Es gibt Tage, da sehnt man sich nach etwas Selbstgemachtem, etwas, das nach Kindheit schmeckt und Geborgenheit vermittelt. Frische Backwaren sind da oft die erste Wahl, und die Vorstellung, einen warmen, duftenden Laib Brot aus dem eigenen Ofen zu zaubern, ist verlockend.
Dieses Rezept für Dinkel Aufbackbrötchen ist genau das Richtige für solche Momente, denn es verbindet den rustikalen Charme von Dinkel mit der Einfachheit, die auch Kochanfängern gelingt. Es ist ein kleines Stück Glück zum Selbermachen, das jeden Tag zu etwas Besonderem macht.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfache Zubereitung: Selbst ohne viel Backerfahrung gelingen diese Brötchen auf Anhieb, da die Schritte klar und unkompliziert sind.
- Gesundheitlicher Mehrwert: Dinkel ist eine alte Getreidesorte, die für ihren nussigen Geschmack und ihre gute Verträglichkeit bekannt ist und viele wichtige Nährstoffe liefert.
- Individueller Genuss: Du kannst die Brötchen nach Belieben gestalten, von der Form bis hin zu zusätzlichen Saaten oder Kräutern, um deinen persönlichen Favoriten zu kreieren.
- Frische Garantie: Nichts geht über den Duft und Geschmack von frisch gebackenen Brötchen, die du jederzeit für dich und deine Liebsten zubereiten kannst.
- Flexibilität: Ob zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder als Beilage zum Abendessen – diese Brötchen passen zu jeder Gelegenheit und jedem Gericht.
Zutaten, die du brauchst
Für dieses wundervolle Rezept greifen wir auf hochwertige Zutaten zurück, die nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die Textur der Brötchen entscheidend sind. Die Wahl des richtigen Mehls und die Frische der Hefe sind hierbei von besonderer Bedeutung, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

- 500 g Dinkelmehl, frisch gemahlen: Die Basis für unsere rustikalen Brötchen, die ihnen ihren charakteristischen Geschmack verleiht.
- 300 ml warmes Wasser: Ideal temperiert, um die Hefe zu aktivieren und einen geschmeidigen Teig zu ermöglichen.
- 20 g frische Hefe: Sorgt für die nötige Lockerheit und das Aufgehen des Teiges, ein entscheidender Faktor für fluffige Brötchen.
- 3 EL Olivenöl: Verleiht dem Teig Geschmeidigkeit und trägt zu einer zarten Krume bei, während es gleichzeitig leicht nussige Aromen einbringt.
- 1 TL Salz: Unverzichtbar für die Geschmacksbildung und Struktur des Teiges, hebt es die natürlichen Aromen des Dinkels hervor.
- Saaten (z.B. Sesam oder Sonnenblumenkerne), nach Belieben: Zum Bestreuen der Brötchenoberfläche für extra Biss und optische Attraktivität.
Die genauen Mengen und Mengenverhältnisse sind entscheidend für den Erfolg, und alle Details findest du in der detaillierten Rezeptkarte, die wir am Ende für dich bereithalten.
Variationen
Dieses Grundrezept für Dinkel Aufbackbrötchen ist so vielseitig, dass du es nach Herzenslust abwandeln kannst. Lass deiner Kreativität freien Lauf und kreiere deine ganz persönlichen Lieblingsbrötchen.
Die vegane Variante: Für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten, ist dieses Rezept eine wahre Freude. Ersetze die frische Hefe einfach durch Trockenhefe, achte auf die Mengenangabe auf der Packung, und das Ergebnis wird genauso überzeugend sein. Wenn du möchtest, kannst du auch einen Schuss pflanzliche Milch anstelle von Wasser verwenden, um eine noch zartere Krume zu erzielen. Diese Brötchen sind perfekt für ein veganes Frühstück oder als Beilage zu einem herzhaften Salat.
Die Vollkorn-Variante: Wenn du den vollen Geschmack von Dinkel erleben möchtest, probiere eine Mischung aus Dinkelvollkornmehl und hellem Dinkelmehl. Beginne mit einem Verhältnis von 50:50 und passe es nach deinem Geschmack an. Das Vollkornmehl sorgt für mehr Ballaststoffe und einen intensiveren, nussigen Geschmack. Achte darauf, dass du eventuell einen Tick mehr Wasser benötigst, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnimmt. Diese Brötchen sind ein hervorragender Begleiter zu herzhaften Aufstrichen und Käse.
Mit Kräutern und Gewürzen: Verleihe deinen Brötchen eine besondere Note, indem du frische oder getrocknete Kräuter direkt in den Teig einarbeitest. Rosmarin, Thymian, Oregano oder auch Schnittlauch passen hervorragend zu Dinkel. Eine Prise Knoblauchpulver oder etwas geriebener Parmesan (falls du keine veganen Brötchen möchtest) verleiht zusätzlichen Geschmack. Experimentiere mit verschiedenen Kombinationen, um Brötchen zu kreieren, die perfekt zu deinem Abendessen passen.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Der Hefeteig – Die Seele des Brötchens
Beginne damit, das frische Dinkelmehl zusammen mit dem Salz in einer großzügigen Rührschüssel zu vermischen. Dies sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Salzes im gesamten Teig, was für die spätere Textur und den Geschmack entscheidend ist. Achte darauf, ein hochwertiges Dinkelmehl zu verwenden, idealerweise frisch gemahlen, um das volle Aroma zu erhalten.
In einer separaten kleineren Schüssel löse die frische Hefe im lauwarmen Wasser auf. Achte darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, da dies die Hefe abtöten könnte. Ein sanftes Rühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat, ist hierbei wichtig. Füge anschließend das Olivenöl hinzu und rühre es kurz unter. Dieses Öl wird dem Teig später Geschmeidigkeit und eine zarte Krume verleihen.
Nun gieße die aufgelöste Hefe-Mischung langsam in die Mehl-Salz-Mischung. Beginne, alles mit einem Kochlöffel oder den Händen zu einer groben Masse zu verrühren. Es ist wichtig, dass alle trockenen Zutaten gut mit der flüssigen Mischung verbunden sind, bevor du mit dem eigentlichen Kneten beginnst.
Schritt 2: Kneten – Die Kunst der Teigentwicklung
Nun kommt der entscheidende Teil, das Kneten des Teiges. Wenn du eine Küchenmaschine mit Knethaken hast, ist dies der ideale Zeitpunkt, diese einzusetzen. Knete den Teig auf niedriger Stufe für etwa 10 Minuten, bis er geschmeidig, elastisch und glatt ist. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und beim Fingerdruck leicht zurückfedern.
Wenn du den Teig per Hand kneten möchtest, gib ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Beginne, den Teig kräftig zu dehnen und zu falten. Dies erfordert etwas Geduld und Kraft, aber das Ergebnis ist es wert. Knete den Teig etwa 10-15 Minuten lang, bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Die richtige Knetdauer ist entscheidend für die Glutenentwicklung, die den Brötchen ihre Struktur gibt.
Während des Knetens kannst du die Konsistenz des Teiges spüren. Er sollte nicht mehr klebrig sein, aber auch nicht zu trocken. Sollte der Teig zu feucht sein, füge esslöffelweise etwas mehr Dinkelmehl hinzu. Ist er zu trocken, kannst du vorsichtig ein paar Tropfen Wasser einarbeiten. Das Ziel ist ein Teig, der angenehm zu handhaben ist und sich gut formen lässt.
Schritt 3: Gehen lassen – Die Ruhepause für den Teig
Forme den gekneteten Teig zu einer Kugel und lege ihn in eine leicht geölte Schüssel. Drehe die Teigkugel einmal, damit sie von allen Seiten mit Öl bedeckt ist. Dies verhindert, dass die Oberfläche austrocknet. Decke die Schüssel anschließend mit einem sauberen, feuchten Küchentuch ab.
Stelle die abgedeckte Schüssel an einen warmen, zugfreien Ort. Dies kann beispielsweise die leicht erwärmte, aber ausgeschaltete Backofenkammer sein, oder einfach eine Ecke in der Küche, die nicht zugig ist. Lass den Teig dort für etwa 1 Stunde gehen, oder bis er sich sichtbar verdoppelt hat. Die Gehzeit kann je nach Raumtemperatur variieren.
Während der Teig geht, kannst du dich um die Vorbereitung der Backutensilien kümmern. Lege ein Backblech mit Backpapier aus, damit die Brötchen später nicht ankleben. Eine ruhige Gehzeit ist essenziell für die Lockerheit der Brötchen und die Entwicklung der Aromen, also gib dem Teig die Zeit, die er braucht.
Schritt 4: Formen – Die Gestalt der Leckereien
Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, nimm ihn vorsichtig aus der Schüssel und lege ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Drücke den Teig sanft mit den Händen flach, um die Luftblasen etwas zu entweichen zu lassen. Dieser Schritt wird als “Entgasen” bezeichnet und hilft, eine gleichmäßige Krume zu erzielen.
Teile den Teig nun in gleichmäßige Portionen. Für mittelgroße Brötchen empfehle ich etwa 8 Portionen, was etwa 60-70 Gramm pro Brötchen entspricht. Du kannst die Größe natürlich an deine Vorlieben anpassen. Verwende eine Teigkarte oder ein scharfes Messer, um den Teig präzise zu teilen.
Forme jede Teigportion zu einer kleinen Brötchenform. Du kannst sie einfach rundlich formen oder ihnen eine leicht längliche Gestalt geben. Achte darauf, die Brötchen nicht zu stark zu bearbeiten, um die aufgegangene Struktur nicht zu zerstören. Lege die geformten Brötchen mit etwas Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech.
Schritt 5: Zweites Aufgehen und Vorheizen – Die Spannung steigt
Decke die geformten Brötchen auf dem Backblech locker mit dem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie ab. Lasse sie nun ein zweites Mal für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Während dieser Zeit kannst du den Backofen vorheizen.
Heize den Backofen auf 220 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Eine hohe Anfangstemperatur ist wichtig, um einen guten Ofentrieb zu erzielen und eine knusprige Kruste zu erzeugen. Wenn dein Ofen über eine Dampffunktion verfügt, ist dies der ideale Zeitpunkt, diese zu nutzen oder eine kleine Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens zu stellen, um Dampf zu erzeugen.
Während des zweiten Gehvorgangs werden die Brötchen nochmals an Volumen gewinnen und schön luftig werden. Das Vorheizen des Ofens auf die richtige Temperatur ist ein kritischer Schritt, um das beste Backergebnis zu erzielen. Achte darauf, dass der Ofen die volle Temperatur erreicht hat, bevor du die Brötchen einschiebst.
Schritt 6: Backen – Der krönende Abschluss
Kurz bevor die Brötchen in den Ofen kommen, bestreiche sie leicht mit etwas Wasser. Dies hilft, die Oberfläche geschmeidig zu halten und die Saaten gut haften zu lassen. Wenn du möchtest, kannst du die Oberflächen jetzt mit deinen bevorzugten Saaten bestreuen. Drücke die Saaten leicht an, damit sie beim Backen nicht abfallen.
Schiebe das Backblech mit den Brötchen in den vorgeheizten Ofen. Backe die Brötchen für etwa 15-20 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen und Größe der Brötchen variieren. Sie sind fertig, wenn sie eine schöne goldbraune Farbe haben und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sie durchgebacken sind.
Wenn die Brötchen fertig sind, nimm sie aus dem Ofen und lege sie zum Abkühlen auf ein Kuchengitter. Dies ermöglicht eine gute Luftzirkulation, sodass die Kruste knusprig bleibt und sich keine Feuchtigkeit am Boden sammelt. Genieße den unvergleichlichen Duft, der deine Küche erfüllt!
Profi-Tipps für
Die Wahl des Mehls: Für ein optimales Ergebnis empfehle ich, frisch gemahlenes Dinkelmehl zu verwenden. Die Qualität des Mehls hat einen großen Einfluss auf den Geschmack und die Textur der Brötchen. Achte auf eine gute Qualität, idealerweise aus biologischem Anbau.
Die richtige Teigtemperatur: Achte darauf, dass das Wasser zum Auflösen der Hefe wirklich nur lauwarm ist. Zu heißes Wasser zerstört die Hefe, zu kaltes Wasser verlangsamt den Gärprozess. Die ideale Temperatur liegt bei etwa 35-40 Grad Celsius.
Geduld beim Gehenlassen: Gib dem Teig ausreichend Zeit zum Aufgehen. Die Gehzeit ist entscheidend für die Lockerheit und das Aroma der Brötchen. Die Dauer kann je nach Raumtemperatur variieren, beobachte den Teig stattdessen.
Ofentemperatur und Dampf: Eine hohe Anfangstemperatur und die Erzeugung von Dampf zu Beginn des Backvorgangs sind entscheidend für eine knusprige Kruste. Du kannst eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen oder die Brötchen mit Wasser besprühen, bevor sie in den Ofen kommen.
Frische ist Trumpf: Dinkel Aufbackbrötchen schmecken am besten frisch gebacken. Wenn du sie aufbewahren möchtest, lass sie vollständig abkühlen und bewahre sie in einer luftdichten Dose oder einem Brotbeutel auf.
Serviervorschläge für
Dekoration
Die Dekoration deiner Dinkel Aufbackbrötchen kann von schlicht bis aufwendig reichen. Besonders schön wirken die Brötchen, wenn du sie vor dem Backen mit Wasser bepinselst und sie dann mit verschiedenen Saaten bestreust. Klassiker wie Sesam, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne geben nicht nur einen schönen optischen Kontrast, sondern auch zusätzlichen Biss.
Für eine rustikalere Note kannst du auch grobes Meersalz oder etwas geriebenen Parmesan (falls nicht vegan) über die bestrichene Oberfläche streuen. Feine Kräuter wie Rosmarin oder Thymian sehen ebenfalls sehr appetitlich aus und verleihen den Brötchen ein mediterranes Flair. Experimentiere ruhig ein wenig mit verschiedenen Kombinationen, um deine persönlichen Favoriten zu finden.
Beilagen
Diese Dinkel Aufbackbrötchen sind wahre Alleskönner und passen zu einer Vielzahl von Beilagen. Zum Frühstück sind sie ein Traum mit frischer Butter, hausgemachter Marmelade oder Honig. Auch zu einem herzhaften Käse- oder Wurstteller machen sie eine ausgezeichnete Figur und bieten eine gute Grundlage für verschiedene Beläge.
Als Beilage zum Abendessen harmonieren sie wunderbar mit Suppen und Eintöpfen, da sie die flüssigen Speisen gut aufsaugen. Eine cremige Linsensuppe oder eine herzhafte Albanische Weise Bohnensuppe profitieren von der rustikalen Textur und dem dezenten Geschmack der Dinkelbrötchen. Auch zu herzhaften Salaten wie einem winterlichen Salat oder einem Rotkohlsalat mit Orangen und Feta sind sie eine willkommene Ergänzung.
Kreative Servierideen
Für einen besonderen Anlass kannst du die Dinkel Aufbackbrötchen auch als Basis für kleine Canapés verwenden. Schneide sie in Scheiben und belege sie mit Lachs-Dill-Aufstrich, Avocado und Garnelen oder einem vegetarischen Aufstrich. So entstehen im Handumdrehen kleine Köstlichkeiten für jede Feier.
Eine weitere kreative Idee ist es, die Brötchen horizontal aufzuschneiden und wie kleine Pizzaböden zu belegen. Mit Tomatensoße, Käse und deinen Lieblingszutaten belegt und kurz im Ofen überbacken, werden sie zu einer schnellen und leckeren Mahlzeit. Dies ist besonders praktisch, wenn du Reste hast oder eine schnelle Mahlzeit für die Familie zubereiten möchtest.
Auch als Teil eines Brunch-Buffets machen die Brötchen eine gute Figur. Biete sie neben süßen Gebäcken wie Käsekuchen-Brownies oder Zimt-Zucker-Twists an. Ihre bodenständige Art bildet einen schönen Kontrast zu süßeren Komponenten und rundet das Angebot ab.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Wenn du es geschafft hast, Brötchen übrig zu lassen, ist das kein Problem. Am besten schmecken sie frisch, aber auch am nächsten Tag sind sie noch sehr genießbar. Um die Frische zu bewahren, ist eine luftdichte Aufbewahrung essenziell.
Sobald die Brötchen vollständig ausgekühlt sind, verpacke sie in einem luftdichten Behälter oder einer Brotdose. Alternativ kannst du sie auch in einem wiederverwendbaren Brotbeutel aus Stoff aufbewahren. Achte darauf, dass kein Sauerstoff an die Brötchen gelangt, da sie sonst schnell austrocknen.
Bei richtiger Lagerung bleiben die Brötchen für etwa 2-3 Tage frisch. Wenn du feststellst, dass sie bereits etwas an Knusprigkeit verloren haben, ist das kein Grund zur Sorge, denn sie lassen sich hervorragend wieder aufbacken.
Einfrieren
Für eine längere Lagerung oder wenn du einmal mehr Brötchen gebacken hast, als du aktuell benötigst, ist das Einfrieren eine ausgezeichnete Option. Dinkel Aufbackbrötchen eignen sich sehr gut zum Einfrieren.
Um die Brötchen einzufrieren, lasse sie vollständig auskühlen. Verpacke sie dann einzeln oder in kleinen Portionen in Gefrierbeutel oder gefriergeeignete Behälter. Achte darauf, so viel Luft wie möglich aus den Beuteln zu entfernen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Beschrifte die Beutel am besten mit dem Datum des Einfrierens.
Im Gefrierschrank sind die Brötchen so für etwa 2-3 Monate haltbar. Sie behalten ihre Qualität gut, solange sie richtig verpackt sind. So hast du jederzeit frische Brötchen zur Hand, wenn du sie brauchst.
Aufwärmen
Das Aufwärmen der Brötchen ist denkbar einfach und bringt sie schnell wieder in ihren optimalen Zustand. Die beste Methode, um die Knusprigkeit wiederherzustellen, ist im Backofen.
Heize deinen Backofen auf etwa 180 Grad Celsius vor. Lege die aufgetauten oder gefrorenen Brötchen direkt auf das Gitter oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Backe sie für etwa 5-10 Minuten, je nachdem, ob sie gefroren oder frisch sind und wie knuspr du sie magst. Überprüfe sie regelmäßig, damit sie nicht zu dunkel werden.
Wenn es besonders schnell gehen muss, kannst du die Brötchen auch kurz im Toaster aufwärmen, allerdings werden sie hierbei oft nicht so gleichmäßig knuspr wie im Ofen. Eine dritte Option ist die Mikrowelle, die die Brötchen jedoch schnell weich und labberig machen kann. Daher ist der Ofen die bevorzugte Methode.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich das Rezept auch mit anderem Mehl als Dinkelmehl zubereiten?
Ja, das ist grundsätzlich möglich, aber es gibt einige Dinge zu beachten. Dinkelmehl hat andere Backeigenschaften als beispielsweise Weizenmehl. Wenn du Weizenmehl verwenden möchtest, empfehle ich eine Mischung aus 50% Dinkel und 50% Weizenmehl (Type 405 oder 550) für den Anfang. Reine Weizenmehlvarianten können dazu führen, dass der Teig anders reagiert und die Brötchen eine andere Textur bekommen. Vollkorn-Weizenmehl kann ebenfalls verwendet werden, erfordert aber möglicherweise eine Anpassung der Wassermenge, da es mehr Flüssigkeit aufnimmt. Experimentiere am besten mit kleinen Mengen, um dich an die unterschiedlichen Mehltypen heranzutasten.
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Warum gehen meine Brötchen nicht richtig auf?
Es gibt mehrere Gründe, warum ein Hefeteig nicht richtig aufgeht. Erstens kann die Hefe alt oder abgestanden sein. Überprüfe das Haltbarkeitsdatum und teste die Hefe, indem du sie in warmem Wasser mit einer Prise Zucker auflöst. Wenn sie nach 10-15 Minuten keine Bläschen wirft, ist sie wahrscheinlich nicht mehr aktiv. Zweitens kann die Wassertemperatur falsch sein; zu heißes Wasser tötet die Hefe ab, zu kaltes Wasser verlangsamt den Prozess. Drittens spielt die Umgebungstemperatur eine Rolle; Hefeteig benötigt einen warmen Ort zum Gehen. Zugluft oder zu kalte Räume können den Gärprozess erheblich behindern. Stelle sicher, dass der Teig an einem warmen Ort abgedeckt ruht, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
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Wie kann ich eine extra knusprige Kruste erzielen?
Eine extra knusprige Kruste erreichst du am besten durch die richtige Backtechnik. Beginne mit einer hohen Anfangstemperatur im Ofen, etwa 220°C Ober-/Unterhitze, um einen guten Ofentrieb zu fördern. Das Einbringen von Dampf zu Beginn des Backvorgangs ist entscheidend. Du kannst dies erreichen, indem du eine ofenfeste Schale mit heißem Wasser auf den Boden des Ofens stellst, kurz bevor du die Brötchen einschiebst. Lasse die Schale für die ersten 10-15 Minuten im Ofen und entferne sie dann. Alternativ kannst du die Brötchen auch kurz vor dem Einschieben mit einer Sprühflasche mit Wasser besprühen. Das Backen auf einem vorgeheizten Backstein oder Backstahl kann ebenfalls zu einer gleichmäßigeren und knusprigeren Kruste beitragen, da diese die Hitze gut speichern und abgeben.
Dinkel Aufbackbrötchen Selbst Machen!
- Total Time: 2 hours
- Yield: 8 servings 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Learn how to make delicious homemade spelt bread rolls from scratch. These rolls are perfect for a quick and healthy snack or alongside your favorite meals.
Ingredients
Zutaten
- 500 g Dinkelmehl, frisch gemahlen
- 300 ml warmes Wasser
- 20 g frische Hefe
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- Saaten (z.B. Sesam oder Sonnenblumenkerne), nach Belieben
Instructions
Anleitung
- Dinkelmehl mit dem Salz in einer großen Schüssel mischen.
- Frische Hefe im warmen Wasser auflösen und Olivenöl hinzufügen.
- Die Hefe-Mischung langsam in die Mehlmischung gießen und alles gründlich verrühren.
- Den Teig etwa 10 Minuten lang von Hand kneten oder eine Küchenmaschine mit Knethaken verwenden.
- Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken.
- Den Teig an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und leicht durchkneten.
- Den Teig in gleich große Portionen (ca. 8 Stück) teilen und kleine Brötchen formen.
- Die geformten Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und abdecken.
- Die Brötchen weitere 30 Minuten gehen lassen.
- Den Ofen auf 220 Grad Celsius vorheizen.
- Die Brötchen leicht mit Wasser bestreichen und die Saaten darüber streuen.
- Die Brötchen etwa 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und beim Klopfen hohl klingen.
Notes
Tipps und Lagerung
- Bewahren Sie die Brötchen luftdicht auf.
- Erhitzen Sie sie im Ofen.
- Servieren Sie mit frischer Butter.
- Fügen Sie Kräuter für zusätzlichen Geschmack hinzu.
- Prep Time: 90 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Category: Bread
- Method: Baking
- Cuisine: German
Nutrition
- Serving Size: 1 brötchen
- Calories: 220 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 180mg
- Fat: 8g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 34g
- Fiber: 3g
- Protein: 7g
- Cholesterol: 25mg




