Stellen Sie sich vor: Ein festlich gedeckter Tisch, der Duft von köstlichen Aromen liegt in der Luft und alle warten gespannt auf das Highlight des Abends. Sie möchten Ihre Lieben mit etwas Besonderem verwöhnen, etwas, das Tradition und Genuss auf höchstem Niveau vereint.
Doch die Zubereitung eines Festtagsbratens kann oft entmutigend wirken, mit vielen komplexen Schritten und langen Wartezeiten. Was wäre, wenn es einen Weg gäbe, dieses kulinarische Meisterwerk einfacher und zugänglicher zu gestalten, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen?
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Rezept für Weihnachtsbraten mit Rotweinsoße ist ein wahrer Gaumenschmaus, der die Herzen aller Feinschmecker höherschlagen lässt. Es kombiniert zartes Fleisch mit einer tiefgründigen, aromatischen Soße, die nach Festtagen duftet.
Die Zubereitung ist überraschend einfach und dennoch so raffiniert, dass Ihre Gäste beeindruckt sein werden. Sie brauchen keine ausgefallenen Techniken, nur ein paar hochwertige Zutaten und ein wenig Liebe zum Detail.
Das Ergebnis ist ein Festessen, das perfekt für besondere Anlässe ist, aber auch an einem gemütlichen Sonntag für Begeisterung sorgt. Es ist die Art von Gericht, die Erinnerungen schafft und die Familie zusammenbringt.
- Einfachheit trifft auf Eleganz: Dieses Rezept beweist, dass man kein Sternekoch sein muss, um ein beeindruckendes Gericht zu kreieren.
- Tiefgründiger Geschmack: Die Kombination aus Rinderfilet und der würzigen Rotweinsoße ist unschlagbar.
- Vielseitigkeit: Ob als Hauptgericht für Weihnachten oder einfach nur für ein besonderes Abendessen, es passt immer.
- Aromatisches Erlebnis: Die duftenden Kräuter und der intensive Rotwein machen dieses Gericht zu einem Sinneserlebnis.
Zutaten, die du brauchst
Die Wahl der richtigen Zutaten ist der Schlüssel zu einem perfekten Braten und einer unwiderstehlichen Soße. Achten Sie auf frische, hochwertige Produkte, die den Geschmack Ihres Gerichts auf ein neues Level heben. Ein gutes Stück Fleisch und ein kräftiger Rotwein sind hierbei unerlässlich.

- rinderfilet: wählen Sie ein stück von guter qualität, das schön marmoriert ist für maximale saftigkeit.
- rotwein: ein trockener, kräftiger rotwein wie merlot oder cabernet sauvignon eignet sich am besten für die tiefgründige soße.
- zwiebeln: gelbe oder rote zwiebeln bringen süße und tiefe in die soße, wenn sie langsam geschmort werden.
- knoblauch: frische knoblauchzehen sorgen für ein intensives aroma, das perfekt zum braten passt.
- kräuter: frischer rosmarin und thymian verleihen dem braten ein klassisches, rustikales aroma, das an festtage erinnert.
- agar-agar: ein pflanzliches gelier- und bindemittel, das hilft, die soße perfekt zu binden und ihr eine schöne konsistenz zu geben.
- optional: ein schuss balsamico-essig für zusätzliche säure und komplexität in der soße.
- optional: gemüsebrühe oder rindfond für eine noch intensivere geschmacksbasis der soße.
- salz und frisch gemahlener schwarzer pfeffer: unerlässlich zur verfeinerung des geschmacks.
Alle genauen Mengenangaben finden Sie wie üblich in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags.
Variationen
Dieses Grundrezept ist so flexibel, dass Sie es leicht an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen können. Probieren Sie eine vegetarische Variante oder experimentieren Sie mit unterschiedlichen Fleischsorten.
Vegetarische Variante: Ersetzen Sie das Rinderfilet durch ein großes Portobello-Pilzsteak oder eine Portion fester Tofuwürfel, die gut gewürzt und angebraten werden. Die Rotweinsoße passt auch hervorragend zu diesen Alternativen.
Geflügel-Variante: Anstelle von Rinderfilet können Sie auch eine Hähnchenbrust oder ein Entenbrustfilet verwenden. Die Garzeiten müssen entsprechend angepasst werden, um das Geflügel saftig zu halten.
Vegane Option: Für eine vollständig vegane Version verwenden Sie ein pflanzliches Steak-Ersatzprodukt oder ein großes Stück Seitan. Achten Sie darauf, dass Ihr Rotwein vegan ist und verwenden Sie Gemüsebrühe anstelle von Fleischfond.
Mit Beeren: Fügen Sie der Soße während des Köchelns eine Handvoll frischer oder gefrorener Beeren hinzu, wie Himbeeren oder Brombeeren. Diese verleihen der Soße eine fruchtige, leicht süß-säuerliche Note.
Kräuter-Vielfalt: Experimentieren Sie mit anderen Kräutern wie Salbei oder Lorbeerblättern, um der Soße zusätzliche Geschmackstiefen zu verleihen. Auch ein Hauch von Muskat kann Wunder wirken.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Vorbereitung des Fleisches und des Ofens
Beginnen Sie damit, Ihren Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Dieser Schritt ist entscheidend, damit das Fleisch gleichmäßig gart. Nehmen Sie das Rinderfilet aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annehmen kann; dies sorgt für ein gleichmäßigeres Garen. Tupfen Sie das Fleisch gründlich mit Küchenpapier trocken, denn eine trockene Oberfläche ist essenziell für eine schöne Kruste.
Würzen Sie das Rinderfilet großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer auf allen Seiten. Achten Sie darauf, dass jede Oberfläche gut bedeckt ist. Dies bildet die erste Geschmacksschicht und hilft, die Kruste zu entwickeln. Die Gewürze ziehen während des Bratens in das Fleisch ein und machen es noch aromatischer.
Profi-Tipp: Verwenden Sie grobkörniges Meersalz, da es eine angenehmere Textur beim Essen bietet und besser an der Fleischoberfläche haftet als feines Salz. Frischer Pfeffer aus der Mühle entfaltet ein intensiveres Aroma als vorgemahlener.
Schritt 2: Anbraten des Fleisches für die Kruste
Erhitzen Sie ein wenig Öl oder Butterschmalz in einer großen, ofenfesten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Das Fett sollte heiß sein, aber nicht rauchen. Geben Sie das gewürzte Rinderfilet vorsichtig in die heiße Pfanne. Lassen Sie es ungestört für etwa 5 Minuten pro Seite anbraten, bis es eine tiefbraune, karamellisierte Kruste entwickelt hat. Dies schließt die Säfte ein und verleiht dem Braten ein reiches Aroma.
Drehen Sie das Fleisch vorsichtig mit einer Zange, um sicherzustellen, dass alle Seiten gleichmäßig bräunen. Achten Sie darauf, dass die Kruste überall schön und gleichmäßig ist. Dieser Schritt ist entscheidend für die Textur und den Geschmack Ihres Bratens. Vermeiden Sie es, zu viele Stücke gleichzeitig in die Pfanne zu legen, da dies die Temperatur senken und das Fleisch eher dämpfen als anbraten würde.
Wichtig: Wenn Sie keine ofenfeste Pfanne haben, braten Sie das Fleisch in einer normalen Pfanne an und legen Sie es anschließend in eine Auflaufform, bevor Sie es in den Ofen geben.
Schritt 3: Zubereitung der Rotweinsoße
Nehmen Sie das angebratene Fleisch aus der Pfanne und legen Sie es beiseite auf einen Teller. Lassen Sie es ruhen, während Sie die Soße zubereiten. Geben Sie die gewürfelten Zwiebeln in dieselbe Pfanne, in der das Fleisch angebraten wurde. Nutzen Sie das verbleibende Bratfett, um die Zwiebeln bei mittlerer Hitze für etwa 3-5 Minuten anzubraten, bis sie weich und leicht glasig sind. Schaben Sie dabei eventuell angesetzte Bratensatzreste vom Pfannenboden, denn darin verbirgt sich viel Geschmack.
Fügen Sie den fein gehackten Knoblauch hinzu und braten Sie ihn für weitere 1-2 Minuten mit, bis er duftet. Achten Sie darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, da er sonst bitter wird. Gießen Sie nun den Rotwein in die Pfanne und bringen Sie ihn zum Kochen. Lassen Sie den Wein für etwa 5-7 Minuten köcheln, damit der Alkohol verdampfen kann und sich die Aromen konzentrieren. Dies reduziert den Wein und intensiviert seinen Geschmack.
Aroma-Booster: Geben Sie jetzt die frischen Kräuter wie Rosmarin und Thymian sowie das Agar-Agar-Pulver hinzu. Rühren Sie alles gut um. Das Agar-Agar hilft, die Soße später schön zu binden, was ihr eine luxuriöse Textur verleiht.
Schritt 4: Köcheln und Binden der Soße
Reduzieren Sie die Hitze auf niedrig und lassen Sie die Soße etwa 10 Minuten lang sanft köcheln. Rühren Sie gelegentlich um, um sicherzustellen, dass nichts am Boden ansetzt. Während die Soße köchelt, beginnt das Agar-Agar zu wirken und die Flüssigkeit einzudicken. Die Konsistenz sollte langsam sämiger werden, aber noch nicht zu fest sein, da sie beim Backen mit dem Fleisch noch weiter eindicken wird. Schmecken Sie die Soße mit Salz und Pfeffer ab, und fügen Sie bei Bedarf einen Schuss Balsamico-Essig hinzu, um die Aromen zu balancieren.
Wenn Sie eine noch reichhaltigere Soße wünschen, können Sie jetzt einen Schuss gute Gemüsebrühe oder Rinderfond einrühren. Dies verleiht der Soße zusätzliche Tiefe und Komplexität. Prüfen Sie die Konsistenz: Sie sollte flüssig genug sein, um sich gut über das Fleisch zu verteilen, aber schon eine merkliche Dicke aufweisen. Denken Sie daran, dass die Soße nach dem Backen eventuell nochmals kurz auf dem Herd aufgekocht und abgeschmeckt werden kann.
Tipp für die Konsistenz: Sollte die Soße zu dick werden, können Sie sie mit etwas mehr Rotwein oder Brühe wieder verdünnen. Ist sie zu dünn, lassen Sie sie noch etwas länger köcheln oder rühren Sie eine winzige Menge mehr Agar-Agar ein.
Schritt 5: Backen des Bratens im Ofen
Legen Sie das angebratene Fleisch zurück in die ofenfeste Pfanne oder in eine Auflaufform. Gießen Sie die vorbereitete Rotweinsoße großzügig über das Fleisch, sodass es gut bedeckt ist. Decken Sie die Form dann fest mit Alufolie ab. Dies sorgt dafür, dass das Fleisch im Dampf gart und schön zart und saftig bleibt.
Stellen Sie die abgedeckte Form in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C. Lassen Sie den Braten für etwa 30-40 Minuten garen. Die genaue Garzeit hängt von der Dicke des Fleischstücks ab. Wenn Sie ein Fleischthermometer verwenden, sollte die Kerntemperatur für medium-rare etwa 55-58 °C betragen. Für medium wäre sie bei 60-63 °C.
Geduld zahlt sich aus: Nach Ablauf der Garzeit nehmen Sie den Braten aus dem Ofen. Lassen Sie ihn vor dem Anschneiden unbedingt 10-15 Minuten ruhen. Dies ermöglicht es den Fleischsäften, sich wieder im Fleisch zu verteilen, was zu einem deutlich saftigeren Ergebnis führt. Decken Sie das Fleisch während der Ruhezeit locker mit Alufolie ab.
Schritt 6: Fertigstellung und Servieren
Nach der Ruhezeit nehmen Sie die Alufolie ab. Die Soße sollte nun eine wunderbar sämige Konsistenz haben und das Fleisch glänzend überziehen. Schneiden Sie den Braten mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Scheiben. Die Dicke der Scheiben kann je nach persönlicher Vorliebe variieren, aber etwa 1-1,5 cm breite Scheiben sind ideal. So wird jede Scheibe Fleisch von der köstlichen Soße umschmeichelt.
Richten Sie die Fleischscheiben auf vorgewärmten Tellern an. Gießen Sie die köstliche Rotweinsoße großzügig darüber. Achten Sie darauf, dass Sie auch die Kräuter und die glasierten Zwiebelstücke mit verteilen, denn sie sind ein wichtiger Bestandteil des Geschmackserlebnisses. Dieses Gericht strahlt eine Wärme und Festlichkeit aus, die perfekt für besondere Anlässe ist.
Der letzte Schliff: Garnieren Sie die Teller mit ein paar frischen Kräuterblättchen, vielleicht etwas gehackter Petersilie oder einem kleinen Zweig Rosmarin. Dies sorgt für eine optisch ansprechende Präsentation und setzt einen frischen Akzent. Genießen Sie Ihr selbstgemachtes Festessen!
Profi-Tipps für
Wählen Sie das richtige Fleisch: Für den besten Geschmack und die zarteste Textur empfiehlt sich ein gut abgehangenes Rinderfilet oder ein Bürgermeisterstück. Fragen Sie Ihren Metzger nach Empfehlungen. Ein schönes Stück Fleisch ist die halbe Miete für ein gelungenes Festmahl.
Temperieren Sie das Fleisch: Nehmen Sie das Fleisch mindestens eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank. So gart es gleichmäßiger und Sie vermeiden einen kalten Kern im fertigen Braten. Das Temperieren ist ein einfacher Schritt mit großer Auswirkung auf das Endergebnis.
Die Kruste ist entscheidend: Ein kräftiges Anbraten bei hoher Hitze sorgt für eine köstliche Kruste, die das Fleisch saftig hält und für ein intensives Aroma sorgt. Scheuen Sie sich nicht, dem Fleisch Farbe zu geben – das ist der Beginn des Geschmacks. Ein guter Bratensatz ist Gold wert für die Soße.
Geduld beim Ruhen: Lassen Sie das Fleisch nach dem Garen ausreichend ruhen. Das ist enorm wichtig, damit sich die Fleischsäfte wieder verteilen können und der Braten saftig bleibt. Eine Ruhezeit von 10-15 Minuten ist das Minimum, für größere Stücke auch länger.
Die Soße verfeinern: Schmecken Sie die Rotweinsoße immer wieder ab und passen Sie die Würzung an. Ein Hauch von Balsamico, etwas Zucker oder eine Prise Cayennepfeffer können die Aromen nochmals auf ein neues Level heben. Experimentieren Sie vorsichtig, um die perfekte Balance zu finden.
Serviervorschläge für
Dekoration
Für eine festliche Tischdekoration können Sie frische Kräuter wie Rosmarin- oder Thymianzweige direkt auf dem Teller oder um den Braten herum arrangieren. Kleine, essbare Blüten oder ein paar karamellisierte Perlzwiebeln können ebenfalls einen schönen optischen Akzent setzen. Ein Spritzer Balsamico-Glasur kann ebenfalls sehr elegant aussehen.
Wenn Sie den Braten im Ganzen servieren, können Sie ihn mit frischen Beeren oder einem kleinen Kranz aus Kräutern schmücken. Kerzenlicht und eine festliche Tischdecke runden das Ambiente ab und unterstreichen die festliche Stimmung.
Beilagen
Traditionell passt dieser Weihnachtsbraten hervorragend zu Kartoffelklößen oder Kartoffelpüree. Auch Rotkohl, Gratinierte Kartoffeln oder ein frischer grüner Salat sind exzellente Begleiter. Probieren Sie auch Spargel im Frühling oder Rosenkohl im Herbst, je nach Saison.
Ein herzhaftes Stück Brot zum Aufsaugen der köstlichen Soße ist ebenfalls eine beliebte Ergänzung. Für eine leichtere Variante können Sie auch Quinoa oder Bulgur als Beilage servieren. Die Vielseitigkeit des Bratens erlaubt eine breite Auswahl an Beilagen.
Kreative Servierideen
Anstatt den Braten in Scheiben zu schneiden, können Sie auch kleine, dekorative Portionen anrichten, indem Sie das Fleisch auf einem Bett von Beilagen anrichten und die Soße kunstvoll darüber träufeln. Für ein Buffet können Sie kleine Röllchen aus dem Braten schneiden und diese mit einem Zahnstocher fixieren und mit einem Klecks Soße servieren.
Eine weitere Idee ist, den Braten in einer Terrinenform ruhen zu lassen und dann in kompakte Würfel zu schneiden, die sich gut mit Spießen oder kleinen Gabeln essen lassen. Dies eignet sich besonders gut für Stehempfänge oder lockere gesellige Runden. Sie können auch kleine Pastetenfüllungen mit dem Bratenfleisch und der Soße zubereiten.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Bewahren Sie übrig gebliebenen Braten und die Rotweinsoße getrennt voneinander in gut verschließbaren Behältern im Kühlschrank auf. So bleiben die einzelnen Komponenten frisch und die Textur des Fleisches wird optimal erhalten. Die Soße sollte möglichst luftdicht verpackt sein, um Geschmacksverlust zu vermeiden.
Generell sind Reste dieses Bratens im Kühlschrank etwa 2-3 Tage haltbar. Achten Sie darauf, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird und die Behälter sauber sind. Wenn Sie die Reste schnell verbrauchen möchten, können Sie sie auch in kleine Würfel schneiden und für eine schnelle Pasta-Sauce oder einen Eintopf verwenden.
Einfrieren
Das Einfrieren von Bratenresten und der Soße ist ebenfalls eine gute Option, um wertvolle Reste nicht wegwerfen zu müssen. Lassen Sie das Fleisch und die Soße vollständig abkühlen, bevor Sie sie in gefriergeeigneten Behältern oder Gefrierbeuteln einfrieren. Beschriften Sie die Behälter mit dem Datum, damit Sie den Überblick behalten.
Die Soße lässt sich auch wunderbar in Eiswürfelbehältern portionsweise einfrieren. So haben Sie immer kleine Mengen für Saucen oder zum Verfeinern von Gerichten zur Hand. Achten Sie darauf, dass das Fleisch vor dem Einfrieren nicht bereits einmal aufgewärmt wurde, um die Qualität zu maximieren. Viele Lebensmittel lassen sich gut einfrieren, aber ein frisch gebratener Braten behält seine Qualität am besten, wenn er schnell verbraucht wird.
Aufwärmen
Um den Braten wieder aufzuwärmen, ist die beste Methode die Zubereitung in der Pfanne. Geben Sie die Fleischscheiben mit etwas von der Soße in eine Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze. Erwärmen Sie das Fleisch langsam und wenden Sie es vorsichtig, damit es nicht austrocknet. Dies ist die schonendste Methode, um die Saftigkeit zu erhalten.
Alternativ können Sie den Braten auch im Ofen erwärmen. Legen Sie die Fleischscheiben mit etwas Soße in eine ofenfeste Form und decken Sie sie mit Alufolie ab. Erwärmen Sie sie bei etwa 150 °C, bis sie durchgewärmt sind. Vermeiden Sie zu hohe Temperaturen, da dies das Fleisch zäh machen kann. Die Mikrowelle ist die schnellste, aber oft die schonendste Methode, um Reste zu erwärmen, wenn es schnell gehen muss.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich auch ein anderes Fleischstück für dieses Rezept verwenden?
Ja, dieses Rezept ist sehr flexibel. Anstelle von Rinderfilet können Sie auch Rinderbraten, Lammkeule oder sogar Schweinefilet verwenden. Bedenken Sie jedoch, dass sich die Garzeiten ändern können. Bei magereren Stücken ist Vorsicht geboten, um ein Austrocknen zu vermeiden. Ein gutes Rinderfilet hat jedoch die zarteste Textur und die reichhaltigste Marmorierung, die perfekt zur tiefgründigen Rotweinsoße passt. Bei anderen Fleischsorten könnte es ratsam sein, die Kerntemperatur genauer zu überwachen.
-
Was kann ich tun, wenn meine Rotweinsoße zu dünn geworden ist?
Wenn Ihre Soße zu dünn ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, sie einzudicken. Sie können sie einfach länger auf niedriger Hitze köcheln lassen, damit sie weiter reduziert. Eine andere Methode ist, eine kleine Menge Maisstärke oder Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anzurühren und diese Mischung unter ständigem Rühren zur köchelnden Soße zu geben, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Alternativ können Sie auch eine kleine Menge extra Agar-Agar einrühren, dies muss aber gut durchkochen, um seine Bindekraft zu entfalten.
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Wie kann ich sicherstellen, dass mein Braten innen saftig bleibt, aber außen eine schöne Kruste hat?
Der Schlüssel liegt im zweistufigen Prozess: Zuerst das kräftige Anbraten bei hoher Hitze in der Pfanne, um die Kruste zu bilden und die Säfte einzuschließen. Achten Sie darauf, dass die Pfanne gut heiß ist und das Fleisch nicht zu lange in der Pfanne liegt, um es nicht zu übergaren. Danach das Garen im Ofen bei moderaterer Temperatur, idealerweise abgedeckt, um ein gleichmäßiges Durchgaren zu ermöglichen, ohne dass die Kruste verbrennt oder das Fleisch austrocknet. Die Ruhezeit nach dem Garen ist ebenso entscheidend, damit sich die Fleischsäfte verteilen können.
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WEIHNACHTSBRATEN MIT ROTWEINSOSSE
- Total Time: 4 hours
- Yield: 6 servings 1x
- Diet: Omnivore
Description
Ein festlicher Braten mit einer reichen Rotweinsoße, perfekt für Feiertage. Marinieren Sie das Fleisch über Nacht für zusätzlichen Geschmack.
Ingredients
Zutaten:
- 1 Stück Hühnchenbrust oder Rinderfilet
- 1 Tasse Rotwein-Ersatz (Traubensaft oder Gemüsebrühe)
- 2 Zwiebeln, frisch gewürfelt
- 3 Zehen Knoblauch, fein gehackt
- Kräuter (Rosmarin und Thymian), frisch oder getrocknet
- 1 Esslöffel Agar-Agar
Instructions
Anleitung:
- Ofen auf 180 °C vorheizen.
- Hühnchenbrust oder Rinderfilet mit Salz und Pfeffer würzen.
- Fleisch in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten, bis es goldbraun ist (ca. 5 Minuten pro Seite).
- Fleisch aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
- Gewürfelte Zwiebeln in derselben Pfanne hinzufügen und etwa 3 Minuten anbraten, bis sie glasig sind.
- Fein gehackten Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten (ca. 1 Minute), bis er duftet.
- Traubensaft oder Gemüsebrühe in die Pfanne zu den Zwiebeln und dem Knoblauch gießen.
- Alles gut umrühren und aufkochen lassen.
- Frisch gehackte Kräuter wie Rosmarin und Thymian sowie Agar-Agar-Pulver hinzufügen.
- Alles gut durchrühren und bei niedriger Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.
- Angebratenes Fleisch in eine Auflaufform legen und die fertige Rotweinsoße darüber gießen.
- Form mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Ofen etwa 30-40 Minuten backen.
- Fleisch aus dem Ofen nehmen und einige Minuten ruhen lassen.
- Braten in schöne Scheiben schneiden und mit der Rotweinsoße servieren.
Notes
Tipps und Lagerung:
- Bewahre Reste im Kühlschrank auf.
- Erhitze vorsichtig in der Pfanne.
- Serviere mit Rotkohl und Klößen.
- Mariniere das Fleisch über Nacht.
- Prep Time: 120 minutes
- Cook Time: 120 minutes
- Category: Main Course
- Method: Baking
- Cuisine: German
Nutrition
- Serving Size: 1 serving
- Calories: 450 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 800mg
- Fat: 20g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 15g
- Fiber: 3g
- Protein: 50g
- Cholesterol: 25mg





