Es gibt Gerichte, die sind einfach pure Seelenbalsam. Sie umhüllen einen mit Wärme und Gemütlichkeit und lassen jeden noch so stressigen Tag vergessen. Genau so ein Gericht ist dieser cremige Käsekuchen – ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt.
Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie diesen himmlischen Genuss ganz einfach zu Hause zubereiten können. Das Ergebnis ist eine unwiderstehlich cremige Textur, die auf der Zunge zergeht und jeden Kuchenliebhaber verzaubert.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Unwiderstehliche Cremigkeit: Dank der perfekten Kombination aus Frischkäse und saurer Sahne erhält dieser Kuchen eine seidig-glatte Textur, die einfach süchtig macht.
- Einfache Zubereitung: Auch Backanfänger werden mit diesem Rezept mühelos zum Erfolg geführt; die Schritte sind klar und nachvollziehbar.
- Schnelle Vorbereitung: Mit nur 30 Minuten Vorbereitungszeit ist dieser Kuchen eine ideale Wahl für spontane Kaffeetafeln oder süße Gelüste.
- Vielseitige Anpassbarkeit: Ob mit frischen Beeren, fruchtigen Saucen oder als purer Genuss – dieser Käsekuchen lässt sich wunderbar variieren.
- Festliches Highlight: Ob zum Geburtstag, zu Feiertagen oder einfach so – dieser Käsekuchen ist immer ein optischer und geschmacklicher Star auf jeder Tafel.
Zutaten, die du brauchst
Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für den perfekten Käsekuchen. Achten Sie auf frische und hochwertige Produkte, um das beste Ergebnis zu erzielen. Der Einsatz von Frischkäse mit vollem Fettgehalt ist hierbei besonders wichtig für die luxuriöse Cremigkeit.

- frischkäse (600 g): verwenden Sie Frischkäse mit vollem Fettgehalt für die beste Cremigkeit.
- zucker (200 g): feiner Zucker löst sich am besten auf und sorgt für eine glatte Füllung.
- große eier (3): zimmerwarme Eier helfen, eine luftige Konsistenz zu erzielen.
- saure sahne (200 g): sie verleiht dem Kuchen eine wunderbare Geschmeidigkeit und einen leicht säuerlichen Kontrast.
- vanilleextrakt (1 TL): echter Vanilleextrakt intensiviert den Geschmack und rundet die Süße ab.
- butterkekse (150 g): zerkrümelt für die knusprige Basis.
- geschmolzene butter (80 g): verbindet die Keksbrösel zu einer festen Kruste.
- zimt (1 TL, optional): für eine warme, aromatische Note der Keksbasis.
Die genauen Mengenangaben für alle Schritte finden Sie selbstverständlich in der detaillierten Rezeptkarte am Ende.
Variationen
Dieser Käsekuchen ist eine fantastische Basis für unzählige kreative Variationen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und passen Sie das Rezept an Ihre persönlichen Vorlieben an.
Für eine vegane Variante können Sie statt Frisch- und saurer Sahne eine Mischung aus Seidentofu und Kokosjoghurt verwenden. Die Kruste lässt sich mit veganen Butterkeksen oder zermahlenen Nüssen und Kokosöl zubereiten. Achten Sie darauf, die Bindung mit etwas Speisestärke oder Johannisbrotkernmehl zu unterstützen. So zaubern Sie einen köstlichen veganen Genuss.
Eine Low-Carb-Version gelingt, indem Sie den Zucker durch ein zuckerfreies Süßungsmittel wie Erythrit oder Stevia ersetzen. Verwenden Sie für die Kruste gemahlene Mandeln oder Kokosraspeln anstelle von Butterkeksen. Diese Anpassungen machen den Kuchen zu einer leckeren Option für Figurbewusste. Experimentieren Sie mit verschiedenen Süßungsmitteln, um den perfekten Geschmack zu finden.
Wenn Sie es fruchtig mögen, integrieren Sie frische Beeren direkt in die Füllung oder servieren Sie den fertigen Kuchen mit einer selbstgemachten Beerensauce. Auch Zitronenschale kann für eine erfrischende Note hinzugefügt werden. Diese kleinen Änderungen machen Ihren Käsekuchen zu etwas ganz Besonderem und bringen neue Geschmacksnuancen hervor.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Die Basis vorbereiten
Beginnen Sie damit, Ihren Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Dies sorgt dafür, dass der Kuchen gleichmäßig backt und die Kruste perfekt wird. Eine gut vorgeheizte Umgebung ist entscheidend für den Erfolg jedes Backwerks.
Zerdrücken Sie die Butterkekse sehr fein, am besten in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz oder in einer Küchenmaschine. Vermischen Sie die Keksbrösel anschließend gründlich mit der geschmolzenen Butter. Wenn Sie möchten, können Sie jetzt auch den optionalen Zimt hinzufügen, um der Kruste eine besondere Note zu verleihen. Gut vermengen, bis alle Brösel feucht sind.
Drücken Sie diese Keksmasse gleichmäßig und fest in den Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform (ca. 24-26 cm Durchmesser). Verwenden Sie dazu am besten den Boden eines Glases oder Ihre Hände. Stellen Sie die Form kurz beiseite, während Sie die Füllung vorbereiten.
Schritt 2: Die Frischkäsefüllung anrühren
Geben Sie den Frischkäse, der unbedingt Zimmertemperatur haben sollte, in eine große Rührschüssel. Dies ist wichtig, damit der Frischkäse später keine Klümpchen bildet und eine seidig-glatte Konsistenz erhält. Beginnen Sie, den Frischkäse mit einem Handmixer auf niedriger Stufe oder einer Küchenmaschine cremig zu schlagen, bis er geschmeidig ist.
Fügen Sie nun nach und nach den Zucker hinzu. Schlagen Sie die Mischung weiter, bis der Zucker vollständig eingearbeitet ist und eine homogene Masse entsteht. Achten Sie darauf, die Schüssel zwischendurch abzuschaben, damit sich alle Zutaten gut vermischen. Ein gleichmäßiges Einrühren des Zuckers ist essenziell für die Textur.
Schlagen Sie die Eier einzeln unter die Frischkäsemasse. Geben Sie jeweils ein Ei hinzu und mixen Sie es nur kurz, bis es gerade eben eingearbeitet ist, bevor Sie das nächste Ei hinzufügen. Vermeiden Sie es, die Masse zu übermixen, sobald die Eier hinzugefügt sind, da dies zu Rissen im fertigen Kuchen führen kann. Die Eier binden die Füllung und sorgen für Stabilität.
Schritt 3: Verfeinern und abschmecken
Rühren Sie nun vorsichtig die saure Sahne und den Vanilleextrakt unter die Frischkäsemasse. Verwenden Sie hierfür am besten einen Teigschaber oder den Mixer auf niedrigster Stufe. Die saure Sahne sorgt für die charakteristische Cremigkeit und einen leichten, angenehmen Säurekick, der die Süße ausbalanciert. Sie verleiht dem Kuchen eine besondere Tiefe im Geschmack.
Der Vanilleextrakt rundet das Geschmacksprofil ab und verleiht dem Käsekuchen sein klassisches, unwiderstehliches Aroma. Achten Sie auf die Qualität des Extrakts; echter Vanilleextrakt liefert ein deutlich intensiveres und authentischeres Aroma als künstliche Aromen. Rühren Sie alles nur so lange, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Zu langes Rühren kann die Luft aus der Masse schlagen.
Die Füllung sollte nun glatt, cremig und frei von Klümpchen sein. Wenn Sie noch kleine Frischkäseklümpchen entdecken, können Sie die Masse nochmals kurz auf niedriger Stufe durchmixen. Testen Sie die Konsistenz: Sie sollte dickflüssig, aber noch gut gießbar sein. Ein leichtes Klopfen auf die Form hilft später, Luftblasen zu vermeiden.
Schritt 4: Backen und Abkühlen – Geduld ist gefragt
Gießen Sie die vorbereitete Frischkäsefüllung gleichmäßig über die Keks-Kruste in der Springform. Klopfen Sie die Form anschließend vorsichtig einige Male auf die Arbeitsfläche, um eventuell vorhandene Luftblasen zu entfernen. Diese kleinen Blasen könnten beim Backen zu unschönen Rissen im Kuchen führen. Ein sanftes Klopfen sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche.
Schieben Sie die Springform in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie den Käsekuchen bei 180 Grad Celsius für etwa 50 bis 60 Minuten. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Der Kuchen ist fertig, wenn die Ränder fest sind, aber die Mitte noch leicht wackelt, wenn Sie die Form vorsichtig schütteln. Ein leichtes Wackeln in der Mitte ist perfekt und sorgt für die ultimative Cremigkeit.
Wichtig: Nach dem Backen den Ofen ausschalten, die Ofentür einen Spalt breit öffnen (klemmen Sie z.B. einen Holzlöffel dazwischen) und den Käsekuchen darin für mindestens eine Stunde langsam abkühlen lassen. Dieser Schritt ist entscheidend, um Risse auf der Oberfläche zu vermeiden. Die langsame Abkühlung verhindert Temperaturschocks, die den Kuchen spröde machen könnten.
Schritt 5: Kühlen und Servieren – Die Krönung des Genusses
Nehmen Sie den Käsekuchen aus dem Ofen, sobald er vollständig abgekühlt ist, und lassen Sie ihn komplett aus der Form lösen. Der Kuchen benötigt nun eine ausgiebige Kühlzeit, um seine perfekte Konsistenz zu entwickeln. Idealerweise sollte er mindestens 4 Stunden im Kühlschrank ruhen, am besten jedoch über Nacht.
Während des Kühlens wird die Füllung fest und entwickelt ihre typisch cremige, seidige Textur. Der Käsekuchen festigt sich und die Aromen verbinden sich zu einem harmonischen Ganzen. Geduld ist hier der Schlüssel zu einem perfekten Ergebnis. Wenn Sie ihn zu früh anschneiden, kann er noch zu weich sein.
Vor dem Servieren können Sie den Käsekuchen nach Belieben garnieren. Frische Beeren, eine Fruchtsauce, geschlagene Sahne oder ein paar Minzblätter sind klassische Begleiter. Schneiden Sie den Kuchen mit einem scharfen, heißen Messer in saubere Stücke. Tauchen Sie das Messer dafür kurz in heißes Wasser und trocknen Sie es ab. So erhalten Sie saubere Schnittflächen und perfekte Tortenstücke. Genießen Sie diesen Klassiker!
Profi-Tipps für
Die richtige Temperatur der Zutaten ist entscheidend: Frischkäse und Eier sollten unbedingt Zimmertemperatur haben. Dies erleichtert das Vermischen, verhindert Klümpchenbildung und sorgt für eine gleichmäßigere Textur. Kalte Zutaten lassen sich schwerer verbinden.
Nicht übermixen: Sobald die Eier zugegeben sind, sollte die Masse nur noch kurz verrührt werden. Zu viel Luft in der Füllung kann nach dem Backen zu Rissen führen. Eine sanfte Vermischung ist hier der Schlüssel.
Schonendes Abkühlen verhindert Risse: Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen unbedingt im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen. Dieser langsame Prozess vermeidet Temperaturschocks, die für die typischen Risse auf der Oberfläche verantwortlich sind. Geduld zahlt sich aus!
Wasserbad-Methode: Für einen extra cremigen Käsekuchen und zur Vermeidung von Rissen können Sie den Kuchen im Wasserbad backen. Wickeln Sie die Springform gut in Alufolie ein, stellen Sie sie in eine größere Auflaufform und füllen Sie die Auflaufform mit heißem Wasser bis etwa zur Hälfte der Springform. Dies sorgt für eine gleichmäßigere und feuchtere Hitze.
Hochwertiger Frischkäse: Verwenden Sie unbedingt Frischkäse mit mindestens 60% Fettgehalt. Fettarme Varianten machen den Kuchen trockener und weniger cremig. Der Fettanteil ist essenziell für die samtige Textur und den vollen Geschmack. Achten Sie auf gute Qualität für ein optimales Ergebnis.
Serviervorschläge für
Dekoration
Der Käsekuchen ist für sich genommen schon ein Meisterwerk, aber mit der richtigen Dekoration wird er zum optischen Highlight. Frische Beeren sind ein Klassiker, sie bringen Farbe und eine fruchtige Säure mit, die perfekt zur Süße des Kuchens passt. Blaubeeren, Himbeeren oder Erdbeeren sind wunderbare Optionen, die Sie einfach über den Kuchen streuen können.
Eine leichte Puderzuckerschicht, die Sie durch eine feine Schablone aufstreuen, verleiht dem Kuchen ein elegantes Finish. Auch ein paar Minzblätter sorgen für einen frischen Akzent und eine ansprechende Präsentation. Schokoladenspäne oder geraspelte weiße Schokolade sind ebenfalls eine köstliche Ergänzung, die besonders Schokoladenliebhaber erfreut.
Für einen Hauch von Luxus können Sie auch kandierte Zitronen- oder Orangenschalen verwenden. Sie bringen nicht nur eine schöne Optik, sondern auch ein feines, aromatisches Aroma mit sich. Experimentieren Sie mit verschiedenen Texturen und Farben, um Ihren persönlichen Käsekuchen-Look zu kreieren. Ein perfekt dekorierter Kuchen lädt zum Genuss ein.
Beilagen
Obwohl dieser Käsekuchen pur am besten schmeckt, gibt es einige köstliche Beilagen, die das Geschmackserlebnis abrunden. Eine hausgemachte Fruchtsauce, beispielsweise aus Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen, passt hervorragend. Die leichte Säure der Früchte bildet einen wunderbaren Kontrast zur Cremigkeit des Kuchens und macht ihn weniger süß.
Ein Klecks frisch geschlagene Sahne, leicht gesüßt und mit einem Hauch Vanille verfeinert, ist eine weitere beliebte Ergänzung. Die luftige Sahne schmilzt auf der Zunge und ergänzt die dichte Textur des Kuchens perfekt. Passen Sie die Süße der Sahne an Ihren Geschmack an.
Auch ein leichter Karamellsauce oder eine kühlende Kugel Vanilleeis können eine willkommene Ergänzung sein. Für einen besonderen Anlass können Sie auch karamellisierte Nüsse oder Pekannüsse als Topping verwenden. Diese Beilagen bieten zusätzliche Geschmacksebenen und Texturen, die den Genuss steigern.
Kreative Servierideen
Servieren Sie den Käsekuchen in kleinen Gläschen als individuelle Portionen. Dies ist nicht nur praktisch, sondern auch optisch sehr ansprechend. Schichten Sie die Keksbrösel und die Käsekuchenmasse abwechselnd in kleine Dessertgläser. Dekorieren Sie jede Portion individuell mit einer Beere oder einem Klecks Sahne. Dies eignet sich hervorragend für Buffets oder als Dessert nach einem Menü.
Eine weitere kreative Idee ist, den Käsekuchen als Basis für eine “dekonstruierte” Variante zu verwenden. Servieren Sie die Keksbrösel separat als Crunch, kleine Käsekuchen-Würfel und eine fruchtige Coulis. So kann jeder Gast seine eigene Kombination zusammenstellen. Dies ist eine moderne Interpretation des Klassikers und sorgt für Gesprächsstoff.
Für besondere Anlässe können Sie kleine Käsekuchen-Törtchen backen. Verwenden Sie hierfür Muffinformen oder kleine Tartelett-Förmchen. Die Backzeit verkürzt sich dadurch erheblich, und Sie erhalten entzückende Einzelportionen, die sich perfekt als Fingerfood eignen. Eine leckere Option für Geburtstage oder als kleines Mitbringsel.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Bewahren Sie Reste des Käsekuchens immer gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Ein luftdichter Behälter oder Frischhaltefolie verhindert, dass der Kuchen austrocknet oder fremde Gerüche annimmt. Die Keksbasis bleibt auf diese Weise länger knusprig.
Der Käsekuchen hält sich im Kühlschrank etwa 3 bis 4 Tage. Achten Sie darauf, ihn nach jeder Entnahme wieder gut zu verschließen. Je kühler die Lagerung, desto länger bleibt die Frische erhalten. Überprüfen Sie den Kuchen vor dem Verzehr auf Anzeichen von Verderb, auch wenn dies bei Käsekuchen selten der Fall ist.
Wenn Sie den Kuchen anrichten möchten, nehmen Sie ihn etwa 15-20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Dies ermöglicht es den Aromen, sich besser zu entfalten und die Textur wird etwas weicher und cremiger. Ein leicht angetauter Kuchen schmeckt oft am besten.
Einfrieren
Das Einfrieren von Käsekuchen ist möglich, aber nicht immer ideal, da es die Textur beeinträchtigen kann. Die Cremigkeit kann nach dem Auftauen etwas leiden, und die Kruste kann weich werden. Wenn Sie ihn dennoch einfrieren möchten, ist es am besten, den Kuchen vollständig gekühlt und ungeschnitten einzufrieren.
Wickeln Sie den Kuchen fest in Frischhaltefolie und dann zusätzlich in Alufolie oder legen Sie ihn in einen gefriergeeigneten Behälter. Beschriften Sie das Paket mit dem Einfrierdatum. So kann er bis zu 1-2 Monate gelagert werden.
Um den gefrorenen Käsekuchen aufzutauen, nehmen Sie ihn aus dem Gefrierschrank und lassen Sie ihn über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen. Vermeiden Sie es, ihn bei Raumtemperatur aufzutauen, da dies die Textur negativ beeinflussen kann. Nach dem Auftauen schmeckt er eventuell nicht mehr ganz so perfekt cremig wie frisch.
Aufwärmen
Ein bereits gebackener und gekühlter Käsekuchen muss normalerweise nicht aufgewärmt werden, es sei denn, Sie möchten ihn leicht erwärmen, um beispielsweise eine cremige Sauce besser darüber zu verteilen oder ihn mit warmen Früchten zu servieren. Ein sanftes Erwärmen ist hierbei wichtig.
Sie können den Käsekuchen kurz im Ofen bei sehr niedriger Temperatur (ca. 100-120 Grad Celsius) für einige Minuten erwärmen. Beobachten Sie ihn dabei genau, damit er nicht zu heiß wird und seine Struktur verliert. Eine Mikrowelle ist meist nicht die beste Wahl, da sie die Textur ungleichmäßig erwärmen kann.
Eine bessere Alternative ist, einzelne Stücke leicht anzudünsten oder sie mit warmen Komponenten wie karamellisierten Äpfeln oder warmen Beeren zu servieren. Dies verleiht dem Kuchen eine warme Note, ohne ihn komplett zu erhitzen. Seien Sie vorsichtig, um die Cremigkeit nicht zu zerstören.
Häufig gestellte Fragen
- Warum hat mein Käsekuchen Risse bekommen?
Risse im Käsekuchen entstehen meist durch zu hohe Backtemperaturen, zu schnelles Abkühlen oder durch Übermixen der Füllung. Wenn zu viel Luft in die Masse geschlagen wird, dehnt sich diese beim Backen aus und zieht sich beim Abkühlen zusammen, was zu Rissen führt. Auch ein zu schneller Temperaturwechsel, wie z.B. das sofortige Herausnehmen aus dem heißen Ofen, kann Risse verursachen. Die beste Methode zur Vermeidung ist das langsame Abkühlen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür und die Vermeidung von Übermixen der Eier. Das Backen im Wasserbad kann ebenfalls helfen, da es für eine gleichmäßigere und feuchtere Hitze sorgt.
- Wie mache ich den Käsekuchen extra cremig?
Für die ultimative Cremigkeit sind mehrere Faktoren entscheidend. Erstens: Verwenden Sie Frischkäse mit vollem Fettgehalt, da dieser für die richtige Konsistenz sorgt. Zweitens: Achten Sie darauf, dass alle Zutaten, insbesondere Frischkäse und Eier, Zimmertemperatur haben. Dies erleichtert das gleichmäßige Vermischen und verhindert Klümpchen. Drittens: Fügen Sie saure Sahne hinzu, diese verleiht dem Kuchen eine besondere Geschmeidigkeit und einen leicht säuerlichen Ausgleich. Viertens: Übermixen Sie die Füllung nicht, sobald die Eier hinzugefügt wurden. Ein sanftes Vermischen ist wichtig, um eine seidige Textur zu erzielen. Und zu guter Letzt: Eine ausreichende Kühlzeit von mindestens vier Stunden, besser über Nacht, ist unerlässlich, damit sich die Cremigkeit voll entfalten kann.
- Kann ich den Zucker im Rezept ersetzen?
Ja, Sie können den Zucker im Rezept ersetzen, abhängig von Ihren Ernährungsbedürfnissen oder Vorlieben. Für eine zuckerreduzierte Variante eignen sich Süßungsmittel wie Erythrit, Xylit (achten Sie auf die Verträglichkeit, da Xylit für Hunde giftig ist) oder Stevia. Beginnen Sie mit einer kleineren Menge und schmecken Sie die Masse ab, da die Süßkraft variieren kann. Bei der Kruste können Sie anstelle von Butterkeksen gemahlene Mandeln, Kokosraspeln oder zuckerfreie Kekse verwenden, um den Kohlenhydratgehalt zu reduzieren. Beachten Sie, dass die Textur und der Geschmack leicht abweichen können, wenn Sie den Zucker ersetzen. Es ist ratsam, mit den Ersatzprodukten zu experimentieren, um die für Sie passende Variante zu finden.
Cremigster Käsekuchen
- Total Time: 1 hour 30 minutes
- Yield: 12 servings 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Dieser unglaublich cremige Käsekuchen ist ein wahrer Genuss für alle Liebhaber von Süßspeisen. Mit seinem zarten Keksboden und der luftig-leichten Frischkäsefüllung ist er das perfekte Dessert für jede Gelegenheit.
Ingredients
Für die Kruste
- 150 g Butterkekse (zerkrümelt)
- 80 g geschmolzene Butter
- 1 TL Zimt (optional)
Für die Käsekuchenfüllung
- 600 g Frischkäse
- 200 g Zucker
- 3 große Eier
- 200 g saure Sahne
- 1 TL Vanilleextrakt
Instructions
Vorbereitung
- Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
Zubereitung der Kruste
- Butterkekse zerdrücken und mit geschmolzener Butter (und optional Zimt) vermengen.
- Keksbrösel gleichmäßig in den Boden einer Springform drücken.
Zubereitung der Füllung
- Frischkäse in eine große Rührschüssel geben.
- Frischkäse mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine glatt und klumpenfrei schlagen.
- Zucker nach und nach hinzufügen und weiter schlagen, bis alles gut vermischt ist.
- Eier nacheinander hinzufügen und nach jeder Zugabe kurz weitermixen.
- Saure Sahne und Vanilleextrakt vorsichtig unter die Mischung rühren, bis alles homogen ist.
- Käsekuchenfüllung gleichmäßig über die vorbereitete Keks-Kruste in der Springform gießen.
- Leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um eventuell vorhandene Luftblasen zu entfernen.
Backen & Abkühlen
- Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten lang backen, bis er an den Rändern fest ist, aber in der Mitte noch leicht wackelt.
- Käsekuchen nach dem Backen im Ofen bei offener Tür etwa 1 Stunde abkühlen lassen.
- Käsekuchen herausnehmen und im Kühlschrank mindestens 4 Stunden kühlen (am besten über Nacht).
Servieren
- Käsekuchen mit einem heißen Messer in Stücke schneiden und nach Wunsch garnieren.
Notes
- Tipp für eine cremige Füllung: Verwenden Sie hochwertigen Frischkäse, Eier und saure Sahne bei Zimmertemperatur und übermixen Sie die Füllung nicht.
- Risse vermeiden: Lassen Sie den Käsekuchen nach dem Backen im Ofen bei offener Tür etwa 1 Stunde abkühlen.
- Perfekte Konsistenz: Kühlen Sie den Käsekuchen danach mindestens 4 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank.
- Serviertipp: Schneiden Sie den Käsekuchen mit einem heißen Messer in Stücke und garnieren ihn nach Wunsch mit frischen Beeren oder einer fruchtigen Sauce.
- Aufbewahrung: Lagern Sie den Käsekuchen in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank, um die cremige Textur zu bewahren.
- Variationen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Keksarten für die Kruste oder fügen Sie Früchte wie Himbeeren zur Füllung hinzu.
- Prep Time: 30 minutes
- Cook Time: 60 minutes
- Category: Dessert
- Method: Baking
- Cuisine: German
Nutrition
- Serving Size: 1 serving
- Calories: 320 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 150mg
- Fat: 18g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 30g
- Fiber: 3g
- Protein: 6g
- Cholesterol: 25mg




