Es gibt Tage, da verlangt unser Gaumen nach etwas Einfachem, aber dennoch Unwiderstehlichem. Ein Klassiker, der Erinnerungen weckt und gleichzeitig neue Genussmomente schafft, ist oft die beste Wahl. Gerade wenn die Zeit drängt oder die Lust auf aufwendiges Backen fehlt, kommt ein solches Rezept wie gerufen.
Dieser Butterkuchen vom Blech mit knusprigen Mandeln ist genau das: ein Seelenwärmer, der mit seiner Einfachheit besticht und doch einen Hauch von Festlichkeit versprüht. Perfekt für den Kaffeetisch, als süße Belohnung zwischendurch oder wenn sich spontan Besuch ankündigt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfache Zubereitung: Mit wenigen Handgriffen gelingt dieser Kuchen, selbst wenn du keine Backexpertin bist.
- Schnelles Ergebnis: Weniger Vorbereitungszeit bedeutet mehr Genuss – perfekt für den spontanen Heißhunger.
- Vielseitig Genießbar: Ob warm oder kalt, pur oder mit Extras – dieser Kuchen passt immer.
- Klassischer Geschmack: Die Kombination aus zartem Teig und karamellisierten Mandeln ist ein wahrer Gaumenschmaus.
- Minimaler Aufwand, maximaler Genuss: Weniger Zutaten und Schritte für ein Ergebnis, das alle begeistert.
Zutaten, die du brauchst
Für diesen wunderbaren Butterkuchen setzen wir auf einfache, aber qualitativ hochwertige Zutaten. Die Frische der Butter und die feine Mahlung des Zuckers sind entscheidend für die Textur des Teigs. Achte bei der Milch darauf, dass sie Zimmertemperatur hat, damit sie sich besser mit den anderen Komponenten verbindet. Die Mandelblättchen sorgen für das unwiderstehliche Knuspererlebnis, das diesen Kuchen so besonders macht. Ihre leichte Röstung intensiviert das Aroma zusätzlich.

- butter, weich: für eine cremige Basis und feinen Geschmack
- zucker, fein: sorgt für Süße und eine zarte Krume
- eier, zimmertemperatur: binden den Teig und geben ihm Struktur
- weizenmehl 405: das klassische Allzweckmehl für Kuchen
- backpulver: lässt den Kuchen schön aufgehen
- vollmilch oder pflanzliche alternative: für die richtige Konsistenz des Teigs
- mandelblättchen, geröstet: das Highlight für den knusprigen Biss
- vanilleextrakt: verfeinert das Aroma und rundet den Geschmack ab
Die genauen Mengenangaben für diese köstlichen Zutaten findest du wie gewohnt in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags, damit nichts schiefgehen kann.
Variationen
Obwohl der klassische Butterkuchen schon perfekt ist, lässt er sich wunderbar variieren. Eine vegane Variante gelingt spielend leicht, indem du die Butter durch eine hochwertige pflanzliche Margarine ersetzt und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Ein Schuss Zitronensaft im Teig kann zusätzlich Frische verleihen.
Für eine zuckerreduzierte oder Low-Carb-Version kannst du den Zucker durch Zuckeralternativen wie Erythrit oder Stevia ersetzen. Achte hierbei auf die jeweilige Süßkraft und passe sie entsprechend an. Die Mandelblättchen bleiben natürlich ein Muss, sie liefern wertvolle Fette und Ballaststoffe.
Wer es fruchtig mag, kann zusätzlich ein paar Kirschen, Apfelstücke oder Beeren vorsichtig unter den Teig heben, bevor dieser auf das Blech kommt. Auch ein Hauch von Zimt oder Kardamom im Teig verleiht dem Kuchen eine neue, spannende Note.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Die Vorbereitung des Ofens und Blechs
Zu Beginn heizen wir den Backofen auf die ideale Temperatur vor. Für einen klassischen Butterkuchen sind 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze meist genau richtig. Wenn du einen Umluftofen nutzt, reduziere die Temperatur auf etwa 160 Grad Celsius, um ein zu schnelles Bräunen zu vermeiden. Parallel dazu bereiten wir das Backblech vor. Ein einfaches Auslegen mit Backpapier ist ideal, da es das Ankleben verhindert und die Reinigung erleichtert.
Alternativ kannst du das Blech auch sorgfältig mit etwas Butter einfetten und mit einer dünnen Schicht Mehl bestäuben. Diese Methode erfordert etwas mehr Sorgfalt beim Herausholen des Kuchens, sorgt aber ebenfalls für eine gute Antihaftwirkung. Wähle die Methode, die dir am liebsten ist.
Ein gut vorbereitetes Blech ist entscheidend, damit der Kuchen am Ende nicht beschädigt wird. Dies erspart dir später unnötige Arbeit und Frustration. Achte darauf, dass das Backpapier faltenfrei liegt, um eine gleichmäßige Kuchenoberfläche zu gewährleisten.
Schritt 2: Die Basis für den Teig – Butter und Zucker
Nun widmen wir uns dem Herzstück des Kuchens: der cremigen Basis. In einer ausreichend großen Rührschüssel gibst du die weiche Butter und den feinen Zucker. Mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine schlägst du beides auf höchster Stufe, bis eine helle, luftige und cremige Masse entsteht. Dieser Prozess ist wichtig, da er dem Kuchen später eine feine Textur verleiht und Luftigkeit in den Teig bringt.
Geduld ist hierbei wichtig; das kann durchaus einige Minuten dauern. Die Masse sollte sich merklich vergrößern und eine blassgelbe Farbe annehmen. Achte darauf, dass die Butter wirklich weich ist, aber nicht geschmolzen, damit sie sich gut mit dem Zucker verbinden kann.
Wenn die Butter und der Zucker perfekt cremig sind, kannst du den Vanilleextrakt hinzufügen. Er sorgt für das klassische Aroma, das wir mit diesem Kuchen verbinden. Ein guter Tropfen Extrakt macht hier einen deutlichen Unterschied im Endgeschmack.
Schritt 3: Eier und flüssige Komponenten hinzufügen
Nachdem die Butter-Zucker-Masse ihre gewünschte Konsistenz erreicht hat, ist es Zeit, die Eier hinzuzufügen. Gib die Eier einzeln hinzu und rühre nach jeder Zugabe gut, bis sie vollständig in die Masse eingearbeitet sind. Dies verhindert, dass der Teig gerinnt und sorgt für eine stabile Bindung. Achte darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, da sie sich so besser mit der fetten Masse verbinden.
Wenn alle Eier gut vermengt sind, füge den Vanilleextrakt hinzu und rühre ihn kurz unter. Nun hast du eine glatte, glänzende Masse, die den Grundstein für deinen köstlichen Butterkuchen bildet. Diese Konsistenz ist entscheidend für die spätere Textur.
Im Anschluss wird es Zeit für die Milch. Gib die Milch langsam und unter ständigem Rühren hinzu. So erhältst du einen geschmeidigeren Teig, der sich gut verteilen lässt. Achte darauf, die Milch nicht zu schnell hinzuzufügen, um die Emulsion nicht zu stören.
Schritt 4: Trockene Zutaten mischen und unterheben
Während die feuchten Zutaten eine perfekte Harmonie bilden, kümmern wir uns um die trockenen Komponenten. In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl und das Backpulver gründlich miteinander. Das gleichmäßige Verteilen des Backpulvers ist wichtig, damit der Kuchen überall gleichmäßig aufgeht. Siebe die Mehlmischung optional durch ein feines Sieb, um Klümpchen zu vermeiden und dem Teig zusätzliche Luftigkeit zu verleihen.
Nun gibst du diese Mehlmischung schrittweise zur Butter-Ei-Milch-Masse. Verwende hierfür am besten einen Teigschaber und hebe die Zutaten vorsichtig unter, bis sie gerade so vermischt sind. Übermäßiges Rühren sollte vermieden werden, da dies die Glutenbildung im Mehl aktivieren und den Kuchen zäh machen kann. Ziel ist ein homogener, aber nicht überarbeiteter Teig.
Der Teig sollte nun eine angenehme, streichfähige Konsistenz haben. Er darf nicht zu flüssig sein, aber auch nicht zu fest. Diese Konsistenz ist der Schlüssel für die gleichmäßige Verteilung auf dem Blech und die gelungene Backzeit.
Schritt 5: Teig auf dem Blech verteilen und Mandeln aufstreuen
Mit einem Teigschaber oder einem Löffel verteilst du nun den zubereiteten Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech. Streiche die Oberfläche glatt, sodass überall eine gleichmäßige Dicke vorhanden ist. Dies gewährleistet, dass der Kuchen überall zur gleichen Zeit gar wird und eine ebene Oberfläche zum Belegen hat.
Nun kommt der krönende Abschluss vor dem Backen: die Mandelblättchen. Verteile diese großzügig über den gesamten Teig. Drücke sie leicht an, damit sie während des Backens gut haften bleiben und nicht abfallen. Die Menge der Mandeln kannst du nach Belieben variieren, je nachdem, wie knusprig du deinen Kuchen magst.
Ein Tipp für extra Aroma: Röste die Mandelblättchen vorab kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie leicht duften und eine zarte goldbraune Farbe annehmen. Das intensiviert ihren Geschmack und ihre Knusprigkeit enorm.
Schritt 6: Backen und Abkühlen
Schiebe das belegte Blech in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt in der Regel etwa 25 bis 30 Minuten. Beobachte den Kuchen während des Backens genau. Er ist fertig, wenn er goldbraun ist und die Mandeln eine schöne Röstfarbe angenommen haben. Um sicherzugehen, kannst du die Stäbchenprobe machen: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens; wenn es sauber wieder herauskommt, ist der Kuchen durchgebacken.
Nimm den fertigen Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn zunächst auf dem Blech etwas abkühlen. Dies verhindert, dass er bricht, wenn du ihn aus der Form nimmst. Nach etwa 10-15 Minuten kannst du den Kuchen vorsichtig aus dem Blech heben oder direkt auf dem Backpapier in handliche Stücke schneiden.
Am besten schmeckt der Butterkuchen lauwarm, dann sind die Mandeln besonders knusprig und der Teig noch wunderbar saftig. Aber auch bei Zimmertemperatur ist er ein wahrer Genuss. Lassen Sie ihn vollständig auskühlen, bevor Sie ihn luftdicht verpacken.
Profi-Tipps für
Die Wahl der Butter: Verwenden Sie für diesen Kuchen immer hochwertige Markenbutter. Ihre Cremigkeit und der höhere Fettgehalt sorgen für einen geschmacklich und texturell überlegenen Teig, der zarter und saftiger wird als mit Margarine. Achten Sie darauf, dass die Butter Zimmertemperatur hat, um eine perfekte Emulsion mit dem Zucker zu erreichen.
Zuckerfeinheit: Verwenden Sie feinen Zucker, auch Puderzucker genannt, für die besten Ergebnisse. Er löst sich leichter auf und hilft dabei, eine besonders glatte und homogene Teigkonsistenz zu erzielen. Grobkörniger Zucker kann manchmal zu einem leicht sandigen Mundgefühl führen.
Vermeiden Sie Übermixen: Sobald das Mehl zum Teig hinzugefügt wird, ist es entscheidend, nur so lange zu rühren, bis alle Zutaten gerade so verbunden sind. Zu langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl und kann dazu führen, dass der Kuchen zäh und trocken wird, anstatt locker und zart.
Mandel-Finish: Für ein intensiveres Aroma und eine bessere Knusprigkeit empfehle ich, die Mandelblättchen vor dem Bestreuen des Kuchens leicht in einer trockenen Pfanne anzurösten. Das dauert nur wenige Minuten, hebt aber den Geschmack auf ein neues Level. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen.
Perfekte Garprobe: Die Stäbchenprobe ist die zuverlässigste Methode, um den Gargrad zu überprüfen. Stecken Sie ein dünnes Holzstäbchen (z.B. Zahnstocher oder Schaschlikspieß) in die dickste Stelle des Kuchens. Kommt es sauber und ohne feuchte Teigreste heraus, ist der Kuchen fertig. Wenn Teig daran klebt, braucht er noch einige Minuten im Ofen.
Serviervorschläge für
Dekoration
Die Mandelblättchen sind bereits eine wunderbare natürliche Dekoration, die für Textur und Farbe sorgt. Für eine zusätzliche optische Aufwertung können Sie den leicht abgekühlten Kuchen nach dem Backen mit etwas Puderzucker bestäuben. Verwenden Sie dafür am besten ein feines Sieb, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Ein paar frische Beeren, wie Himbeeren oder Blaubeeren, können ebenfalls einen schönen Farbakzent setzen und eine leicht säuerliche Note hinzufügen.
Wenn Sie den Kuchen für einen besonderen Anlass servieren, können Sie auch essbare Blüten oder kleine, feine Schokoladenraspeln als Garnitur verwenden. Eine leicht mit Vanille verfeinerte Schlagsahne kann ebenfalls dekorativ auf den Kuchen gegeben werden.
Denken Sie daran, dass die natürliche Schönheit des Kuchens, mit seinen goldbraunen Mandeln, oft schon vollkommen ausreichend ist und keinen weiteren Schnickschnack benötigt. Weniger ist hier oft mehr, um den Fokus auf den köstlichen Geschmack zu legen.
Beilagen
Der Butterkuchen ist für sich allein schon ein Genuss, aber mit den richtigen Begleitern wird das Geschmackserlebnis noch intensiver. Eine Kugel cremiges Vanilleeis ist ein Klassiker, der die Wärme des Kuchens perfekt ergänzt und eine angenehme kühle Komponente hinzufügt. Die leichte Süße des Eises harmoniert wunderbar mit der Butterigkeit des Kuchens.
Auch eine leichte Schlagsahne, die Sie mit etwas Vanillezucker oder einer Prise Zimt verfeinern können, passt hervorragend. Für eine etwas frischere Note bietet sich ein Klecks Quark oder Joghurt an, eventuell mit etwas Honig oder Ahornsirup gesüßt.
Für ein Dessert mit Kaffee oder Tee ist eine kleine Tasse Kaffee oder ein aromatischer Tee eine ideale Ergänzung. Die leichte Bitterkeit des Kaffees oder die Wärme des Tees runden den süßen Genuss perfekt ab.
Kreative Servierideen
Statt den Kuchen nur in rechteckige Stücke zu schneiden, können Sie ihn auch mit einem Ausstecher in Formen wie Herzen oder Sterne bringen, besonders wenn Kinder mitessen. Dies verleiht dem Kuchen eine spielerische Note und macht ihn zu einem Blickfang auf jeder Kaffeetafel.
Für ein rustikaleres Ambiente können Sie den Kuchen direkt vom Blech servieren und die Stücke als “Fingerfood” anbieten. Dies ist besonders praktisch bei Buffet-artigen Anlässen oder Picknicks. Kleine Schälchen mit verschiedenen Dips wie einer Beerensauce oder einer Karamellcreme könnten ebenfalls eine interessante Ergänzung sein.
Ein weiterer Tipp ist, den Kuchen zu einem Teil einer größeren Dessertplatte zu machen. Kombinieren Sie ihn mit Obstsalat, kleinen Mousse-Gläschen oder anderen Backwaren, um eine vielfältige Auswahl an süßen Leckereien anzubieten. So wird Ihr Butterkuchen zum Star eines reichhaltigen Desserts.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Wenn vom köstlichen Butterkuchen etwas übrig bleibt, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend, damit er seine Frische und Konsistenz behält. Am besten lagern Sie ihn in einem luftdichten Behälter. Dies schützt ihn vor dem Austrocknen und bewahrt die Knusprigkeit der Mandeln so lange wie möglich. Achten Sie darauf, dass der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, bevor Sie ihn verpacken, da sonst Kondenswasser entstehen kann, das ihn matschig macht.
Der Kuchen hält sich bei Raumtemperatur gut für zwei bis drei Tage. Wenn Sie ihn jedoch länger aufbewahren möchten oder es sehr warm ist, ist es ratsamer, ihn im Kühlschrank zu lagern. Dort ist er bis zu einer Woche haltbar. Beachten Sie jedoch, dass die kühle Lagerung die Textur etwas verändern kann.
Eine weitere Möglichkeit ist, einzelne Stücke einzufrieren. Dies ist ideal, wenn Sie nur gelegentlich Lust auf ein Stück haben und den Kuchen lange haltbar machen möchten. Achten Sie darauf, die Stücke gut zu verpacken, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Einfrieren
Das Einfrieren von Butterkuchen ist eine hervorragende Methode, um seinen Genuss über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen. Nach dem vollständigen Auskühlen schneiden Sie den Kuchen in handliche Portionen, die Sie einzeln einfrieren möchten. Dies erleichtert das spätere Auftauen einzelner Stücke, ohne den gesamten Kuchen antauen zu müssen.
Wickeln Sie jedes Stück fest in Frischhaltefolie ein und geben Sie es anschließend in einen Gefrierbeutel oder eine gefrierfeste Dose. Dies schützt den Kuchen vor Feuchtigkeitsverlust und Geruchsaufnahme aus dem Gefrierfach. Beschriften Sie die Verpackung mit dem Datum des Einfrierens, damit Sie den Überblick behalten.
So eingefroren, hält sich der Butterkuchen für gut zwei bis drei Monate, ohne signifikante Qualitätsverluste. Beim Auftauen empfehlen wir, die Stücke über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen zu lassen. Für einen schnellen Genuss können sie auch bei niedriger Temperatur im Ofen erwärmt werden.
Aufwärmen
Wenn Sie Ihren Butterkuchen wieder aufwärmen möchten, gibt es verschiedene Methoden, um ihn wieder in seine ursprüngliche köstliche Konsistenz zu bringen. Die sanfteste Methode ist im Backofen. Heizen Sie den Ofen auf eine niedrige Temperatur vor, etwa 150 Grad Celsius Ober-/Unterhitze. Legen Sie die Kuchenstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und erwärmen Sie sie für etwa 5 bis 10 Minuten.
Diese Methode sorgt dafür, dass der Kuchen von innen heraus erwärmt wird und die Mandeln ihre Knusprigkeit behalten. Vermeiden Sie zu hohe Temperaturen, da der Kuchen sonst zu schnell bräunen und trocken werden könnte. Beobachten Sie ihn während des Erwärmens genau.
Alternativ können Sie einzelne Stücke auch kurz in der Mikrowelle erwärmen. Seien Sie hierbei jedoch vorsichtig, da Mikrowellen den Kuchen schnell zäh machen können. Erwärmen Sie ihn nur für kurze Intervalle von 15-30 Sekunden und prüfen Sie zwischendurch, ob die gewünschte Temperatur erreicht ist. Die Ofenmethode ist definitiv vorzuziehen, wenn Zeit vorhanden ist.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich den Butterkuchen auch ohne Mandeln backen?
Selbstverständlich können Sie den Butterkuchen auch ohne Mandeln backen, wenn Sie diese nicht mögen oder allergisch sind. Die Mandeln sind primär für die zusätzliche Textur und das charakteristische Knuspern verantwortlich. Wenn Sie sie weglassen, erhalten Sie einen reinen Butterkuchen mit einem zarten Teig, der immer noch sehr lecker ist. Um die Oberseite interessant zu gestalten, können Sie stattdessen etwas Zimt und Zucker vor dem Backen darüber streuen oder eine dünne Zuckerguss-Schicht nach dem Abkühlen auftragen. Die Grundrezeptur des Teiges bleibt dabei unverändert, und Sie werden trotzdem ein köstliches Ergebnis erzielen, das den klassischen Butterkuchen-Geschmack beibehält. Experimentieren Sie ruhig mit anderen Toppings, um Ihren persönlichen Favoriten zu finden. - Wie bekomme ich den Butterkuchen besonders saftig?
Für einen besonders saftigen Butterkuchen sind einige Faktoren entscheidend. Erstens, die Qualität und Temperatur der Zutaten. Verwenden Sie weiche, aber nicht geschmolzene Butter und Eier sowie Milch in Zimmertemperatur. Dies sorgt für eine bessere Emulsion und eine feine Teigtextur. Zweitens, das Vermeiden von Übermixen, sobald das Mehl hinzugefügt wird. Mischen Sie nur so lange, bis gerade so eine homogene Masse entsteht. Zu langes Rühren entwickelt Gluten und kann den Kuchen trocken machen. Drittens, die richtige Backzeit. Backen Sie den Kuchen nicht zu lange; ein leicht feuchter Kern ist oft besser als ein komplett ausgetrockneter Kuchen. Die Stäbchenprobe ist hier Ihr bester Freund. Wenn der Kuchen leicht feucht aus dem Ofen kommt, wird er beim Abkühlen noch nachgaren und wunderbar saftig sein. Ein weiterer Tipp ist das Einlegen einer kleinen Schüssel mit Wasser auf den Boden des Ofens, was die Luftfeuchtigkeit erhöht und den Kuchen feuchter hält. - Welche Art von Milch kann ich anstelle von Vollmilch verwenden?
Sie können anstelle von Vollmilch auch andere Milchsorten oder pflanzliche Alternativen verwenden, um den Butterkuchen zuzubereiten. Pflanzliche Milchalternativen wie Hafermilch, Mandelmilch oder Sojamilch funktionieren in der Regel sehr gut und können dem Kuchen sogar eine leicht andere, interessante Geschmacksnote verleihen. Achten Sie darauf, dass die Ersatzmilch ebenfalls Zimmertemperatur hat, um die Konsistenz des Teiges nicht negativ zu beeinflussen. Wenn Sie fettärmere Milch verwenden, wie z.B. fettarme Milch oder teilentrahmte Milch, kann dies die Saftigkeit und Reichhaltigkeit des Kuchens leicht beeinflussen, aber er wird dennoch gut gelingen. Manche Rezepte funktionieren auch mit Buttermilch gut, diese würde dem Kuchen eine leicht säuerliche Note und noch mehr Zartheit verleihen, aber für den klassischen Butterkuchengeschmack ist Vollmilch oder eine neutrale pflanzliche Alternative am besten geeignet.
Butterkuchen vom Blech mit knusprigen Mandeln
- Total Time: 1 hour 15 minutes
- Yield: 12 servings 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Ein einfacher und köstlicher Butterkuchen vom Blech, verfeinert mit knusprigen Mandeln. Perfekt für jeden Anlass!
Ingredients
Zutaten
- 1 Tasse Butter, weich
- 1 Tasse Zucker, fein
- 3 Eier, Zimmertemperatur
- 2 Tassen Weizenmehl 405
- 1 EL Backpulver
- 1 Tasse Vollmilch oder pflanzliche Alternative
- 100 g Mandelblättchen, geröstet
- ein paar Tropfen Vanilleextrakt
Instructions
Zubereitung
- Ofen auf 180 Grad Celsius (Umluft 160 Grad) vorheizen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen oder leicht einfetten.
- In einer großen Schüssel die weiche Butter und den Zucker cremig rühren.
- Nach und nach die Eier hinzufügen und alles gut durchmixen.
- Vanilleextrakt zur Mischung geben.
- In einer separaten Schüssel Mehl und Backpulver vermengen.
- Die Mehlmischung langsam unter die Buttermischung heben, ohne zu lange zu rühren.
- Langsam die Milch hinzufügen und weiter rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig gleichmäßig auf das vorbereitete Blech füllen und glatt streichen.
- Großzügig Mandelblättchen über den Teig streuen.
- Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und den Kuchen etwa 25-30 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
- Den Kuchen etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden und warm oder bei Zimmertemperatur genießen.
Notes
Tipps und Lagerung
- Bewahren Sie den Butterkuchen in einem luftdichten Behälter auf, um ihn frisch zu halten.
- Erhitzen Sie die Stücke im Ofen bei 150°C für fünf bis zehn Minuten.
- Servieren Sie den Kuchen warm mit einer Kugel Vanilleeis für zusätzlichen Genuss.
- Verwenden Sie frische Mandeln für extra Knusprigkeit und Geschmack im Kuchen.
- Prep Time: 45 minutes
- Cook Time: 30 minutes
- Category: Dessert
- Method: Baking
- Cuisine: German
Nutrition
- Serving Size: 1 slice
- Calories: 300 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 150mg
- Fat: 15g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 40g
- Fiber: 1g
- Protein: 4g
- Cholesterol: 25mg




