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Mozartplätzchen: Elegante Mandel-Aprikose-Verführung mit Zartbitterschokolade

Martina Ávila

Die feine Kunst der süßen Verführungen erreicht mit diesen Mozartplätzchen einen neuen Höhepunkt. Inspiriert von der Komplexität und Harmonie des berühmten Komponisten, verbinden sie zarte Mandeln mit fruchtiger Aprikose und einem Hauch von edler Zartbitterschokolade.

Diese kleinen Kunstwerke sind nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein optisches Highlight auf jeder Kaffeetafel. Sie strahlen eine gewisse Eleganz aus, die man mit wenigen Handgriffen auch zu Hause zaubern kann.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Intensiver Mandelgeschmack: Geröstete Mandeln bilden die Basis und verleihen jedem Plätzchen ein tiefes, nussiges Aroma, das durch sorgfältiges Mahlen perfekt zur Geltung kommt.
  • Fruchtige Überraschung: Die sorgfältig platzierte Aprikosenmarmelade im Inneren sorgt für einen süß-säuerlichen Kontrast, der die reichen Aromen von Mandel und Schokolade wunderbar ergänzt.
  • Edle Schokoladenhülle: Ein Mantel aus hochwertiger Zartbitterschokolade umhüllt die Plätzchen und verleiht ihnen eine luxuriöse Textur und einen Hauch von Bitterkeit, der die Süße ausbalanciert.
  • Elegante Präsentation: Mit einem Hauch von Kakaopulver bestäubt, sehen diese Plätzchen aus wie kleine Kunstwerke und sind perfekt für besondere Anlässe oder als luxuriöses Geschenk.
  • Beeindruckendes Ergebnis mit überschaubarem Aufwand: Obwohl sie sehr edel aussehen, ist die Zubereitung überraschend einfach und erfordert keine komplizierten Techniken, was sie für Bäcker aller Niveaus zugänglich macht.

Zutaten, die du brauchst

Für diese exquisiten Mozartplätzchen setzen wir auf ausgewählte Zutaten, die für ihren vollen Geschmack und ihre Qualität bekannt sind. Eine gute Grundlage schafft das Fundament für ein unvergessliches Geschmackserlebnis, bei dem jede Komponente harmonisch zusammenspielt.

Mozartplätzchen

Die sorgfältige Auswahl von gerösteten Mandeln, feinem Puderzucker und aromatischer Aprikosenmarmelade ist entscheidend. Genaue Mengenangaben für diese erlesenen Zutaten findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte am Ende.

  • mandeln, geröstet oder gemahlen: die herzstückliche nussige komponente
  • puderzucker: sorgt für die feine süße und die weiche textur
  • vanilleextrakt: verleiht eine warme, aromatische note
  • eiweiß: bindet die masse und macht sie formbar
  • zartbitterschokolade, von guter qualität: für die edle umhüllung und den intensiven geschmack
  • aprikosenmarmelade: die fruchtige füllung, die das geschmacksprofil abrundet
  • kakaopulver, zum bestäuben: für die finale optische verfeinerung

Variationen

Diese Mozartplätzchen sind ein fantastisches Grundrezept, das sich wunderbar variieren lässt, um persönliche Vorlieben oder besondere Anlässe zu berücksichtigen. Denkbar ist beispielsweise eine vegane Variante, bei der das Eiweiß durch Aquafaba ersetzt wird. Dies erfordert etwas Übung, liefert aber ein Ergebnis, das dem Original in nichts nachsteht.

Für Liebhaber intensiver Aromen könnte man einen Hauch von Bittermandelöl zur Mandelmasse hinzufügen, um den klassischen Mozartkugelgeschmack noch stärker zu betonen. Alternativ lässt sich die Aprikosenmarmelade durch eine andere Fruchtkonfitüre ersetzen, wie zum Beispiel Kirsch- oder Himbeermarmelade, um neue fruchtige Akzente zu setzen.

Eine weitere kreative Idee ist es, die Schokoladenhülle zu variieren. Anstelle von Zartbitterschokolade kann auch hochwertige Vollmilchschokolade oder sogar weiße Schokolade verwendet werden. Dies verändert das Geschmacksprofil erheblich und eröffnet neue Genussdimensionen. Manche experimentieren auch mit dem Bestäuben der fertigen Plätzchen mit etwas Zimt oder gehackten Pistazien statt Kakaopulver.

Man könnte auch die Mandeln durch andere Nüsse ersetzen, wie beispielsweise Haselnüsse oder Walnüsse, um ein anderes nussiges Aroma zu erzielen. Die Wahl der Nüsse beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern auch die Textur der Plätzchen. Experimentierfreudige können auch einen Schuss Rum oder Maraschino-Likör zur Mandelmasse geben, um ihnen eine zusätzliche erwachsene Note zu verleihen.

Für eine glutenfreie Option achtet man darauf, dass die verwendeten Mandeln von Natur aus glutenfrei sind, was bei gemahlenen Mandeln meist der Fall ist. Bei der Auswahl der Schokolade ist darauf zu achten, dass diese keine versteckten Glutenbestandteile enthält, was bei qualitativ hochwertigen Schokoladen selten der Fall ist. So kann das Rezept mühelos an verschiedene Ernährungsbedürfnisse angepasst werden.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Vorbereitung der Mandeln für das perfekte Aroma

Der erste Schritt zu unwiderstehlichen Mozartplätzchen ist die sorgfältige Vorbereitung der Mandeln. Das Rösten intensiviert ihr natürliches Aroma und verleiht ihnen eine wunderbare Tiefe, die später im fertigen Gebäck zur Geltung kommt.

Heize deinen Backofen auf 175 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor, um die ideale Temperatur für das schonende Rösten zu erreichen. Verteile die gesamten, ungeschälten Mandeln locker auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Achte darauf, dass sie eine einzelne Schicht bilden, damit sie gleichmäßig bräunen und keine feuchten Stellen entstehen.

Lasse die Mandeln für etwa 10 Minuten im vorgeheizten Ofen rösten. Halte sie dabei gut im Auge, denn sie können schnell von goldbraun zu verbrannt wechseln. Ein leichtes Rütteln des Blechs zur Hälfte der Backzeit sorgt für eine gleichmäßige Bräunung. Sobald sie ein appetitliches Goldbraun angenommen haben und du einen angenehmen Duft wahrnimmst, nimmst du sie aus dem Ofen.

Schritt 2: Die Mandeln verarbeiten und die Teiggrundlage schaffen

Nachdem die Mandeln ihre wohlverdiente Röstzeit hinter sich haben und vollständig abgekühlt sind, geht es an ihre Weiterverarbeitung. Für die typische Textur der Mozartplätzchen ist es entscheidend, dass sie zu einem feinen Mehl vermahlen werden.

Gib die abgekühlten, gerösteten Mandeln in eine leistungsstarke Küchenmaschine oder einen Mixer. Mahle sie, bis eine feine, pudrige Konsistenz erreicht ist. Achte darauf, nicht zu lange zu mahlen, um zu verhindern, dass sich die Mandeln durch die entstehende Wärme und Öle zu einer Paste verbinden. Ein paar kurze Pulse, um die gewünschte Mehltextur zu erzielen, sind ideal.

Sobald das Mandelmehl bereit ist, gibst du es in eine große Schüssel. Hierzu fügst du den gesiebten Puderzucker, den du am besten vorher einmal durchsiebst, um Klümpchen zu vermeiden. Ebenso kommt der Vanilleextrakt hinzu, der für eine subtile, süße Aromatik sorgt und die Nussigkeit perfekt ergänzt. Mit einem Schneebesen oder Löffel vermischst du diese trockenen Zutaten grob miteinander.

Schritt 3: Die Masse binden und formen der Plätzchen

Nun ist es an der Zeit, die trockenen Zutaten zu einer formbaren Masse zu verbinden. Das Eiweiß spielt hierbei die entscheidende Rolle als Bindemittel und verleiht der Masse die nötige Geschmeidigkeit, um sie gut verarbeiten zu können. Die Menge des Eiweißes kann je nach Größe des Eis leicht variieren, daher ist es ratsam, es schrittweise hinzuzufügen.

Schlage das Eiweiß in einer separaten kleinen Schüssel kurz an, sodass es leicht schaumig wird. Gib dann etwa zwei Drittel des Eiweißes zur Mandel-Puderzucker-Mischung in der großen Schüssel. Beginne nun, alles gut zu verrühren, bis eine homogene, klebrige Masse entsteht. Erst wenn du die Konsistenz prüfst, gibst du bei Bedarf noch etwas mehr Eiweiß hinzu, bis sich ein fester, aber formbarer Teig ergibt.

Nun formst du aus der Masse kleine Kugeln. Die Größe bestimmst du dabei selbst, je nachdem, wie groß deine Mozartplätzchen sein sollen. Ein Durchmesser von etwa 2-3 cm ist eine gute Orientierung. Lege ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bereit und drücke die Kugeln leicht flach, bevor du sie mit etwas Abstand zueinander auf das Blech legst. Dies verhindert, dass sie beim Backen zu sehr zusammenkleben und gibt ihnen eine schöne Form.

Schritt 4: Die typische Vertiefung und die fruchtige Füllung

Das Geheimnis der Mozartplätzchen liegt in ihrer charakteristischen Vertiefung in der Mitte, die großzügig mit Aprikosenmarmelade gefüllt wird. Diese kleine Mulde muss nicht perfekt sein, eine leicht unregelmäßige Form verleiht dem Gebäck sogar einen rustikalen Charme.

Nimm dazu das Ende eines Kochlöffels, den Stiel eines Holzkochlöffels oder auch deinen Daumen und drücke vorsichtig eine Vertiefung in die Mitte jeder flachgedrückten Teigkugel. Achte darauf, dass die Mulde tief genug ist, um die Marmelade aufzunehmen, aber nicht so tief, dass der Boden des Plätzchens durchbricht. Dies ist entscheidend für die spätere Optik und das Geschmackserlebnis.

Nun kommt die süße und fruchtige Füllung ins Spiel. Nimm die Aprikosenmarmelade und verrühre sie kurz, um sie etwas geschmeidiger zu machen. Fülle jede Vertiefung großzügig mit der Marmelade. Sei hier nicht zu sparsam, denn die fruchtige Süße ist ein wichtiger Bestandteil des Geschmacks. Achte darauf, dass die Marmelade die Ränder der Vertiefung nicht überschwemmt, um ein Überlaufen beim Backen zu vermeiden.

Schritt 5: Das Backen und Abkühlen für Perfektion

Nachdem die Plätzchen ihre fruchtige Füllung erhalten haben, sind sie bereit für den Ofen. Das Backen bei der vorgegebenen Temperatur sorgt dafür, dass die Plätzchen ihre Form behalten und eine leichte goldene Kruste entwickeln, während die Marmelade köchelt und ihr Aroma entfaltet.

Schiebe das mit den gefüllten Plätzchen beladene Backblech in den vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Celsius. Backe sie für etwa 15 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen und Dicke der Plätzchen leicht variieren. Du erkennst, dass sie fertig sind, wenn die Ränder leicht gebräunt sind und die Marmelade leicht blubbert.

Wenn die Mozartplätzchen aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr weich und zerbrechlich. Lasse sie daher zunächst etwa 5 Minuten auf dem Backblech ruhen. Anschließend hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender oder Messer vom Backpapier und lege sie auf ein Kuchengitter, um vollständig abzukühlen. Geduld ist hier der Schlüssel, damit sie nicht zerbrechen.

Schritt 6: Die Vollendung mit Schokolade und Kakao

Der letzte Schliff für die Mozartplätzchen ist die Umhüllung mit zarter Zartbitterschokolade und die abschließende Bestäubung mit Kakaopulver, die ihnen ihr charakteristisches Aussehen verleiht und den Geschmack abrundet.

Schmelze die Zartbitterschokolade. Dies gelingt am besten im Wasserbad: Fülle einen Topf mit wenig Wasser und lass es sanft köcheln. Gib die gehackte Schokolade in eine hitzebeständige Schüssel, die auf dem Topf sitzt, ohne das Wasser zu berühren. Rühre die Schokolade langsam und stetig, bis sie vollständig geschmolzen und glatt ist. Alternativ kannst du die Schokolade auch vorsichtig in der Mikrowelle in kurzen Intervallen schmelzen lassen.

Sobald die Schokolade geschmolzen ist, nimm die Schüssel vom Wasserbad (oder aus der Mikrowelle) und lasse die Schokolade kurz abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist. Tauche nun jedes abgekühlte Mozartplätzchen vorsichtig in die geschmolzene Schokolade. Achte darauf, dass die Unterseite und die Seiten gut bedeckt sind. Lasse den überschüssigen Schokoladenüberzug kurz abtropfen, bevor du das Plätzchen auf ein Blatt Backpapier legst, um die Schokolade fest werden zu lassen.

Nachdem die Schokolade vollständig ausgehärtet ist, kommt der letzte dekorative Akzent. Nimm ein feines Sieb und bestäube die fertig glasierten Mozartplätzchen mit einer dünnen Schicht Kakaopulver. Dies verleiht ihnen nicht nur ein optisch ansprechendes Finish, sondern ergänzt auch den leicht herben Geschmack der Schokolade perfekt. Deine köstlichen Mozartplätzchen sind nun bereit zum Genuss oder zum Verschenken!

Profi-Tipps für

Hochwertige Zutaten sind das A und O, besonders bei der Schokolade und den Mandeln. Verwende eine gute Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 60%, um ein ausgewogenes Geschmackserlebnis zu erzielen. Die Mandeln sollten frisch und gut geröstet sein, um ihr volles Aroma zu entfalten.

Geduld beim Abkühlen ist essenziell. Sowohl die gerösteten Mandeln als auch die fertigen Plätzchen müssen vollständig abkühlen, bevor sie weiterverarbeitet oder die Schokolade aufgetragen wird. Das verhindert, dass die Schokolade schmilzt oder die Plätzchen zerbrechen.

Die richtige Konsistenz des Teiges ist entscheidend für das Formen. Ist die Masse zu trocken, bröselt sie. Ist sie zu feucht, lässt sie sich schlecht handhaben. Füge das Eiweiß daher schrittweise hinzu und stoppe, sobald eine gut formbare, aber nicht klebrige Konsistenz erreicht ist.

Experimentiere mit der Marmelade. Während Aprikosenmarmelade der Klassiker ist, kannst du auch andere Fruchtkonfitüren wie Kirsche, Himbeere oder Pflaume ausprobieren. Achte darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist, damit sie beim Backen nicht ausläuft.

Lagerung für langanhaltenden Genuss: Bewahre die fertigen Mozartplätzchen in einer gut verschließbaren Dose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie mehrere Tage frisch und behalten ihre Textur. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, um das Schmelzen der Schokolade zu verhindern.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Dekoration der Mozartplätzchen ist denkbar einfach und doch elegant. Das charakteristische Bestäuben mit Kakaopulver ist ein Muss und verleiht ihnen einen edlen Touch. Ein feines Sieb sorgt für eine gleichmäßige und zarte Schicht. Für besondere Anlässe kann man zusätzlich einen winzigen Tupfer weiße Schokolade als Kontrastpunkt auf die dunkle Schokoladenhülle setzen, was an die Marzipanfüllung der originalen Mozartkugeln erinnert.

Beilagen

Diese Plätzchen sind ein wunderbares Gebäck zu einer Tasse heißer Schokolade oder einem kräftigen Kaffee. Eine klassische Begleitung wäre ein aromatischer Espresso oder ein Cappuccino, der die süßen und leicht herben Noten des Gebäcks unterstreicht. Auch ein Glas Milch passt hervorragend, besonders wenn die Plätzchen für Kinder gedacht sind. Sie harmonieren auch gut mit einem milden Kräutertee.

Kreative Servierideen

Präsentiere die Mozartplätzchen auf einer edlen Etagere oder einem festlichen Kuchenteller. Du kannst sie auch als Teil eines Dessertbuffets anbieten, neben anderen kleinen süßen Verführungen. Eine besonders charmante Idee ist es, sie einzeln in kleinen Pralinenförmchen oder Papiermanschetten anzurichten, wenn du sie als Gastgeschenk verteilen möchtest. Für eine winterliche Note können sie mit etwas Puderzucker bestäubt und mit ein paar getrockneten Apfelscheiben oder Orangenzesten dekoriert werden.

Eine weitere kreative Idee ist es, die Plätzchen auf kleine Holzspieße zu stecken und sie wie Lollipops zu servieren, was besonders bei Kindergeburtstagen gut ankommt. Das leichte Herausnehmen der Füllung und das erneute Füllen mit einer anderen Marmelade kann ebenfalls eine interessante Variante sein, die zu neuen Geschmackserlebnissen führt. Für Liebhaber von Schokolade könnte man die gesamte Oberfläche der Plätzchen in geschmolzene Schokolade tauchen, statt sie nur zu glasieren, was einen intensiveren Schokoladengeschmack garantiert.

Man könnte auch mit den Formen experimentieren und die Masse nicht nur zu Kugeln formen, sondern auch kleine Quadrate oder Rechtecke ausstechen, bevor die Vertiefung gemacht wird. Dies würde ihnen ein moderneres Aussehen verleihen. Denke auch daran, dass die Dekoration mit Kakaopulver nicht die einzige Option ist. Feinst gemahlene Nüsse oder sogar essbare Blüten könnten ebenfalls eine interessante visuelle und geschmackliche Ergänzung darstellen, die das Gebäck aufwertet.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Die Mozartplätzchen lassen sich hervorragend aufbewahren und behalten ihre köstliche Konsistenz für einige Tage. Wichtig ist, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verstaust, um Kondensation zu vermeiden. Lagere sie in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur.

So geschützt vor Feuchtigkeit und Austrocknung bleiben sie wunderbar zart und ihr intensiver Geschmack bleibt erhalten. Vermeide es, sie im Kühlschrank zu lagern, da dies die Schokoladenhülle trüben und die Textur leicht verändern kann. Wenn die Dose gut schließt, kannst du dich noch 3-5 Tage an den Plätzchen erfreuen.

Einfrieren

Ja, Mozartplätzchen lassen sich auch gut einfrieren, allerdings mit einer kleinen Einschränkung. Es ist am besten, sie vor dem Einfrieren aufzutauen und die Schokoladenglasur nochmals frisch aufzutragen, nachdem sie aufgetaut sind. Das verhindert, dass die Schokolade beim Auftauen Risse bekommt.

Wenn du sie dennoch im Ganzen einfrieren möchtest, wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie dann in eine gefriergeeignete Dose oder einen Beutel. So sind sie gut geschützt vor Gefrierbrand. Nach dem Auftauen bei Raumtemperatur kann es sein, dass die Schokolade etwas weißliche Spuren aufweist, der Geschmack bleibt aber meist erhalten.

Aufwärmen

Eine leicht warme Konsistenz kann den Genuss der Mozartplätzchen noch steigern, besonders wenn die Schokolade leicht geschmolzen ist. Du kannst sie dafür ganz kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 100°C) für 2-3 Minuten erwärmen. Achte darauf, dass sie nicht zu heiß werden, sonst schmilzt die Schokolade zu stark.

Eine andere Methode ist, sie für wenige Sekunden in die Mikrowelle zu legen. Hierbei ist Vorsicht geboten, da sie schnell zu heiß werden können. Ein kurzes Erwärmen kann die Aromen intensivieren und die Textur noch zarter machen. Frisch aus dem Ofen oder der Mikrowelle sind sie eine wahre Gaumenfreude, besonders mit einer Tasse Kaffee.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich die Aprikosenmarmelade durch eine andere Marmelade ersetzen?

    Ja, selbstverständlich kannst du die Aprikosenmarmelade durch deine Lieblingsmarmelade ersetzen. Klassisch ist Aprikose aufgrund ihrer leicht säuerlichen Note, die gut zur Süße der Mandelmasse und der Schokolade passt. Aber auch Kirschmarmelade, Himbeermarmelade oder sogar eine feine Pflaumenkonfitüre können hervorragende Ergebnisse liefern. Achte nur darauf, dass die Marmelade eine gute Konsistenz hat und nicht zu flüssig ist, damit sie beim Backen nicht überläuft. Eine dicke, streichfeste Marmelade ist ideal, um die Vertiefung gut zu füllen, ohne dass es zu einer Sauerei kommt.

  2. Wie bekomme ich die Schokoladenglasur perfekt glatt und glänzend hin?

    Für eine makellose und glänzende Schokoladenglasur sind mehrere Faktoren wichtig. Erstens, die Qualität der Schokolade. Verwende hochwertige Kuvertüre statt einfacher Schokolade, da Kuvertüre einen höheren Kakaoanteil und Kakaobutter enthält, was zu besserem Schmelzen und einem schöneren Glanz führt. Zweitens, das Schmelzen. Schmelze die Schokolade langsam und schonend im Wasserbad, wobei die Schüssel die Wasseroberfläche nicht berühren darf. Alternativ kann man sie in der Mikrowelle in kurzen Intervallen bei niedriger Leistung schmelzen und zwischendurch immer wieder umrühren. Lass die geschmolzene Schokolade nach dem Schmelzen kurz auf eine angenehme Temperatur (etwa 30-32°C) abkühlen, bevor du die Plätzchen eintauchst. Dies verhindert, dass die Schokolade zu schnell fest wird oder matt austrocknet. Ein kleiner Schuss Pflanzenöl kann ebenfalls helfen, die Glasur geschmeidiger zu machen, falls sie zu dickflüssig erscheint.

  3. Meine Plätzchen zerbrechen beim Eintauchen in die Schokolade. Was kann ich tun?

    Wenn deine Mozartplätzchen beim Eintauchen in die Schokolade zerbrechen, kann das mehrere Gründe haben. Einer der häufigsten ist, dass sie noch nicht vollständig ausgekühlt und stabil genug sind. Stelle sicher, dass die Plätzchen nach dem Backen und vor dem Glasieren komplett auf Raumtemperatur abgekühlt sind und am besten noch etwas Zeit auf dem Kuchengitter hatten, um sich zu festigen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Handhabung: Tauche die Plätzchen vorsichtig ein und verwende zum Herausnehmen ein kleines Werkzeug wie eine Gabel oder ein spezielles Pralinenwerkzeug, um sie sanft zu greifen und zu unterstützen. Das Abtropfen der überschüssigen Schokolade sollte ebenfalls vorsichtig geschehen. Falls die Masse selbst zu bröckelig war, könnte das Problem schon in der Zubereitung der Mandelmasse liegen – zu wenig Eiweiß bindet sie nicht ausreichend. Eventuell kannst du die gebrochenen Plätzchen auch zu einer groben Masse zerbröseln und als eine Art “Streusel” über bereits glasierten Plätzchen verteilen oder zu neuen, kleineren Kugeln formen, die dann leichter zu handhaben sind.

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Mozartplätzchen


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 2 hours
  • Yield: 30 pieces 1x
  • Diet: Vegetarian

Description

Diese Mozartplätzchen sind eine köstliche Kombination aus gerösteten Mandeln, zarter Aprikosenmarmelade und einem Hauch von Zartbitterschokolade. Perfekt für besondere Anlässe oder als süße Leckerei zwischendurch.


Ingredients

Scale

Zutaten:

  • 200 g Mandeln, geröstet oder gemahlen
  • 100 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Eiweiß
  • 200 g Zartbitterschokolade, von guter Qualität
  • 100 g Aprikosenmarmelade
  • Kakaopulver, zum Bestäuben

Instructions

Zubereitung:

  1. Ofen auf 175 Grad Celsius vorheizen.
  2. Mandeln auf einem Backblech verteilen und etwa 10 Minuten lang rösten, bis sie goldbraun sind.
  3. Mandeln abkühlen lassen.
  4. Abgekühlte Mandeln in eine Küchenmaschine geben und zu feinem Mehl mahlen.
  5. Mandelmehl mit Puderzucker, Vanilleextrakt und Eiweiß in einer großen Schüssel vermengen.
  6. Alles gut umrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  7. Kleine Kugeln aus dem Teig formen und leicht flach auf ein mit Backpapier belegtes Blech drücken.
  8. Mit einem Finger oder einem kleinen Löffel eine Vertiefung in der Mitte jedes Plätzchens machen.
  9. Jede Vertiefung großzügig mit Aprikosenmarmelade füllen.
  10. Plätzchen im vorgeheizten Ofen für etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
  11. Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  12. Zartbitterschokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
  13. Jedes Plätzchen vorsichtig in die geschmolzene Schokolade tauchen und den Überschuss abtropfen lassen.
  14. Fertige Mozartplätzchen kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Notes

Tipps und Lagerung:

  • Bewahre die Mozartplätzchen in einer luftdichten Dose auf.
  • Erwärme sie kurz im Ofen.
  • Serviere mit einer Tasse Kaffee.
  • Verwende frische Zutaten für besten Geschmack.
  • Prep Time: 60 minutes
  • Cook Time: 60 minutes
  • Category: Dessert
  • Method: Baking
  • Cuisine: Austrian

Nutrition

  • Serving Size: 1 piece
  • Calories: 250 kcal
  • Sugar: 8g
  • Sodium: 50mg
  • Fat: 12g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 30g
  • Fiber: 3g
  • Protein: 4g
  • Cholesterol: 25mg

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