Mehlfreier Puddingkuchen: Saftiges & Cremiges Rezept, das auf der Zunge zergeht

Martina Ávila

Willkommen in der Welt des unwiderstehlichen PUDDINGKUCHENS – einem wahren Meisterwerk der Backkunst, das ganz ohne Mehl auskommt und dich im Sturm erobern wird. Dieses Rezept ist die perfekte Wahl für alle, die nach einem saftigen, cremigen und dennoch leichten Dessert suchen, das sich mühelos in jede Gelegenheit einfügt.

Stell dir vor: Ein Kuchen, der auf der Zunge zergeht, mit einer zarten Textur, die an feinsten Pudding erinnert und einem Hauch von Frische, der ihn zu einem wahren Genuss macht. Dieses Rezept verspricht genau das und noch viel mehr, mit einer Einfachheit, die selbst Backanfänger begeistern wird.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unglaublich saftig: Dank des Quarks und der cremigen Textur bleibt dieser Kuchen auch nach dem Abkühlen wunderbar feucht und saftig, was ihn zu einem echten Gaumenschmaus macht.
  • Mehlfrei und leicht: Für alle, die auf Mehl verzichten möchten oder müssen, ist dieses Rezept die ideale Lösung. Es ist nicht nur leichter verdaulich, sondern auch eine tolle Alternative für verschiedene Ernährungsbedürfnisse.
  • Schnelle Zubereitung: Mit nur wenigen Handgriffen und einer kurzen Backzeit ist dieser Kuchen ruckzuck fertig und bereit, deine Gäste zu beeindrucken oder dir selbst eine Freude zu machen.
  • Vielseitig dekorierbar: Ob mit frischen Beeren, einem Hauch Puderzucker oder einer Kugel Vanilleeis – die Variationsmöglichkeiten sind endlos und machen jeden Bissen zu einem neuen Erlebnis.
  • Aromatischer Genuss: Die Kombination aus Quark, Zitrone und süßer Vanille sorgt für ein harmonisches und ansprechendes Aroma, das deine Sinne verzaubern wird.

Zutaten, die du brauchst

Für diesen köstlichen Puddingkuchen benötigst du eine Auswahl an hochwertigen Zutaten, die für seine einzigartige Textur und seinen Geschmack verantwortlich sind. Die Frische und Qualität der einzelnen Komponenten spielen eine entscheidende Rolle für das Endergebnis, daher lohnt es sich, auf gute Produkte zu setzen. Achte besonders auf einen guten Quark und frische Eier, diese sind die Basis für die cremige Konsistenz.

PUDDINGKUCHEN – KUCHEN OHNE MEHL

  • quark: ein cremiger und frischer Quark bildet die Basis für die Saftigkeit und das Puddinggefühl.
  • eier: sie verbinden die Zutaten und sorgen für die lockere Struktur des Kuchens.
  • zucker: für die nötige Süße und eine leicht karamellisierte Oberfläche beim Backen.
  • butter, geschmolzen: verleiht dem Kuchen zusätzlichen Geschmack und eine zarte Konsistenz.
  • vanillezucker: intensiviert das süße Aroma und rundet den Geschmack ab.
  • backpulver: sorgt für ein leichtes Aufgehen des Kuchens, auch ohne Mehl.
  • zitronenschale (von 1 zitrone): verleiht eine frische, zitrusartige Note, die wunderbar mit der Süße harmoniert.
  • pflanzliches geliermittel (z.b. agar-agar): optional, kann aber für eine noch festere Puddingtextur sorgen, falls gewünscht.
  • bunte beeren (himbeeren oder heidelbeeren): zum Garnieren und für eine fruchtige Frische, die den Kuchen belebt.

Die genauen Mengenangaben für alle Zutaten findest du wie gewohnt in der beigefügten Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.

Variationen

Die Grundrezeptur dieses mehlfreien Puddingkuchens ist bereits ein Traum, aber mit ein paar kleinen Anpassungen kannst du ihn ganz nach deinem Geschmack variieren und neu interpretieren. Lass deiner Kreativität freien Lauf und entdecke neue Geschmackswelten!

Vegane Variante: Für eine vegane Version kannst du die Eier durch eine Mischung aus Leinsamen und Wasser oder Apfelmus ersetzen und den Quark durch eine pflanzliche Joghurtalternative oder Seidentofu ersetzen. Achte darauf, das pflanzliche Geliermittel zu verwenden, um die gewünschte Festigkeit zu erzielen. Eventuell musst du die Zuckermenge leicht anpassen, je nach Süße der veganen Alternativen.

Fruchtige Ergänzungen: Mische frische oder gefrorene Beeren wie Blaubeeren, Kirschen oder Himbeeren direkt in den Teig, bevor du ihn in die Form gibst. Alternativ kannst du auch klein geschnittene Früchte wie Äpfel, Birnen oder Pfirsiche unterheben für zusätzliche Fruchtigkeit und Saftigkeit. Eine Prise Zimt passt hervorragend zu vielen Obstsorten.

Schokoladige Versuchung: Füge dem Teig vor dem Backen etwa 2-3 Esslöffel hochwertiges Kakaopulver hinzu, um einen schokoladigen Puddingkuchen zu kreieren. Für extra Schokoladengenuss können auch kleine Schokostückchen untergehoben werden. Kombiniere dies vielleicht mit einer Kakaoglasur oder frischen Erdbeeren für ein dekadentes Dessert.

Gewürzte Note: Verleihe deinem Kuchen eine besondere Note, indem du neben Vanille und Zitrone auch andere Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Ingwerpulver in den Teig mischst. Besonders im Herbst und Winter entfalten diese Aromen ihre volle Wirkung und machen den Kuchen zu einem wärmenden Genuss. Eine Prise Muskatnuss harmoniert ebenfalls gut mit Quark.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Die Vorbereitung des Ofens und der Form

Beginne damit, deinen Backofen auf die angegebene Temperatur von 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Dies ist ein entscheidender Schritt, damit der Kuchen gleichmäßig backen kann und die richtige Kruste entwickelt. Eine präzise Temperatur ist der Schlüssel zum Erfolg, um Verbrennungen oder ein zu schnelles Austrocknen zu verhindern.

Im Anschluss nimmst du eine runde Backform mit einem Durchmesser von etwa 26 Zentimetern zur Hand und bereitest sie sorgfältig vor. Eine leichte Einfettung mit Butter oder Margarine sowie das Auskleiden mit Backpapier auf dem Boden verhindern, dass der Kuchen später an der Form kleben bleibt. Achte darauf, auch den Rand gut zu bestreichen, falls er nicht mit Backpapier ausgelegt wird.

Diese sorgfältige Vorbereitung erspart dir später viel Mühe beim Herauslösen des Kuchens und sorgt dafür, dass er in seiner perfekten Form bleibt. So kannst du sicherstellen, dass er nicht nur gut schmeckt, sondern auch optisch ansprechend ist.

Schritt 2: Trennen der Eier und Anrühren der Basis

Nun ist es an der Zeit, die Eier sorgfältig zu trennen. Achte darauf, dass kein Eigelb in das Eiweiß gelangt, da dies das spätere Steifschlagen des Eiweißes behindern könnte. Schlage die Eier einzeln in eine kleine Schüssel, bevor du sie zum eigentlichen Eigelb in die Rührschüssel gibst, um das Risiko zu minimieren.

In einer separaten, ausreichend großen Rührschüssel gibst du das Eigelb zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker. Schlage diese Mischung mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine auf höchster Stufe für mehrere Minuten auf, bis eine hellgelbe, schaumige und sehr cremige Masse entsteht. Dieser Prozess ist essenziell für die spätere Lockerheit und Konsistenz des Kuchens, da hier viel Luft eingearbeitet wird.

Wenn die Masse hell und luftig ist, fügst du den Quark hinzu. Rühre den Quark vorsichtig unter die Eigelb-Zucker-Mischung, bis alles gut vermischt ist. Die Masse sollte nun eine glatte und homogene Konsistenz haben, bereit für die weiteren Schritte.

Schritt 3: Das Eiweiß steif schlagen und unterheben

In einer komplett fettfreien Schüssel schlägst du nun das abgetrennte Eiweiß mit einer Prise Salz (falls gewünscht) mit einem sauberen Schneebesen oder Handrührgerät steif. Du erkennst, dass das Eiweiß fertig ist, wenn es feste Spitzen bildet und auch beim Kippen der Schüssel nicht herausfällt. Dieses Steifschlagen ist entscheidend für die luftige Textur des Kuchens.

Nimm dir einen großen Teigschaber und hebe den Eischnee anschließend vorsichtig und in mehreren Etappen unter die Quarkmasse. Diesen Vorgang nennt man “unterheben” – dabei wird der Eischnee nicht verrührt, sondern behutsam mit der Masse vermischt. Ziel ist es, möglichst viel Luft im Teig zu erhalten, ohne dass der Eischnee zusammenfällt. Achte darauf, dass keine großen Klumpen von Eischnee mehr sichtbar sind, aber übertreibe es nicht mit dem Mischen.

Diese sanfte Technik sorgt dafür, dass der Kuchen nach dem Backen wunderbar locker und leicht wird, fast wie ein Soufflé, das später langsam wieder absinkt. Die Kombination aus der cremigen Quarkbasis und dem luftigen Eischnee ist das Geheimnis dieses besonderen Kuchens.

Schritt 4: Ergänzen der restlichen Zutaten und Vermischen des Teigs

Nun ist es an der Zeit, die restlichen wichtigen Zutaten für den Teig hinzuzufügen. Gib die geschmolzene Butter zur Quarkmasse. Achte darauf, dass die Butter nicht zu heiß ist, um das Eiweiß nicht zu “kochen”. Die geschmolzene Butter fügt eine zusätzliche Dimension von Geschmack und Feuchtigkeit hinzu.

Weiterhin gibst du die abgeriebene Zitronenschale hinzu, die dem Kuchen eine wundervolle Frische und ein angenehmes Aroma verleiht. Zuletzt wird das Backpulver eingerührt, welches als Triebmittel fungiert und dem Kuchen hilft, auch ohne Mehl seine Form zu behalten und nicht zu kompakt zu werden. Wenn du das optionale pflanzliche Geliermittel verwendest, rühre es gemäß den Anweisungen auf der Packung ein.

Vermische alle Zutaten nun kurz und vorsichtig mit einem Spatel oder Löffel, bis sie gerade eben verbunden sind. Ein Übermixen des Teiges sollte vermieden werden, da dies die Konsistenz negativ beeinflussen kann. Der Teig sollte cremig und relativ flüssig sein.

Schritt 5: Backen des Kuchens

Fülle den vorbereiteten Teig in die zuvor eingefettete und vorbereitete Backform. Verteile ihn gleichmäßig, sodass die Oberfläche möglichst glatt ist. Dies hilft beim gleichmäßigen Backen und sorgt für eine schönere Optik nach dem Abkühlen.

Stelle die Backform vorsichtig in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für etwa 40 bis 45 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofentyp variieren, achte also auf die Farbe. Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und die Oberfläche leicht angehoben aussieht.

Um zu überprüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist, mache die klassische Stäbchenprobe: Steche mit einem Holzstäbchen oder Zahnstocher in die Mitte des Kuchens. Wenn beim Herausziehen keine feuchten Teigreste mehr daran haften, ist der Kuchen fertig. Lasse ihn danach kurz in der Form ruhen, bevor du ihn auf ein Kuchengitter stürzt, um vollständig auszukühlen.

Schritt 6: Abkühlen und Garnieren

Nachdem der Kuchen goldbraun und durchgebacken ist, nimm ihn aus dem Ofen und lasse ihn zunächst etwa 10-15 Minuten in der Backform abkühlen. Diese kurze Ruhephase hilft dem Kuchen, sich zu setzen und erleichtert das spätere Herauslösen. Versuche nicht, ihn zu früh aus der Form zu stürzen, da er sonst noch zu instabil sein könnte.

Stürze den Kuchen dann vorsichtig auf ein Kuchengitter und lasse ihn vollständig auskühlen. Ein warmer Kuchen bricht leichter und die Aromen entfalten sich am besten, wenn er Raumtemperatur erreicht hat. Das Auskühlen ist auch wichtig, bevor du ihn weiter dekorierst, damit die Garnituren nicht schmelzen oder zerlaufen.

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn nach Belieben garnieren. Traditionell wird dieser Puddingkuchen mit bunten Beeren wie Himbeeren oder Heidelbeeren dekoriert. Diese fügen eine frische, leicht säuerliche Note hinzu, die perfekt mit der Süße des Kuchens harmoniert. Du kannst ihn aber auch mit Puderzucker bestäuben oder mit einem Klecks Schlagsahne servieren.

Profi-Tipps für

Achte auf die Qualität des Quarks: Für die beste Textur und den feinsten Geschmack ist es ratsam, einen hochwertigen, vollfetten Quark zu verwenden. Magerquark kann den Kuchen etwas trockener machen, während ein guter Speisequark eine wunderbar cremige Konsistenz garantiert. Die richtige Wahl des Quarks ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Geduld beim Schlagen des Eigelbs: Das schaumige Aufschlagen von Eigelb und Zucker ist entscheidend für die Lockerheit des Kuchens. Nimm dir die Zeit, die Mischung wirklich hellgelb und cremig zu schlagen – das kann gut und gerne 5-8 Minuten dauern. Hier wird die Basis für die luftige Struktur gelegt.

Sanftes Unterheben des Eischnees: Dies ist der wichtigste Schritt für die feine, puddingartige Konsistenz. Hebe den Eischnee nur so lange unter, bis keine weißen Schlieren mehr sichtbar sind. Zu starkes Rühren lässt die Luft entweichen, was zu einem kompakteren Kuchen führen kann. Arbeite mit einem Teigschaber und einer Wiege- bzw. Faltbewegung.

Die richtige Temperatur ist entscheidend: Überprüfe vor dem Hinzufügen der Butter, ob sie nicht zu heiß ist. Sie sollte geschmolzen, aber nicht mehr kochend heiß sein, damit sie die empfindliche Ei-Zucker-Mischung nicht gerinnt. Ein leichtes Abkühlenlassen ist hierbei ratsam.

Variiere die Zitrusnote: Statt nur Zitronenschale kannst du auch einen Teelöffel Zitronensaft hinzufügen, um das Aroma zu intensivieren. Achte aber darauf, dass dies die Konsistenz leicht verändern kann. Für eine noch intensivere Zitrusnote kannst du auch etwas Orangenschale mit verwenden, was eine schöne süß-herbe Note gibt.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Dekoration dieses mehlfreien Kuchens ist eine wunderbare Möglichkeit, ihn optisch aufzuwerten und ihm zusätzliche Geschmacksnuancen zu verleihen. Frische Beeren sind hierfür die erste Wahl und passen perfekt zur leicht säuerlichen Note des Kuchens. Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren oder eine Mischung aus allem sind eine fantastische Ergänzung.

Für eine elegant-cremige Note kannst du eine Haube aus frisch geschlagener Sahne auf den Kuchen geben oder ihn mit einem Klecks Joghurt oder einer fruchtigen Soße servieren. Auch ein feines Netz aus Puderzucker, das mit einem Sieb auf den vollständig abgekühlten Kuchen gestäubt wird, verleiht ihm eine ansprechende Optik.

Ein paar frische Minzblätter oder essbare Blüten können zusätzlich Farbe und Frische auf den Kuchen zaubern. Wenn du es etwas rustikaler magst, kannst du auch ein paar geröstete Mandelsplitter oder gehackte Pistazien darüber streuen, um eine leichte Knusprigkeit zu erzielen.

Beilagen

Dieser Puddingkuchen ist bereits für sich genommen ein Genuss, aber mit den richtigen Beilagen kannst du das Geschmackserlebnis noch abrunden. Eine Kugel hochwertiges Vanilleeis ist ein absoluter Klassiker und harmoniert perfekt mit der warmen Süße des Kuchens. Das Eis schmilzt langsam auf dem warmen Kuchen und bildet eine unwiderstehliche Kombination.

Auch eine fruchtige Beilage wie eine hausgemachte Fruchtsauce aus roten Beeren, Kirschen oder Apfelmus kann dem Kuchen eine zusätzliche Dimension verleihen. Eine leicht säuerliche Komponente bricht die Süße und macht den Genuss noch ausgewogener. Achte darauf, dass die Fruchtsauce nicht zu süß ist, um die Aromen des Kuchens nicht zu überdecken.

Für Liebhaber von cremigen Texturen ist ein Löffel frischer Joghurt, Quark oder sogar eine leicht gesüßte Schlagsahne eine wunderbare Ergänzung. Diese Beilagen verleihen dem Kuchen eine zusätzliche Cremigkeit und machen ihn noch reichhaltiger. Manche mögen ihn auch mit einem Hauch Zimt, der besonders gut zu den herbstlichen Aromen passt.

Kreative Servierideen

Stelle dir den Puddingkuchen als Basis für eine kreative Dessert-Kreation vor. Du könntest ihn in kleine Würfel schneiden und als “Pudding-Tapas” mit verschiedenen Toppings servieren, wie zum Beispiel mit karamellisierten Nüssen, frischen Früchten, einem Schokoladensirup oder einem Hauch Kokosraspeln. Dies ist eine tolle Idee für ein Buffet.

Eine weitere Idee ist es, den Kuchen in Gläser zu schichten. Schneide den abgekühlten Kuchen in kleine Stücke und schichte ihn abwechselnd mit einer Beerengrütze oder einer leichten Creme in Serviergläser. Das sieht nicht nur ansprechend aus, sondern ermöglicht auch eine individuelle Portionierung.

Du kannst den Kuchen auch leicht anwärmen und mit einer warmen Karamellsoße und einem Klecks Sauerrahm servieren. Diese Kombination aus warmem, cremigem Kuchen und kühler, leicht säuerlicher Soße ist ein Fest für die Sinne. Für besondere Anlässe könntest du ihn mit essbarem Goldstaub oder glitzernden Zuckerstreuseln verzieren.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Wenn nach dem Genuss noch Kuchen übrig geblieben ist, ist das kein Problem, denn dieser Puddingkuchen lässt sich gut aufbewahren und schmeckt auch am nächsten Tag noch hervorragend. Am besten bewahrst du ihn luftdicht verpackt im Kühlschrank auf, damit er seine Frische behält und nicht austrocknet. Eine Frischhaltefolie oder eine Kuchenhaube sind hierfür ideal.

Stelle sicher, dass der Kuchen vollständig abgekühlt ist, bevor du ihn abdeckst und in den Kühlschrank stellst. Warmer Kuchen bildet Kondenswasser, was die Haltbarkeit beeinträchtigen kann. Die kühle Lagerung verlangsamt den Prozess des Austrocknens und bewahrt die saftige Konsistenz des Kuchens.

Im Kühlschrank hält sich der Kuchen für etwa 2 bis 3 Tage. Achte darauf, ihn vor dem Servieren wieder auf Raumtemperatur kommen zu lassen oder ihn leicht anzurühren, damit die Aromen wieder zur Geltung kommen. Eine leichte Erwärmung kann ihn sogar noch köstlicher machen.

Einfrieren

Für eine längere Lagerung ist das Einfrieren eine ausgezeichnete Option. Lasse den Kuchen vollständig abkühlen und schneide ihn gegebenenfalls in einzelne Portionen, um das Auftauen zu erleichtern. Wickle die Kuchenstücke fest in Frischhaltefolie ein, um Gefrierbrand zu vermeiden, und lege sie anschließend in einen gefriergeeigneten Behälter oder eine Gefriertüte.

So verpackt kann der Puddingkuchen im Gefrierschrank bis zu 1-2 Monate aufbewahrt werden, ohne dass seine Qualität signifikant leidet. Achte darauf, die Portionen gut zu beschriften, damit du weißt, was und wann du sie eingefroren hast. Dies erleichtert die Organisation im Gefrierschrank.

Wenn du ihn wieder genießen möchtest, nimm ihn am besten über Nacht aus dem Gefrierschrank und lasse ihn langsam im Kühlschrank auftauen. Vermeide es, ihn bei Raumtemperatur aufzutauen, da dies die Textur beeinträchtigen könnte. Nach dem Auftauen im Kühlschrank ist er wieder wie frisch gebacken.

Aufwärmen

Um den aufbewahrten oder aufgetauten Puddingkuchen wieder in seinen vollen Genuss zu bringen, gibt es verschiedene Methoden zum Aufwärmen. Die einfachste und schnellste Methode ist die Mikrowelle. Erwärme ein einzelnes Stück für etwa 20-30 Sekunden bei mittlerer Leistung, bis es leicht warm ist. Achte darauf, ihn nicht zu überhitzen, da er sonst zäh werden könnte.

Eine schonendere Methode ist der Backofen. Lege die Kuchenstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und erwärme sie bei etwa 150 Grad Celsius für 5-10 Minuten. Dies sorgt dafür, dass der Kuchen gleichmäßig durchgewärmt wird und seine saftige Konsistenz behält. Diese Methode ist besonders empfehlenswert, wenn du einen ganzen Kuchen oder mehrere Stücke erwärmen möchtest.

Auch in einer Pfanne bei niedriger Hitze lässt sich der Kuchen erwärmen. Gib ein kleines Stück Butter in die Pfanne und erwärme den Kuchen darin sanft von beiden Seiten. Dies verleiht ihm eine leicht knusprige Oberfläche und macht ihn besonders genussvoll. Serviere ihn warm mit einer Kugel Eis oder einer Fruchtsauce.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Puddingkuchen auch ohne den optionalen Geliermittel Zubereiten und wird er trotzdem fest?

    Ja, das ist absolut möglich. Das Geliermittel (wie Agar-Agar) wird hauptsächlich verwendet, um dem Kuchen eine noch festere, puddingähnlichere Konsistenz zu geben, falls gewünscht. Wenn du darauf verzichtest, wird der Kuchen dennoch fest, da die Eier und der Quark bereits für Bindung sorgen. Er wird dann möglicherweise etwas weicher und saftiger sein, was viele als angenehm empfinden. Achte einfach auf eine sorgfältige Zubereitung und das richtige Timing beim Backen. Die Konsistenz wird eher an einen sehr saftigen Käsekuchen oder eine Art Flan erinnern.

  2. Wie kann ich sicherstellen, dass mein Puddingkuchen nicht zu stark einbricht oder reißt?

    Ein gewisses Absinken der Mitte ist bei Puddingkuchen, insbesondere wenn sie mehlfrei sind, völlig normal. Es ist Teil ihrer charakteristischen Textur. Um ein übermäßiges Einbrechen zu minimieren, ist es wichtig, die Eier und den Zucker wirklich schaumig zu schlagen, um viel Luft einzuarbeiten. Ebenso entscheidend ist das sanfte Unterheben des Eischnees, um diese Luft nicht wieder zu verlieren. Vermeide außerdem, die Backform zu stark zu rütteln, wenn du sie in den Ofen stellst. Eine gleichmäßige Backtemperatur und das Vermeiden von plötzlichen Temperaturschwankungen während des Backens helfen ebenfalls, Risse zu minimieren.

  3. Kann ich statt Quark auch Joghurt oder Schmand für diesen Kuchen verwenden?

    Die Verwendung von Joghurt oder Schmand anstelle von Quark ist möglich, wird aber die Konsistenz und den Geschmack des Kuchens verändern. Quark ist wegen seines geringeren Wassergehalts und seiner cremigen Textur ideal für diesen mehlfreien Kuchen. Wenn du Joghurt verwendest, achte darauf, einen sehr dicken griechischen Joghurt zu wählen, um den Wassergehalt zu minimieren. Bei Schmand wird der Kuchen wahrscheinlich reichhaltiger und fetter, aber auch etwas kompakter. Möglicherweise musst du die Backzeit anpassen oder die Menge des Geliermittels erhöhen, um eine ähnliche Festigkeit wie mit Quark zu erzielen. Die klassische und bewährte Option ist jedoch Quark.

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PUDDINGKUCHEN – KUCHEN OHNE MEHL


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 1 hour 15 minutes
  • Yield: 8 servings 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

A delightful flourless cake made with Quark and a touch of lemon zest. This easy recipe results in a moist and delicious treat perfect for any occasion.


Ingredients

Scale

Ingredients

  • 400 g Quark
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 50 g Butter, geschmolzen
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • Zitronenschale (von 1 Zitrone)
  • Pflanzliches Geliermittel (z.B. Agar-Agar)
  • Bunte Beeren (Himbeeren oder Heidelbeeren)

Instructions

Instructions

  1. Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
  2. Runde Backform (26 cm) leicht einfetten.
  3. Eier in Eigelb und Eiweiß trennen.
  4. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, bis es hellgelb ist.
  5. Quark zur Eigelb-Zucker-Mischung hinzufügen und gut verrühren.
  6. Eiweiß in einer separaten Schüssel steif schlagen.
  7. Eischnee vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
  8. Geschmolzene Butter, Zitronenschale und Backpulver hinzufügen und gut durchrühren.
  9. Teig in die vorbereitete Backform füllen.
  10. Kuchen etwa 40-45 Minuten backen oder bis er goldbraun ist.
  11. Kuchen etwas abkühlen lassen und mit bunten Beeren garnieren.

Notes

Tips and Storage

  • Bewahre den Puddingkuchen im Kühlschrank auf, damit er frisch bleibt.
  • Erwärme ihn kurz in der Mikrowelle für einen warmen Genuss.
  • Serviere ihn mit frischem Obst oder Sahne für extra Geschmack.
  • Verwende hochwertige Eier für bessere Textur und Geschmack.
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 45 minutes
  • Category: Dessert
  • Method: Baking
  • Cuisine: German

Nutrition

  • Serving Size: 1 slice
  • Calories: 350 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 150mg
  • Fat: 15g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 50g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 6g
  • Cholesterol: 25mg

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