfeffer und eventuell einem Hauch Essig oder Zucker ab, um die perfekte Balance zu erzielen.

Schneiden Sie das Fleisch in Scheiben oder zerteilen Sie es mit zwei Gabeln, je nach gewünschter Präsentation. Richten Sie den Sauerbraten auf vorgewärmten Tellern an. Servieren Sie dazu eine großzügige Portion des süß-säuerlichen Rotkohls und mehrere der fluffigen Kartoffelklöße. Übergießen Sie das Fleisch und die Klöße mit der aromatischen Sauce.

Profi-Tipps für

Geduld beim Marinieren: Je länger das Fleisch mariniert, desto zarter und aromatischer wird es. Planen Sie mindestens 24 Stunden, besser sind 48 bis 72 Stunden im Kühlschrank. Nutzen Sie die Zeit für eine intensive Geschmacksentwicklung.

Das richtige Fleisch: Für Sauerbraten eignen sich Stücke mit Bindegewebe, da dieses beim langen Schmoren kollagenreich wird und das Fleisch zart und saftig macht. Schulter, Nacken oder auch falsches Filet sind hierfür ideal.

Langsam und bei niedriger Temperatur schmoren: Die konstante, niedrige Hitze im Backofen ist entscheidend für zartes Fleisch. Vermeiden Sie hohe Temperaturen, die das Fleisch austrocknen könnten. Überprüfen Sie den Flüssigkeitsstand regelmäßig.

Rotkohl-Geheimtipp: Ein Schuss Rotwein beim Kochen des Rotkohls verleiht ihm eine zusätzliche Tiefe und Farbe. Auch ein Teelöffel Johannisbeergelee kurz vor dem Servieren rundet den Geschmack ab.

Perfekte Klöße: Verwenden Sie wirklich mehligkochende Kartoffeln und lassen Sie das Wasser nach dem Kochen gut abdampfen. Der Teig sollte gerade so viel Mehl enthalten, dass er formbar ist, aber nicht zu fest wird. Kochen Sie die Klöße nicht zu lange, damit sie nicht zerfallen.

Serviervorschläge für

Dekoration

Frische Petersilie oder Schnittlauch, fein gehackt, verleiht dem Teller eine ansprechende grüne Note. Ein paar Wacholderbeeren oder eine Scheibe des geschmorten Rotkohls als Garnitur setzen optische Akzente. Für einen herbstlichen Touch können auch ein paar kleine, geröstete Apfelspalten auf dem Teller arrangiert werden.

Beilagen

Neben den klassischen Kartoffelklößen und Rotkohl passt auch ein deftiges Kartoffelpüree hervorragend. Ebenfalls beliebt sind Semmelknödel, die eine andere Textur bieten. Ein frisches Baguette oder ein dunkles Roggenbrot eignet sich wunderbar, um die köstliche Sauce aufzutunken.

Kreative Servierideen

Präsentieren Sie den Sauerbraten auf einem rustikalen Holzbrett, während die Beilagen in separaten Schüsseln gereicht werden. So kann sich jeder Gast seine Portion individuell zusammenstellen. Eine andere Idee ist, das geschmorte Fleisch leicht zu zerzupfen und als eine Art “Pulled Beef” im Sauerbraten-Stil zu servieren, was besonders gut zu Brötchen oder als Füllung für eine herzhafte Rolle passt.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Übriggebliebener Sauerbraten, Rotkohl und Klöße lassen sich hervorragend im Kühlschrank aufbewahren. Bewahren Sie die einzelnen Komponenten getrennt in gut verschließbaren Behältern auf. So bleiben sie am längsten frisch und behalten ihr Aroma. Im Kühlschrank sind die Reste in der Regel für 2-3 Tage haltbar.

Einfrieren

Sauerbraten und Rotkohl lassen sich auch gut einfrieren. Lassen Sie die gekochten Speisen vollständig abkühlen, bevor Sie sie in gefriergeeignete Behälter oder Beutel portionieren. Beschriften Sie die Behälter mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum. Beachten Sie, dass die Klöße nach dem Einfrieren und Auftauen an Textur verlieren können und leichter zerfallen.

Aufwärmen

Die Reste des Sauerbratens und Rotkohls können schonend im Topf bei niedriger Hitze oder in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Geben Sie bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe hinzu, um die Sauce aufzulockern und ein Austrocknen zu verhindern. Die Klöße erwärmen sich am besten in etwas Salzwasser oder kurz in der Sauce.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange muss das Fleisch für Sauerbraten marinieren?

    Die Marinierzeit ist entscheidend für die Zartheit und den Geschmack des Sauerbratens. Mindestens 24 Stunden sind empfehlenswert, aber 48 Stunden oder sogar bis zu 72 Stunden im Kühlschrank erzielen oft noch bessere Ergebnisse. Während dieser Zeit wird das Fleisch durch die Säure der Marinade mürbe und nimmt die Aromen von Essig, Gewürzen und Gemüse auf.

  2. Kann man den Essiggeschmack des Sauerbratens reduzieren?

    Ja, es gibt mehrere Möglichkeiten, den Essiggeschmack abzumildern, falls er Ihnen zu intensiv ist. Eine längere Marinierzeit bei gleichzeitig reduzierter Essigmenge kann helfen. Auch das gründliche Abspülen des Fleisches nach der Marinade, bevor es angebraten wird, kann den Essiggeschmack reduzieren. Während des Schmorens verdunstet ein Teil der Säure ebenfalls. Achten Sie beim Abschmecken der Sauce darauf, ob Sie eventuell noch eine leichte Süße durch Äpfel oder Zucker hinzufügen möchten, um die Säure auszugleichen.

  3. Welche Beilagen passen außer Klößen und Rotkohl noch gut zu Sauerbraten?

    Neben den klassischen Kartoffelklößen und Rotkohl gibt es viele weitere köstliche Beilagen, die gut zu Sauerbraten passen. Ein cremiges Kartoffelpüree ist eine beliebte Alternative zu Klößen. Auch Semmelknödel, die eine leicht andere Textur haben, sind eine ausgezeichnete Wahl. Für eine leichtere Variante können Sie gedünstetes oder gebratenes Wurzelgemüse wie Karotten, Petersilienwurzeln oder Sellerie reichen. Ein herzhaftes Bauernbrot oder ein dunkles Roggenbrot mit frischer Butter ist ebenfalls ein Muss, um die aromatische Sauce aufzufangen.

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Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 5 hours
  • Yield: 4 servings 1x

Description

This traditional German Sauerbraten with Rotkohl and Kartoffelklößen offers a heartwarming and deeply flavorful meal. Marinated beef, tender red cabbage, and fluffy potato dumplings create a comforting culinary experience perfect for any festive occasion.


Ingredients

Scale

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch, Schulter oder Nacken
  • 2 Zwiebeln, große und feste
  • 2 Karotten, frisch
  • 500 g Rotkohl, frisch und knackig
  • 2 Äpfel, festfleischige Sorten wie Boskop oder Elstar
  • 1 kg Kartoffeln, mehligkochend
  • 500 ml Brühe, Gemüse- oder Rinderbrühe
  • 3 EL Apfelessig, milder Geschmack
  • Gewürze (Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Wacholderbeeren)

Instructions

Zubereitung

  1. Fleisch marinieren: Rindfleisch in einer großen Schüssel mit der Brühe, den geschnittenen Zwiebeln, Karotten und den Gewürzen vermengen. Für mindestens 24 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
  2. Anbraten und Schmoren: Das marinierte Rindfleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Öl in einem großen Bräter bei mittlerer Hitze erhitzen und das Fleisch rundherum kräftig anbraten, bis es schön gebräunt ist. Die Marinade über das angebratene Fleisch gießen, Lorbeerblatt hinzufügen und alles zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und etwa 2-3 Stunden lang sanft schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist.
  3. Rotkohl zubereiten: Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Den Kohl zusammen mit gewürfelten Äpfeln in einem großen Topf mit etwas Öl andünsten. Apfelessig sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen und garen, bis der Kohl weich ist.
  4. Kartoffelklöße formen: Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser weich kochen, abtropfen lassen und zu einem glatten Püree stampfen. Das Püree mit etwas Mehl vermengen und zu Klößen formen. Die Klöße in siedendem Salzwasser garen, bis sie an die Oberfläche steigen.
  5. Servieren: Wenn das Fleisch zart ist, es aus dem Bräter nehmen und kurz ruhen lassen. Das Fleisch in Scheiben schneiden. Den Sauerbraten auf einem Teller zusammen mit dem Rotkohl und den Kartoffelklößen servieren.

Notes

Notizen & Tipps

  • Bewahre Reste im Kühlschrank auf und verbrauche sie innerhalb von 2-3 Tagen.
  • Für gleichmäßiges Aufwärmen, die Reste langsam erhitzen und gegebenenfalls etwas Brühe hinzufügen.
  • Serviere Sauerbraten traditionell mit frischem Petersilienbrot oder Preiselbeeren dazu.
  • Mariniere das Fleisch länger (bis zu 3 Tage) für einen intensiveren Geschmack.
  • Prep Time: 120 minutes
  • Cook Time: 180 minutes
  • Category: Main Course
  • Method: Braising
  • Cuisine: German

Nutrition

  • Serving Size: 1 serving
  • Calories: 600 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 800mg
  • Fat: 25g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 70g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 40g
  • Cholesterol: 25mg

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