Stell dir vor: Ein herzhaftes, cremig-würziges Gericht, das deine Geschmacksknospen verzaubert und dabei auch noch wunderbar einfach zuzubereiten ist.
Genau das erwartet dich mit diesem Rosenkohl-Gratin. Es ist die perfekte Kombination aus zarten Röschen, cremigem Kartoffelbett und einer köstlichen Käseschicht, die goldbraun und knusprig im Ofen erstrahlt. Dieses Gericht beweist, dass Rosenkohl weit mehr ist als nur eine Beilage.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfache Zubereitung: Mit wenigen Handgriffen zauberst du ein köstliches Hauptgericht oder eine beeindruckende Beilage, die selbst Rosenkohlmuffel begeistern wird.
- Perfekt für Meal Prep: Ob für das Mittagessen unter der Woche oder als vorbereitete Leckerei für Gäste – dieses Gratin lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt aufgewärmt fast noch besser.
- Vielseitigkeit pur: Ob als vegetarisches Hauptgericht, als Beilage zu Fleisch oder Fisch – dieses Gratin passt sich deinen Wünschen an und ist immer ein Genuss.
- Geschmacksexplosion: Die Kombination aus leicht herben Rosenkohl, cremigen Kartoffeln und würzigem Käse ist einfach unwiderstehlich und wärmt von innen.
- Minimaler Aufwand, maximaler Genuss: Dieses Rezept erfordert keine komplizierten Techniken oder exotischen Zutaten. Du brauchst nur frische, leicht erhältliche Lebensmittel und ein wenig Liebe zum Kochen.
Zutaten, die du brauchst
Die Auswahl hochwertiger Zutaten ist der Schlüssel zu einem wirklich gelungenen Rosenkohl-Gratin. Achte auf frischen, knackigen Rosenkohl und mehlig kochende Kartoffeln, die für die gewünschte Cremigkeit sorgen. Eine gute pflanzliche Sahnealternative und ein würziger Reibekäse runden das Geschmackserlebnis ab.

- frischer oder gefrorener Rosenkohl: das Herzstück unseres Gratins, sorgfältig ausgewählt für zarte Röschen
- mehlig kochende Kartoffeln: die Basis für eine cremige Konsistenz, die jeden Bissen zum Genuss macht
- ungesüßte Sahnealternative: sorgt für die nötige Cremigkeit, ohne den Geschmack zu dominieren
- würziger Reibekäse (z.B. Cheddar oder Gouda): für die unwiderstehliche goldbraune Kruste
- pflanzliches Geliermittel (z.B. Agar-Agar): hilft, die gewünschte Textur zu erreichen und verbindet die Zutaten
- frische Zwiebeln: fein gewürfelt, verleihen sie eine süßliche Note und Tiefe
- frischer Knoblauch: fein gehackt, sorgt für das klassische herzhafte Aroma
- Salz und Pfeffer: zum perfekten Abschmecken und Abrunden des Geschmacks
Die genauen Mengenangaben für diese köstlichen Zutaten findest du in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags.
Variationen
Dieses Rosenkohl-Gratin ist ein wahres Multitalent und lässt sich mit wenigen Handgriffen an unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse und Geschmacksvorlieben anpassen. Die Grundidee bleibt stets die gleiche: Cremigkeit trifft auf herzhaftes Aroma.
Vegane Variante: Für eine komplett pflanzliche Version ersetzt du einfach die Sahnealternative durch eine reichhaltige Kokosmilch oder eine Cashewcreme. Statt traditionellem Käse verwendest du einen veganen Streukäse, der ebenfalls wunderbar schmilzt und bräunt. So zauberst du ein veganes Festessen, das niemanden vermissen lässt.
Low Carb Upgrade: Wer auf Kohlenhydrate achten möchte, kann die Kartoffeln durch fein geschnittenen Blumenkohl oder Brokkoli ersetzen. Diese Gemüsesorten nehmen die cremige Sauce wunderbar auf und bringen zusätzliche Vitamine mit. Ein paar geröstete Pinienkerne oder Mandelsplitter sorgen für zusätzlichen Crunch und gesunde Fette.
Herzhaft mit Speck: Für eine extra Portion Geschmack kannst du ein paar gewürfelte Speckwürfel oder Räuchertofu anbraten und unter die Zwiebel-Knoblauch-Mischung mischen. Diese verleihen dem Gratin eine zusätzliche rauchige Note und machen es noch deftiger. Achte darauf, den Speck nicht zu salzig zu wählen, da der Käse und das Salz bereits für Würze sorgen.
Wie man Rosenkohl-Gratin zubereitet
Schritt 1: Vorbereitung des Rosenkohls und der Kartoffeln
Beginne damit, den Rosenkohl gründlich unter fließendem kaltem Wasser abzuspülen. Entferne vorsichtig die äußeren Blätter, die welk oder beschädigt aussehen. Schneide die Röschen je nach Größe halb oder vierteln, damit sie gleichmäßig garen und die Sauce gut aufnehmen können. Wenn du gefrorenen Rosenkohl verwendest, kannst du ihn direkt aus der Packung verwenden; er muss nicht aufgetaut werden.
Als Nächstes widmen wir uns den Kartoffeln. Wähle am besten eine mehlig kochende Sorte, da diese sich später besser zu einer cremigen Masse verarbeiten lassen. Schäle die Kartoffeln sorgfältig und schneide sie anschließend in gleichmäßige, mundgerechte Würfel. Achte darauf, dass die Würfel nicht zu groß sind, damit sie schnell und gleichmäßig gar werden.
Die vorbereiteten Kartoffelwürfel gibst du nun in einen großen Topf. Fülle den Topf mit Wasser auf, sodass die Kartoffeln gut bedeckt sind, und füge eine gute Prise Salz hinzu. Bringe das Wasser zum Kochen und lasse die Kartoffeln für etwa 15 Minuten köcheln. Sie sollten weich genug sein, um mit einer Gabel leicht zerdrückt zu werden, aber nicht zerfallen.
Schritt 2: Anbraten von Zwiebeln und Knoblauch
Während die Kartoffeln kochen, kannst du dich der Aromaten widmen. Nimm eine mittelgroße Pfanne und erhitze etwas Öl bei mittlerer Hitze. Achte darauf, dass das Öl nicht zu heiß wird, sonst verbrennt es schnell.
Gib die fein gewürfelten Zwiebeln in die heiße Pfanne. Brate sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 5 Minuten an, bis sie goldbraun und leicht glasig sind. Dieser Schritt ist wichtig, da er den Zwiebeln eine süßliche, karamellisierte Note verleiht, die das gesamte Gericht bereichert. Geduld ist hier der Schlüssel zu einem tieferen Geschmackserlebnis.
Sobald die Zwiebeln die gewünschte Farbe erreicht haben, füge den frisch gehackten Knoblauch hinzu. Brate den Knoblauch nur kurz mit, etwa 1 bis 2 Minuten, bis er duftet. Achte darauf, den Knoblauch nicht zu lange zu braten, da er sonst bitter werden kann. Das intensive Aroma des Knoblauchs ergänzt die Süße der Zwiebeln perfekt und sorgt für eine herzhafte Basis.
Schritt 3: Kartoffelbrei und Vermengen der Zutaten
Sobald die Kartoffeln gar sind, gieße sie in einem Sieb ab und lasse sie kurz ausdampfen. Dies hilft, überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen und sorgt für eine bessere Konsistenz des Kartoffelbreis. Gib die warmen, ausgedämpften Kartoffeln in eine große, hitzebeständige Schüssel. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrückst du die Kartoffeln zu einem groben Brei. Es ist nicht schlimm, wenn noch kleine Stückchen vorhanden sind; das gibt dem Gratin eine schöne Textur.
Füge nun die angebratenen Zwiebeln und den Knoblauch direkt aus der Pfanne zu den zerdrückten Kartoffeln hinzu. Gib auch den vorbereiteten und gewaschenen Rosenkohl dazu. Achte darauf, dass der Rosenkohl noch roh ist, da er im Ofen garen wird. Die Kombination aus warmen Kartoffeln und den rohen Aromaten startet den Kochprozess und vermischt die Aromen.
Nun kommt die cremige Komponente ins Spiel. Gieße die pflanzliche Sahnealternative und das pflanzliche Geliermittel über die Kartoffel-Rosenkohl-Mischung. Rühre alles vorsichtig, aber gründlich durch, bis alle Zutaten gut miteinander verbunden sind. Stelle sicher, dass sich das Geliermittel gleichmäßig verteilt, damit das Gratin die gewünschte Konsistenz erhält. Würze die Mischung großzügig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer nach deinem persönlichen Geschmack.
Schritt 4: Abfüllen und Käseschicht
Suche dir eine passende Auflaufform aus, die groß genug ist, um die gesamte Masse aufzunehmen. Fette die Auflaufform leicht mit etwas Öl oder Butter ein, damit das Gratin später nicht anhaftet und sich leichter lösen lässt. Dies erleichtert auch das Servieren ungemein.
Gib nun die vorbereitete Kartoffel-Rosenkohl-Mischung in die eingefettete Auflaufform. Verteile die Masse gleichmäßig mit einem Löffel oder Spatel, sodass eine ebene Oberfläche entsteht. Dies sorgt für ein gleichmäßiges Garen und eine ansprechende Präsentation im fertigen Zustand.
Streue großzügig den würzigen Reibekäse über die gesamte Oberfläche des Gratins. Achte darauf, dass die gesamte Masse bedeckt ist, denn dieser Käse wird im Ofen schmelzen und eine unwiderstehlich goldbraune, knusprige Kruste bilden. Wenn du möchtest, kannst du auch noch eine kleine Prise Paprikapulver oder Kräuter über den Käse streuen, um ihm zusätzliche Farbe und Geschmack zu verleihen.
Schritt 5: Backen bis zur Perfektion
Heize deinen Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Die richtige Temperatur ist entscheidend, damit der Käse schmilzt und goldbraun wird, während das Innere des Gratins cremig und der Rosenkohl gar ist.
Stelle die befüllte Auflaufform auf das mittlere Rost des vorgeheizten Ofens. Lasse das Gratin nun für etwa 30 bis 35 Minuten backen. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren, daher behalte das Gratin im Auge.
Das Gratin ist fertig, wenn die Käseschicht goldbraun und blubbernd ist und der Rosenkohl gar, aber noch leicht bissfest. Wenn du unsicher bist, ob der Rosenkohl weich genug ist, kannst du vorsichtig mit einem Messer hineinstechen. Das Aroma, das aus dem Ofen strömt, wird dich begeistern!
Schritt 6: Ruhen und Servieren
Nimm das fertige Rosenkohl-Gratin vorsichtig aus dem Ofen. Es ist ratsam, das Gratin vor dem Servieren etwa 5 bis 10 Minuten ruhen zu lassen. Dies gibt den Aromen Zeit, sich zu setzen und die Konsistenz zu festigen, was das Portionieren erleichtert.
Das warme, duftende Gratin kann nun in gleichmäßige Portionen geteilt und serviert werden. Achte darauf, dass jede Portion von der knusprigen Käseschicht und dem cremigen Inneren profitiert. Die warmen Farben des goldbraunen Käses und das grüne Rosenkohl-Gemüse sind ein wahrer Augenschmaus.
Dieses Gericht ist ein Beweis dafür, dass einfache Zutaten mit ein wenig Sorgfalt und Liebe zu einem außergewöhnlichen kulinarischen Erlebnis werden können. Guten Appetit!
Profi-Tipps für ein perfektes Rosenkohl-Gratin
Frische ist Trumpf: Verwende für das beste Ergebnis immer frischen Rosenkohl. Wenn du ihn kaufst, achte auf feste, grüne Röschen ohne gelbe oder braune Flecken. Frischer Rosenkohl hat einen milderen Geschmack und eine angenehmere Textur als überlagerter.
Die Kartoffel-Wahl: Mehlig kochende Kartoffeln sind unerlässlich für die cremige Konsistenz. Sorten wie Bintje, Adretta oder Maris Piper eignen sich hervorragend. Wenn du keine mehlig kochenden Kartoffeln hast, verwende vorwiegend festkochende und koche sie etwas länger, um sie weicher zu bekommen.
Geliermittel sparsam einsetzen: Das pflanzliche Geliermittel hilft, die Sauce zu binden und verhindert, dass das Gratin zu flüssig wird. Verwende es jedoch nur sparsam. Zu viel Geliermittel kann eine gummiartige Konsistenz erzeugen. Halte dich an die angegebene Menge oder probiere dich vorsichtig heran.
Käse für Geschmack: Ein guter, würziger Käse macht den Unterschied. Ein gereifter Cheddar, ein kräftiger Gouda oder sogar ein Parmesan eignen sich hervorragend. Wenn du einen intensiveren Geschmack möchtest, kannst du auch eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten verwenden. Frisch geriebener Käse schmilzt besser und schmeckt intensiver als vorgereibener Käse.
Gleichmäßiges Garen: Achte darauf, die Kartoffelwürfel und Rosenkohlröschen in ähnlicher Größe zu schneiden, damit sie gleichmäßig garen. So vermeidest du, dass einige Teile zu weich und andere noch zu hart sind, wenn das Gratin aus dem Ofen kommt. Auch das gleichmäßige Verteilen der Masse in der Auflaufform ist hierfür wichtig.
Serviervorschläge für
Dekoration
Eine leichte Dekoration kann dein Rosenkohl-Gratin optisch aufwerten und seine Frische unterstreichen. Frische Kräuter wie gehackte Petersilie, Schnittlauch oder sogar einige feine Dillspitzen sind eine wunderbare Wahl. Sie verleihen nicht nur Farbe, sondern auch ein frisches Aroma, das gut zu den herzhaften Aromen des Gratins passt.
Du könntest auch ein paar geröstete Kerne, wie Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne, über das fertige Gratin streuen. Diese sorgen für einen schönen Kontrast in Farbe und Textur und geben einen zusätzlichen Crunch. Auch ein paar hauchdünne Scheiben von frischem Knoblauch oder einige kleine Rosenkohlröschen, kurz blanchiert und darauf drapiert, können für einen besonderen Touch sorgen.
Achte darauf, die Dekoration nicht zu überladen. Weniger ist oft mehr, damit das Gratin selbst im Mittelpunkt steht. Eine einfache, aber geschmackvolle Garnitur hebt das Gericht hervor, ohne von seinem köstlichen Inhalt abzulenken.
Beilagen
Das Rosenkohl-Gratin eignet sich hervorragend als Hauptgericht, kann aber auch als köstliche Beilage zu einer Vielzahl von Speisen serviert werden. Es ergänzt herzhafte Fleischgerichte wie Braten, Steaks oder ein klassisches Wiener Schnitzel perfekt. Die Cremigkeit des Gratins bildet einen schönen Ausgleich zu gebratenem Fleisch.
Auch zu Fisch passt dieses Gratin wunderbar. Probieren Sie es zu einem gebratenen Lachsfilet oder einem zarten Kabeljau. Die milden Aromen des Fisches werden durch die würzige Käseschicht des Gratins wunderbar ergänzt. Für eine vegetarische oder vegane Hauptmahlzeit lässt sich das Gratin hervorragend mit einem frischen Salat oder einem Stück knusprigem Brot kombinieren.
Wenn du eine leichte, aber sättigende Mahlzeit suchst, kannst du das Gratin auch mit einer einfachen Linsensuppe oder einem cremigen Gemüseeintopf servieren. Die Vielfalt der Kombinationsmöglichkeiten macht dieses Gericht zu einem echten Allrounder in deiner Küche.
Kreative Servierideen
Für einen besonderen Anlass kannst du das Rosenkohl-Gratin auch in kleinen, individuellen Förmchen servieren. Dies sieht elegant aus und sorgt dafür, dass jeder Gast seine eigene, perfekt portionierte Leckerei erhält. Fülle die Förmchen mit der Gratinmasse und backe sie wie gewohnt im Ofen.
Eine weitere Idee ist, das Gratin als Füllung für kleine Pasteten oder Blätterteigtaschen zu verwenden. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, kannst du sie vorsichtig in vorgefertigte Teigschälchen oder -formen füllen und diese dann goldbraun backen. Eine köstliche Überraschung für deine Gäste!
Du könntest auch eine Schicht des Rosenkohl-Gratins mit einer cremigen Lachs-Dill-Aufstrich oder einer schokoladigen Sauce abwechseln, um so ein mehrschichtiges, visuell beeindruckendes Gericht zu kreieren. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, dieses vielseitige Gericht auf den Tisch zu bringen.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Übrig gebliebenes Rosenkohl-Gratin lässt sich hervorragend aufbewahren und ist oft am nächsten Tag sogar noch ein Genuss. Bewahre die Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleibt es für etwa 2 bis 3 Tage frisch und behält seine angenehme Konsistenz.
Achte darauf, dass das Gratin vollständig abgekühlt ist, bevor du es in den Kühlschrank stellst. Dies verhindert die Bildung von Kondenswasser und minimiert das Risiko von Bakterienwachstum. Eine gute Kühlung ist entscheidend für die Haltbarkeit von Speisen, besonders bei Gerichten mit Milchprodukten oder Sahnealternativen.
Wenn du größere Mengen zubereitet hast, ist es sinnvoll, diese gleich nach dem Abkühlen in portionsweise Behälter zu füllen. So kannst du einzelne Portionen entnehmen, wenn du sie benötigst, ohne gleich den gesamten Rest aufwärmen zu müssen.
Einfrieren
Ja, Rosenkohl-Gratin lässt sich auch sehr gut einfrieren! Dies ist eine ausgezeichnete Methode, um Reste länger haltbar zu machen und immer eine köstliche Mahlzeit zur Hand zu haben. Nach dem vollständigen Abkühlen kannst du das Gratin portionsweise in gefriergeeignete Behälter oder dichte Gefrierbeutel füllen.
Es empfiehlt sich, das Gratin vor dem Einfrieren in einzelne Portionen aufzuteilen. So kannst du später nur die Menge auftauen, die du gerade benötigst, und vermeidest unnötiges Einfrieren und Auftauen desselben Lebensmittels. Das schont die Qualität.
Achte darauf, dass die Behälter gut verschlossen sind, um Gefrierbrand zu vermeiden. Beschrifte die Behälter mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum. So behältst du stets den Überblick. Im Gefrierschrank ist das Gratin problemlos für etwa 2 bis 3 Monate haltbar.
Aufwärmen
Das Aufwärmen von Rosenkohl-Gratin ist denkbar einfach. Die beste Methode ist im Ofen, da dies die ursprüngliche Textur am besten bewahrt. Heize deinen Backofen auf etwa 180 Grad Celsius vor und stelle die gefrorenen oder gekühlten Reste in einer ofenfesten Form für ca. 20-30 Minuten (für gekühlte Reste) oder 30-45 Minuten (für gefrorene Reste) hinein. Decke die Form gegebenenfalls mit Aluminiumfolie ab, um ein zu starkes Austrocknen zu verhindern.
Eine schnellere Alternative ist das Aufwärmen in der Mikrowelle. Lege die Portionen auf einen mikrowellengeeigneten Teller und erwärme sie bei mittlerer Leistung für einige Minuten, bis sie durchgewärmt sind. Rühre zwischendurch um, um eine gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Beachte, dass die Käseschicht in der Mikrowelle möglicherweise nicht so knusprig wird wie im Ofen.
Wenn du das Gratin aufgewärmt hast, prüfe, ob es die gewünschte Temperatur erreicht hat und alle Zutaten gut durchgewärmt sind. Bei Bedarf kannst du nochmals kurz nachwürzen. Genieße dein wiederaufgewärmtes Gratin, das fast so gut schmeckt wie frisch zubereitet!
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich tiefgekühlten Rosenkohl anstelle von frischem verwenden und wie beeinflusst das die Zubereitung?
Ja, tiefgekühlter Rosenkohl ist eine ausgezeichnete und praktische Alternative zu frischem. Der Geschmack und die Textur sind oft kaum voneinander zu unterscheiden, besonders in einem Gratin, wo die Röschen ohnehin weicher werden. Du kannst den gefrorenen Rosenkohl direkt aus der Packung verwenden und ihn wie im Rezept beschrieben zu den anderen Zutaten geben. Es ist nicht notwendig, ihn vorher aufzutauen. Das pflanzliche Geliermittel hilft dabei, die zusätzliche Feuchtigkeit, die beim Auftauen entstehen könnte, zu binden und sorgt so für eine gute Konsistenz des Gratins. Der Garprozess kann bei gefrorenem Rosenkohl eventuell um ein paar Minuten länger dauern, aber das Endergebnis wird ebenso köstlich sein. - Welche Art von Käse eignet sich am besten für eine knusprige Kruste, und gibt es Alternativen, falls ich keinen Reibekäse verwenden möchte?
Für eine wirklich knusprige und goldbraune Kruste eignen sich gut schmelzende und würzige Käsesorten. Klassiker wie ein gereifter Gouda, ein kräftiger Cheddar oder ein Appenzeller sind hervorragende Optionen. Sie entwickeln beim Backen eine schöne Farbe und ein intensives Aroma. Auch eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten, wie z.B. Gouda und Emmentaler, kann für ein komplexeres Geschmacksprofil sorgen. Wenn du keinen fertigen Reibekäse verwenden möchtest, kannst du einfach einen Block deines Lieblingskäses frisch reiben. Das schmeckt oft noch intensiver und du hast die volle Kontrolle über die Qualität. Für eine vegane Variante eignen sich spezielle vegane Streukäse, die auf Basis von Nüssen oder pflanzlichen Ölen hergestellt werden und beim Erhitzen gut schmelzen. Achte hierbei auf die Beschreibung des Produkts, um sicherzustellen, dass es zum Überbacken geeignet ist. - Wie kann ich die Konsistenz des Rosenkohl-Gratins anpassen, wenn es mir zu flüssig oder zu fest erscheint, und welche Rolle spielt das Geliermittel dabei?
Das pflanzliche Geliermittel (wie Agar-Agar) spielt eine wichtige Rolle bei der Konsistenz des Gratin, da es die Sauce bindet und verhindert, dass sie zu wässrig wird. Wenn das Gratin nach dem Backen zu flüssig ist, kann das an zu wenig Geliermittel, an zu viel Flüssigkeit (z.B. aus gefrorenem Rosenkohl) oder an ungenügender Kochzeit liegen. In diesem Fall könntest du versuchen, das Gratin noch einige Minuten länger im Ofen zu lassen, eventuell bei leicht erhöhter Temperatur, um überschüssige Flüssigkeit zu verdampfen. Wenn es dir dauerhaft zu fest erscheint, könntest du beim nächsten Mal eine kleine Menge mehr Sahnealternative hinzufügen, bevor du das Geliermittel einarbeitest. Das Geliermittel selbst ist ein Konzentrat, daher ist es ratsam, sich an die angegebene Menge zu halten und bei Unsicherheit lieber etwas weniger zu verwenden. Wenn du das Gefühl hast, es ist zu fest geworden, kannst du versuchen, vorsichtig noch etwas warme Flüssigkeit unterzurühren.
ROSENKOHL-GRATIN
- Total Time: 1 hour
- Yield: 4 servings
- Diet: Vegetarian
Description
A comforting and savory Brussels sprout and potato gratin, baked to golden perfection with a cheesy topping. This dish is a delightful way to enjoy seasonal vegetables.
Ingredients
Ingredients
- Rosenkohl, frisch geerntet oder gefroren
- Kartoffeln, mehlige Sorte wie Maris Piper
- Sahnealternative, ungesüßt
- Reibekäse, würziger Käse wie Cheddar oder Gouda
- Pflanzliches Geliermittel, z.B. Agar-Agar
- Zwiebeln, in feine Würfel geschnitten
- Knoblauch, frisch gehackt
- Pfeffer
- Salz, grobes Meersalz für zusätzlichen Crunch
Instructions
Instructions
- Rosenkohl unter fließendem Wasser abspülen und die äußeren Blätter entfernen.
- Die Röschen halb oder vierteln und beiseitelegen.
- Kartoffeln schälen und gleichmäßig würfeln.
- Die gewürfelten Kartoffeln in einem großen Topf mit Salzwasser etwa 15 Minuten lang kochen, bis sie weich sind.
- Die gekochten Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen.
- Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Die Zwiebelwürfel hinzufügen und etwa 5 Minuten goldbraun anbraten.
- Den gehackten Knoblauch dazugeben und weitere 1-2 Minuten braten.
- Den gekochten Kartoffelbrei in eine große Schüssel geben.
- Angebratene Zwiebeln und Knoblauch sowie den gewaschenen Rosenkohl hinzufügen.
- Pflanzliche Sahne und pflanzliches Geliermittel dazu gießen und alles gut durchrühren.
- Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
- Eine Auflaufform leicht einfetten und die Mischung hinein geben.
- Reibekäse gleichmäßig über das Gratin streuen.
- Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
- Das Gratin etwa 30-35 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist.
Notes
Tips and Storage
- Rosenkohl-Gratin bleibt frisch im Kühlschrank.
- Erhitze das Gratin bei 180°C.
- Serviere mit frischem Brot dazu.
- Verwende frisch geriebenen Käse für Geschmack.
- Prep Time: 30 minutes
- Cook Time: 30 minutes
- Category: Main Course
- Method: Baking
- Cuisine: European
Nutrition
- Serving Size: 1 serving
- Calories: 250 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 300mg
- Fat: 15g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 20g
- Fiber: 3g
- Protein: 10g
- Cholesterol: 25mg




