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Klassische Windbeutel mit Vanille-Sahne-Füllung: Einfaches Rezept für Perfektion

Martina Ávila

Der Duft von frisch gebackenen Köstlichkeiten ist pure Magie. Besonders wenn es um zarte Windbeutel geht, deren Hülle beim Reinbeißen leicht bricht und eine cremige Füllung freigibt, ist das ein Fest für die Sinne. Dieses Rezept ist eine Hommage an die klassischen süßen Verführungen, die jedem Anlass einen Hauch von Eleganz verleihen.

Mit diesem einfachen und doch raffinierten Rezept holst du dir die süße Perfektion direkt nach Hause. Die Kombination aus luftigem Brandteig und einer unwiderstehlich cremigen Vanille-Sahne-Füllung macht diese Windbeutel zu einem unvergesslichen Genuss. Lass dich verzaubern und zaubere ein Lächeln auf jedes Gesicht.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Einfache Zubereitung: Trotz ihres eleganten Aussehens sind diese Windbeutel erstaunlich einfach zuzubereiten, selbst für Backanfänger. Mit klaren Anleitungen gelingt dir jeder Schritt mühelos.
  • Perfekte Textur: Der Brandteig wird außen herrlich knusprig und innen wunderbar luftig, was die ideale Grundlage für die reichhaltige Füllung bildet. Dieses Spiel der Texturen ist schlichtweg himmlisch.
  • Anpassbare Füllung: Die klassische Vanille-Sahne-Füllung ist ein Traum, aber du kannst sie auch nach Belieben variieren. Füge Früchte hinzu oder probiere andere Aromen für deine ganz persönliche Note.
  • Beeindruckende Optik: Diese Windbeutel sehen aus wie vom Konditor – perfekt für besondere Anlässe, Geburtstage oder einfach als süße Überraschung für deine Liebsten. Sie sind ein echter Hingucker.
  • Vielseitiger Genuss: Ob als Dessert nach einem Menü, zum Kaffee am Nachmittag oder als süßer Gruß zwischendurch, diese Windbeutel passen immer und begeistern jedermann. Sie sind ein wahrer Alleskönner unter den Süßspeisen.

Zutaten, die du brauchst

Für den perfekten Windbeutelgenuss sind die Qualität und Frische der Zutaten entscheidend. Wir setzen auf bewährte Standards, die jeden Schritt zum Erfolg machen. Achte auf gute Qualität bei Butter und Sahne, denn das macht den Unterschied im Geschmack aus.

Windbeutel mit Vanillecreme-Sahne-Füllung

  • wasser: 250 ml, frisch und kalt, als Basis für den Brandteig
  • butter: 100 g, ungesalzen, für Geschmack und Geschmeidigkeit
  • allzweckmehl: 150 g, gesiebt, für einen glatten Teig
  • eier: 3 große, Zimmertemperatur, binden den Teig und sorgen für Lockerheit
  • zucker: 1 EL, für eine dezente Süße im Teig
  • vanilleextrakt: 1 TL, hochwertig, um der Füllung ein volles Aroma zu verleihen
  • sahne: 300 ml, gut gekühlt, für die luftige Hauptfüllung
  • sahne: 200 ml, weitere Sahne für die Basis der Creme
  • puderzucker: 50 g, fein, zum Süßen der Creme und für die Deko
  • pflanzliches Geliermittel: 1 TL, z.B. Agar-Agar, nach Anleitung, um die Füllung stabil zu halten
  • puderzucker: zum Bestäuben, für das finale Finish

Die genauen Mengenangaben und weitere Details findest du in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags.

Variationen

Die klassische Vanille-Sahne-Füllung ist ein unschlagbarer Genuss, doch die Welt der Windbeutel ist voller Möglichkeiten für aufregende Abwandlungen. Lass deiner Kreativität freien Lauf und entdecke neue Geschmackswelten, die deine Windbeutel zu etwas ganz Besonderem machen.

Vegane Versuchung: Ersetze Butter durch hochwertige vegane Margarine und verwende eine pflanzliche Sahnealternative (z.B. auf Soja- oder Kokosbasis) für die Füllung. Achte darauf, dass dein Geliermittel ebenfalls vegan ist, wie zum Beispiel Agar-Agar. Das Ergebnis ist eine köstliche vegane Variante, die fast jedem schmeckt.

Fruchtiger Frischekick: Hebe die Füllung mit pürierten Früchten auf ein neues Level. Erdbeer-, Himbeer- oder auch Maracujapüree verleihen der Creme eine wunderbare fruchtige Note und eine ansprechende Farbe. Gib das Fruchtpüree vorsichtig unter die geschlagene Sahne.

Schokoladentraum: Für alle Schokoladenliebhaber ist eine Schokoladencreme die perfekte Wahl. Füge geschmolzene Zartbitterschokolade oder Kakaopulver zur Sahne-Puderzucker-Mischung hinzu, bevor du sie steif schlägst. Das intensiviert den Geschmack und macht die Windbeutel unwiderstehlich.

Wie man zubereitet

Die Zubereitung von Windbeuteln mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, doch mit diesem Schritt-für-Schritt-Guide gelingt dir das Kunstwerk spielend leicht. Wir zerlegen den Prozess in überschaubare Schritte, damit du dich voll und ganz auf das Backen konzentrieren kannst.

Schritt 1: Der Grundstein – Der Brandteig

Alles beginnt mit der Zubereitung des Brandteigs. Er ist die Basis für die zarte und luftige Hülle deiner Windbeutel. Die richtige Konsistenz ist hierbei entscheidend für das Gelingen.

Zuerst gibst du das Wasser und die Butter in einen mittelgroßen Topf. Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze, bis die Butter vollständig geschmolzen ist und die Flüssigkeit gerade anfängt zu simmern. Achte darauf, dass es nicht sprudelnd kocht, denn das könnte den Teig beeinflussen.

Sobald die Butter geschmolzen ist, nimmst du den Topf kurz vom Herd und gibst das gesiebte Mehl auf einmal hinzu. Rühre nun kräftig mit einem Holzlöffel oder einem stabilen Teigschaber um. Du wirst sehen, wie sich schnell ein homogener, glatter Teigklumpen bildet, der sich vom Topfboden löst.

Lass diesen Teigklumpen nun etwa 5 Minuten im Topf abkühlen, damit die Eier nicht gerinnen, wenn du sie hinzufügst. Die Konsistenz sollte noch warm, aber nicht mehr heiß sein. Diese Wartezeit ist wichtig, um die perfekte Textur für deine Windbeutel zu erzielen.

Schritt 2: Die Eier – Bindung und Lockerheit

Nun kommt der entscheidende Schritt, der dem Brandteig seine einzigartige Konsistenz verleiht: das Einrühren der Eier. Geduld und kräftiges Rühren sind hier gefragt.

Gib nun nacheinander die drei großen Eier hinzu. Beginne mit dem ersten Ei und rühre es kräftig unter den Teig, bis es vollständig eingearbeitet ist und eine glatte Masse entsteht. Es kann sein, dass der Teig zuerst etwas bröckelig aussieht, aber gib nicht auf.

Wiederhole diesen Vorgang mit dem zweiten und dann dem dritten Ei. Jedes Ei muss vollständig mit dem Teig verbunden sein, bevor du das nächste hinzufügst. Der Teig sollte am Ende glänzend, geschmeidig und zähflüssig sein und beim Rühren eine glatte, bandförmige Masse bilden, die langsam vom Löffel fließt.

Wenn der Teig zu fest wirkt, kannst du eventuell noch ein viertes Ei (oder ein halbes) unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dies hängt auch von der Größe der Eier ab.

Schritt 3: Vorbereitung des Backblechs und Ofens

Während der Teig ruht, bereiten wir den Ofen und das Backblech vor. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete für perfekt gebackene Windbeutel.

Heize deinen Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Eine gleichmäßige Hitze ist wichtig, damit die Windbeutel gleichmäßig aufgehen und gar werden. Vermeide es, die Umluftfunktion zu verwenden, da diese die Windbeutel austrocknen kann.

Lege ein Backblech mit frischem Backpapier aus. Das verhindert, dass die Windbeutel am Blech kleben bleiben und erleichtert das spätere Herauslösen. Stelle sicher, dass das Backpapier glatt liegt, ohne Falten.

Nutze zwei Esslöffel oder einen Spritzbeutel mit einer runden Tülle, um kleine Teighäufchen auf das vorbereitete Backblech zu setzen. Lasse dabei ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Windbeuteln, da sie beim Backen noch aufgehen werden. Etwa 5-7 cm Abstand sind ideal.

Schritt 4: Das Backen – Geduld ist gefragt

Nun ist es soweit: Die Windbeutel kommen in den Ofen! Dieser Schritt erfordert Geduld und ein gutes Auge für den richtigen Bräunungsgrad.

Backe die Windbeutel im vorgeheizten Ofen für etwa 25-30 Minuten. Achte darauf, die Ofentür während des Backens auf keinen Fall zu öffnen, da die Windbeutel sonst zusammenfallen könnten. Die aufsteigende Hitze ist essentiell für ihre Form.

Die Windbeutel sind fertig, wenn sie goldbraun und aufgegangen sind. Sie sollten sich leicht anfühlen und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Wenn sie noch blass sind, lass sie ein paar Minuten länger backen.

Nach dem Backen nimmst du die Windbeutel aus dem Ofen und lässt sie auf dem Blech vollständig auskühlen. Wenn du möchtest, kannst du die Ofentür einen Spalt breit öffnen, um die restliche Feuchtigkeit entweichen zu lassen und die Windbeutel noch knuspriger zu machen.

Schritt 5: Die Füllung – Cremigkeit pur

Während die Windbeutel abkühlen, bereiten wir die unwiderstehliche Vanille-Sahne-Füllung zu. Dies ist der Moment, in dem die Windbeutel zu wahren Gaumenfreuden werden.

Schlage zunächst 300 ml gut gekühlte Sahne in einer großen Schüssel mit einem Handmixer steif. Achte darauf, dass die Sahne nicht zu lange geschlagen wird, sonst wird sie zu Butter. Füge erst zum Schluss einen Teil des Puderzuckers hinzu, um die Süße abzurunden.

In einer separaten, kleineren Schüssel mischst du die restlichen 200 ml Sahne mit 50 g Puderzucker und dem hochwertigen Vanilleextrakt. Gib nun das pflanzliche Geliermittel hinzu und folge dabei genau den Anweisungen auf der Verpackung. Dies sorgt dafür, dass die Füllung ihre Form behält.

Sobald die Windbeutel vollständig abgekühlt sind, schneide oder steche vorsichtig ein kleines Loch in die Unterseite jedes Windbeutels. Nutze dafür ein scharfes Messer oder einen Holzspieß. Dieses Loch dient als Einfüllöffnung für die leckere Creme.

Schritt 6: Das Füllen und Servieren

Der letzte Schritt ist das Füllen der Windbeutel. Mit einem Spritzbeutel gelingt dies am einfachsten und saubersten.

Fülle die vorbereitete Vanille-Sahne-Mischung in einen Spritzbeutel mit einer schmalen Tülle. Setze die Tülle in das Loch an der Unterseite jedes Windbeutels und fülle ihn vorsichtig, bis er gut gefüllt ist. Du wirst spüren, wie die Creme den Windbeutel ausfüllt.

Wenn du keinen Spritzbeutel hast, kannst du auch einen kleinen Löffel verwenden. Sei dabei etwas vorsichtiger, damit die Hülle nicht bricht. Fülle die Windbeutel nicht zu früh, damit sie ihre Knusprigkeit behalten.

Zum Schluss bestäubst du die gefüllten Windbeutel noch mit etwas Puderzucker. Dies verleiht ihnen nicht nur ein schönes Aussehen, sondern rundet auch den Geschmack ab. Sofort servieren und den puren Genuss erleben!

Profi-Tipps für

Mit ein paar kleinen Tricks verwandelst du deine Windbeutel von gut zu absolut perfekt. Diese Tipps helfen dir, das Beste aus deinem Gebäck herauszuholen und deine Gäste zu beeindrucken.

Die richtige Mehlwahl: Verwende für Brandteig stets ein feines Allzweckmehl, das gut gesiebt ist. Das sorgt für eine glatte Teigkonsistenz und verhindert Klümpchen, die das Aufgehen der Windbeutel behindern könnten. Wenn du die Möglichkeit hast, nutze ein Mehl mit mittlerem Proteingehalt.

Geduld beim Abkühlen: Lass den Teig nach dem Kochen wirklich ausreichend abkühlen, bevor du die Eier hinzufügst. Zu heiße Eier stocken und du erhältst keine glatte Masse mehr. Auch die fertigen Windbeutel müssen komplett kalt sein, bevor du sie füllst, damit die Sahne nicht schmilzt.

Backtemperatur und -zeit: Halte dich genau an die angegebenen Temperaturen und Backzeiten. Eine zu niedrige Temperatur lässt den Teig nicht richtig aufgehen, eine zu hohe verbrennt ihn schnell. Das Öffnen der Ofentür während des Backens ist ein absolutes Tabu für Brandteig!

Die perfekte Füllung: Achte darauf, dass die Sahne, die du für die Füllung verwendest, sehr gut gekühlt ist. Das ermöglicht es dir, sie schnell und fest zu schlagen. Verwende hochwertigen Vanilleextrakt für ein intensiveres Aroma. Wenn du die Füllung stabiler machen möchtest, kannst du etwas Sahnesteif oder ein pflanzliches Geliermittel nach Packungsanleitung einarbeiten.

Frischegarantie: Gefüllte Windbeutel schmecken am besten frisch. Bewahre sie bis zum Servieren im Kühlschrank auf. Wenn sie ihre Knusprigkeit verlieren, kannst du sie kurz vor dem Servieren für ein paar Minuten im auf 150°C vorgeheizten Ofen aufbacken.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Dekoration deiner Windbeutel ist, was sie von einfachen Backwaren zu kleinen Kunstwerken macht. Puderzucker ist ein Klassiker, der immer gut ankommt. Streue ihn einfach mit einem feinen Sieb über die gefüllten Windbeutel.

Für einen Hauch von Luxus kannst du geschmolzene Schokolade (dunkel, weiß oder Zartbitter) über die Windbeutel träufeln. Lege sie dafür kurz auf ein Kuchengitter und lass die Schokolade darüber laufen. Ein paar bunte Streusel oder Schokoraspel obendrauf setzen das i-Tüpfelchen.

Frische Beeren wie Himbeeren, Erdbeeren oder Blaubeeren sehen nicht nur schön aus, sondern bringen auch eine angenehme Frische mit sich. Platziere ein paar Beeren neben oder auf den Windbeutel.

Beilagen

Windbeutel sind für sich genommen schon ein Genuss, doch sie lassen sich wunderbar mit passenden Beilagen ergänzen. Eine Tasse frisch gebrühter Kaffee oder ein aromatischer Tee sind die perfekten Begleiter zum Nachmittagskaffee.

Wenn du die Windbeutel als Dessert servierst, kannst du sie mit einer Kugel Vanilleeis oder einer leichten Fruchtsauce servieren. Eine frisch zubereitete heiße, cremige Schokolade ist ebenfalls eine luxuriöse Ergänzung, besonders an kälteren Tagen.

Für einen leichteren Touch kannst du auch einen kleinen Obstsalat dazu reichen. Die Kombination aus cremiger Süße und der Frische von Früchten ist harmonisch und ausgewogen.

Kreative Servierideen

Präsentiere deine Windbeutel auf einer Etagere für einen eleganten Auftritt. Du kannst sie auch direkt auf kleinen Desserttellern anrichten und mit einem Minzblatt garnieren.

Für besondere Anlässe kannst du kleine Schokoladenkarten oder essbare Blüten als Dekoration verwenden. Eine weitere Idee ist, die Windbeutel in einer großen Schüssel mit etwas Sahne und Früchten zu einer Art “Windbeutel-Trifle” zu schichten.

Erwäge, die Windbeutel als Teil eines Desserts-Buffets anzubieten. So können deine Gäste verschiedene Köstlichkeiten probieren. Denke auch über saisonale Dekorationen nach, wie kleine Kürbisse im Herbst oder Tannenzweige im Winter.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Damit deine Windbeutel auch noch am nächsten Tag schmecken und ihre Konsistenz behalten, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend. Beachte diese Tipps, um lange Freude an deinen Kreationen zu haben.

Reste aufbewahren

Ungefüllte Windbeutel lassen sich gut in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur aufbewahren. Sie bleiben für einige Tage knusprig. Gefüllte Windbeutel gehören jedoch unbedingt in den Kühlschrank. Bewahre sie in einer gut verschlossenen Behälter auf, um sie vor Austrocknung und Gerüchen zu schützen.

Die Cremefüllung kann sich mit der Zeit mit dem Teig verbinden, was die Konsistenz etwas weicher macht. Dies ist normal, aber sie sind dennoch köstlich. Achte darauf, dass die Behälter trocken sind, bevor du die Windbeutel hineinlegst, um zusätzliche Feuchtigkeit zu vermeiden.

Wenn du die Möglichkeit hast, lagere die gefüllten Windbeutel nicht zu lange. Ideal sind sie am Tag der Zubereitung oder am Folgetag. Längere Lagerung kann die Textur beeinträchtigen.

Einfrieren

Ungefüllte Windbeutel lassen sich sehr gut einfrieren. Lege sie dafür nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und friere sie für ca. 1-2 Stunden vor. Danach kannst du sie in einem Gefrierbeutel oder einer luftdichten Dose im Gefrierschrank lagern. So sind sie bis zu 2-3 Monate haltbar.

Gefüllte Windbeutel sind zum Einfrieren weniger geeignet, da die Füllung beim Auftauen ihre Konsistenz verändern kann und der Teig matschig wird. Es ist besser, die Windbeutel frisch zu füllen.

Vor dem Backen die ungefüllten Windbeutel einfach aus dem Gefrierschrank nehmen und sie bei Raumtemperatur auftauen lassen oder direkt im vorgeheizten Ofen bei etwas niedrigerer Temperatur (ca. 170°C) für einige Minuten aufbacken, bis sie wieder knusprig sind.

Aufwärmen

Um die Knusprigkeit der Windbeutel wiederherzustellen, ist das Aufwärmen im Backofen die beste Methode. Lege die gefüllten Windbeutel dafür auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backe sie für etwa 5-7 Minuten bei 150°C. Beobachte sie gut, damit die Füllung nicht zu warm wird.

Eine andere Möglichkeit ist, sie nur kurz in der Mikrowelle aufzuwärmen, aber hierbei verliert der Teig oft seine Knusprigkeit und wird weich. Das ist eher für den Notfall gedacht.

Wenn du nur ungefüllte Windbeutel aufwärmen möchtest, kannst du das ebenfalls im Ofen bei ca. 160°C für 5-10 Minuten tun, bis sie wieder schön knusprig sind. Lass sie danach gut abkühlen, bevor du sie füllst.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum fallen meine Windbeutel nach dem Backen zusammen?

    Das häufigste Problem ist das Öffnen der Ofentür während des Backvorgangs. Die aufsteigende Hitze ist entscheidend für die Struktur. Wenn die Tür geöffnet wird, bevor die Kruste stabil ist, entweicht die heiße Luft und die Windbeutel fallen in sich zusammen. Eine weitere Ursache kann sein, dass der Teig zu viel Feuchtigkeit enthält. Achte darauf, dass der Teig beim Kochen auf dem Herd gut eingedickt ist und sich vom Topfboden löst. Auch die Größe der Eier spielt eine Rolle; zu große Eier können den Teig zu flüssig machen. Achte darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, da sie sich dann besser mit dem Teig verbinden.

  2. Wie kann ich sicherstellen, dass die Füllung nicht ausläuft oder zu flüssig wird?

    Die Stabilität der Füllung hängt von mehreren Faktoren ab. Verwende sehr gut gekühlte Sahne, um sie fest schlagen zu können. Ein wichtiger Schritt ist die Zugabe eines Geliermittels wie Agar-Agar oder Sahnesteif. Befolge hierbei unbedingt die Anleitung auf der Verpackung. Wenn du fruchtige Pürees hinzufügst, achte darauf, dass diese nicht zu wässrig sind und reduziere sie gegebenenfalls etwas ein. Fülle die Windbeutel erst kurz vor dem Servieren, damit sie ihre Form behalten und die Füllung nicht zu lange aufweicht. Das kleine Loch an der Unterseite sollte nicht zu groß sein.

  3. Wie lagere ich die Windbeutel am besten, damit sie knusprig bleiben?

    Ungefüllte Windbeutel lassen sich wunderbar einfrieren und behalten ihre Knusprigkeit. Nach dem Auftauen oder direkt aus dem Gefrierfach können sie für einige Minuten im Ofen aufgebacken werden. Gefüllte Windbeutel sollten im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden. Ideal ist es, sie am Tag der Zubereitung oder am Folgetag zu verzehren, da sie mit der Zeit Feuchtigkeit aus der Füllung aufnehmen. Um ihre Knusprigkeit wiederherzustellen, kannst du sie vorsichtig im Ofen bei niedriger Temperatur erwärmen. Vermeide die Mikrowelle, da sie die Konsistenz eher weich macht.

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WINDBEUTEL MIT VANILLECREME-SAHNE-FÜLLUNG


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 1 hour 45 minutes
  • Yield: 12 servings 1x

Description

Diese delikaten Windbeutel sind luftige Brandteig-Puffs, gefüllt mit einer köstlichen Vanillecreme- und Sahne-Mischung. Ein klassisches deutsches Dessert, perfekt für besondere Anlässe oder eine süße Verwöhnung.


Ingredients

Scale

Zutaten für den Brandteig

  • 250 ml Wasser, frisch und kalt
  • 100 g Butter, ungesalzen
  • 150 g Allzweckmehl, gesiebt
  • 3 große Eier, Zimmertemperatur

Zutaten für die Füllung

  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt, hochwertig
  • 300 ml Sahne, gut gekühlt
  • 200 ml Sahne
  • 50 g Puderzucker, fein
  • 1 TL pflanzliches Geliermittel (z.B. Agar-Agar)

Zum Bestäuben

  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

Zubereitung des Brandteigs

  1. In einem mittelgroßen Topf kombinieren Sie 250 ml Wasser und 100 g Butter.
  2. Erhitzen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze, bis die Butter geschmolzen ist.
  3. Fügen Sie 150 g gesiebtes Mehl hinzu und rühren kräftig mit einem Holzlöffel, bis sich ein homogener Teig bildet.
  4. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie den Teig etwa 5 Minuten abkühlen.
  5. Geben Sie dann nacheinander drei große Eier dazu und rühren kräftig weiter, bis jedes Ei vollständig eingearbeitet ist.

Backen der Windbeutel

  1. Heizen Sie Ihren Ofen auf 200 °C vor (Ober-/Unterhitze).
  2. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus.
  3. Nutzen Sie zwei Esslöffel oder einen Spritzbeutel, um kleine Portionen des Teigs auf das Blech zu setzen – lassen Sie genug Abstand zwischen den Häufchen.
  4. Backen Sie die Windbeutel etwa 25-30 Minuten lang im vorgeheizten Ofen oder bis sie goldbraun sind.
  5. Öffnen Sie während des Backens nicht die Ofentür!
  6. Lassen Sie die Windbeutel anschließend im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen.

Zubereitung der Füllung

  1. Während die Windbeutel abkühlen, schlagen Sie 300 ml gut gekühlte Sahne in einer großen Schüssel steif.
  2. In einer separaten Schüssel mischen Sie 200 ml Sahne mit 50 g Puderzucker und einem Teelöffel Vanilleextrakt sowie dem pflanzlichen Geliermittel nach Anleitung.

Füllen und Servieren

  1. Sobald die Windbeutel abgekühlt sind, schneiden oder stechen Sie vorsichtig ein kleines Loch in die Unterseite jedes Windbeutels.
  2. Füllen Sie die Sahnemischung mithilfe eines Spritzbeutels oder eines Löffels hinein.
  3. Bestäuben Sie zum Schluss mit etwas Puderzucker und genießen!

Notes

Tipps und Lagerung

  • Bewahren Sie die Windbeutel im Kühlschrank auf, damit sie frisch bleiben.
  • Erhitzen Sie die Windbeutel kurz im Backofen für knusprige Textur.
  • Servieren Sie sie mit frischen Beeren und Puderzucker für zusätzlichen Geschmack.
  • Verwenden Sie hochwertige Vanille für intensiven Geschmack in der Füllung.
  • Prep Time: 45 minutes
  • Cook Time: 60 minutes
  • Category: Dessert
  • Method: Baking
  • Cuisine: Global

Nutrition

  • Serving Size: 1 serving
  • Calories: 300 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 150mg
  • Fat: 15g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 40g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 6g
  • Cholesterol: 25mg

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