Puddingschnecken: Einfaches Rezept für cremige Leckereien zum Genießen

Martina Ávila

Stell dir vor, du öffnest eine Backform und ein unwiderstehlicher Duft nach süßem Gebäck und cremiger Vanille steigt dir in die Nase. Genau diesen Moment kannst du mit diesem Rezept für Puddingschnecken ganz einfach zu Hause erleben.

Diese kleinen Köstlichkeiten sind nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch überraschend einfach zuzubereiten und perfekt für jede Gelegenheit, ob zum Frühstück, als süße Belohnung am Nachmittag oder zum Kaffeeklatsch.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Einfache Zubereitung: Selbst Backanfänger werden von der unkomplizierten Anleitung begeistert sein, die Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis führt.
  • Cremige Füllung: Die unwiderstehliche Vanillepudding-Füllung sorgt für eine zarte und saftige Textur, die auf der Zunge zergeht.
  • Perfekt zum Teilen: Mit diesem Rezept zauberst du eine ganze Blechladung der süßen Schnecken, ideal um Familie und Freunde zu verwöhnen.
  • Vielseitigkeit: Du kannst das Grundrezept leicht variieren und mit zusätzlichen Aromen oder Früchten ganz nach deinem Geschmack verfeinern.
  • Gemütlicher Genuss: Der Duft von frisch gebackenem Gebäck erfüllt deine Küche und schafft sofort eine Wohlfühlatmosphäre.

Zutaten, die du brauchst

Für dieses himmlische Rezept setzen wir auf altbewährte Zutaten, die für die typische Weichheit und den feinen Geschmack sorgen. Die Qualität der einzelnen Komponenten spielt eine entscheidende Rolle für das Endergebnis, achte also auf frische und hochwertige Produkte.

Puddingschnecken – soft und cremig

  • weizenmehl type 405: Das Standardmehl für viele Backwaren, sorgt für eine zarte Krume.
  • backpulver: Lässt den Teig wunderbar aufgehen und macht ihn luftig.
  • butter, weich: Verleiht dem Teig Geschmeidigkeit und Geschmack.
  • zucker, fein: Für die richtige Süße und eine leicht karamellisierte Note beim Backen.
  • vanillepuddingpulver: Das Herzstück der Füllung, verantwortlich für die cremige Konsistenz und das süße Aroma.
  • vollmilch oder pflanzenmilch: Dient als Flüssigkeit für die Puddingcreme und den Teig.
  • eier, frisch: Binden die Zutaten und sorgen für eine reichhaltige Textur.
  • zimt: Eine klassische Ergänzung, die perfekt zur Vanille und zum Teig passt (optional, aber sehr empfohlen).
  • pflanzliches geliermittel (z.B. agar-agar): Hilft, die Puddingfüllung zu stabilisieren und ein Durchsickern zu verhindern.

Die genauen Mengenangaben für diese Zutaten findest du natürlich in der detaillierten Rezeptkarte am Ende.

Variationen

Obwohl das Grundrezept für Puddingschnecken bereits köstlich ist, gibt es unzählige Möglichkeiten, es nach deinem persönlichen Geschmack zu variieren. Wage dich an neue Geschmackskombinationen und erschaffe deine ganz persönliche Lieblingsvariante.

Vegane Puddingschnecken: Ersetze die Butter durch eine hochwertige pflanzliche Margarine und die Vollmilch durch eine ungesüßte Pflanzenmilch wie Mandel- oder Hafermilch. Für die Puddingfüllung kannst du statt Eiern und Vollmilch eine Mischung aus pflanzlicher Milch und speziellem veganen Vanillepuddingpulver verwenden, das mit Agar-Agar angedickt wird. So entstehen köstliche vegane Schnecken, die kaum von ihren tierischen Pendants zu unterscheiden sind.

Fruchtige Verlockung: Füge der Vanillepuddingfüllung frische oder tiefgekühlte Beeren wie Blaubeeren oder Himbeeren hinzu. Auch klein geschnittene Äpfel oder Apfelmus passen wunderbar und verleihen den Schnecken eine leicht säuerliche Note. Achte darauf, dass die Früchte nicht zu viel Feuchtigkeit abgeben, um die Konsistenz der Füllung nicht zu beeinträchtigen. Obst kann auch in die Teigmasse eingearbeitet werden, um eine fruchtigere Basis zu schaffen.

Zimt & Nuss-Genuss: Für alle Zimtliebhaber ist eine zusätzliche Prise Zimt und gemahlene Nüsse wie Walnüsse oder Mandeln eine fantastische Ergänzung. Diese können entweder unter die Puddingfüllung gemischt oder auf den ausgerollten Teig gestreut werden, bevor die Füllung darauf verteilt wird. Besonders gut harmonieren sie mit dem süßen Teig und dem cremigen Pudding. Auch ein Hauch von Kardamom oder Muskat kann dem Ganzen eine besondere Note verleihen.

Wie man Puddingschnecken zubereitet

Schritt 1: Die trockenen Zutaten für den Teig vorbereiten

Beginne damit, in einer großen Rührschüssel das Weizenmehl Type 405 und das Backpulver sorgfältig miteinander zu vermischen. Achte darauf, dass beide Zutaten gut verteilt sind, damit das Backpulver gleichmäßig im Teig wirkt und für eine optimale Lockerheit sorgt.

Gib nun den feinen Zucker hinzu und vermenge alles kurz. Der Zucker trägt nicht nur zur Süße bei, sondern hilft auch, dass der Teig eine schöne goldbraune Farbe entwickelt. Dieser Schritt legt die Grundlage für einen luftigen und schmackhaften Teig.

Schritt 2: Die weiche Butter einarbeiten

Nun ist die weiche Butter an der Reihe. Gib die zimmerwarme Butter in die Schüssel zu den trockenen Zutaten. Mit den Fingerspitzen bearbeitest du die Mischung nun so lange, bis sie eine krümelige Konsistenz annimmt. Diesen Vorgang nennt man “reiben” oder “kneten” und er sorgt dafür, dass die Butter kleine Stückchen bildet und sich gut mit dem Mehl verbindet.

Die Butter sollte nicht geschmolzen sein, sondern wirklich weich und formbar. Wenn du mit den Fingerspitzen reibst, zerfällt die Butter in kleine Flocken und umhüllt die Mehlpartikel. Dies ist ein wichtiger Schritt für einen mürben und dennoch zarten Teig.

Schritt 3: Flüssige Zutaten für den Teig hinzufügen

In einer separaten Schüssel schlägst du die frischen Eier auf. Gib die Vollmilch (oder deine gewählte Pflanzenmilch) sowie das Vanillepuddingpulver zu den Eiern. Verrühre alles gründlich mit einem Schneebesen, bis eine glatte und homogene Masse entsteht. Achte darauf, dass keine Klümpchen vom Puddingpulver mehr zu sehen sind.

Diese flüssige Mischung wird nun nach und nach zur Mehl-Butter-Mischung gegeben. Verknete alles zügig, aber sanft, bis sich ein geschmeidiger Teig gebildet hat. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Sobald alle Zutaten gerade so verbunden sind, ist der Teig fertig.

Schritt 4: Die cremige Puddingfüllung zubereiten

Für die Füllung erwärmst du zunächst die Milch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Sie sollte heiß sein, aber auf keinen Fall kochen. Währenddessen, in einer kleinen Schüssel, verrührst du das Agar-Agar mit etwas kaltem Wasser zu einer glatten Paste.

Sobald die Milch warm ist, gibst du die Agar-Agar-Paste unter ständigem Rühren hinzu. Lasse die Mischung für einige Minuten sanft köcheln, damit das Agar-Agar seine Bindefähigkeit entfalten kann. Danach rührst du den Zucker und das restliche Vanillepuddingpulver ein.

Rühre ununterbrochen weiter, bis die Masse eindickt und eine cremige, puddingartige Konsistenz annimmt. Dies kann einige Minuten dauern. Die richtige Konsistenz ist entscheidend, damit die Füllung beim Backen nicht herausläuft. Wenn sie zu dick wird, kannst du noch einen kleinen Schuss Milch hinzufügen.

Schritt 5: Den Teig ausrollen und befüllen

Hole den fertigen Teig aus der Schüssel und lege ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Rolle den Teig mit einem Nudelholz gleichmäßig zu einem Rechteck aus, das etwa 1 cm dick ist. Versuche, eine möglichst gleichmäßige Dicke zu erreichen, damit alle Schnecken später die gleiche Backzeit haben.

Verteile die vorbereitete Puddingfüllung nun gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig. Lasse dabei einen kleinen Rand frei, damit die Füllung beim Aufrollen nicht herausquillt. Wenn du möchtest, kannst du jetzt noch eine Prise Zimt darüber streuen oder gehackte Nüsse verteilen.

Schritt 6: Aufrollen, schneiden und backen

Beginne nun, den Teig von der langen Seite her vorsichtig aufzurollen. Achte darauf, dass die Rolle straff ist, aber nicht reißt. Wenn die Füllung an einigen Stellen herausdrückt, kannst du sie behutsam zurückschieben. Das Ergebnis sollte eine feste Teigrolle sein.

Mit einem scharfen Messer schneidest du die Teigrolle in gleichmäßige Scheiben, die etwa 3-4 cm dick sind. Die genaue Dicke kannst du natürlich nach Belieben variieren. Lege die geschnittenen Puddingschnecken mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Achte darauf, dass sie sich nicht berühren, da sie beim Backen noch etwas aufgehen werden.

Heize den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Backe die Puddingschnecken für etwa 20–25 Minuten, oder bis sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben. Die Backzeit kann je nach Ofen leicht variieren, behalte sie also gut im Auge.

Sobald die Puddingschnecken goldbraun und durchgebacken sind, nimmst du sie aus dem Ofen. Lasse sie auf dem Blech etwas abkühlen, bevor du sie vorsichtig vom Backpapier löst. Sie sind am besten warm zu genießen, aber auch abgekühlt ein wahrer Genuss.

Profi-Tipps für Puddingschnecken

Die richtige Butterwahl: Verwende für den Teig eine hochwertige Butter mit mindestens 82% Fettgehalt. Diese sorgt für die beste Textur und den intensivsten Geschmack. Achte darauf, dass sie wirklich weich, aber nicht geschmolzen ist, wenn du sie zum Mehl gibst.

Nicht überkneten: Ein häufiger Fehler beim Teig ist zu langes Kneten. Sobald sich die Zutaten gerade so zu einem Teig verbunden haben, hör auf zu kneten. Zu langes Kneten entwickelt das Gluten im Mehl zu stark, was zu einem zähen Ergebnis führen kann.

Puddingstärke leicht variieren: Wenn du eine festere Füllung bevorzugst, kannst du die Menge des Vanillepuddingpulvers oder Agar-Agar leicht erhöhen. Ist sie dir zu fest geworden, hilft ein kleiner Schuss Milch, sie wieder geschmeidiger zu machen.

Gleichmäßige Dicke beim Ausrollen: Um sicherzustellen, dass alle Puddingschnecken gleichmäßig garen, ist es wichtig, den Teig möglichst gleichmäßig auszurollen. Verwende eventuell eine Teigrolle mit integrierten Höhenverstellern oder lege Hilfslinien.

Frische ist Trumpf: Wie bei den meisten Backwaren schmecken Puddingschnecken am besten frisch. Sollten dennoch Reste bleiben, beachte die Tipps zur Aufbewahrung, um sie möglichst lange frisch zu halten.

Serviervorschläge für Puddingschnecken

Dekoration

Eine einfache Puderzuckerglasur ist ein Klassiker und passt wunderbar zu den Puddingschnecken. Mische dafür Puderzucker mit wenigen Tropfen Wasser oder Milch, bis eine dickflüssige Glasur entsteht, und beträufle die abgekühlten Schnecken damit. Für zusätzliche Farbe und Geschmack kannst du fein gehackte Nüsse, Kokosraspeln oder bunte Streusel hinzufügen.

Beilagen

Warme Puddingschnecken sind bereits für sich genommen ein Genuss. Sie harmonieren aber auch hervorragend mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks leicht gesüßter Schlagsahne. Auch eine frische Fruchtsauce, zum Beispiel aus Beeren oder Apfelmus, rundet das Geschmackserlebnis ab.

Kreative Servierideen

Präsentiere die Puddingschnecken auf einer schönen Etagere, um sie besonders festlich wirken zu lassen. Für Kindergeburtstage kannst du kleine Fähnchen oder Cake Topper in die Schnecken stecken. Serviere sie als Teil eines Brunchbuffets oder als süßen Abschluss eines Abendessens. Sie eignen sich auch perfekt zum Mitnehmen für ein Picknick oder als kleine Aufmerksamkeit.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Sollten doch einmal Puddingschnecken übrig bleiben, bewahre sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie für ein bis zwei Tage frisch und saftig. Achte darauf, dass der Behälter gut schließt, um Austrocknung zu vermeiden.

Einfrieren

Puddingschnecken lassen sich auch gut einfrieren. Lasse sie nach dem Backen vollständig abkühlen und verpacke sie dann luftdicht in Gefrierbeuteln oder -dosen. So sind sie bis zu zwei Monate haltbar. Trenne sie eventuell mit Backpapier voneinander, damit sie im gefrorenen Zustand nicht zusammenkleben.

Aufwärmen

Zum Aufwärmen die gefrorenen Schnecken bei Raumtemperatur langsam auftauen lassen. Anschließend können sie für wenige Minuten im vorgeheizten Backofen (ca. 150°C) oder in der Mikrowelle bei niedriger Leistung erwärmt werden, um ihre ursprüngliche Weichheit wiederzuerlangen. Vermeide zu starkes Erhitzen, damit die Füllung nicht zu flüssig wird.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich das Agar-Agar weglassen?
    Agar-Agar dient dazu, die Puddingfüllung zu stabilisieren und ein Auslaufen während des Backens zu verhindern. Wenn du es weglässt, kann die Füllung flüssiger werden und beim Backen möglicherweise aus dem Teig laufen. Die Schnecken werden trotzdem schmecken, aber die Konsistenz und das Aussehen können davon beeinträchtigt werden. Es ist ratsam, das Agar-Agar zu verwenden, um das beste Ergebnis zu erzielen. Alternativ kannst du auch ein fertiges Puddingpulver verwenden, das bereits Bindemittel enthält und eventuell kein zusätzliches Agar-Agar benötigt.
  2. Mein Teig ist zu klebrig/trocken, was kann ich tun?
    Wenn der Teig zu klebrig ist, gib esslöffelweise mehr Mehl hinzu, bis er sich gut formen lässt, aber nicht mehr an den Händen klebt. Achte darauf, nicht zu viel Mehl auf einmal hinzuzufügen, da der Teig sonst trocken werden könnte. Ist der Teig zu trocken und bröselig, kannst du esslöffelweise etwas Milch oder eine geschlagene Eimilch hinzufügen, bis er die gewünschte Geschmeidigkeit erreicht. Die genaue Menge hängt von der Luftfeuchtigkeit ab und von der Art des Mehls.
  3. Wie lange sind die Puddingschnecken haltbar und wie bewahre ich sie am besten auf?
    Frisch gebackene Puddingschnecken sind am leckersten. Sie bleiben bei Raumtemperatur in einem luftdichten Behälter etwa 1-2 Tage frisch und saftig. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du sie auch einfrieren. Nach dem vollständigen Abkühlen werden sie luftdicht verpackt im Gefrierschrank bis zu 2 Monate haltbar. Zum Aufwärmen die gefrorenen Schnecken bei Raumtemperatur auftauen lassen und dann kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) oder in der Mikrowelle erwärmen, um die weiche Konsistenz wiederherzustellen.

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