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Leckere Dinkelbrötchen selber backen: Einfaches Rezept für knusprige und lockere Brötchen

Martina Ávila

Hausgemachtes Brot ist ein wahres Wunderwerk, das die Sinne betört und die Küche mit einem unwiderstehlichen Duft erfüllt. Es ist ein einfaches Vergnügen, das uns mit seinen vielfältigen Texturen und Aromen auf eine kulinarische Reise mitnimmt. Dieses Rezept für Dinkelbrötchen ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch unglaublich lecker und vielseitig einsetzbar.

Stellen Sie sich vor: knusprig von außen, weich und duftend von innen – perfekt für jeden Anlass. Ob zum Frühstück, als Beilage zum Abendessen oder einfach nur zum Knabbern zwischendurch, diese selbstgemachten Brötchen werden schnell zu Ihrem neuen Favoriten.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Schnelle Zubereitung: In weniger als einer Stunde sind die frischen Brötchen aus dem Ofen bereit zum Genießen, was sie ideal für spontane Backvorhaben macht.
  • Gesunde Zutaten: Die Verwendung von Dinkelmehl bietet eine hervorragende Alternative zu herkömmlichem Weizenmehl und ist reich an wertvollen Nährstoffen.
  • Vielseitigkeit: Ob pur, mit süßem oder herzhaftem Belag, diese Brötchen passen zu jeder Mahlzeit und jedem Geschmack.
  • Einfachheit: Selbst Backanfänger werden mit diesem klaren und schrittweisen Rezept mühelos zu perfekten Ergebnissen gelangen.
  • Aroma & Geschmack: Der unverwechselbare Duft von frisch gebackenem Brot wird Ihre Küche erfüllen und jeden Bissen zu einem Genussmoment machen.

Zutaten, die du brauchst

Die Wahl der richtigen Zutaten ist entscheidend für den Erfolg dieses Rezepts. Hochwertiges Dinkelmehl, idealerweise in Vollkornqualität, bildet die Basis für den einzigartigen Geschmack und die Textur der Brötchen. Frische Hefe sorgt für die nötige Lockerheit und ein authentisches Backerlebnis, während ein Hauch Honig oder Agavendicksaft die Hefe aktiviert und dem Teig eine subtile Süße verleiht. Das Olivenöl fügt eine leichte Geschmeidigkeit hinzu und das Salz rundet das Aroma ab. Optional können Sie noch verschiedene Samen oder Körner für eine zusätzliche Textur und Nährstoffdichte hinzufügen.

Einfaches Rezept Leckere Dinkelbrötchen selber backen

  • dinkelmehl (vollkorn empfohlen): etwa 500 Gramm für eine gute Konsistenz
  • warmes wasser: ca. 300 ml, um die hefe zu aktivieren und den teig geschmeidig zu machen
  • frische hefe oder 42 g: alternativ trockenhefe verwenden, falls zur hand
  • olivenöl: 2 esslöffel für geschmeidigkeit und aroma
  • honig oder agavendicksaft: 1 esslöffel, um die hefe zu füttern und leicht zu süßen
  • salz: 1 teelöffel für den geschmack
  • samen oder körner nach wahl: zum bestreuen, z.b. sesam, sonnenblumenkerne oder kürbiskerne

Die genauen Mengenangaben finden Sie wie immer in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags, die Ihnen hilft, präzise zu arbeiten.

Variationen

Diese Dinkelbrötchen sind eine fantastische Grundlage für unzählige kreative Variationen, die jedem Geschmack und jeder Ernährungsweise gerecht werden. Denken Sie über die Grundform hinaus und entdecken Sie neue Geschmackswelten, die Ihr Backerlebnis bereichern werden.

Vegane Variante: Für eine vollständig pflanzliche Version ersetzen Sie den Honig durch Agavendicksaft oder Ahornsirup. Achten Sie darauf, dass Ihre Hefe vegan ist. Der Geschmack bleibt vollmundig und köstlich, ganz ohne tierische Produkte. Sie können diese veganen Brötchen auch wunderbar mit verschiedenen Kräutern wie Rosmarin oder Thymian im Teig verfeinern, um eine herzhafte Note zu erzielen.

Glutenfreie Option: Auch wenn Dinkel von Natur aus Gluten enthält, können Sie für eine glutenfreie Alternative eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, die speziell zum Brotbacken geeignet ist. Die Konsistenz kann leicht variieren, daher ist es ratsam, hier mit der Flüssigkeitsmenge etwas vorsichtiger zu sein. Experimentieren Sie mit einer Mischung aus Reismehl, Tapiokastärke und Buchweizenmehl, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Kräuter- und Käsebrötchen: Verleihen Sie Ihren Brötchen eine mediterrane Note, indem Sie frische oder getrocknete Kräuter wie Oregano, Basilikum oder italienische Kräutermischung direkt in den Teig einarbeiten. Etwas geriebener Parmesan oder Gouda kann ebenfalls hinzugefügt werden, um ein herzhaftes Käsearoma zu erzielen. Diese Varianten eignen sich hervorragend als Begleitung zu Pastagerichten oder einer herzhaften Suppe.

Süße Variante mit Früchten: Für eine süße Variante können Sie fein gehackte getrocknete Früchte wie Rosinen, Cranberries oder Apfelstücke unter den Teig mischen. Eine Prise Zimt verleiht dem Ganzen eine wärmende Note, die besonders in den kälteren Monaten gut ankommt. Diese Brötchen sind eine leckere Ergänzung zum Frühstück.

Samen- und Kernvielfalt: Variieren Sie die Art der Samen und Körner auf der Oberfläche oder integrieren Sie sie direkt in den Teig. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Mohn, Leinsamen oder Sesam verleihen den Brötchen nicht nur eine interessante Textur, sondern auch zusätzliche Nährstoffe und einen nussigen Geschmack. Sie können auch eine Mischung verwenden, um ein komplexeres Aroma zu erzielen.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Hefe aktivieren

Der erste und entscheidende Schritt ist die Aktivierung der Hefe. Nehmen Sie eine kleine Schüssel und lösen Sie die frische Hefe darin auf. Wenn Sie Trockenhefe verwenden, beachten Sie die Packungsanleitung für die richtige Dosierung. Geben Sie einen Teelöffel des Honigs oder Agavendicksafts hinzu. Dieser zuckrige Bestandteil dient als Nahrung für die Hefe und hilft ihr, sich zu vermehren und aktiv zu werden.

Nun gießen Sie etwa 100 ml des warmen Wassers über die Hefe-Honig-Mischung. Das Wasser sollte angenehm warm sein, aber nicht heiß, da sonst die Hefepilze absterben würden. Vermischen Sie alles vorsichtig. Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lassen Sie die Mischung für etwa 10-15 Minuten an einem warmen Ort stehen. Sie werden sehen, wie sich eine leichte Schaumschicht auf der Oberfläche bildet – ein klares Zeichen dafür, dass die Hefe aktiv ist und bereit, ihren magischen Prozess zu beginnen.

Schritt 2: Teig herstellen

Während die Hefe ihre Arbeit verrichtet, bereiten Sie die trockenen Zutaten vor. Geben Sie das Dinkelmehl in eine große Rührschüssel. Wenn Sie Vollkorn-Dinkelmehl verwenden, verleiht dies den Brötchen eine rustikalere Note und mehr Ballaststoffe. Fügen Sie nun das Salz hinzu und vermischen Sie es kurz mit dem Mehl. Das Salz ist wichtig für den Geschmack, aber auch für die Struktur des Teigs.

Wenn die Hefemischung schön schaumig ist, gießen Sie sie in die Mulde, die Sie in der Mitte des Mehls gemacht haben. Geben Sie auch das Olivenöl hinzu. Beginnen Sie nun, die Zutaten mit einem Löffel oder den Händen von der Mitte aus nach außen zu vermischen. Fügen Sie nach und nach das restliche lauwarme Wasser hinzu, bis sich ein grober, aber zusammenhängender Teigklumpen bildet. Die genaue Menge des Wassers kann je nach Mehl leicht variieren, daher ist es gut, diese schrittweise hinzuzufügen.

Schritt 3: Kneten

Das Kneten ist ein entscheidender Schritt für die Entwicklung des Glutengerüsts im Dinkelmehl, was den Brötchen ihre Elastizität und luftige Struktur verleiht. Geben Sie den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Beginnen Sie, den Teig kräftig zu kneten. Falten Sie ihn immer wieder, drücken Sie ihn mit der Handballen nach vorne und drehen Sie ihn. Dieser Prozess sollte mindestens 5 bis 7 Minuten dauern.

Sie werden spüren, wie sich die Textur des Teigs im Laufe des Knetens verändert. Er wird glatter, elastischer und weniger klebrig. Wenn der Teig noch zu sehr an den Händen oder der Arbeitsfläche klebt, bestäuben Sie diese leicht mit etwas mehr Mehl. Der perfekte Teig sollte sich geschmeidig anfühlen und nach dem Kneten eine glatte Oberfläche haben. Eine längere Knetzeit führt zu besseren Ergebnissen, also scheuen Sie sich nicht, etwas mehr Zeit zu investieren.

Schritt 4: Teig gehen lassen

Nach dem intensiven Kneten braucht der Teig eine Ruhephase, um aufzugehen und sein Volumen zu verdoppeln. Fetten Sie eine saubere Schüssel leicht mit etwas Öl ein. Formen Sie den gekneteten Teig zu einer Kugel und legen Sie ihn in die vorbereitete Schüssel. Drehen Sie ihn einmal, sodass alle Seiten leicht mit Öl bedeckt sind. Dies verhindert, dass die Oberfläche des Teigs austrocknet.

Decken Sie die Schüssel nun fest mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab. Stellen Sie die Schüssel an einen warmen, zugfreien Ort. Das kann die leicht erwärmte Mikrowelle (ohne sie einzuschalten) oder ein Platz in der Nähe der Heizung sein. Lassen Sie den Teig dort für etwa 1 Stunde ruhen. In dieser Zeit wird er deutlich an Volumen gewinnen und sich verdoppeln, was auf die Aktivität der Hefe und die eingeschlossene Luft zurückzuführen ist.

Schritt 5: Formen der Brötchen

Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, ist es Zeit, die Brötchen zu formen. Nehmen Sie den aufgegangenen Teig aus der Schüssel und legen Sie ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Drücken Sie ihn vorsichtig flach, um die Luft herauszulassen. Teilen Sie den Teig nun in gleichmäßige Portionen. Für typische Brötchengröße eignen sich etwa 8 bis 10 Portionen.

Formen Sie jede Portion zu einer kleinen, runden oder länglichen Brötchenform. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche straff ist, um eine gute Formstabilität zu gewährleisten. Legen Sie die geformten Brötchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Wenn Sie möchten, können Sie die Brötchen nun mit etwas Wasser bestreichen und anschließend mit Samen oder Körnern Ihrer Wahl bestreuen. Dies verleiht ihnen nicht nur eine ansprechende Optik, sondern auch zusätzlichen Geschmack und Textur.

Schritt 6: Backen

Nun ist es fast soweit, Ihre selbstgebackenen Dinkelbrötchen zu genießen. Heizen Sie Ihren Backofen auf 220 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Während der Ofen aufheizt, lassen Sie die geformten Brötchen auf dem Backblech weitere 20 Minuten ruhen. Diese zweite Gehzeit, auch als Stückgare bekannt, hilft den Brötchen, noch etwas lockerer zu werden.

Schieben Sie das Backblech mit den Brötchen in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Brötchen für etwa 15 bis 20 Minuten. Die genaue Backzeit hängt von Ihrem Ofen und der Größe der Brötchen ab. Sie sind fertig, wenn sie eine schöne goldbraune Farbe haben und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Nehmen Sie die Brötchen aus dem Ofen und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen, bevor Sie sie anschneiden und genießen. Der Duft, der nun Ihre Küche erfüllt, ist unbezahlbar.

Profi-Tipps für

Die richtige Temperatur des Wassers ist entscheidend für die Hefe. Zu heißes Wasser tötet die Hefepilze ab, zu kaltes Wasser verlangsamt ihre Aktivität. Das Wasser sollte sich angenehm warm auf der Haut anfühlen, etwa 35-40 Grad Celsius.

Geduld beim Kneten zahlt sich aus. Je länger und gründlicher Sie den Teig kneten, desto besser entwickelt sich das Glutennetz. Das Ergebnis sind luftigere und leichtere Brötchen.

Wärme für die Gehzeit ist essenziell. Ein warmer Ort beschleunigt die Aktivität der Hefe. Wenn Ihre Küche kühl ist, können Sie den Ofen kurz auf 50 Grad erhitzen, ausschalten und dann die abgedeckte Schüssel darin gehen lassen.

Ein Dampfstoß zu Beginn des Backens kann Wunder wirken. Legen Sie eine kleine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens, während er aufheizt. Dies erzeugt Dampf, der dazu beiträgt, dass die Kruste länger weich bleibt und die Brötchen besser aufgehen können.

Verwenden Sie Dinkelmehl unterschiedlicher Mahlgrade für interessante Texturen. Vollkorn-Dinkelmehl bringt mehr Nährstoffe und ein kräftigeres Aroma, während feineres Dinkelmehl zu einer zarteren Krume führt. Eine Mischung kann das Beste aus beiden Welten vereinen.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Dekoration Ihrer Dinkelbrötchen kann von einfach bis hin zu kunstvoll reichen. Streuen Sie nach dem Befeuchten der Oberfläche mit etwas Wasser oder Milch eine Vielfalt an Samen und Körnern darüber. Beliebte Optionen sind Sesam, Mohn, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen. Sie können auch eine Mischung dieser Samen verwenden, um interessante Muster zu kreieren. Eine weitere Möglichkeit ist, getrocknete Kräuter wie Rosmarin oder Thymian direkt auf die Oberfläche zu streuen, bevor die Brötchen in den Ofen kommen.

Beilagen

Diese Dinkelbrötchen sind äußerst vielseitig und passen hervorragend zu einer breiten Palette von Beilagen. Sie sind die perfekte Ergänzung zu herzhaften Suppen wie einer französischen Zwiebelsuppe oder einem deftigen Hühnereintopf. Auch zu Salaten, insbesondere zu herzhaften Winter- oder Sommersalaten, machen sie eine gute Figur. Für ein leichtes Mittagessen oder Abendessen können Sie sie mit Frischkäse und Lachs bestreichen oder sie als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch servieren.

Kreative Servierideen

Über die klassischen Servierarten hinaus können Sie Dinkelbrötchen auch in kreative Gerichte integrieren. Zerbröselte Brötchen können als Teil einer Panade für Schnitzel oder Fisch verwendet werden oder als Bindemittel in Hackfleischgerichten. Kleine, runde Brötchen eignen sich hervorragend als Basis für Mini-Sandwiches oder Bruschetta. Servieren Sie sie in einem rustikalen Brotkorb auf dem Tisch, um Ihren Gästen ein besonderes Erlebnis zu bieten. Eine warme Scheibe Brötchen mit geschmolzener Butter und frischen Kräutern ist ein einfacher, aber köstlicher Genuss.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Frisch gebackene Dinkelbrötchen sind am allerbesten, aber auch Reste lassen sich gut aufbewahren. Sobald die Brötchen vollständig abgekühlt sind, bewahren Sie sie am besten in einem luftdichten Behälter oder in einer gut schließenden Brotbox auf. Dies schützt sie vor dem Austrocknen und bewahrt ihre Frische für 1-2 Tage. Vermeiden Sie es, sie direkt im Kühlschrank zu lagern, da sie dort schneller austrocknen können.

Einfrieren

Wenn Sie wissen, dass Sie nicht alle Brötchen innerhalb weniger Tage verbrauchen werden, ist das Einfrieren eine ausgezeichnete Option. Lassen Sie die Brötchen vollständig abkühlen und wickeln Sie sie dann einzeln oder in kleinen Portionen fest in Frischhaltefolie oder Gefrierbeutel ein. So sind sie vor Gefrierbrand geschützt. Im Gefrierschrank halten sich die Dinkelbrötchen gut für 2-3 Monate. So haben Sie jederzeit frische Brötchen zur Hand.

Aufwärmen

Um eingefrorene oder vom Vortag stammende Brötchen wieder aufzuwärmen und sie fast so gut wie frisch gebacken schmecken zu lassen, gibt es mehrere Methoden. Die beste Methode ist das Aufwärmen im Backofen. Legen Sie die Brötchen auf ein Backblech und erwärmen Sie sie bei etwa 150 Grad Celsius für 5-10 Minuten. Dies macht sie wieder knusprig. Alternativ können Sie sie auch kurz in der Mikrowelle erwärmen, jedoch besteht hier die Gefahr, dass sie zäh werden. Eine kurzzeitige Erwärmung im Toaster ist ebenfalls eine Option, besonders für halbierte Brötchen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt frischer Hefe auch Trockenhefe verwenden und wie ändere ich die Menge?

    Ja, Trockenhefe ist eine hervorragende Alternative zu frischer Hefe und oft länger haltbar. Als Faustregel gilt: Ein Päckchen Trockenhefe (entspricht ca. 7 Gramm) kann ein Päckchen frische Hefe (21 Gramm) ersetzen. Wenn Ihr Rezept 42 Gramm frische Hefe verlangt, benötigen Sie etwa 14 Gramm Trockenhefe. Die Trockenhefe muss meist nicht extra in Wasser aufgelöst werden, sondern kann direkt mit dem Mehl vermischt werden. Achten Sie jedoch immer auf die spezifischen Anweisungen auf der Verpackung der Trockenhefe, da es leichte Unterschiede geben kann.

  2. Mein Teig ist nach dem Kneten sehr klebrig. Was kann ich tun?

    Eine leicht klebrige Teigkonsistenz ist bei Dinkelmehl nicht ungewöhnlich, da es andere Glutenstrukturen hat als Weizenmehl. Wenn der Teig jedoch so klebrig ist, dass er kaum zu handhaben ist, können Sie schrittweise kleine Mengen Mehl hinzufügen, während Sie weiter kneten. Beginnen Sie mit einem Esslöffel und fügen Sie nur so viel hinzu, bis der Teig sich formen lässt, ohne stark zu kleben. Achten Sie darauf, nicht zu viel Mehl hinzuzufügen, da dies die Brötchen sonst trocken machen könnte. Manchmal hilft es auch, die Hände und die Arbeitsfläche leicht mit Öl statt mit Mehl zu bestäuben, wenn der Teig zu klebrig ist.

  3. Warum gehen meine Dinkelbrötchen nicht richtig auf?

    Es gibt mehrere Gründe, warum Dinkelbrötchen möglicherweise nicht richtig aufgehen. Erstens kann die Hefe alt oder inaktiv sein. Stellen Sie sicher, dass Ihre Hefe frisch ist und führen Sie den Test mit warmem Wasser und Honig durch, um ihre Aktivität zu überprüfen. Zweitens spielt die Temperatur während des Gehens eine große Rolle. Wenn der Raum zu kalt ist, verlangsamt sich die Hefetätigkeit erheblich. Suchen Sie einen warmen, zugfreien Ort. Drittens kann zu starkes Kneten oder zu wenig Kneten das Glutennetzwerk beeinträchtigen, was für das Aufgehen wichtig ist. Eine zu kurze Gehzeit ist ebenfalls ein häufiger Grund. Der Teig sollte sich sichtbar verdoppelt haben, bevor Sie ihn weiterverarbeiten.

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Einfaches Rezept: Leckere Dinkelbrötchen selber backen


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 1 hour
  • Yield: 8 servings 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

Backen Sie im Handumdrehen frische und fluffige Dinkelbrötchen für Ihr Frühstück oder als Beilage. Dieses einfache Rezept mit Dinkelmehl gelingt garantiert und begeistert mit knuspriger Kruste und weichem Inneren.


Ingredients

Scale

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl (Vollkorn empfohlen)
  • 300 ml warmes Wasser
  • 1 Päckchen frische Hefe oder 42 g
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig oder Agavendicksaft
  • 1 TL Salz
  • Samen oder Körner nach Wahl (z.B. Sesam oder Sonnenblumenkerne) für das Topping

Instructions

Zubereitung:

  1. Hefe aktivieren: Lösen Sie die frische Hefe zusammen mit dem Honig in warmem Wasser auf. Lassen Sie die Mischung etwa 10 Minuten stehen, bis sie schaumig wird.
  2. Teig herstellen: Geben Sie das Dinkelmehl in eine große Schüssel und vermengen Sie es mit dem Salz. Machen Sie eine Mulde in der Mitte und gießen Sie die Hefemischung sowie das Olivenöl hinein. Mischen Sie alles gut durch, bis ein teigiger Klumpen entsteht.
  3. Kneten: Kneten Sie den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mindestens 5-7 Minuten lang kräftig durch, bis er elastisch wird und nicht mehr klebt.
  4. Teig gehen lassen: Legen Sie den Teig in eine leicht geölte Schüssel, decken Sie ihn mit einem Küchentuch ab und lassen ihn an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen, bis er sich verdoppelt hat.
  5. Formen der Brötchen: Teilen Sie den gegangenen Teig in gleichmäßige Portionen (ca. 10 Stück). Formen Sie kleine Brötchen und legen Sie diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Bestreuen Sie sie nach Belieben mit Samen oder Körnern.
  6. Backen: Heizen Sie den Ofen auf 220 Grad Celsius vor. Lassen Sie die Brötchen weitere 20 Minuten ruhen, während der Ofen vorheizt. Backen Sie sie dann für etwa 15-20 Minuten goldbraun, bis sie hohl klingen, wenn man auf den Boden klopft.

Notes

Hinweise:

  • Serviertipp: Genießen Sie die Dinkelbrötchen warm aus dem Ofen mit etwas Butter oder Marmelade! Ideal auch zum Grillabend.
  • Lagerung: Die Brötchen in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
  • Wiedererwärmung: Für frische Brötchen, im Ofen aufwärmen.
  • Verwendung von frischem Dinkelmehl für besten Geschmack.
  • Variationsmöglichkeiten: Anstelle von Sesamkörnern auch Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne verwenden. Honig oder Agavendicksaft statt Zucker für mehr Süße.
  • Prep Time: 30 minutes
  • Cook Time: 30 minutes
  • Category: Breakfast
  • Method: Baking
  • Cuisine: Global

Nutrition

  • Serving Size: 1 serving
  • Calories: 220 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 300mg
  • Fat: 4g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 40g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 8g
  • Cholesterol: 25mg

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