Mürbeteig-Nuss-Würfel: Einfaches Rezept für zarte Weihnachtsplätzchen

Martina Ávila

Willkommen zurück in unserer gemütlichen Backstube! Heute widmen wir uns einem Rezept, das besonders in der Weihnachtszeit seine volle Pracht entfaltet: Mürbeteig-Nuss-Würfel, die nicht nur unwiderstehlich duften, sondern auch im Mund zergehen. Dieses Gebäck ist ein wahrer Klassiker, der die Herzen von Jung und Alt im Sturm erobert.

Wir haben dieses Rezept so gestaltet, dass es für jeden Backanfänger und erfahrenen Bäcker gleichermaßen zugänglich ist. Mit wenigen Handgriffen zaubern Sie ein Ergebnis, das aussieht, als käme es direkt aus einer professionellen Konditorei. Lassen Sie sich von diesem einfachen, aber dennoch raffinierten Genuss verführen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unglaublich zart und mürbe: Der Teig zerfällt förmlich auf der Zunge und hinterlässt eine köstliche Note von Nüssen und süßer Butter.
  • Schnelle Zubereitung: Die Vorbereitung ist im Handumdrehen erledigt, sodass Sie mehr Zeit für die gemütlichen Momente rund ums Backen haben.
  • Vielseitig und anpassbar: Ob mit Walnüssen, Mandeln oder einer anderen Lieblingsnuss – dieses Rezept lässt sich wunderbar variieren.
  • Perfekt zum Verschenken: Hübsch verpackt sind diese Nuss-Würfel ein liebevolles und selbstgemachtes Mitbringsel oder Weihnachtsgeschenk.
  • Intensiver Nussgeschmack: Die grob gehackten Nüsse sorgen für Biss und ein authentisches Aroma, das jeden Nussliebhaber begeistert.

Zutaten, die du brauchst

Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für das Gelingen dieses klassischen Weihnachtsplätzchens. Verwenden Sie frische, hochwertige Butter und gut gelagerte Nüsse, um das beste Aroma zu erzielen. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Mehl gut gesiebt ist, um einen besonders feinen Teig zu erhalten.

Einfach konkurrenzlos: Mürbeteig-nuss-würfel (weihnachtsplätzchen)

  • gesiebtes mehl: für eine leichte und luftige Textur des mürbeteigs.
  • zucker: sorgt für die nötige süße und hilft bei der karamellisierung während des backens.
  • zimmerwarme butter: essenziell für die mürbe Konsistenz; sie verbindet die zutaten und sorgt für den typischen geschmack.
  • groß gehackte nüsse: wählen Sie Ihre Lieblingsnüsse wie walnüsse oder mandeln für textur und aroma.
  • vanilleextrakt: verfeinert den geschmack und verleiht dem gebäck eine warme, süße note.
  • pflanzliches geliermittel (optional, z.b. agar-agar): kann helfen, die bindung zu verbessern, besonders wenn vegane butter verwendet wird.

Die genauen Mengenangaben finden Sie selbstverständlich in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags.

Variationen

Veganer Genuss: Ersetzen Sie die Butter durch eine hochwertige vegane Margarine oder Kokosöl (fest). Achten Sie darauf, ein Ei-Ersatzprodukt wie Apfelmus oder ein Leinsamen-Ei zu verwenden, wenn Sie die Bindung verstärken möchten. Das Ergebnis ist ein ebenso köstlicher, tierfreundlicher Genuss.

Zitronige Frische: Verleihen Sie dem Teig eine sommerliche Leichtigkeit, indem Sie den Abrieb einer Bio-Zitrone hinzufügen. Diese feine Zitrusnote passt wunderbar zu den Nüssen und sorgt für eine interessante Geschmacksvariation, die sich auch außerhalb der Weihnachtszeit bewährt. Sie können auch einen Teil des Zuckers durch etwas Puderzucker ersetzen, um eine zartere Süße zu erzielen.

Schoko-Nuss-Traum: Für alle Schokoladenliebhaber bietet sich die Zugabe von etwa 2-3 Esslöffeln hochwertigem Kakaopulver zum Mehl an. Das verleiht den Nuss-Würfeln eine dunkle, schokoladige Note, die perfekt mit der Nussigkeit harmoniert. Optional können Sie auch noch kleine Schokostückchen unter den Teig heben, um den Genuss zu maximieren.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Der perfekte Teigansatz

Beginnen Sie damit, den Ofen auf die angegebene Temperatur vorzuheizen, üblicherweise um die 180 Grad Celsius. Dies stellt sicher, dass Ihr Gebäck gleichmäßig gart und nicht zu lange im Ofen verweilt. Bereiten Sie zudem Ihre Backform vor, indem Sie sie gut einfetten oder mit Backpapier auslegen. Dies verhindert ein Anhaften des Teigs und erleichtert das spätere Herausholen der fertigen Würfel erheblich.

Nun widmen wir uns der Basis des perfekten Mürbeteigs. In einer ausreichend großen Schüssel vermischen Sie die zimmerwarme Butter mit dem Zucker. Schlagen Sie diese Mischung kräftig mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine auf. Dieser Prozess dauert in der Regel etwa 3 bis 5 Minuten, bis eine helle, schaumige und cremige Masse entsteht. Dies ist entscheidend für die zarte Konsistenz des späteren Gebäcks.

In einer separaten, kleineren Schüssel vermischen Sie nun das gesiebte Mehl mit dem pflanzlichen Geliermittel, falls Sie es verwenden. Das Sieben des Mehls ist ein wichtiger Schritt, um Klümpchen zu vermeiden und dem Teig eine besonders feine Struktur zu verleihen. Durch das Mischen mit dem Geliermittel wird sichergestellt, dass es sich später gut im Teig verteilt und seine bindende Wirkung entfalten kann.

Heben Sie die grob gehackten Nüsse unter die Mehl-Geliermittel-Mischung. Achten Sie darauf, die Nüsse nicht zu fein zu mahlen, denn die kleinen Stückchen sorgen für den gewünschten Biss und die Textur. Die Nüsse sollten gut mit dem Mehl vermengt sein, damit sie später gleichmäßig im gesamten Teig verteilt werden können und jede Biss eine angenehme Nussnote aufweist.

Nun ist es Zeit, die beiden Komponenten zu vereinen. Fügen Sie die trockenen Zutaten, also die Mehl-Nuss-Mischung, nach und nach zu der geschlagenen Butter-Zucker-Masse hinzu. Rühren Sie alles nur so lange um, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben und ein geschmeidiger Teig entsteht. Übermäßiges Kneten kann den Teig zäh machen, daher ist sanftes Vermengen hier das A und O.

Formen Sie den fertigen Teig zu einer Kugel oder einem flachen Laib und wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie. Lassen Sie den Teig für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Diese Ruhezeit ist unerlässlich, damit sich die Butter wieder verfestigt und das Gluten im Mehl entspannen kann. Dies macht den Teig leichter zu handhaben und sorgt für eine zartere Textur nach dem Backen.

Schritt 2: Die Formgebung der Nuss-Würfel

Nach der Kühlzeit nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und lassen ihn kurz bei Raumtemperatur liegen, damit er sich besser verarbeiten lässt. Legen Sie den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Rollen Sie den Teig dann vorsichtig zu einer gleichmäßigen Dicke aus, etwa 0,5 bis 0,7 cm. Die Dicke beeinflusst die Backzeit und die Textur der fertigen Würfel.

Nun ist die rechteckige Backform wieder gefragt. Verteilen Sie den ausgerollten Teig gleichmäßig darin. Drücken Sie den Teig gut an die Ränder und den Boden der Form, sodass er sich perfekt anpasst. Wenn Sie eine runde Form verwenden, schneiden Sie den ausgerollten Teig kreisförmig zu und legen ihn hinein. Das Ziel ist eine glatte, ebene Oberfläche für das spätere Schneiden.

Falls Sie sich für eine spezielle Form entschieden haben, in der die Nuss-Würfel direkt gebacken werden sollen, stellen Sie sicher, dass die Teigschicht überall gleichmäßig dick ist. Dies ist entscheidend, damit alle Würfel später die gleiche Größe und Konsistenz haben. Sie können auch die Oberfläche des Teiges leicht mit einer Gabel einstechen, um zu verhindern, dass sie sich beim Backen zu stark aufbläht.

Schritt 3: Das Backen für die perfekte Bräune

Schieben Sie die vorbereitete Form mit dem Teig in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Mürbeteig-Nuss-Würfel für die angegebene Zeit, meist zwischen 25 und 30 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen und Dicke des Teiges variieren.

Überprüfen Sie die Bräune der Oberfläche während der letzten Minuten des Backens. Die Oberseite sollte goldbraun sein, ein Zeichen dafür, dass der Zucker karamellisiert ist und die Butter ihre Arbeit getan hat. Achten Sie darauf, dass die Würfel nicht zu dunkel werden, da sie sonst schnell trocken schmecken können. Ein leichter Biss in die Oberfläche sollte Ihnen verraten, ob die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Nachdem die Würfel goldbraun sind, holen Sie die Form vorsichtig aus dem Ofen. Lassen Sie den gesamten Teigblock zunächst in der Form abkühlen. Dies ist ein wichtiger Schritt, da die Würfel im heißen Zustand noch sehr weich sind und leicht brechen können. Die Abkühlung in der Form gibt ihnen die nötige Stabilität.

Schritt 4: Das präzise Schneiden der Würfel

Sobald der Teigblock in der Form vollständig abgekühlt ist, können Sie ihn vorsichtig herausheben. Verwenden Sie dafür gegebenenfalls einen Spatel, um ihn vom Rand zu lösen. Legen Sie den Block dann auf ein Schneidebrett.

Nun kommt der entscheidende Schritt: das Schneiden der Würfel. Verwenden Sie ein scharfes Messer, um den Block in gleichmäßige Stücke zu schneiden. Die Größe können Sie selbst bestimmen, je nachdem, wie groß Ihre Würfel sein sollen. Üblicherweise werden sie in Quadrate von etwa 3×3 cm geschnitten, um eine ansprechende Optik zu erzielen.

Wenn Sie möchten, können Sie die frisch geschnittenen Würfel noch leicht mit Puderzucker bestäuben oder mit etwas geschmolzener Schokolade verzieren, um ihnen den letzten Schliff zu geben. Achten Sie beim Schneiden auf gerade Linien, damit alle Würfel gleichmäßig aussehen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie die Plätzchen als Geschenk verpacken möchten.

Schritt 5: Die Vollendung und Präsentation

Die Mürbeteig-Nuss-Würfel sind nun bereit zum Genuss! Sie können sie sofort servieren oder für später aufbewahren. Ihre zarte Textur und der nussige Geschmack machen sie zu einem perfekten Begleiter für Kaffee, Tee oder ein Glas Milch. Sie sind ideal für gemütliche Nachmittage.

Für eine besonders festliche Präsentation können Sie die Würfel auf einer schönen Kuchenplatte anrichten. Garnieren Sie sie mit ein paar zusätzlichen gehackten Nüssen oder einem Hauch von Zimt. Die Optik spielt eine große Rolle, und mit ein paar kleinen Handgriffen werden diese einfachen Würfel zu einem Blickfang auf jeder Kaffeetafel. Sie sind auch eine wunderbare Ergänzung zu anderen Weihnachtsgebäcken.

Wenn Sie die Würfel verschenken möchten, verpacken Sie sie in schönen Keksdosen oder Cellophan-Tüten, die Sie mit Bändern verzieren. Selbstgemachtes ist immer ein besonderes Zeichen der Wertschätzung und Freude. Diese Würfel sind eine liebevolle Geste, die sicherlich gut ankommen wird und lange in Erinnerung bleibt.

Profi-Tipps für

Achten Sie auf die Buttertemperatur: Für den perfekten Mürbeteig muss die Butter wirklich zimmerwarm sein – aber nicht geschmolzen. Das ermöglicht es ihr, sich optimal mit dem Zucker zu verbinden und eine luftige Basis für den Teig zu schaffen, was zu einer mürben Konsistenz führt.

Nüsse richtig vorbereiten: Rösten Sie die Nüsse vor dem Hacken kurz in einer Pfanne oder im Ofen. Das intensiviert ihr Aroma und verleiht ihnen eine angenehme Knusprigkeit. Lassen Sie sie danach vollständig abkühlen, bevor Sie sie verarbeiten, um zu verhindern, dass sie das Fett im Teig zu früh freisetzen.

Geduld bei der Kühlung: Der Teig muss ausreichend kühlen. Eine zu kurze Kühlzeit macht den Teig klebrig und schwer zu handhaben. Wenn der Teig während des Ausrollens zu weich wird, legen Sie ihn einfach kurz wieder in den Kühlschrank.

Gleichmäßiges Schneiden: Verwenden Sie ein sehr scharfes Messer und schneiden Sie die Würfel in einem Zug. Wenn Sie die Würfel in der Form noch warm leicht vor schneiden, lassen sie sich nach dem vollständigen Auskühlen leichter in gerade Linien trennen, ohne zu bröckeln.

Lagerung ist entscheidend: Bewahren Sie die ausgekühlten Mürbeteig-Nuss-Würfel in einer luftdichten Dose auf, damit sie ihre Frische und Mürbe behalten. Eine gute Lagerung garantiert, dass sie auch nach mehreren Tagen noch köstlich schmecken und die gewünschte Textur beibehalten.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Mürbeteig-Nuss-Würfel sind pur schon ein Genuss, aber mit ein paar kleinen Handgriffen lassen sie sich optisch aufwerten. Ein leichter Überzug aus Puderzucker, der wie Schnee auf den Würfeln liegt, verleiht ihnen eine festliche Note. Alternativ können Sie auch einen Teil der Würfel mit geschmolzener Zartbitter- oder weißer Schokolade überziehen und nach Belieben mit gehackten Nüssen oder kleinen Sternchen bestreuen, bevor die Schokolade fest wird. Dies verleiht jedem einzelnen Würfel eine individuelle, ansprechende Optik und hebt ihn von anderen Plätzchen ab.

Beilagen

Perfekt passen diese Nuss-Würfel zu heißen Getränken. Eine Tasse dampfender Kaffee, ein aromatischer Tee oder eine cremige heiße Schokolade ergänzen den süßen und nussigen Geschmack wunderbar. Auch zu einem Glas Milch oder einem fruchtigen Punsch sind sie eine köstliche Ergänzung. Servieren Sie sie zu Kaffee- und Kuchenrunden oder als süßen Abschluss eines festlichen Essens.

Für eine etwas raffiniertere Kombination können Sie die Nuss-Würfel auch mit einer kleinen Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne servieren, besonders wenn sie noch lauwarm sind. Die Kombination aus warmem, mürben Gebäck und kühler, cremiger Beilage ist ein wahrer Gaumenschmaus. Ein Hauch von Fruchtsoße, wie Himbeer- oder Kirschsoße, rundet das Geschmackserlebnis ab und bringt eine fruchtige Note ins Spiel.

Kreative Servierideen

Verwandeln Sie die Nuss-Würfel in kleine Kunstwerke, indem Sie sie auf einem festlichen Teller oder einer Etagere anordnen. Kleine Papierförmchen oder eine dekorative Servierschale können ebenfalls dazu beitragen, die Präsentation aufzuwerten. Für Weihnachtsfeiern eignen sich auch kleine Geschenkschachteln, in die mehrere Würfel passen und die mit Bändern verziert werden, als liebevolle Mitbringsel. Denken Sie über saisonale Dekorationen nach, wie kleine Tannenzweige oder Zimtstangen, die die Atmosphäre unterstreichen.

Eine weitere Idee ist, die Würfel als Topping für Desserts zu verwenden. Streuen Sie sie über Joghurt, Quark oder Eiscreme für einen zusätzlichen Crunch und Nussgeschmack. Sie können auch als Bestandteil von Kuchenböden oder als Garnitur für Schichtdesserts dienen. Dies verleiht Ihren Kreationen nicht nur Geschmack, sondern auch eine interessante Textur, die das Gesamterlebnis bereichert und für Überraschungsmomente sorgt.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Die Mürbeteig-Nuss-Würfel sind optimal in einer luftdichten Keksdose aufgehoben. So behalten sie ihre Frische und Knusprigkeit für mehrere Wochen. Achten Sie darauf, dass die Dose gut schließt, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann, was die Textur beeinträchtigen würde. Eine gut gefüllte Dose steht für Gemütlichkeit und Genuss, bereit für spontane Naschereien.

Legen Sie zur besseren Aufbewahrung am besten etwas Butterbrotpapier zwischen die Schichten der Plätzchen. Das verhindert, dass sie aneinander kleben und erleichtert das Entnehmen einzelner Stücke. Wenn Sie verschiedene Sorten von Weihnachtsplätzchen haben, bewahren Sie diese am besten getrennt voneinander auf, um Aromen nicht zu vermischen und die individuelle Qualität jeder Sorte zu erhalten.

Einfrieren

Ja, die Mürbeteig-Nuss-Würfel lassen sich auch hervorragend einfrieren. Verpacken Sie sie dazu gut in Gefrierbeutel oder -dosen, um sie vor Gefrierbrand zu schützen. Ideal ist es, die Würfel in mehreren Lagen Frischhaltefolie einzuwickeln, bevor sie in den Gefrierbeutel kommen. So bleibt die Qualität am besten erhalten. Im Gefrierschrank können sie problemlos für etwa 2-3 Monate aufbewahrt werden.

Beim Einfrieren ist es ratsam, die Würfel in einzelnen Portionen einzufrieren. So können Sie bei Bedarf nur die benötigte Menge auftauen, ohne die gesamte Charge unnötig aus dem Gefrierschrank nehmen zu müssen. Dies ist praktisch und sorgt dafür, dass die übrigen Würfel ihre Qualität bis zum nächsten Auftauen behalten und ihre Frische bewahren können.

Aufwärmen

Um die Mürbeteig-Nuss-Würfel nach dem Einfrieren wieder aufzutauen, lassen Sie sie am besten bei Raumtemperatur langsam auftauen. Vermeiden Sie es, sie direkt in der Mikrowelle aufzuwärmen, da dies die Textur verändern kann. Wenn Sie sie nach dem Auftauen noch einmal kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 100°C) für ein paar Minuten erwärmen, werden sie wieder wunderbar frisch und knusprig, fast wie frisch gebacken.

Das leichte Erwärmen im Ofen sorgt dafür, dass eventuell vorhandene Feuchtigkeit verdunstet und die ursprüngliche Mürbe und Knusprigkeit wiederhergestellt wird. Dies ist ein einfacher Trick, der den Unterschied macht und dafür sorgt, dass Sie jederzeit köstliche, frisch schmeckende Nuss-Würfel genießen können, wann immer Ihnen danach ist. Das sorgt für ein unverändertes Genusserlebnis.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was sind die häufigsten Fehler beim Backen von Mürbeteig-Nuss-Würfeln und wie vermeide ich sie?

    Ein häufiger Fehler ist die falsche Buttertemperatur: Ist die Butter zu kalt, verbindet sie sich schlecht mit dem Zucker, und der Teig wird hart. Ist sie zu warm und geschmolzen, wird der Teig zu fettig und weich. Achten Sie darauf, dass die Butter zimmerwarm ist, aber nicht flüssig. Ein weiterer Fehler ist das Überkneten des Teiges. Mürbeteig mag kein langes Kneten, da sonst das Gluten im Mehl aktiviert wird und der Teig zäh statt mürbe wird. Rühren Sie nur so lange, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Auch das zu frühe oder zu späte Herausholen aus dem Ofen kann problematisch sein; die Würfel sollten goldbraun, aber nicht verbrannt sein. Beobachten Sie den Backvorgang genau und passen Sie die Zeit gegebenenfalls an.

  2. Wie kann ich den Nussgeschmack in meinen Mürbeteig-Nuss-Würfeln intensivieren?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Nussgeschmack zu verstärken. Beginnen Sie damit, die Nüsse vor dem Hacken leicht anzurösten. Dies intensiviert ihr Aroma und verleiht ihnen eine angenehme Röstaroma. Sie können auch feiner gemahlene Nüsse direkt in den Teig einarbeiten, zusätzlich zu den gehackten Nüssen, um eine tiefere Nussnote zu erzielen. Wenn Sie eine besonders intensive Nussigkeit wünschen, können Sie auch einen kleinen Teil des Mehls durch gemahlene Nüsse ersetzen. Verwenden Sie hochwertige Nüsse und achten Sie auf deren Frische, denn ranzige Nüsse können den Geschmack negativ beeinflussen. Eine weitere Idee ist die Verwendung von Nussölen oder Nussaromen, aber hier ist Vorsicht geboten, um ein übertriebenes oder künstliches Ergebnis zu vermeiden.

  3. Sind Mürbeteig-Nuss-Würfel gut für eine vegane Ernährung geeignet, und welche Anpassungen sind notwendig?

    Ja, Mürbeteig-Nuss-Würfel lassen sich sehr gut für eine vegane Ernährung anpassen. Der wichtigste Austausch ist die Butter: Verwenden Sie hierfür eine hochwertige, feste vegane Margarine oder ein Kokosöl (in fester Form). Achten Sie darauf, dass die vegane Margarine einen ähnlichen Fettgehalt wie Butter hat, um die Textur nicht zu sehr zu verändern. Da Eier oft zur Bindung beitragen, ist es ratsam, ein Ei-Ersatzprodukt wie Apfelmus, Bananenpüree (in Maßen, da es den Geschmack beeinflusst) oder ein Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen geschrotet mit 3 EL Wasser verrührt und quellen gelassen) zu verwenden. Das pflanzliche Geliermittel, das im Grundrezept erwähnt wird, ist ebenfalls vorteilhaft für die Bindung in einer veganen Variante. Überprüfen Sie auch, ob der Zucker, den Sie verwenden, vegan ist, da manche Raffinadezucker mit tierischen Produkten behandelt werden können.

Entdecke weitere köstliche Rezepte auf Pinterest!

Print
clock clock iconcutlery cutlery iconflag flag iconfolder folder iconinstagram instagram iconpinterest pinterest iconfacebook facebook iconprint print iconsquares squares iconheart heart iconheart solid heart solid icon

EINFACH KONKURRENZLOS: MÜRBETEIG-NUSS-WÜRFEL (WEIHNACHTSPLÄTZCHEN)


5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star

No reviews

  • Author: Sabine
  • Total Time: 60 minutes
  • Yield: 20 Stück 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

Diese Mürbeteig-Nuss-Würfel sind ein Weihnachtsklassiker, der mit seinem einfachen Teig und den gehackten Nüssen jeden begeistert. Perfekt für die Feiertage oder als süße Leckerei zwischendurch.


Ingredients

Scale

Zutaten

  • 1 Tasse Mehl, gesiebt
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1/2 Tasse Butter, zimmerwarm
  • 1 Tasse Nüsse (z.B. Walnüsse oder Mandeln), grob gehackt
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Teelöffel pflanzliches Geliermittel (z.B. Agar-Agar)

Instructions

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen und eine quadratische Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. In einer großen Schüssel Butter und Zucker schaumig schlagen – das dauert etwa 3 Minuten.
  3. In einer separaten Schüssel Mehl und pflanzliches Geliermittel gut vermischen.
  4. Die grob gehackten Nüsse unter die Mehlmischung heben.
  5. Langsam die trockenen Zutaten zur Butter-Zucker-Mischung hinzufügen und sanft umrühren, bis sich alles gut verbunden hat.
  6. Den fertigen Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Form verteilen und glatt streichen.
  7. Im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen oder bis die Oberseite goldbraun ist.
  8. Nach dem Backen die Würfel in der Form abkühlen lassen, bevor Sie sie vorsichtig herausheben und in gleichmäßige Stücke schneiden.

Notes

Tipps und Lagerung

  • Für die Lagerung die Plätzchen in einer luftdichten Dose aufbewahren.
  • Zum Aufwärmen kurz im Ofen erhitzen, damit sie frisch schmecken.
  • Servieren Sie die Würfel mit einer Tasse heißem Tee.
  • Verwenden Sie gemahlene Nüsse für intensiveren Geschmack.
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 30 minutes
  • Category: Dessert
  • Method: Baking
  • Cuisine: German

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 300 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 100mg
  • Fat: 15g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 40g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 5g
  • Cholesterol: 25mg

Leave a Comment

Recipe rating 5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star