Mandel-Eierlikör-Pralinen: Einfaches Rezept fürLuxuriösen Genuss & Perfekte Geschenke

Martina Ávila

Stell dir vor, du öffnest eine kleine Schatulle und findest darin kleine, kunstvolle Köstlichkeiten, die nicht nur dein Auge erfreuen, sondern auch deine Sinne verzaubern. Genau das sind diese Mandel-Eierlikör-Pralinen – kleine Meisterwerke des Geschmacks, die mit wenigen Handgriffen entstehen und doch pure Eleganz versprühen.

Sie sind die perfekte kleine Aufmerksamkeit für Freunde, ein süßer Abschluss eines festlichen Essens oder einfach ein kleines Highlight für dich selbst, das den Alltag versüßt. Wenn du auf der Suche nach einem Rezept bist, das Einfachheit, Raffinesse und unvergleichlichen Genuss vereint, dann bist du hier genau richtig gelandet.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Schnelle Zubereitung: In weniger als 30 Minuten hast du die Basis für diese köstlichen Pralinen fertiggestellt, was sie zum idealen Last-Minute-Geschenk oder schnellen Genussmoment macht.
  • Luxuriöser Geschmack: Die harmonische Verbindung von zarter Zartbitterschokolade, cremigem Mandelmus und dem unverwechselbaren Aroma von Eierlikör sorgt für ein Geschmackserlebnis der Extraklasse.
  • Einfache Zutaten: Du benötigst nur wenige, leicht erhältliche Zutaten, um diese Pralinen zu Hause zu zaubern, ohne auf eine professionelle Qualität verzichten zu müssen.
  • Vielseitige Gestaltung: Ob pur, in Kakaopulver gewälzt oder mit weiteren Dekorationen versehen – diese Pralinen lassen sich individuell gestalten und passen zu jedem Anlass.
  • Perfekt zum Verschenken: Liebevoll zubereitet und schön verpackt, sind diese Pralinen ein wunderbares, selbstgemachtes Geschenk, das garantiert für Freude sorgt und zeigt, dass du dir Gedanken gemacht hast.

Zutaten, die du brauchst

Für diese himmlischen Mandel-Eierlikör-Pralinen verwenden wir nur ausgewählte Zutaten, die durch ihre Qualität und ihren Geschmack überzeugen. Die Wahl einer guten Zartbitterschokolade ist dabei entscheidend für das finale Aroma. Ebenso wichtig ist ein hochwertiges, ungesüßtes Mandelmus, das für die nötige Cremigkeit und eine feine Nussnote sorgt. Der Eierlikör rundet das Ganze mit seiner milden Süße und dem typischen Geschmack ab, während gemahlene Mandeln und Puderzucker für die perfekte Konsistenz und Süße sorgen.

Mandel Eierlikör Pralinen

  • zartbitterschokolade: hochqualitativ für besten geschmack
  • mandelmus, ungesüßt: sorgt für cremigkeit und eine feine nussige note
  • eierlikör (alkoholfrei): verleiht den pralinen ihre besondere süße und aromatik
  • gemahlene mandeln: geben der masse die perfekte textur
  • puderzucker: zur abstimmung der süße und bindung
  • kakaopulver zum wälzen: für eine elegante und geschmackvolle umhüllung

Die genauen Mengen für diese köstliche Kreation findest du übersichtlich in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels, damit deinem Pralinen-Glück nichts im Wege steht.

Variationen

Diese Grundrezeptur für Mandel-Eierlikör-Pralinen ist bereits ein Genuss für sich, doch mit ein paar kleinen Anpassungen lassen sich spannende neue Geschmackswelten erschließen. Denk zum Beispiel an eine vegane Variante, bei der du statt herkömmlicher Zartbitterschokolade hochwertige vegane Schokolade verwendest und den Eierlikör durch eine pflanzliche Alternative mit ähnlicher Konsistenz und Süße ersetzt. Hier eignen sich oft Kokosmilch-basierte Liköre oder auch eine selbstgemachte vegane Creme.

Für Liebhaber einer kohlenhydratreduzierten Ernährung lässt sich das Rezept ebenfalls anpassen. Hierbei kann der Puderzucker durch ein geeignetes Süßungsmittel wie Erythrit oder Xylit ersetzt werden. Achte darauf, dass diese Süßungsmittel die Konsistenz beeinflussen können, und passe die Menge gegebenenfalls an. Die gemahlenen Mandeln sind bereits eine gute Low-Carb-Option.

Eine weitere kreative Idee ist das Einbringen von zusätzlichen Aromen. Ein Hauch von Zimt oder eine Prise Kardamom können den Pralinen eine herbstliche oder orientalische Note verleihen. Auch ein Löffel geriebene Orangenschale oder ein paar Tropfen Rum-Aroma (je nach Vorliebe) eröffnen neue Geschmackspaletten. Für eine extra Portion Luxus könnten auch winzige Stückchen kandierte Orangen oder ein Teelöffel Kaffeepulver in die Masse eingearbeitet werden, bevor die Pralinen geformt werden. Diese kleinen Variationen machen jede Praline zu einem Unikat und erlauben es dir, das Rezept ganz nach deinem persönlichen Geschmack zu verfeinern.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Die Schokolade schmelzen

Beginne damit, die hochwertige Zartbitterschokolade vorsichtig zu schmelzen. Zerbreche sie dazu in kleine, gleichmäßige Stücke und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel. Stelle diese Schüssel dann über einen Topf mit leicht köchelndem Wasser. Achte darauf, dass der Boden der Schüssel das Wasser nicht berührt. Lasse die Schokolade langsam und unter gelegentlichem Rühren schmelzen, bis sie eine glatte und flüssige Konsistenz erreicht hat. Dies ist entscheidend für die spätere Textur der Pralinen.

Sobald die Schokolade vollständig geschmolzen ist, nimm die Schüssel behutsam vom Wasserbad. Lasse die geschmolzene Schokolade für einige Minuten abkühlen, bevor du die weiteren Zutaten hinzufügst. Eine zu heiße Schokolade könnte die anderen Zutaten zum stocken bringen oder unerwünschte Effekte hervorrufen. Geduld ist hierbei ein wichtiger Faktor für ein perfektes Ergebnis.

Wichtig: Achte darauf, dass kein Wasser in die Schokolade gelangt, da sie sonst ausflocken kann. Dies kann den Schmelzprozess beeinträchtigen und die Pralinenqualität mindern. Ein sanftes Schmelzen im Wasserbad sorgt für eine gleichmäßige Erwärmung.

Schritt 2: Die Pralinenmasse anrühren

Nun ist es Zeit, die Aromen zu vereinen. Gib das cremige, ungesüßte Mandelmus, den aromatischen Eierlikör und den feinen Puderzucker zur leicht abgekühlten, geschmolzenen Schokolade. Verwende einen Schneebesen oder einen stabilen Holzlöffel, um alle Zutaten gründlich miteinander zu vermischen. Rühre so lange, bis eine vollkommen homogene und glatte Masse entstanden ist, in der keine Schlieren mehr sichtbar sind. Diese Mischung bildet das Herzstück deiner Pralinen und sollte eine samtige Konsistenz aufweisen.

Als nächstes kommen die gemahlenen Mandeln hinzu. Füge sie zur Schokoladen-Mandelmus-Mischung und rühre sie vorsichtig unter. Die gemahlenen Mandeln geben der Masse die nötige Bindung und eine angenehme Textur, die das Kauerlebnis der Pralinen maßgeblich beeinflusst. Achte darauf, dass sich die Mandeln gleichmäßig in der gesamten Masse verteilen, sodass jede Praline die richtige Konsistenz erhält.

Tipp: Wenn die Masse zu fest erscheint, kannst du einen weiteren Esslöffel Eierlikör oder einen Hauch geschmolzene Schokolade hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Ist sie zu flüssig, gib noch eine kleine Handvoll gemahlene Mandeln hinzu. Dies erfordert etwas Fingerspitzengefühl.

Schritt 3: Pralinen formen

Bevor du mit dem Formen beginnst, befeuchte deine Hände leicht mit Wasser oder gib einen winzigen Tropfen neutrales Pflanzenöl darauf. Dies verhindert, dass die klebrige Masse an deinen Händen haften bleibt und erleichtert das Formen der Kugeln. Nimm mit einem kleinen Löffel oder deinen Fingern etwa 1-2 Teelöffel der Pralinenmasse ab.

Rolle die abgenommene Masse zwischen deinen befeuchteten Händen zu kleinen, gleichmäßigen Kugeln mit einem Durchmesser von etwa 2 cm. Versuche, die Kugeln so rund und kompakt wie möglich zu formen. Dies erleichtert später das gleichmäßige Wälzen im Kakaopulver und sorgt für eine ansprechende Optik.

Lege die geformten Kugeln zunächst beiseite oder direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder einen Teller. Arbeite zügig, aber sorgfältig, um die Konsistenz der Masse zu erhalten. Wenn die Masse zu warm wird, kann sie klebriger werden.

Schritt 4: Die Pralinen wälzen

Gib das Kakaopulver in eine flache Schüssel oder auf einen tiefen Teller. Dies ist die klassische und elegante Art, deine Mandel-Eierlikör-Pralinen zu veredeln. Nimm jede geformte Kugel und wälze sie vorsichtig im Kakaopulver. Drehe die Kugel so, dass sie von allen Seiten gleichmäßig mit dem Pulver bedeckt ist. Überschüssiges Pulver kannst du sanft abklopfen.

Achte darauf, dass die Kakaoschicht nicht zu dick wird, es sei denn, du bevorzugst einen intensiveren Schokoladengeschmack. Das Kakaopulver verleiht den Pralinen nicht nur ein schönes Aussehen, sondern ergänzt auch das Aroma der Zartbitterschokolade wunderbar. Es sorgt für einen leichten Bitterton, der die Süße der Füllung ausbalanciert.

Lege die nun fertigen, mit Kakao überzogenen Pralinen wieder auf das vorbereitete Blech oder den Teller. Achte darauf, dass sie genügend Abstand zueinander haben, damit sie beim Kühlen nicht aneinanderhaften. Diese erste Umhüllung ist bereits sehr ansprechend.

Schritt 5: Kühlen und Festwerden lassen

Nun ist Geduld gefragt, damit deine Kunstwerke die richtige Festigkeit bekommen. Stelle das Blech oder den Teller mit den fertig gewälzten Pralinen für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. In dieser Zeit wird die Schokolade wieder fest und die Pralinen erhalten ihre stabile Form. Die Kälte hilft, alle Aromen miteinander zu verbinden und die Konsistenz zu perfektionieren.

Je nach Kühlschranktemperatur kann die Dauer etwas variieren. Überprüfe nach der angegebenen Zeit, ob die Pralinen sich fest anfühlen. Wenn sie sich noch etwas weich anfühlen, lasse sie noch weitere 10-15 Minuten im Kühlschrank. Eine optimale Festigkeit ist wichtig, damit sie sich gut anfassen und genießen lassen.

Tipp: Für eine noch edlere Optik könntest du die Pralinen vor dem Wälzen im Kakao auch noch mit einem Hauch von essbarem Goldstaub oder kleinen Silberperlen verzieren. Dies ist optional, verleiht ihnen aber einen zusätzlichen festlichen Glanz.

Schritt 6: Genuss und Aufbewahrung

Nachdem die Pralinen ausreichend gekühlt und fest geworden sind, sind sie bereit zum Genießen! Sie schmecken am besten, wenn sie frisch sind und ihre Aromen sich voll entfalten konnten. Serviere sie auf einer schönen Platte oder verpacke sie liebevoll als Geschenk. Achte darauf, dass die Pralinen nicht zu lange bei Zimmertemperatur stehen, damit sie ihre Form behalten.

Die Aufbewahrung sollte idealerweise im Kühlschrank erfolgen, um ihre Frische und Konsistenz zu gewährleisten. Verwende hierfür eine gut verschließbare Dose oder eine Frischhaltedose. So bleiben sie über mehrere Tage hinweg ein Genuss. Wenn du sie kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nimmst, entfalten sie ihr volles Aroma. So hast du immer eine süße Köstlichkeit zur Hand, wenn der kleine Hunger kommt oder du Gäste überraschen möchtest.

Das Beste: Wenn du die Pralinen für ein Geschenk verpackst, verwende kleine Pralinenförmchen oder Seidenpapier, um sie voneinander zu trennen und ihnen ein ansprechendes Aussehen zu verleihen. Eine hübsche Schleife rundet das Ganze perfekt ab.

Profi-Tipps für

Qualität zählt: Verwende immer die beste Zartbitterschokolade, die du finden kannst. Je höher der Kakaoanteil, desto intensiver und edler wird der Geschmack deiner Pralinen. Achte darauf, dass sie gut schmilzt und einen vollmundigen Geschmack hat. Billige Schokolade kann zu einem wachsigen Gefühl im Mund führen oder geschmacklich enttäuschen. Die Basis ist hier das A und O.

Temperaturmanagement: Das richtige Temperieren der Schokolade ist entscheidend, damit die Pralinen später schön glänzen und brechen. Obwohl dieses Rezept eine einfache Methode verwendet, kann das Wissen um das Temperieren deine Pralinen auf ein neues Level heben. Dies bedeutet, die Schokolade auf exakte Temperaturen zu bringen, was sie hart, glänzend und leicht brechend macht.

Mandelmus-Konsistenz: Ungesüßtes Mandelmus variiert in seiner Konsistenz. Wenn dein Mandelmus sehr fest ist, erwärme es eventuell kurz leicht, bevor du es zur Schokolade gibst. Ist es sehr flüssig, musst du eventuell die Menge der gemahlenen Mandeln leicht anpassen, um die gewünschte Festigkeit der Masse zu erreichen. Ein geschmeidiges Mandelmus ist hierbei ideal.

Abwandlung des Überzugs: Statt Kakaopulver kannst du die Pralinen auch in gehackten Nüssen (z.B. Pistazien oder Haselnüsse), Kokosraspeln oder sogar in geschmolzener weißer Schokolade wenden. Für eine besonders edle Optik eignen sich auch essbare Glitzerpuder oder feine Zuckerstreusel. Experimentiere ruhig mit verschiedenen Überzügen, um deinen persönlichen Favoriten zu finden. Jede Variante hat ihren eigenen Reiz.

Frischekick: Ein Hauch von Orangenabrieb oder ein paar Tropfen Orangenöl in der Masse können den Geschmack auf wunderbare Weise verfeinern und eine zitrusfrische Note hinzufügen, die gut zur Zartbitterschokolade passt. Dies ist besonders zu empfehlen, wenn du einen komplexeren Geschmack erzielen möchtest. Es ist eine kleine Zugabe, die viel bewirken kann.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Mandel-Eierlikör-Pralinen sind bereits pur ein Hingucker, doch mit kleinen Details kannst du ihre Optik noch veredeln. Eine zarte Linie aus geschmolzener weißer Schokolade, die spiralförmig über die dunkle Kakao-Hülle gezogen wird, sorgt für einen schönen Kontrast. Auch kleine, essbare Gold- oder Silberflocken, die vorsichtig auf die noch weiche Schokolade gedrückt werden, verleihen den Pralinen einen Hauch von Luxus und Festlichkeit. Eine winzige kandierte Kirsche oder ein kleines Stückchen getrocknete Orange in der Mitte der Praline kann ebenfalls als farblicher Akzent dienen.

Für eine noch persönlichere Note könntest du auch kleine Zahlen aus Zucker oder Marzipan verwenden, um die Pralinen für besondere Anlässe wie Geburtstage oder Jubiläen zu kennzeichnen. Denk daran, dass die Dekoration die Vorfreude auf den Geschmack steigern soll, ohne ihn zu überdecken. Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker kurz vor dem Servieren kann ebenfalls eine dezente, elegante Note hinzufügen. Die Idee ist, dass die Präsentation die Qualität der Praline widerspiegelt.

Beilagen

Diese Pralinen sind oft das Highlight selbst und benötigen keine aufwendigen Beilagen. Sie eignen sich hervorragend als kleine Aufmerksamkeit zu einer Tasse Kaffee oder einem Espresso nach dem Essen. Die kräftigen Aromen des Kaffees harmonieren wunderbar mit der Süße und Cremigkeit der Praline. Auch zu einem Glas süßen Dessertwein oder Sherry können sie eine exquisite Ergänzung darstellen. Die Kombination von süßen und leicht herben Aromen ist hierbei das Entscheidende.

Wenn du sie als Teil eines Desserts anbietest, kannst du sie auf einem kleinen Schälchen neben einer Kugel Vanilleeis oder einem cremigen Tiramisu platzieren. Sie dienen dann als kleiner, intensiver Geschmacksakzent, der das Gesamterlebnis abrundet. Auch in Kombination mit frischen Beeren, wie Himbeeren oder Erdbeeren, welche eine natürliche Säure mitbringen, kann die Süße der Praline wunderbar ausgeglichen werden. Dies schafft eine ausgewogene Geschmackskomposition, die lange in Erinnerung bleibt.

Kreative Servierideen

Präsentiere deine Mandel-Eierlikör-Pralinen in kleinen Pralinenförmchen aus Papier oder Silikon, um ihnen eine stabile Basis zu geben und die Handhabung zu erleichtern. Eine weitere ansprechende Idee ist es, sie auf einem kleinen, mehrstöckigen Etageren anzurichten, besonders wenn du eine Auswahl an verschiedenen kleinen Süßigkeiten präsentierst. Dies verleiht dem Ganzen eine festliche und professionelle Note, die Gäste beeindrucken wird. Denk an die kleinen Details, die den Unterschied machen.

Für Geschenke eignen sich kleine, dekorative Schachteln, die du mit Seidenpapier auslegst und die Pralinen darin arrangierst. Eine kleine Schleife drumherum und eine handgeschriebene Karte machen das Geschenk perfekt. Du könntest auch kleine Anhänger mit Namen oder Grüßen anbringen, um die persönliche Note zu unterstreichen. Denke darüber nach, wie die Pralinen beim Beschenkten ankommen sollen – als kleine Freudemacher oder als Teil eines größeren Geschenks.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Sollten wider Erwarten Pralinen übrig bleiben, ist die Aufbewahrung denkbar einfach und sorgt dafür, dass du den Genuss noch einige Tage verlängern kannst. Bewahre die Pralinen in einer luftdichten Dose oder einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank auf. So bleiben sie kühl, fest und behalten ihre ursprüngliche Konsistenz. Das Verhindern von Luftkontakt ist essenziell, um zu verhindern, dass die Pralinen austrocknen oder unerwünschte Gerüche von anderen Lebensmitteln annehmen.

Achte darauf, dass die Dose nicht zu vollgestopft ist, um ein Aneinanderkleben oder Beschädigen der Pralinen zu vermeiden. Eine Lage Backpapier zwischen den Schichten kann ebenfalls Abhilfe schaffen, falls die Pralinen sehr weich sind oder dekorative Elemente aufweisen. Die richtige Lagerung garantiert, dass du auch noch Tage später den vollen Geschmack genießen kannst, ohne Qualitätseinbußen.

Einfrieren

Mandel-Eierlikör-Pralinen lassen sich prinzipiell auch einfrieren, um sie länger haltbar zu machen. Dies ist eine gute Option, wenn du größere Mengen zubereitet hast oder einfach für später vorsorgen möchtest. Platziere die Pralinen zunächst für etwa eine Stunde auf einem Teller im Gefrierschrank, damit sie einzeln durchfrieren. Dies verhindert, dass sie beim Einfrieren zusammenkleben und ihre Form behalten.

Sobald sie vorgefroren sind, fülle sie in einen gefriergeeigneten Behälter oder eine wiederverschließbare Gefrierbeutel um. Achte darauf, so viel Luft wie möglich aus dem Beutel zu entfernen, bevor du ihn verschließt. Beschrifte den Behälter mit dem Datum, damit du weißt, wie lange die Pralinen schon eingefroren sind. Eingefrorene Pralinen behalten ihre Qualität für etwa 1-2 Monate.

Aufwärmen

Das Auftauen von gefrorenen Pralinen ist denkbar einfach und erfordert nur etwas Geduld. Nimm die Pralinen aus dem Gefrierschrank und lege sie in die luftdichte Dose oder den Behälter, in dem sie eingefroren wurden. Stelle den Behälter dann in den Kühlschrank und lasse die Pralinen dort langsam auftauen. Dieser Prozess kann mehrere Stunden dauern, je nach Größe und Dichte der Pralinen.

Vermeide es, die Pralinen bei Zimmertemperatur aufzutauen, da dies zu Kondenswasserbildung führen und die Konsistenz beeinträchtigen könnte. Nach dem vollständigen Auftauen im Kühlschrank sind sie wieder bereit zum Genießen. Wenn du sie kurz vor dem Servieren leicht antauen lassen möchtest, um sie etwas weicher zu machen, kannst du sie auch für ca. 10-15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, aber achte darauf, dass sie nicht zu weich werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Eierlikör auch durch etwas anderes ersetzen, wenn ich keinen Alkohol verwenden möchte oder vertrage?

    Selbstverständlich! Wenn du eine alkoholfreie Variante bevorzugst oder Eierlikör nicht verträgst, gibt es gute Alternativen. Anstelle von Eierlikör kannst du eine Mischung aus Kondensmilch und Vanilleextrakt verwenden, die eine ähnliche cremige Konsistenz bietet. Eine weitere Option ist ein selbstgemachter “veganer Eierlikör” aus Cashew- oder Seidentofu, etwas Zitronensaft, Süßungsmittel und Vanille, der aufgeschlagen wird. Auch ein Teil Milch mit etwas Vanillepuddingpulver angedickt kann eine süße und cremige Basis bilden, die dem Eierlikör geschmacklich nahekommt. Experimentiere hier mit den Mengen, um die gewünschte Süße und Konsistenz zu erreichen. Die Idee ist, eine cremige, leicht süße Komponente hinzuzufügen, die gut mit Mandel und Schokolade harmoniert.

  2. Wie kann ich sicherstellen, dass die Pralinen fest genug werden und nicht zu weich bleiben?

    Die Festigkeit der Pralinen hängt von mehreren Faktoren ab. Zuerst ist die Qualität und der Fettgehalt der verwendeten Zartbitterschokolade entscheidend; eine gute Kuvertüre mit höherem Kakaobutteranteil wird fester. Zweitens spielt die Menge der gemahlenen Mandeln eine Rolle; sie binden die Masse und geben ihr Struktur. Wenn deine Masse nach dem Mischen zu weich ist, gib schrittweise mehr gemahlene Mandeln hinzu, bis eine formbare Konsistenz entsteht. Achte darauf, dass du nicht zu viel hinzufügst, da die Pralinen sonst trocken werden könnten. Drittens ist die Kühlzeit im Kühlschrank unerlässlich. Mindestens 30 Minuten sind empfohlen, aber manchmal sind 45-60 Minuten nötig, damit die Pralinen wirklich fest und stabil werden. Teste die Konsistenz, indem du eine kleine Probe im Kühlschrank kalt werden lässt. Eine zu warme Umgebung beim Formen kann ebenfalls dazu führen, dass die Pralinen weicher bleiben.

  3. Sind diese Pralinen auch für Kinder geeignet und wie kann ich sie kindgerechter gestalten?

    Ja, diese Mandel-Eierlikör-Pralinen sind in der Regel auch für Kinder geeignet, insbesondere wenn du eine alkoholfreie Version mit einem Eierlikör-Ersatz (wie oben beschrieben) zubereitest. Um sie noch kindgerechter zu gestalten, könntest du den Kakao-Überzug durch bunte Zuckerstreusel, kleine Schokolinsen (wie Smarties) oder gehackte bunte Schokolinsen ersetzen. Anstelle von dunklen Kugeln könnten auch kleine, süßere Schokoladenformen wie z.B. weißer oder Milchschokolade verwendet werden, falls dies gut mit der Mandel-Masse harmoniert. Auch das Einlegen einer kleinen kandierten Frucht oder einer kleinen Nuss in die Mitte jeder Kugel kann Kindern Freude bereiten. Achte darauf, dass alle verwendeten Dekorationen für Kinder geeignet sind und keine kleinen Teile enthalten, die verschluckt werden könnten. Die Größe der Pralinen kann auch angepasst werden, um kleinere Portionen für Kinder zu bieten.

Print
clock clock iconcutlery cutlery iconflag flag iconfolder folder iconinstagram instagram iconpinterest pinterest iconfacebook facebook iconprint print iconsquares squares iconheart heart iconheart solid heart solid icon

MANDEL EIERLIKÖR PRALINEN


5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star

No reviews

  • Author: Sabine
  • Total Time: 1 hour
  • Yield: 20 Pralinen 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

Diese Mandelkör-Pralinen sind eine luxuriöse und einfache Leckerei. Mit einer cremigen Füllung und einer zarten Kakaohülle sind sie perfekt für besondere Anlässe oder als selbstgemachtes Geschenk.


Ingredients

Scale

Zutaten

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Mandelmus, ungesüßt
  • 50 ml Eierlikör (alkoholfrei)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Puderzucker
  • Kakaopulver zum Wälzen

Instructions

Anleitung

  1. Zartbitterschokolade in kleine Stücke zerbrechen und in eine hitzebeständige Schüssel geben.
  2. Die Schüssel über einen Topf mit leicht simmerndem Wasser stellen, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist.
  3. Die geschmolzene Schokolade vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
  4. Mandelmus, Eierlikör und Puderzucker zur abgekühlten Schokolade hinzufügen.
  5. Alles gründlich mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel mischen, bis eine homogene Masse entsteht.
  6. Gemahlene Mandeln zur Mischung hinzufügen und vorsichtig umrühren, bis alles gut vermischt ist.
  7. Hände leicht mit Wasser oder Öl befeuchten und kleine Portionen der Mischung abnehmen.
  8. Aus der Mischung kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser formen.
  9. Das Kakaopulver in eine flache Schüssel geben und jede Kugel darin wälzen, bis sie gleichmäßig bedeckt ist.
  10. Die fertigen Pralinen auf ein Backblech oder einen Teller legen.
  11. Das Backblech oder den Teller für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Pralinen fest werden.

Notes

Tipps & Aufbewahrung

  • Pralinen im Kühlschrank aufbewahren, sodass sie frisch bleiben.
  • Bei Bedarf kurz in Mikrowelle erwärmen, um sie weich zu machen.
  • Mit Sahne und Schokoladensauce servieren, für zusätzlichen Genuss.
  • Verwende hochwertige Schokolade für besten Geschmack!
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 30 minutes
  • Category: Dessert
  • Method: No-Bake
  • Cuisine: European

Nutrition

  • Serving Size: 1 Praline
  • Calories: 300 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 50mg
  • Fat: 20g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 25g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 5g
  • Cholesterol: 25mg

Leave a Comment

Recipe rating 5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star