Kokos-Rum-Wahnsinn: Schnelles No-Bake-Dessert in 10 Minuten | Rezept

Martina Ávila

Stell dir vor: Ein unwiderstehlicher Nachtisch, der so cremig und geschmacksintensiv ist, dass man ihn kaum glauben kann, und das alles ohne den Aufwand des Backens. Der Kokos-Rum-Wahnsinn ist genau das – eine süße Versuchung, die dein Herz im Sturm erobern wird.

Mit nur wenigen Handgriffen zauberst du ein Dessert, das perfekt für spontane Gäste, gemütliche Abende oder einfach nur, um dir selbst eine Freude zu machen, ist. Diese Kreation verspricht puren Genuss und das in Rekordzeit.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Blitzschnelle Zubereitung: In nur 10 Minuten steht dieses Meisterwerk auf dem Tisch, bereit zum Genießen.
  • Kein Backen notwendig: Perfekt für heiße Tage oder wenn der Ofen einfach mal eine Pause braucht.
  • Intensiver Geschmack: Die harmonische Kombination aus Kokos, Rum und cremiger Frischkäse-Masse ist einfach himmlisch.
  • Einfache Zutaten: Du benötigst nur wenige, leicht erhältliche Zutaten für dieses Dessert-Highlight.
  • Vielseitig anpassbar: Ob pur oder mit Früchten garniert, dieses Rezept lässt sich wunderbar variieren.

Zutaten, die du brauchst

Die Qualität der Zutaten spielt bei diesem einfachen Rezept eine entscheidende Rolle für das Endergebnis. Verwende frische, hochwertige Produkte, um den vollen Geschmack zu entfalten. Achte besonders auf einen guten Frischkäse und eine cremige Kokosmilch, die keine unerwünschten Zusatzstoffe enthält. Die Auswahl der Kekse bestimmt die Textur des Bodens maßgeblich; hier sind deiner Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Kokos-Rum-Wahnsinn ohne Backen – in 10 Minuten zubereitet

  • frischkäse (bei Zimmertemperatur): 400 g – ein cremiger Frischkäse bildet die Basis für die köstliche Füllung.
  • kokosmilch (ungesüßt): 200 ml – sorgt für exotisches Aroma und eine sanfte Konsistenz.
  • puderzucker (gesiebt): 100 g – für die perfekte Süße, gesiebt verhindert er Klümpchenbildung.
  • vanilleextrakt: 2 TL – verleiht dem Dessert eine warme und vertraute Duftnote.
  • limettensaft: 1 TL – ein Hauch Säure balanciert die Süße und rundet den Geschmack ab.
  • kekse (z.B. Butterkekse), zerbröselt: 150 g – bilden die knusprige Grundlage dieses Kuchens.
  • geschmolzene butter: 50 g – bindet die Keksbrösel für einen stabilen Boden.
  • kokosraspeln zum Bestreuen: Nach Belieben – für zusätzliche Textur und einen optischen Akzent.

Die genauen Mengen für alle Zutaten findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.

Variationen

Um diesen köstlichen Kokos-Rum-Wahnsinn noch vielseitiger zu gestalten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Grundrezept zu variieren. Diese Anpassungen eröffnen neue Geschmackswelten und sprechen unterschiedlichste Vorlieben an.

Für eine vegane Variante kannst du den Frischkäse durch eine Mischung aus Cashew- oder Kokosjoghurt und etwas pflanzlicher Sahne ersetzen. Achte darauf, dass deine Keksbasis ebenfalls vegan ist; viele Butterkekse enthalten tierische Produkte. So entsteht ein vollmundiges Dessert, das auch ohne tierische Produkte überzeugt.

Wenn du es etwas kohlenhydratreduziert magst, verwende statt Butterkeksen gemahlene Mandeln oder Kokosraspeln für den Boden. Für die Füllung kannst du statt Puderzucker einen zuckerfreien Süßstoff deiner Wahl verwenden. Ein Hauch von Zitronenabrieb anstelle des Limettensafts verleiht eine frische Note, die gut zu einer Low-Carb-Ernährung passt.

Eine besonders luxuriöse Variante entsteht durch die Zugabe von etwas weißer Schokolade. Schmelze etwa 50 Gramm hochwertige weiße Schokolade und rühre sie vorsichtig unter die Frischkäsemischung, bevor du sie auf den Keksboden gibst. Das verleiht dem Dessert eine zusätzliche Cremigkeit und eine leicht süßliche Note.

Für die Liebhaber von intensiveren Rum-Aromen empfiehlt es sich, neben dem Limettensaft auch einen guten Schuss dunklen Rum direkt in die Frischkäsemasse zu geben. Die Menge kannst du nach deinem persönlichen Geschmack anpassen. Dies intensiviert das Geschmackserlebnis und macht den “Wahnsinn” noch ausgeprägter.

Experimentiere auch mit verschiedenen Gewürzen: Eine Prise Zimt im Keksboden oder etwas Kardamom in der Frischkäsecreme können dem Dessert eine neue, spannende Dimension verleihen. Die Möglichkeiten sind nahezu endlos, um dieses Grundrezept zu deinem ganz persönlichen Favoriten zu machen.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Der knusprige Keksboden

Die Basis für unseren Kokos-Rum-Wahnsinn ist ein einfacher, aber unglaublich leckerer Keksboden. Zuerst gilt es, die Kekse fein zu zerbröseln. Dies gelingt am besten in einer Küchenmaschine, die die Kekse in gleichmäßige Krümel verwandelt. Alternativ kannst du die Kekse auch in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder einem Fleischklopfer kräftig bearbeiten, bis keine größeren Stücke mehr vorhanden sind.

Sobald die Kekse zu feinen Krümeln verarbeitet sind, geht es an das Binden. Gib die geschmolzene Butter zu den Keksbröseln in eine ausreichend große Schüssel. Vermenge alles sorgfältig, bis die Brösel gleichmäßig von der Butter überzogen sind. Die Mischung sollte feucht genug sein, um zusammenzuhalten, aber nicht matschig. Wenn du das Gefühl hast, es ist noch zu trocken, gib einen kleinen Teelöffel geschmolzene Butter mehr hinzu.

Nun bereiten wir die Springform vor, die deinem Dessert seine charakteristische Form gibt. Nimm eine Springform mit einem Durchmesser von etwa 20 Zentimetern. Verteile die Keks-Butter-Mischung gleichmäßig auf dem Boden der Form. Drücke die Mischung fest an, am besten mit dem Boden eines Glases oder mit den Fingern. Eine gut verdichtete Schicht sorgt dafür, dass der Boden später nicht auseinanderfällt, wenn du den Kuchen anschneidest.

Schritt 2: Die cremige Frischkäse-Füllung – Teil 1

Im nächsten Schritt widmen wir uns der Herstellung der unglaublich cremigen Füllung, die das Herzstück dieses Desserts bildet. Nimm den Frischkäse aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur erreicht hat. Das ist wichtig, damit er sich später klumpenfrei und geschmeidig verarbeiten lässt. Gib den zimmerwarmen Frischkäse in eine große Schüssel, die ausreichend Platz für das Mixen bietet.

Nun kommt der Handmixer zum Einsatz. Rühre den Frischkäse auf niedriger Stufe zunächst nur so lange, bis er beginnt, sich zu glätten und weicher wird. Ziel ist es, eine homogene, cremige Masse zu erhalten, die frei von Klümpchen ist. Achte darauf, dass du den Frischkäse nicht übermixst, da er sonst zu flüssig werden könnte.

Während der Frischkäse auf niedrigster Stufe weiter gerührt wird, beginne langsam und nach und nach die Kokosmilch hinzuzufügen. Gieße die Kokosmilch schrittweise in die Schüssel, während der Mixer läuft. So stellst du sicher, dass sich die Kokosmilch optimal mit dem Frischkäse verbindet. Führe diesen Schritt geduldig durch, bis die gesamte Kokosmilch eingearbeitet ist und die Masse eine wunderbar cremige und homogene Konsistenz aufweist. Sie sollte glatt und geschmeidig sein.

Schritt 3: Die cremige Frischkäse-Füllung – Teil 2

Nun ist es an der Zeit, die Füllung zu verfeinern und ihr den letzten Schliff zu geben. Zu der bereits cremigen Mischung aus Frischkäse und Kokosmilch gesellen sich nun die restlichen Geschmacksträger hinzu. Gib den gesiebten Puderzucker, den aromatischen Vanilleextrakt und den frischen Limettensaft in die Schüssel.

Das Sieben des Puderzuckers ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, der eine absolut glatte Konsistenz der Füllung garantiert. Es verhindert, dass sich kleine Klümpchen von Puderzucker in der cremigen Masse bilden und das Endergebnis beeinträchtigen. Vanilleextrakt sorgt für die klassische Süße und das vertraute Aroma, das wir alle so lieben.

Rühre nun alle Zutaten auf niedriger bis mittlerer Stufe des Handmixers gut durch. Mixe nur so lange, bis alles perfekt miteinander verbunden ist und die Füllung eine harmonische, gleichmäßige Süße und einen runden Geschmack hat. Ein leichtes Rühren ist hierbei entscheidend, um die luftige Konsistenz zu bewahren. Das Ergebnis ist eine zarte, cremige Masse, die nach Kokos und einer leichten Zitrusnote duftet.

Schritt 4: Das Zusammenfügen der Schichten

Nachdem die Keksbasis vorbereitet und die cremige Füllung perfektioniert wurde, ist es nun an der Zeit, diese beiden Komponenten zu vereinen. Nimm die vorbereitete Springform mit dem festgedrückten Keksboden aus dem Kühlschrank, falls du ihn dort zwischengelagert hast. Stelle sicher, dass der Boden gut ausgekühlt und stabil ist.

Gieße nun die zubereitete Frischkäse-Kokos-Mischung vorsichtig und gleichmäßig über den Keksboden in der Springform. Verteile die Masse so, dass sie den gesamten Boden bedeckt und eine einheitliche Dicke aufweist. Du kannst hierfür einen Löffel oder einen Teigschaber verwenden, um die Oberfläche sanft zu glätten.

Verwende einen flachen Spatel oder die Rückseite eines großen Löffels, um die Oberfläche der Frischkäsemasse perfekt zu glätten. Eine glatte Oberfläche sieht nicht nur ansprechender aus, sondern erleichtert auch das spätere Bestreuen mit Kokosraspeln. Achte darauf, dass keine Lufteinschlüsse sichtbar sind und die Oberfläche ebenmäßig ist, bevor du mit dem nächsten Schritt fortfährst.

Schritt 5: Das Finish und die Kühlung

Jetzt kommt der Moment, der unserem Dessert seinen Namen gibt und ihm den letzten Schliff verleiht: das Bestreuen mit Kokosraspeln. Nimm eine großzügige Menge an Kokosraspeln und verteile sie gleichmäßig auf der geglätteten Oberfläche der Frischkäsemasse. Du kannst die Kokosraspeln entweder sanft andrücken oder sie einfach locker darüber streuen, je nachdem, welche Textur du bevorzugst.

Die Kokosraspeln sorgen nicht nur für einen optisch ansprechenden Abschluss, sondern verleihen dem Dessert auch eine zusätzliche kokosnussige Note und eine angenehme Bissfestigkeit. Sei hier ruhig kreativ und verwende eine gute Menge, damit jeder Bissen davon profitiert. Dies ist der Moment, in dem das Dessert sein volles kokosnussiges Potenzial entfaltet.

Nachdem die Kokosraspeln verteilt sind, muss der Kokos-Rum-Wahnsinn noch etwas Zeit im Kühlschrank verbringen, um fest zu werden. Stelle die Springform für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Längere Kühlzeiten, gerne auch bis zu mehreren Stunden oder über Nacht, führen zu einer noch festeren Konsistenz und einem intensiveren Geschmackserlebnis. Die Kühle sorgt dafür, dass sich die Aromen verbinden und die Masse optimal festigt.

Schritt 6: Anrichten und Genießen

Nach der Kühlzeit ist dein Kokos-Rum-Wahnsinn endlich bereit zum Servieren! Löse vorsichtig den Rand der Springform. Wenn du den Kuchen auf eine Servierplatte stürzen möchtest, kannst du das tun, oder du schneidest ihn direkt aus der Form heraus. Achte darauf, dass die Messergebnisse sauber sind, um die schöne Optik zu bewahren.

Schneide das Dessert in gleichmäßige Stücke. Ob du kleine Gabelhappen oder großzügige Tortenstücke bevorzugst, bleibt dir überlassen. Die cremige Konsistenz macht das Schneiden zu einem Vergnügen, und die Aromen entfalten sich sofort. Jeder Bissen ist eine Kombination aus dem knusprigen Boden, der zarten Füllung und dem süßen Kokosgeschmack.

Serviere das Dessert gekühlt. Es ist pur schon ein Genuss, aber du kannst es mit frischen Früchten wie Ananasstücken, Mangowürfeln oder frischen Beeren noch verfeinern. Ein kleiner Schuss zusätzlicher Rum oder ein Klecks Schlagsahne sind ebenfalls köstliche Ergänzungen. Genieße diesen unwiderstehlichen Kokos-Rum-Wahnsinn in vollen Zügen!

Profi-Tipps für

Tipp 1: Achte auf die Temperatur des Frischkäses. Er sollte wirklich zimmerwarm sein, damit er sich perfekt und ohne Klümpchen mit der Kokosmilch verbindet. Wenn er noch zu kalt ist, kann die Masse grisselig werden.

Tipp 2: Die Qualität der Kokosmilch ist entscheidend. Verwende eine vollfettige Kokosmilch aus der Dose, nicht die leichtere aus dem Tetrapack, für die beste Cremigkeit und das intensivste Aroma. Schüttle die Dose gut, bevor du sie öffnest.

Tipp 3: Sei nicht sparsam mit den Kokosraspeln! Sie geben nicht nur Geschmack, sondern auch eine tolle Textur. Du kannst die Raspeln auch kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten, um ihnen ein nussigeres Aroma zu verleihen, bevor du sie auf das Dessert gibst.

Tipp 4: Wenn du keinen Rum verwenden möchtest, aber den Geschmack magst, kannst du auch Rum-Aromaextrakt verwenden. Beginne mit wenigen Tropfen und schmecke ab, da diese Extrakte sehr intensiv sind. Für eine alkoholfreie Variante einfach weglassen oder durch etwas mehr Vanilleextrakt ersetzen.

Tipp 5: Plane genügend Kühlzeit ein. Je länger der Kokos-Rum-Wahnsinn im Kühlschrank ruht, desto besser verbinden sich die Aromen und desto fester und schnittfester wird er. Über Nacht ist ideal, wenn du Zeit hast.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Dekoration dieses Desserts kann schlicht und doch elegant sein. Die bereits erwähnten Kokosraspeln sind ein Muss, aber du kannst noch weiter gehen. Verwende frische, exotische Früchte wie Ananasstücke, Mango-Würfel oder Maracuja-Fruchtfleisch. Diese bringen Farbe und eine angenehme Säure ins Spiel, die wunderbar mit der Süße harmoniert.

Ein paar geröstete Mandelblättchen oder gehackte Pistazien können für zusätzlichen Crunch sorgen. Auch ein paar Minzblätter sehen nicht nur schön aus, sondern verleihen auch eine frische Note. Wenn du es noch festlicher magst, kannst du das Dessert vor dem Servieren mit etwas essbarem Glitzer oder goldenen Zuckerperlen bestreuen.

Ein leichter Zuckerguss mit einem Hauch von Limettensaft kann ebenfalls eine schöne Ergänzung sein, ist aber nicht zwingend notwendig. Die Fülle des Kuchens macht ihn auch ohne aufwendige Deko zu einem Hingucker. Weniger ist hier oft mehr, um die cremige Textur und den subtilen Geschmack nicht zu überdecken.

Beilagen

Der Kokos-Rum-Wahnsinn ist ein eigenständiges Dessert, das in der Regel keine klassischen Beilagen benötigt. Wenn du ihn jedoch als Teil eines größeren Menüs servierst, passen leichte, fruchtige Elemente gut dazu. Ein kleiner Obstsalat mit tropischen Früchten wie Kiwi, Papaya und Sternfrucht wäre eine erfrischende Ergänzung.

Ein leichter, selbstgemachter Joghurt-Dip oder ein Klecks Kokos-Schlagsahne können das Geschmackserlebnis abrunden, ohne zu überladen. Auch ein kleines Glas mit frischem Ananassaft oder eine leichte, eisgekühlte Zitronenlimonade passen hervorragend dazu. Das Ziel ist es, die fruchtigen und cremigen Noten des Desserts zu ergänzen, nicht zu überdecken.

Für diejenigen, die es gerne etwas herber mögen, könnte ein Espresso oder ein starker Kaffee eine interessante Kombination darstellen. Die Bitterkeit des Kaffees bildet einen schönen Kontrast zur Süße des Desserts. Achte bei der Auswahl der Beilagen darauf, dass sie nicht zu dominant sind, damit der Kokos-Rum-Geschmack im Vordergrund bleibt.

Kreative Servierideen

Statt den Kuchen in einer großen Springform zuzubereiten, kannst du ihn auch in einzelnen Portionen servieren. Nutze dafür kleine Gläser, Förmchen oder Einmachgläser. Schichte zuerst die Keksbrösel, dann die Frischkäsemasse und schließlich die Kokosraspeln in die Gläser. Das sieht nicht nur charmant aus, sondern erleichtert auch das Portionieren und Anrichten.

Eine weitere kreative Idee ist, den Kuchen als Füllung für kleine, selbstgemachte Mürbeteig-Tartelettes zu verwenden. Backe kleine Tartelette-Böden vor und fülle sie dann mit der Frischkäse-Kokos-Masse. Nach der Kühlzeit kannst du sie wunderbar dekorieren. Dies erfordert zwar etwas mehr Aufwand, ist aber eine besonders elegante Präsentation.

Für einen besonderen Anlass kannst du die oberste Schicht mit karamellisierten Kokoschips oder einem dünnen Streifen weißer Schokolade verzieren. Auch ein kleiner Schirmchen, wie man ihn von tropischen Cocktails kennt, kann für einen humorvollen Touch sorgen. Lasse deiner Kreativität freien Lauf und mache aus jedem Servieren ein kleines Kunstwerk.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Sollte wider Erwarten doch etwas von diesem köstlichen Kokos-Rum-Wahnsinn übrig bleiben, ist die Aufbewahrung denkbar einfach. Bewahre die Reste im Kühlschrank auf, um die Frische und Cremigkeit zu erhalten. Decke die Springform gut mit Frischhaltefolie ab oder gib die geschnittenen Stücke in einen luftdichten Behälter.

So verpackt, hält sich das Dessert in der Regel für 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Achte darauf, dass es nicht mit anderen stark riechenden Lebensmitteln in Berührung kommt, da es leicht Aromen annehmen kann. Die kalte Umgebung sorgt dafür, dass die Frischkäse-Füllung fest bleibt und die Keksbasis ihre Knusprigkeit behält, zumindest für eine gewisse Zeit.

Wenn du den Kuchen in einzelnen Gläsern serviert hast, ist die Aufbewahrung noch einfacher. Verschließe die Gläser einfach gut mit ihren Deckeln und stelle sie in den Kühlschrank. Das verhindert, dass die Oberfläche austrocknet und schützt vor Fremdgerüchen.

Einfrieren

Das Einfrieren dieses Desserts ist prinzipiell möglich, aber mit gewissen Einschränkungen verbunden. Aufgrund des hohen Frischkäseanteils kann die Textur nach dem Auftauen leicht verändert sein. Die Füllung kann etwas wässriger werden und die Keksbasis ihre Knusprigkeit verlieren.

Wenn du dich dennoch für das Einfrieren entscheidest, empfehlen wir, den Kuchen zunächst vollständig fest werden zu lassen und ihn dann in Portionsgrößen zu schneiden. Wickle jedes Stück sorgfältig in Frischhaltefolie und gib es anschließend in einen gefriergeeigneten Behälter oder Beutel. So schützt du ihn vor Gefrierbrand.

Um das Dessert aufzutauen, nimm es am besten am Vortag aus dem Gefrierschrank und lasse es langsam im Kühlschrank auftauen. Vermeide es, es bei Raumtemperatur aufzutauen, da dies die Textur negativ beeinflussen kann. Nach dem Auftauen solltest du es möglichst bald verzehren.

Aufwärmen

Der Kokos-Rum-Wahnsinn ist ein Dessert, das gekühlt am besten schmeckt und daher kein Aufwärmen benötigt. Tatsächlich würde ein Aufwärmen die zarte Konsistenz der Frischkäsefüllung zerstören und sie flüssig machen.

Daher lautet die klare Empfehlung: Genieße dieses Dessert gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank. Die Kühle betont die cremige Textur und sorgt für ein erfrischendes Geschmackserlebnis. Wenn du es nach der Kühlung noch etwas kühler magst, kannst du es kurz vor dem Servieren für einige Minuten in den Gefrierschrank stellen, aber vermeide es, es zu lange dort zu lassen, sonst wird es zu hart.

Solltest du es doch einmal sehr eilig haben und das Dessert ist noch nicht ganz so fest, wie du es dir wünschst, kann eine kurze zusätzliche Kühlzeit im Gefrierschrank von 10-15 Minuten Wunder wirken. Aber ein echtes Erwärmen ist hier fehl am Platz und würde das Ergebnis negativ beeinflussen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Rum auch weglassen und stattdessen eine andere Alkoholnote einbringen?

    Ja, das ist absolut möglich! Wenn du keinen Alkohol verwenden möchtest, kannst du den Rum einfach weglassen. Um dem Dessert dennoch eine interessante Nuance zu verleihen, könntest du stattdessen etwas mehr Vanilleextrakt verwenden oder eine Prise Kardamom oder Zimt hinzufügen, was eine warme, würzige Note gibt. Wenn du eine andere Alkoholnote bevorzugst, eignen sich auch sehr gut ein Schuss Amaretto (Mandelaroma) oder Limoncello (Zitrusaroma), um subtile, aber köstliche Variationen zu schaffen. Achte darauf, die Menge des zusätzlichen Aromas langsam zu dosieren, um den Hauptgeschmack nicht zu überdecken.

  2. Wie kann ich sicherstellen, dass der Keksboden nicht zu trocken oder zu feucht wird?

    Die richtige Konsistenz des Keksbodens ist entscheidend für die Gesamttextur. Idealerweise sollte die Keks-Butter-Mischung anfangen, zusammenzuklumpen, wenn du sie mit den Fingern zusammendrückst, aber sie sollte nicht ölig oder nass wirken. Wenn die Mischung zu trocken ist, füge esslöffelweise mehr geschmolzene Butter hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ist sie zu feucht, kannst du vorsichtig noch ein paar zerbröselte Kekse unterrühren. Das feste Andrücken des Bodens in der Form ist ebenfalls wichtig, damit er beim Anschneiden nicht zerfällt.

  3. Was sind die besten Kekse für den Boden und gibt es Alternativen, wenn ich keine Butterkekse zur Hand habe?

    Butterkekse sind eine klassische Wahl, da sie einen neutralen, leicht süßen Geschmack haben und gut zerbröseln. Hervorragende Alternativen sind Löffelbiskuits (werden aber weicher), Haferkekse (für eine etwas rustikalere Note) oder auch Vollkornkekse (für einen leicht nussigeren Geschmack). Auch zerbröselte Graham Crackers, falls verfügbar, sind eine tolle Option. Du kannst sogar eine Mischung aus verschiedenen Keksen verwenden, um eine einzigartige Geschmacks- und Texturvariation zu erzielen. Das Wichtigste ist, dass die Kekse gut zerfallen und sich mit der Butter verbinden lassen, um eine stabile Grundlage zu bilden.

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KOKOS-RUM-WAHNSINN OHNE BACKEN – IN 10 MINUTEN ZUBEREITET


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 10 minutes
  • Yield: 8 servings 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

Ein cremiger und tropischer Genuss, der in nur 10 Minuten zubereitet ist und keinen Backofen benötigt. Perfekt für spontane Dessert-Heimweh!


Ingredients

Scale

Zutaten:

  • 400 g Frischkäse (bei Zimmertemperatur)
  • 200 ml Kokosmilch (ungesüßt)
  • 100 g Puderzucker (gesiebt)
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Limettensaft
  • 150 g Kekse (z.B. Butterkekse), zerbröselt
  • 50 g geschmolzene Butter
  • Kokosraspeln zum Bestreuen

Instructions

Zubereitung:

  1. Kekse in einer Küchenmaschine oder mit einem Nudelholz in feine Krümel zerbröseln.
  2. Die Keksbrösel mit der geschmolzenen Butter in einer Schüssel gut vermengen.
  3. Die Mischung gleichmäßig in den Boden einer Springform (ca. 20 cm Durchmesser) drücken.
  4. Den Frischkäse in einer großen Schüssel mit einem Handmixer glatt rühren.
  5. Nach und nach die Kokosmilch hinzufügen und weiter mischen, bis die Mischung cremig ist.
  6. Puderzucker, Vanilleextrakt und Limettensaft zur Frischkäsemischung geben und gut verrühren.
  7. Die Frischkäsemischung gleichmäßig über den Keksboden in der Springform gießen.
  8. Die Oberfläche mit einem Spatel glätten.
  9. Die Oberfläche großzügig mit Kokosraspeln bestreuen.
  10. Den Kuchen für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit er fest wird.

Notes

Tipps & Lagerung:

  • Vor dem Servieren können Sie frische Früchte wie Ananas oder Mango darauflegen!
  • Verwende hochwertige Rum für intensiveren Geschmack und ein besseres Aroma.
  • Bewahre die Kokos-Rum-Wahnsinn im Kühlschrank auf, damit sie frisch bleibt.
  • Diese Leckerei braucht kein Reheating; genieße sie kühl und direkt aus dem Kühlschrank!
  • Prep Time: 10 minutes
  • Cook Time: 0 minutes
  • Category: Dessert
  • Method: No-Bake
  • Cuisine: Global

Nutrition

  • Serving Size: 1 serving
  • Calories: 300 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 50mg
  • Fat: 20g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 30g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 4g
  • Cholesterol: 25mg

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