Diese kleinen, runden Köstlichkeiten sind der Inbegriff von süßem Genuss und wecken Kindheitserinnerungen. Mit ihrem intensiven Schokoladengeschmack und der zarten Konsistenz sind sie ein wahrer Gaumenschmaus für Jung und Alt. Die Zubereitung ist dabei so unkompliziert, dass sie zu jeder Gelegenheit passen – sei es für den spontanen Kaffeeklatsch, als Mitbringsel oder einfach nur zum Naschen.
Was diese Rumkugeln besonders macht, ist die Schnelligkeit, mit der sie zubereitet sind. In weniger als 30 Minuten stehen sie fertig auf dem Tisch und entfalten ihr volles Aroma. Kein langes Backen, kein kompliziertes Verfahren, nur pure Freude am schokoladigen Geschmack.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Blitzschnelle Zubereitung: In weniger als 30 Minuten zauberst du aus wenigen Zutaten diese unwiderstehlichen Rumkugeln, perfekt für spontane Heißhungerattacken oder wenn Gäste unerwartet vor der Tür stehen.
- Intensiver Schokoladengeschmack: Eine harmonische Mischung aus hochwertiger Zartbitterschokolade und Keksbröseln sorgt für ein tiefes, befriedigendes Schokoladen-Erlebnis bei jedem Bissen.
- Einfach und gelingsicher: Dieses Rezept ist ideal für Anfänger und erfordert keine besonderen Backkünste; die wenigen Schritte sind leicht verständlich und führen garantiert zum Erfolg.
- Vielseitig anpassbar: Ob mit oder ohne Alkohol, mit zusätzlichen Nüssen oder Schokostückchen – du kannst die Rumkugeln ganz nach deinem persönlichen Geschmack variieren und immer wieder neu kreieren.
- Perfekt zum Naschen und Verschenken: Die kleinen Kugeln sind nicht nur ein Genuss für dich selbst, sondern auch ein wunderbares, selbstgemachtes Mitbringsel oder eine süße Aufmerksamkeit für Freunde und Familie.
Zutaten, die du brauchst
Für diese köstlichen Rumkugeln verwenden wir bewährte Zutaten, die für ein optimales Ergebnis sorgen. Die Wahl hochwertiger Kekse und einer guten Zartbitterschokolade ist entscheidend für den authentischen Geschmack. Achte darauf, dass die Butter frisch ist und die Nüsse deiner Wahl gut gehackt, aber nicht zu fein, damit sie eine angenehme Textur beisteuern. Ein gutes Kakaopulver rundet das Ganze ab und verleiht den Kugeln ihre unwiderstehliche Hülle. Die genauen Mengen sind in der untenstehenden Rezeptkarte detailliert aufgeführt, damit nichts schiefgehen kann.

- kekse: etwa 200 Gramm, ideal sind trockene Butterkekse oder Haferkekse.
- butter: 100 Gramm, sollte auf Raumtemperatur sein oder leicht geschmolzen.
- zartbitterschokolade: 150 Gramm, mit einem Kakaoanteil von mindestens 50% für intensiven Geschmack.
- puderzucker: 50 Gramm, zum Süßen und Binden der Masse.
- gehackte nüsse: 100 Gramm, wie Walnüsse, Mandeln oder Haselnüsse für zusätzlichen Biss.
- kakaopulver: zum Wälzen der fertigen Kugeln, für die typische Optik und den Geschmack.
Variationen
Diese Basis-Rezeptur für Rumkugeln ist ein fantastischer Ausgangspunkt, um mit verschiedenen Aromen zu experimentieren. Du kannst die Keksbasis variieren, indem du zum Beispiel Spekulatius oder Schokokekse verwendest, um jedem Bissen eine neue Nuance zu verleihen. Die Art der Schokolade kann ebenfalls angepasst werden, von weißer Schokolade bis hin zu einer Mischung aus Zartbitter und Vollmilch für ein komplexeres Geschmacksprofil. Füge eine Prise Zimt oder etwas Kakaopulver direkt in die Masse hinzu, um den Geschmack weiter zu vertiefen.
Für eine vegane Variante kannst du tierische Butter durch eine hochwertige pflanzliche Margarine oder Kokosöl ersetzen und darauf achten, dass die verwendeten Kekse ebenfalls vegan sind. Statt Rum kannst du stattdessen Rum-Aroma oder einen Schuss starken Kaffee verwenden, um den charakteristischen Geschmack beizubehalten. Für diejenigen, die es zuckerreduziert mögen, kann ein Teil des Puderzuckers durch einen zuckerfreien Süßstoff ersetzt werden, wobei hier die Konsistenz der Masse leicht angepasst werden muss.
Eine weitere spannende Variante ist die Integration von Fruchtaromen. Ein Teelöffel Orangen- oder Zitronenabrieb verleiht den Kugeln eine erfrischende Zitrusnote, die wunderbar mit der Schokolade harmoniert. Auch getrocknete Früchte wie Cranberries oder Aprikosen, sehr fein gehackt, können eine interessante fruchtige Säure und Textur hinzufügen. Experimentiere mit verschiedenen Nussarten oder füge geröstete Kokosflocken für eine tropische Note hinzu. Die Möglichkeiten sind schier endlos, um deine ganz persönlichen Lieblings-Rumkugeln zu kreieren.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Die Keksbasis vorbereiten
Beginne damit, die Kekse sehr fein zu zerbröseln. Dies gelingt am besten, indem du sie in einen gut verschließbaren Gefrierbeutel gibst und mit einem Nudelholz oder Fleischklopfer kräftig bearbeitest, bis nur noch feine Krümel übrig sind. Alternativ kannst du eine Küchenmaschine verwenden, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. Achte darauf, dass keine größeren Stückchen zurückbleiben, denn eine feine Basis sorgt für eine angenehme, geschmeidige Textur der fertigen Kugeln. Die Keksbrösel gibst du anschließend in eine ausreichend große Schüssel, um die weiteren Zutaten bequem vermengen zu können.
Dieser Schritt ist entscheidend für die spätere Konsistenz der Rumkugeln. Je feiner die Keksbrösel, desto homogener wird die Masse und desto besser lassen sich die Kugeln formen. Wenn du eine rustikalere Textur bevorzugst, kannst du einige wenige etwas gröbere Krümel lassen, aber der Großteil sollte wirklich fein zermahlen sein. Achte darauf, dass keine einzelnen Keksteile mehr erkennbar sind, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Es ist auch ratsam, die Keksbrösel vorab auf ihre Süße zu prüfen. Manche Kekse sind von Natur aus süßer als andere, und dies kann die benötigte Menge an zusätzlichem Puderzucker beeinflussen. Wenn du unsicher bist, kannst du einen kleinen Löffel der Keksbrösel pur probieren, um ein Gefühl für den Grundgeschmack zu bekommen. Dies hilft dir später, die Süße der gesamten Masse perfekt abzustimmen und ein ausgewogenes Geschmackserlebnis zu garantieren.
Schritt 2: Die feuchten Zutaten schmelzen und verbinden
Als Nächstes schmelzt du die Butter. Gib die Butter in einen kleinen Topf und erhitze sie bei sehr niedriger Hitze langsam, bis sie vollständig flüssig ist. Alternativ kannst du sie auch vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen lassen. Achte darauf, dass die Butter nicht zu heiß wird, damit sie sich später gut mit den anderen Zutaten verbinden kann. Sobald die Butter geschmolzen ist, nimmst du sie vom Herd und lässt sie für ein paar Minuten leicht abkühlen, damit sie nicht zu warm ist, wenn sie zu den Keksbröseln gegeben wird.
Parallel dazu schmilzt du die Zartbitterschokolade. Verwende hierfür am besten ein Wasserbad. Fülle einen kleinen Topf etwa zu einem Viertel mit Wasser und bringe es zum leichten Köcheln. Gib die gehackte Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel, die du auf den Topf setzt, sodass der Boden der Schüssel das Wasser nicht berührt. Rühre die Schokolade langsam und stetig um, bis sie vollständig geschmolzen und glatt ist. Dieser Prozess sorgt dafür, dass die Schokolade gleichmäßig schmilzt und nicht anbrennt.
Wenn sowohl die Butter als auch die Schokolade geschmolzen und leicht abgekühlt sind, kannst du sie zusammen mit den Keksbröseln in die Schüssel geben. Vermenge alles gründlich miteinander, bis eine klebrige, aber gut formbare Masse entsteht. Achte darauf, dass alle Keksbrösel gut mit der flüssigen Mischung überzogen sind, damit sie die gewünschte Bindung erhalten und die Kugeln später stabil bleiben. Dieses sorgfältige Vermengen ist ein wichtiger Schritt für die Textur.
Schritt 3: Nüsse und Puderzucker hinzufügen
Nachdem die Keksbrösel, die geschmolzene Butter und die Schokolade zu einer homogenen Masse verbunden wurden, ist es Zeit, die weiteren geschmackstragenden Komponenten hinzuzufügen. Gib den Puderzucker zu der Schokoladen-Keks-Mischung. Der Puderzucker dient nicht nur zur Süßung, sondern hilft auch dabei, die Masse zu binden und eine angenehme, leicht zähe Konsistenz zu erzielen. Sei hierbei nicht zu sparsam, aber achte auf die angegebene Menge, um die richtige Balance zu treffen.
Nun fügst du die gehackten Nüsse hinzu. Ob Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse oder eine Mischung davon – die Nüsse verleihen den Rumkugeln nicht nur einen köstlichen Geschmack, sondern auch einen willkommenen Biss. Die Größe der Nussstücke kannst du nach Belieben wählen; einige bevorzugen fein gehackte Nüsse, während andere gerne etwas größere Stücke für mehr Textur mögen. Verteile die Nüsse gleichmäßig in der Masse. Ein Tipp für extra Aroma: Wenn du die Nüsse vorher kurz in einer trockenen Pfanne anröstest, intensiviert sich ihr Geschmack nochmals deutlich.
Vermenge nun alle Zutaten in der Schüssel sehr gut miteinander. Nutze am besten deine Hände, denn so spürst du am besten, ob die Masse die richtige Konsistenz hat und alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind. Arbeite die Masse gründlich durch, bis sie eine einheitliche Farbe und Textur aufweist. Die Masse sollte nun klebrig genug sein, um sie formen zu können, aber nicht so flüssig, dass sie auseinanderfällt. Falls die Masse noch zu trocken erscheint, kannst du einen kleinen Schuss Milch oder etwas mehr geschmolzene Butter hinzufügen; ist sie zu feucht, gib noch etwas mehr Keksbrösel oder Puderzucker hinzu.
Schritt 4: Kugeln formen
Jetzt kommt der spaßige Teil: das Formen der Rumkugeln! Nimm dir ein wenig von der zubereiteten Schokoladenmasse und forme sie mit sauberen Händen zu kleinen Kugeln. Die Größe ist dabei ganz dir überlassen – viele bevorzugen Kugeln, die ungefähr so groß wie eine Walnuss sind, da sie dann perfekt in den Mund passen und eine schöne Portionsgröße darstellen. Wenn du möchtest, kannst du die Kugeln auch etwas größer oder kleiner formen, je nach persönlicher Vorliebe.
Der Schlüssel zu gleichmäßig geformten Kugeln ist, dass deine Hände sauber und idealerweise leicht angefeuchtet sind. Feuchte Hände verhindern, dass die Masse zu stark an deinen Fingern kleben bleibt, was das Formen erleichtert. Drehe die Masse zwischen deinen Handflächen, bis sie eine schöne, runde Form hat. Achte darauf, die Kugeln nicht zu fest zu drücken, damit sie innen nicht zu kompakt werden und ihre zarte Textur behalten. Ein sanfter Druck genügt.
Lege die geformten Kugeln auf ein Tablett oder ein Stück Backpapier, das du zuvor vorbereitet hast. Achte darauf, dass die Kugeln genügend Abstand zueinander haben, falls sie beim späteren Kühlen leicht weich werden und ihre Form verändern könnten. Wiederhole diesen Vorgang, bis die gesamte Schokoladenmasse zu Kugeln geformt ist. Diese Schritte erfordern etwas Geduld, aber das Ergebnis ist die Mühe wert.
Schritt 5: Die Kugeln wälzen und kühlen
Nachdem alle Kugeln geformt sind, geht es ans Finish: das Wälzen im Kakaopulver. Gib das Kakaopulver in eine flache Schale. Nimm jede geformte Rumkugel einzeln und rolle sie vorsichtig im Kakaopulver, bis sie vollständig und gleichmäßig bedeckt ist. Drehe sie dabei, damit sich das Pulver überall gut anhaftet und die Kugeln ihre charakteristische dunkle Optik erhalten. Überschüssiges Pulver kannst du vorsichtig abklopfen.
Für ein besonders ansprechendes Aussehen kannst du auch eine Mischung aus Kakaopulver und etwas Puderzucker verwenden. Manche mögen es auch, die Kugeln nach dem Kühlen noch mit etwas glasiertem Zuckerguss zu verzieren oder sie in gehackten Nüssen zu wälzen. Die klassische Variante ist jedoch das Kakaopulver, das den intensiven Schokoladengeschmack noch unterstreicht und eine schöne matte Oberfläche erzeugt.
Zum Schluss müssen die Rumkugeln nun richtig fest werden. Stelle das Tablett mit den fertig gewälzten Kugeln für mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank. Die Kälte hilft der Masse, sich zu verfestigen und die Form der Kugeln zu stabilisieren. Längeres Kühlen ist kein Problem und kann sogar die Textur noch verbessern. Achte darauf, dass die Kugeln im Kühlschrank gut gekühlt sind, bevor du sie servierst oder weiterverarbeitest, damit sie ihre Form behalten und ein perfektes Mundgefühl bieten.
Profi-Tipps für
Die Wahl der Kekse ist entscheidend: Verwende trockene, nicht zu süße Kekse wie Butterkekse, Haferkekse oder sogar Vollkornkekse. Sie bilden die perfekte neutrale Basis, die den Schokoladengeschmack optimal zur Geltung bringt. Vermeide Kekse mit viel cremiger Füllung, da diese die Konsistenz der Masse negativ beeinflussen können.
Temperaturkontrolle bei der Schokolade: Wenn du die Schokolade schmilzt, achte darauf, dass sie nicht zu heiß wird. Zu hohe Temperaturen können dazu führen, dass die Schokolade gerinnt oder einen bitteren Geschmack entwickelt. Ein sanftes Wasserbad ist hierfür ideal, da es eine gleichmäßige und kontrollierte Erwärmung ermöglicht.
Feuchte Hände beim Formen: Um zu verhindern, dass die klebrige Masse an deinen Händen haften bleibt, kannst du deine Hände vor dem Formen leicht mit Wasser befeuchten oder mit etwas Öl einreiben. Das erleichtert das gleichmäßige Formen der Kugeln erheblich und sorgt für eine glattere Oberfläche.
Die richtige Konsistenz der Masse: Die Masse sollte formbar, aber nicht zu klebrig sein. Wenn sie zu trocken ist, werden die Kugeln bröckelig; ist sie zu feucht, zerfallen sie. Passe die Konsistenz bei Bedarf mit etwas mehr Puderzucker (falls zu feucht) oder einem Teelöffel geschmolzener Butter/Milch (falls zu trocken) an, bis sie perfekt formbar ist.
Variiere die Füllung und Hülle: Experimentiere mit verschiedenen Nüssen, wie Pistazien oder Pekannüssen, oder füge getrocknete Früchte wie Cranberries hinzu. Statt Kakaopulver kannst du die Kugeln auch in gehackten Nüssen, Kokosraspeln oder sogar geschmolzener weißer Schokolade wälzen, um ihnen einen ganz neuen Look und Geschmack zu verleihen.
Serviervorschläge für
Dekoration
Die klassische Dekoration für diese Rumkugeln ist das Wälzen in dunklem Kakaopulver, was ihnen ein edles, schokoladiges Aussehen verleiht. Für eine festlichere Variante kannst du eine Mischung aus Kakaopulver und Puderzucker verwenden, um eine sanftere Note zu erzielen. Eine weitere Option ist das Bestreuen mit feinen Kokosraspeln, die einen Hauch von Exotik verleihen. Wer es bunter mag, kann die fertigen Kugeln nach dem Kühlen mit etwas geschmolzener weißer Schokolade verzieren und feine Linien ziehen.
Auch das Wälzen in gehackten Nüssen, wie Mandeln, Walnüssen oder Pistazien, bietet eine attraktive Textur und zusätzlichen Geschmack. Für besondere Anlässe kannst du die Kugeln zusätzlich mit essbaren Glitzerpartikeln oder kleinen Zuckerstreuseln verzieren. Eine Prise Zimt über dem Kakaopulver verleiht eine wärmende Note und ein zusätzliches Aroma, das besonders in den kälteren Monaten gut ankommt. Überlege dir, welche Optik am besten zu deinem Anlass oder deinem persönlichen Geschmack passt.
Eine weitere kreative Deko-Idee ist das Anbringen kleiner Papierfähnchen oder Zahnstocher mit kleinen Motiven, falls die Kugeln auf einer Party oder einem Buffet präsentiert werden. So werden sie nicht nur zum süßen Genuss, sondern auch zu einem hübschen Blickfang. Achte darauf, dass die Dekoration nicht zu dominant ist und den eigentlichen Geschmack der Rumkugel in den Hintergrund drängt. Das Ziel ist eine harmonische Präsentation, die Appetit auf mehr macht.
Beilagen
Diese Rumkugeln sind ein wunderbares eigenständiges Dessert, das perfekt zu einer Tasse Kaffee oder Tee passt. Sie harmonieren hervorragend mit einem kräftigen Espresso oder einem milden Cappuccino. Auch ein aromatischer Früchtetee oder ein heißer Kakao bilden eine köstliche Ergänzung, um den schokoladigen Geschmack zu unterstreichen. Wer mag, kann die Kugeln auch mit einem kleinen Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis servieren, was das Dessert zu einer reichhaltigeren Variante macht.
Sie sind auch eine exzellente Ergänzung zu einem Dessertbuffet. Platziere sie neben anderen kleinen Köstlichkeiten wie Fruchtspießen, Mousse oder kleinen Kuchenstücken. Ihre kompakte Form und der intensive Geschmack machen sie zu einem perfekten “kleinen Etwas” zum Probieren. Sie sind auch ein beliebter Bestandteil von süßen Geschenkkörben, wo sie neben anderen selbstgemachten Leckereien eine tolle Figur machen.
Für ein besonderes Geschmackserlebnis können die Rumkugeln auch mit einem kleinen Schuss Likör serviert werden, der geschmacklich zur Schokolade passt, wie z.B. ein Haselnuss- oder Schokoladenlikör. Das ist jedoch eher für Erwachsene gedacht und sollte mit Bedacht dosiert werden, damit der Alkohol nicht zu aufdringlich wirkt. Die Hauptsache ist, dass sie pur und ohne weitere Beilagen schon ein Fest für die Sinne sind.
Kreative Servierideen
Präsentiere die Rumkugeln auf einer schönen Servierplatte, gruppiert in kleinen Papiermanschetten oder auf kleinen Tellern. Für eine spielerische Note kannst du sie auch in kleinen Dessertgläschen schichtweise mit einer dünnen Schicht Vanillecreme oder einer Fruchtsoße anrichten, ähnlich wie bei einem Tiramisu, nur eben in Kugelform.
Eine weitere kreative Idee ist, die Rumkugeln als Füllung für kleine Schokoladen-Törtchen oder als Topping für Cupcakes zu verwenden. Zerdrücke sie leicht und forme sie dann zu kleinen Kugeln, die du in die Mitte eines Kuchens oder Muffin drückst. Du kannst sie auch einfach in die Biskuitmasse einarbeiten, bevor du den Kuchen backst, um kleine Schokoladenstücke im gesamten Gebäck zu haben.
Für Kindergeburtstage eignen sich die Rumkugeln hervorragend, wenn sie mit bunten Zuckerstreuseln verziert oder in kleinen, bunten Papiermanschetten serviert werden. Auch das Stecken eines kleinen Fähnchens in jede Kugel macht sie zu einem fröhlichen Party-Accessoire. So werden sie nicht nur zu einem Leckerbissen, sondern auch zu einem Teil der Dekoration und des Erlebnisses.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Die aufbewahrten Rumkugeln behalten ihre Qualität am besten, wenn sie gut verschlossen aufbewahrt werden. Verwende dafür einen luftdichten Behälter, um zu verhindern, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen oder austrocknen. Ein einfacher Frischhaltedosen-Behälter ist hierfür bestens geeignet. Achte darauf, dass der Behälter sauber und trocken ist, bevor du die Kugeln hineingibst, um die Haltbarkeit zu maximieren und unerwünschte Gerüche zu vermeiden.
Idealerweise sollten die Rumkugeln im Kühlschrank gelagert werden, besonders wenn sie bei wärmeren Temperaturen zubereitet wurden oder wenn sie Zutaten enthalten, die kühlpflichtig sind. Im Kühlschrank bleiben sie fest und behalten ihre Form. Die kühle Lagerung verlängert die Haltbarkeit erheblich und sorgt dafür, dass sie auch nach mehreren Tagen noch frisch und lecker schmecken.
Bei richtiger Lagerung im Kühlschrank sind die Rumkugeln in der Regel bis zu einer Woche haltbar. Überprüfe vor dem Verzehr stets, ob sie noch gut aussehen und riechen. Sollten sich Verfärbungen oder ein unangenehmer Geruch bemerkbar machen, ist es besser, sie zu entsorgen. Die Frische und Qualität bleiben am besten erhalten, wenn sie nicht zu lange offen herumliegen.
Einfrieren
Ja, Rumkugeln lassen sich hervorragend einfrieren und sind danach fast wie frisch gemacht. Um sie einzufrieren, lege die fertig geformten und gewälzten Kugeln nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett, sodass sie sich nicht berühren. Dies ist wichtig, um zu verhindern, dass sie beim Gefrieren aneinanderkleben.
Sobald die Kugeln durchgefroren sind (das dauert in der Regel ein bis zwei Stunden), kannst du sie aus dem Gefrierschrank nehmen und in einen geeigneten Gefrierbeutel oder eine luftdichte Gefrierbox umfüllen. Achte darauf, dass die Verpackung gut verschlossen ist, um Gefrierbrand zu vermeiden. Durch das Vorkühlen auf dem Tablett kannst du die einzelnen Kugeln leichter entnehmen, wenn du nur eine kleine Menge auftauen möchtest.
Im Gefrierschrank sind die Rumkugeln bis zu zwei bis drei Monate haltbar, ohne signifikante Qualitätsverluste. Nach dieser Zeit können sie an Geschmack und Textur leicht nachlassen. Wenn du sie auftauen möchtest, nimm sie am besten einige Stunden vorher aus dem Gefrierschrank und lasse sie langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen. Direkt nach dem Auftauen sind sie wieder bereit zum Genuss und schmecken fast wie frisch zubereitet.
Aufwärmen
Das Aufwärmen von Rumkugeln ist in der Regel nicht notwendig, da sie meist kalt serviert werden und ihre Konsistenz bei Raumtemperatur oder leichter Kühlung am besten ist. Wenn du jedoch die Rumkugeln leicht erwärmen möchtest, um das Schokoladenaroma zu intensivieren, gibt es einige Möglichkeiten.
Eine sanfte Methode ist das Erwärmen in der Mikrowelle. Lege eine oder zwei Kugeln auf einen mikrowellengeeigneten Teller und erwärme sie bei niedriger Leistung für etwa 10-15 Sekunden. Die genaue Zeit hängt von der Leistung deiner Mikrowelle ab. Überprüfe zwischendurch, ob die Kugeln die gewünschte Temperatur erreicht haben. Achte darauf, sie nicht zu lange zu erwärmen, sonst könnten sie schmelzen oder ihre Form verlieren.
Alternativ kannst du sie auch für ein paar Minuten in den leicht vorgewärmten Backofen bei sehr niedriger Temperatur (etwa 50-70°C) legen. Dies ist jedoch eher für größere Mengen geeignet und erfordert mehr Vorsicht, um ein Überhitzen zu vermeiden. Meistens ist das Aufwärmen jedoch nicht empfehlenswert, da die zarte Textur und die feste Form verloren gehen könnten. Am besten genießt du sie pur, leicht gekühlt oder bei Raumtemperatur.
Häufig gestellte Fragen
- Was ist die beste Art von Keksen für Rumkugeln?
Für die Zubereitung von Rumkugeln eignen sich am besten trockene, nicht zu süße Kekse. Klassiker sind Butterkekse, Haferkekse oder auch einfache Vollkornkekse. Sie haben eine neutrale Basis, die den intensiven Geschmack von Schokolade und Kakao gut zur Geltung bringt und sich leicht zerbröseln lässt. Kekse mit viel cremiger Füllung oder sehr weiche Kekse sind weniger ideal, da sie die Konsistenz der Masse zu sehr beeinflussen und die Kugeln matschig machen können. Die Wahl der Kekse hat einen direkten Einfluss auf die Textur und den Gesamteindruck der Rumkugeln, daher ist es ratsam, auf eine gute Qualität und eine passende Art zu achten, um das beste Ergebnis zu erzielen.
- Kann ich die Rumkugeln auch ohne Alkohol zubereiten?
Ja, absolut! Die Rumkugeln lassen sich problemlos auch ohne Alkohol zubereiten. Anstelle von Rum kannst du stattdessen dunklen Rum-Extrakt verwenden, um den typischen Geschmack zu imitieren, ohne den Alkoholgehalt. Eine andere köstliche Alternative ist ein Schuss starker, abgekühlter Kaffee oder Kaffee-Extrakt, der dem Ganzen eine wunderbare Tiefe und ein leicht herbes Aroma verleiht. Manche mögen auch einfach einen Hauch Vanille-Extrakt, um die Süße zu betonen. Die Mengen hierfür sollten gering gehalten werden, damit sie die Konsistenz der Masse nicht beeinträchtigen. Es ist eine tolle Option für alle, die den Geschmack lieben, aber keinen Alkohol konsumieren möchten oder können.
- Wie lagere ich die Rumkugeln am besten, damit sie lange frisch bleiben?
Die beste Methode zur Lagerung von Rumkugeln ist in einem luftdichten Behälter. Dies schützt sie vor Feuchtigkeit und Austrocknung und bewahrt ihre Frische über einen längeren Zeitraum. Ideal ist es, die Kugeln im Kühlschrank aufzubewahren, da die kühle Temperatur hilft, die feste Konsistenz zu bewahren und die Haltbarkeit zu verlängern. Im Kühlschrank können sie gut verschlossen bis zu einer Woche frisch bleiben. Achte darauf, dass der Behälter sauber und trocken ist, bevor du die Kugeln hineingibst. Wenn du die Kugeln länger aufbewahren möchtest, ist auch das Einfrieren eine hervorragende Option, die die Qualität für mehrere Monate erhält.
LECKER RUMKUGELN , IN NUR 30 MINUTEN FERTIG
- Total Time: 30 minutes
- Yield: 20 servings 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Schnell zubereitete Rumkugeln, perfekt für Naschkatzen. Diese einfachen Kugeln sind in nur 30 Minuten fertig und ein Genuss für jeden Anlass.
Ingredients
Zutaten:
- 200 g Kekse
- 100 g Butter
- 150 g Zartbitterschokolade
- 50 g Puderzucker
- 100 g gehackte Nüsse (z.B. Walnüsse oder Mandeln)
- Kakaopulver zum Wälzen
Instructions
Zubereitung:
- Kekse in einer Schüssel gründlich mit einem Nudelholz oder einer Küchenmaschine zerbröseln.
- Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze oder in der Mikrowelle schmelzen.
- Die geschmolzene Butter leicht abkühlen lassen und über die Keksbrösel gießen.
- Die Zartbitterschokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, bis sie vollständig geschmolzen ist.
- Die warme Schokolade zu den Keksbröseln geben.
- Puderzucker und gehackte Nüsse zu der Mischung hinzufügen und alles gut miteinander vermengen.
- Mit sauberen Händen kleine Kugeln aus der Schokoladenmasse formen, die etwa so groß wie eine Walnuss sind.
- Jede Kugel im Kakaopulver wälzen, bis sie gleichmäßig bedeckt ist.
- Das Blech für mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, um die Kugeln zu festigen.
Notes
Tipps & Lagerung:
- Bewahre Rumkugeln in einem luftdichten Behälter auf, um ihre Frische zu erhalten.
- Erhitze Rumkugeln sanft in der Mikrowelle für 10 Sekunden, um sie warm zu genießen.
- Serviere die Rumkugeln mit einer Tasse Kaffee oder Tee für einen perfekten Genuss.
- Für extra Geschmack, füge gehackte Nüsse oder Schokoladenstückchen hinzu.
- Prep Time: 30 minutes
- Cook Time: 0 minutes
- Category: Dessert
- Method: No-bake
- Cuisine: German
Nutrition
- Serving Size: 1 Rumkugel
- Calories: 250 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 50mg
- Fat: 12g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 30g
- Fiber: 3g
- Protein: 3g
- Cholesterol: 25mg





