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Knusprige Low Carb Leinsamen Cracker: Einfach, Gesund & Vegan Backen

Martina Ávila

Manchmal sind es die einfachsten Dinge im Leben, die uns am meisten Freude bereiten. Ein knackiges Geräusch, ein herzhafter Geschmack, der Duft von frisch Gebackenem – all das sind kleine Freuden, die den Alltag bereichern können. Heute teile ich ein solches Rezept mit dir, das einfach zuzubereiten ist und dennoch beeindruckt.

Es geht um knusprige Cracker, die nicht nur köstlich schmecken, sondern auch noch unglaublich gesund und vielseitig sind. Diese kleinen Meisterwerke der Küche werden dich begeistern, sei es als Snack zwischendurch, als Beilage oder als Teil einer aufwändigeren Mahlzeit.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Einfach & Schnell: Die Zubereitung ist unkompliziert und erfordert nur wenige Schritte, sodass du schnell zu einem leckeren Ergebnis kommst. Ideal für den spontanen Heißhunger oder wenn wenig Zeit bleibt.
  • Gesund & Kohlenhydratarm: Mit geschroteten Leinsamen als Hauptzutat sind diese Cracker eine fantastische Option für alle, die auf ihre Kohlenhydratzufuhr achten möchten. Sie sind reich an Ballaststoffen und liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren.
  • Vegan & Glutenfrei: Dieses Rezept ist perfekt für eine pflanzenbasierte Ernährung und für Menschen mit Glutenunverträglichkeit. Es beweist, dass gesunde Ernährung absolut köstlich sein kann, ohne Kompromisse beim Geschmack.
  • Vielseitig Geniessbar: Ob pur, mit Dips, als Beilage zu Suppen und Salaten oder als Basis für kleine Häppchen – die Einsatzmöglichkeiten sind schier endlos und machen diese Cracker zu einem echten Allrounder in deiner Küche.
  • Minimalistische Zutaten: Du benötigst nur eine Handvoll grundlegender Zutaten, die du wahrscheinlich bereits zu Hause hast. Das macht dieses Rezept besonders zugänglich und spontan nachmachbar.

Zutaten, die du brauchst

Für diese wunderbaren Cracker brauchst du nur wenige, aber dafür hochwertige Zutaten. Die Basis bilden geschrotete Leinsamen, die nicht nur für die Textur und den Geschmack verantwortlich sind, sondern auch eine Fülle an gesunden Inhaltsstoffen mitbringen. Achte darauf, gute Qualität zu verwenden, denn das macht einen Unterschied im Endergebnis.

KNUSPRIGE LOW CARB LEINSAMEN CRACKER Vegan, gesund, glutenfrei, lecker

  • geschrotete Leinsamen: bilden die Hauptzutat und sorgen für die charakteristische Textur und die gesundheitlichen Vorteile.
  • gefiltertes Wasser: bindet die Leinsamen und hilft ihnen, ihre gelartige Konsistenz zu entwickeln.
  • Himalaya-Salz: verleiht den Crackern die nötige Würze und hebt die anderen Aromen hervor.
  • pflanzliches Öl, neutral: sorgt für eine angenehme Geschmeidigkeit im Teig und hilft bei der Bräunung.
  • Kräuter oder Gewürze (optional): geben den Crackern eine persönliche Note und können je nach Belieben angepasst werden.

Alle genauen Mengenangaben findest du wie üblich in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags, die dir das Nachkochen erleichtert.

Variationen

Diese Grundrezeptur ist bereits fantastisch, aber sie lädt geradezu dazu ein, kreativ zu werden. Hier sind ein paar Ideen, wie du deine Knusprigen Low Carb Leinsamen Cracker noch weiter verfeinern kannst, um neue Geschmackserlebnisse zu kreieren.

Vegane Variante mit mediterranen Kräutern: Füge dem Leinsamen-Wasser-Gemisch getrocknete italienische Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Oregano hinzu. Eine Prise Knoblauchpulver passt hier ebenfalls wunderbar. Diese Variante passt perfekt zu einem cremigen veganen Avocado-Dip.

Herzhaft mit Chili und Sesam: Für die Liebhaber von etwas mehr Schärfe kannst du Chiliflocken oder eine Prise Cayennepfeffer in den Teig mischen. Geröstete Sesamsamen, die du entweder unter den Teig gibst oder vor dem Backen über die ausgerollte Fläche streust, verleihen den Crackern eine zusätzliche nussige Komponente und noch mehr Biss.

Süßlich-nussige Variante für Naschkatzen: Wenn du einen Hauch Süße bevorzugst, kannst du einen Teelöffel Erythrit oder ein anderes zuckerfreies Süßungsmittel hinzufügen. Eine kleine Menge Zimt oder Vanilleextrakt rundet diesen Geschmack ab. Diese Cracker sind köstlich zu einem leichten kokosnussigen Quark.

Wie man zubereitet

Schritt 1: Vorbereitung der Leinsamenmasse

Der erste Schritt zur Zubereitung dieser köstlichen Cracker ist die Vorbereitung der Leinsamenmasse. Nimm eine mittelgroße Schüssel zur Hand, in die du die exakte Menge der geschroteten Leinsamen gibst. Dies ist die Grundlage, die für die Bindung und die Textur der Cracker sorgen wird.

Gib nun das gefilterte Wasser und eine Prise feines Himalaya-Salz zu den geschroteten Leinsamen hinzu. Mische alles gründlich mit einem Löffel oder einem kleinen Schneebesen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Es ist wichtig, dass alle Leinsamen gut mit Flüssigkeit bedeckt sind.

Lasse diese Mischung nun für etwa 15 bis 20 Minuten ruhen. Während dieser Zeit saugen die geschroteten Leinsamen das Wasser auf und entwickeln eine gelartige, dickflüssige Konsistenz, die für die Formbarkeit des Teiges unerlässlich ist. Wenn die Masse zu trocken erscheint, kannst du vorsichtig noch einen Esslöffel Wasser hinzufügen, aber vermeide es, die Masse zu flüssig werden zu lassen.

Schritt 2: Verfeinerung des Teiges

Nachdem die Leinsamenmasse ausreichend gequollen ist, ist es Zeit, sie weiter zu verfeinern. Füge nun das neutrale pflanzliche Öl hinzu. Dieses Öl trägt dazu bei, dass der Teig geschmeidiger wird und sich besser ausrollen lässt, außerdem unterstützt es eine gleichmäßige Bräunung beim Backen. Wähle ein Öl, dessen Eigengeschmack dezent ist, wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl, um den Leinsamengeschmack nicht zu überdecken.

Jetzt ist auch der Moment, um optional Kräuter oder Gewürze hinzuzufügen, falls du deine Cracker geschmacklich variieren möchtest. Denk an getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano für eine mediterrane Note, oder vielleicht etwas Knoblauchpulver und Paprikapulver für eine herzhafte Variante. Experimentiere gerne mit deinen Lieblingsgewürzen; ein Hauch Currypulver oder etwas Kreuzkümmel kann ebenfalls spannend sein.

Rühre alle hinzugefügten Zutaten gründlich unter, bis sie sich gleichmäßig in der Leinsamenmasse verteilt haben. Der Teig sollte nun eine klebrige, aber formbare Konsistenz haben. Wenn er immer noch zu fest ist, kannst du noch einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen, aber sei hierbei vorsichtig, um keine zu feuchte Masse zu erhalten, die schwer zu handhaben ist.

Schritt 3: Ausrollen des Teiges

Heize deinen Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Dies ist die ideale Temperatur für knusprige, goldbraune Cracker. Lege ein Backblech sorgfältig mit Backpapier aus. Das Backpapier verhindert, dass die Cracker am Blech haften bleiben und erleichtert die Handhabung des Teiges erheblich. Stelle sicher, dass das Backpapier das gesamte Blech bedeckt.

Gib die vorbereitete Leinsamenmasse auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Versuche, die Masse so mittig wie möglich zu platzieren, um ein gleichmäßiges Ausrollen zu erleichtern. Du kannst die Masse zunächst mit einem Löffel oder deinen angefeuchteten Fingern etwas flachdrücken.

Nun nimmst du ein weiteres Stück Backpapier und legst es über die Leinsamenmasse. Benutze ein Nudelholz, um den Teig gleichmäßig auf eine Dicke von etwa 0,5 bis maximal 1 Zentimeter auszurollen. Ziel ist eine möglichst ebene und durchgehende Fläche, damit die Cracker später gleichmäßig backen. Achte darauf, dass keine zu dicken oder zu dünnen Stellen entstehen.

Schritt 4: Formen und Schneiden

Nachdem der Teig gleichmäßig ausgerollt ist, kannst du ihn in die gewünschte Form bringen. Mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaschneider schneidest du nun vorsichtig Quadrate oder Rechtecke in den Teig. Lasse dabei zwischen den einzelnen Crackern etwa einen Zentimeter Platz, damit sie sich beim Backen nicht zu sehr berühren und sich leicht voneinander trennen lassen. Dies erleichtert auch die spätere Entnahme der fertigen Cracker.

Falls du eine andere Form bevorzugst, wie zum Beispiel Rauten oder Dreiecke, ist dies ebenfalls jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Sei präzise beim Schneiden, damit deine Cracker eine schöne und einheitliche Optik erhalten. Die Ränder dürfen ruhig etwas unregelmäßig sein, das unterstreicht den rustikalen Charme.

Wenn du möchtest, kannst du die Oberfläche der Cracker vor dem Backen noch mit etwas Wasser bepinseln und zusätzliche Samen wie Sesam, Mohn oder Sonnenblumenkerne darüber streuen. Dies sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch zusätzlichen Geschmack und Biss. Drücke die zusätzlichen Samen leicht an, damit sie gut haften bleiben.

Schritt 5: Das Backen

Schiebe das vorbereitete Backblech mit den geschnittenen und optional garnierten Crackern in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt in der Regel etwa 20 bis 25 Minuten, kann aber je nach Ofen leicht variieren. Achte darauf, die Cracker im Auge zu behalten, damit sie nicht zu dunkel werden.

Nach etwa der Hälfte der Backzeit (also nach ca. 10-12 Minuten) ist es ratsam, die Cracker vorsichtig zu wenden. Verwende dazu einen breiten Pfannenwender oder eine Palette, um die einzelnen Cracker anzuheben und umzudrehen. Dies sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und Knusprigkeit auf beiden Seiten. Sei dabei behutsam, da die Cracker noch weich sein können.

Die Cracker sind fertig, wenn sie goldbraun und an den Rändern leicht gebräunt sind. Wenn du dir unsicher bist, ob sie knusprig genug sind, nimm einen Cracker heraus und lasse ihn etwas abkühlen; er sollte sich dann fest und knusprig anfühlen. Wenn sie noch etwas weicher sind, kannst du die Backzeit um weitere 2-3 Minuten verlängern.

Schritt 6: Abkühlen und Geniessen

Sobald die Cracker die gewünschte Bräune und Knusprigkeit erreicht haben, nimm das Backblech vorsichtig aus dem Ofen. Lasse die Cracker kurz auf dem Backblech abkühlen, bevor du sie vorsichtig vom Backpapier löst. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester und knuspriger.

Nun ist es am besten, die Cracker auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen zu lassen. Dies sorgt dafür, dass die Restfeuchtigkeit entweichen kann und die Cracker ihre maximale Knusprigkeit entwickeln. Stelle sicher, dass genügend Luft zirkulieren kann, um ein Durchweichen zu verhindern. Das vollständige Auskühlen ist entscheidend für die Haltbarkeit und den perfekten Biss.

Sobald die Cracker vollständig abgekühlt sind, sind sie bereit zum Geniessen. Sie können pur verzehrt werden oder mit einer Vielzahl von Dips und Aufstrichen serviert werden. Lagere sie luftdicht, damit sie ihre Knusprigkeit behalten, und freue dich über deinen selbstgemachten, gesunden Snack.

Profi-Tipps für

Damit deine selbstgemachten Leinsamen Cracker perfekt gelingen und du das beste Ergebnis erzielst, habe ich hier einige wertvolle Tipps gesammelt, die auf langjähriger Erfahrung basieren.

Achte auf die Leinsamen-Qualität: Verwende ausschließlich geschrotete Leinsamen, keine ganzen. Ganze Leinsamen werden vom Körper nicht so gut aufgenommen. Achte auch darauf, dass die Leinsamen frisch sind, denn alte Leinsamen können ranzig schmecken und die Qualität deiner Cracker beeinträchtigen. Frische geschrotete Leinsamen sind leicht nussig im Geruch und Geschmack.

Geduld beim Quellen: Gib den Leinsamen genügend Zeit, um im Wasser zu quellen. Die angegebene Ruhezeit von 15-20 Minuten ist wichtig, damit sie ihre volle Bindekraft entwickeln können. Wenn du diesen Schritt überspringst, wird der Teig zu trocken und lässt sich schlechter ausrollen.

Die richtige Dicke ist entscheidend: Rolle den Teig nicht zu dick aus, sonst werden die Cracker innen nicht richtig knusprig. Eine Dicke von etwa 0,5 cm ist ideal. Bei zu dünnem Teig können sie aber auch schnell verbrennen. Experimentiere am Anfang mit einer kleinen Menge, um die perfekte Dicke für deinen Geschmack und dein Ofenergebnis zu finden.

Vor dem vollständigen Abkühlen schneiden: Schneide die Cracker am besten, solange der Teig noch warm oder lauwarm ist. Wenn der Teig vollständig ausgekühlt ist, kann er bröchig werden und beim Schneiden zerfallen. Nutze ein scharfes Messer oder einen Pizzaschneider für saubere Schnitte. Denke daran, dass die Trennung nach dem Backen oft einfacher ist, wenn die Schnitte deutlich waren.

Individuelle Würzung für jeden Geschmack: Sei mutig bei der Wahl der Gewürze! Neben den klassischen Kräutern kannst du auch exotische Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander oder Kurkuma verwenden. Für eine süßliche Note passen Zimt, Kardamom oder sogar etwas Muskat. Auch verschiedene Saaten wie Mohn, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne können vor dem Backen über die Oberfläche gestreut werden, um Textur und Geschmack zu verbessern. Experimentiere mit den Vorschlägen aus der Variationsliste.

Serviervorschläge für

Dekoration

Die Dekoration deiner Knusprigen Low Carb Leinsamen Cracker kann ganz einfach sein und den Genuss noch steigern. Bestreue die noch weiche Teigoberfläche vor dem Backen mit zusätzlichen Saaten. Sesam, Mohn, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne verleihen nicht nur eine ansprechende Optik, sondern auch zusätzliche Textur und Nährstoffe. Eine Prise grobes Meersalz kurz vor dem Backen kann zudem einen wunderbaren Kontrast zum salzigen Geschmack setzen.

Für eine farbliche Note kannst du auch fein gehackte Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Dill direkt in den Teig einarbeiten. Nach dem Backen und Abkühlen kannst du die Cracker auch mit etwas frisch gehackten Kräutern garnieren, besonders wenn sie als Teil einer Vorspeisenplatte serviert werden.

Manche mögen es auch etwas aufwendiger und bestreichen die Cracker nach dem Abkühlen dünn mit etwas Frischkäse und belegen sie mit einem kleinen Kräuterblatt oder einer hauchdünnen Gurkenscheibe. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt, aber oft ist weniger mehr, um den puren Geschmack der Cracker hervorzuheben.

Beilagen

Diese Cracker sind fantastische Begleiter zu einer Vielzahl von Gerichten. Sie sind ideal als Beilage zu Suppen, insbesondere zu cremigen Varianten wie zum Beispiel einer cremigen Hühner-Parmesan-Suppe oder einem herzhaften bayerischen Bohneneintopf. Ihre knusprige Textur bietet einen schönen Kontrast zur weichen Konsistenz von Suppen und Eintöpfen.

Auch zu frischen Salaten, sei es ein leichter grüner Salat oder ein herzhafter Linsensalat, passen sie hervorragend. Zerbrochen in kleinere Stücke oder als ganze Cracker am Rand platziert, verleihen sie jeder Mahlzeit eine zusätzliche Dimension. Sie können auch als knusprige Komponente zu einer cremigen Tomatenpasta gereicht werden.

Für Aperitifs oder kleine Snacks sind sie die perfekte Basis für Canapés. Bestrichen mit etwas Frischkäse, Hummus, Guacamole oder einem Lachsaufstrich und belegt mit einer kleinen Garnitur wie einem Radieschenblatt oder einem Stückchen Paprika, werden sie zu raffinierten kleinen Häppchen.

Kreative Servierideen

Stell dir eine selbstgemachte Antipasti-Platte vor: Neben Oliven, getrockneten Tomaten und verschiedenen Käsesorten dürfen diese leichten Leinsamen Cracker nicht fehlen. Sie bieten eine gesunde und glutenfreie Alternative zu herkömmlichem Brot.

Als Teil einer Mezze-Platte sind sie ebenfalls unschlagbar. Serviere sie neben Hummus, Baba Ghanoush, Tzatziki und einer Auswahl an gegrilltem Gemüse. Die Vielfalt an Geschmäckern und Texturen macht jede Mahlzeit zu einem Erlebnis. Ein leckerer griechischer Salat wird durch diese Cracker perfekt ergänzt.

Eine weitere kreative Idee ist es, die Cracker als Basis für Mini-Pizzen zu verwenden. Bestreiche sie mit Tomatensauce, belege sie mit deinen Lieblingszutaten wie Gemüse, etwas veganem Käse und backe sie kurz im Ofen. So erhältst du im Handumdrehen kleine, knusprige Snacks, die nicht nur lecker, sondern auch noch low carb sind.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Die Knusprigen Low Carb Leinsamen Cracker sind, wenn sie richtig gelagert werden, mehrere Tage haltbar. Wichtig ist, dass sie vollständig ausgekühlt sind, bevor du sie verstaust. Jegliche Restfeuchtigkeit kann dazu führen, dass sie weich werden oder sogar schimmeln.

Lagere die abgekühlten Cracker in einem luftdichten Behälter. Das kann eine spezielle Keksdose, eine gut schließende Kunststoffbox oder auch ein Glas mit Deckel sein. Achte darauf, dass der Behälter trocken ist. Wenn du mehrere Lagen Cracker aufbewahrst, kannst du zwischen den Lagen etwas Backpapier legen, um ein Zusammenkleben zu verhindern.

Tipp: Wenn die Cracker doch einmal etwas weich geworden sind, kannst du sie für einige Minuten im leicht vorgeheizten Ofen (ca. 100-120°C) oder im Toaster wieder aufbacken, um ihnen ihre Knusprigkeit zurückzugeben. Das dauert nur wenige Minuten und das Ergebnis ist oft überraschend gut.

Einfrieren

Das Einfrieren von selbstgebackenen Crackern ist eine hervorragende Möglichkeit, die Haltbarkeit deutlich zu verlängern und immer einen Vorrat zur Hand zu haben. Wenn du also eine größere Menge backst und sicherstellen möchtest, dass sie auch nach Wochen noch genießbar sind, ist Einfrieren die beste Option.

Lasse die Cracker zunächst vollständig abkühlen und bewahre sie dann am besten in einer einzelnen Schicht auf einem flachen Teller oder einem Blech im Gefrierfach vor, bis sie durchgefroren sind. Das verhindert, dass sie im Gefrierschrank zusammenkleben und zu einem großen Klumpen werden. Diesen Schritt nennt man auch „Schockfrosten“.

Sobald die Cracker hart gefroren sind, kannst du sie in geeignete Gefrierbeutel oder luftdichte Gefrierbehälter umfüllen. Achte darauf, möglichst viel Luft aus den Beuteln zu drücken, um Gefrierbrand zu vermeiden. Beschrifte die Behälter mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum, damit du den Überblick behältst.

Aufwärmen

Das Aufwärmen von gefrorenen oder leicht weich gewordenen Cracker ist denkbar einfach und schnell. Wenn du gefrorene Cracker verwenden möchtest, nimm sie einfach aus dem Gefrierbeutel und lasse sie bei Raumtemperatur auftauen. Das dauert je nach Dicke und Umgebungstemperatur etwa 15 bis 30 Minuten.

Für die optimale Knusprigkeit empfiehlt es sich, die aufgetauten oder leicht weich gewordenen Cracker kurz im Ofen aufzuwärmen. Heize den Backofen auf etwa 120-140°C Ober-/Unterhitze vor. Verteile die Cracker auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und backe sie für 5 bis 10 Minuten. Die genaue Zeit hängt davon ab, wie knusprig du sie haben möchtest und wie dick sie sind.

Alternativ kannst du auch einen Toaster verwenden, indem du die Cracker für sehr kurze Zeit (achte gut darauf!) toastest. Bei einem guten Toaster kann dies eine schnelle Methode sein, um die Knusprigkeit wiederherzustellen. Sei hierbei jedoch besonders vorsichtig, um ein Verbrennen zu vermeiden. Sie schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie kann ich die Leinsamen Cracker noch knuspriger machen, wenn sie nach dem Backen noch etwas weich sind?

    Wenn deine Leinsamen Cracker nach dem Abkühlen noch nicht die gewünschte Knusprigkeit aufweisen, gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu verbessern. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass sie vollständig ausgekühlt sind. Wenn sie dann noch zu weich sind, kannst du sie erneut für kurze Zeit in den Ofen geben. Heize den Ofen auf eine niedrige Temperatur (etwa 120-140°C Ober-/Unterhitze) vor und lege die Cracker auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Lass sie dort für weitere 10-15 Minuten backen. Achte gut darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Das langsame Trocknen im Ofen entzieht ihnen die restliche Feuchtigkeit und macht sie herrlich knusprig. Du kannst sie auch nach dem Backen auf einem Kuchengitter offen liegen lassen, um die Luftzirkulation zu fördern, was ebenfalls zur Knusprigkeit beiträgt. Manchmal hilft es auch, sie im noch warmen Zustand von der Arbeitsfläche zu nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen zu lassen.

  2. Sind diese Leinsamen Cracker wirklich gut für eine Low Carb Ernährung geeignet, und wie schneiden sie im Vergleich zu anderen Snacks ab?

    Ja, diese Leinsamen Cracker sind ausgezeichnet für eine Low Carb Ernährung geeignet. Der Hauptbestandteil sind geschrotete Leinsamen, die von Natur aus sehr wenige Kohlenhydrate, aber dafür viele Ballaststoffe enthalten. Dies macht sie zu einem idealen Snack für Figurbewusste und Diabetiker. Im Vergleich zu herkömmlichen Crackern oder Brot, die oft aus Weizenmehl hergestellt werden und einen hohen Anteil an schnell verdaulichen Kohlenhydraten aufweisen, sind diese Leinsamen Cracker eine wesentlich gesündere Wahl. Sie liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren und tragen zu einem langanhaltenden Sättigungsgefühl bei, was Heißhungerattacken vorbeugen kann. Auch im Vergleich zu vielen Fertig-Snacks, die oft versteckte Zucker und ungesunde Fette enthalten, sind diese selbstgemachten Cracker eine überlegene Alternative. Sie sind puristisch, nährstoffreich und passen perfekt in ein kohlenhydratarmes Ernährungsprinzip.

  3. Ich habe Probleme damit, den Teig gleichmäßig dünn auszurollen. Gibt es einen Trick, wie das besser gelingt, ohne dass er reißt oder ungleichmäßig wird?

    Das gleichmäßige Ausrollen des Leinsamen-Teigs kann tatsächlich eine kleine Herausforderung sein, da er sich von klassischem Teig unterscheidet. Ein bewährter Trick ist die Verwendung von zwei Stücken Backpapier übereinander. Rolle den Teig zuerst zwischen zwei Lagen Backpapier aus, wie in den Anweisungen beschrieben. Dies verhindert, dass der Teig an der Arbeitsfläche oder am Nudelholz kleben bleibt und ermöglicht ein gleichmäßigeres Ausrollen. Drücke dabei nicht zu fest auf das Nudelholz, sondern übe konstanten, gleichmäßigen Druck aus. Wenn der Teig immer wieder reißt, kann es sein, dass er noch etwas zu feucht ist. Lasse ihn dann noch kurz offen liegen, damit er etwas antrocknen kann. Umgekehrt, wenn er zu trocken und brüchig ist, kannst du vorsichtig einen Teelöffel Wasser hinzufügen und alles nochmal gut vermischen. Beginne das Ausrollen in der Mitte und arbeite dich langsam nach außen. Achte darauf, dass die Ränder nicht zu dünn werden, da sie dort am schnellsten verbrennen. Eine gleichmäßige Dicke von etwa 0,5 cm ist das Ziel.

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KNUSPRIGE LOW CARB LEINSAMEN CRACKER VEGAN, GESUND, GLUTENFREI, LECKER


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  • Author: Sabine
  • Total Time: 40 minutes
  • Yield: 24 crackers 1x
  • Diet: Vegan, Low Carb, Gluten-Free

Description

These vegan, low-carb flaxseed crackers are healthy, gluten-free, and incredibly delicious. Perfect for a guilt-free snack, they offer a satisfying crunch with minimal ingredients.


Ingredients

Scale

Ingredients

  • 150 g geschrotete Leinsamen
  • 200 ml gefiltertes Wasser
  • eine Prise Himalaya-Salz
  • 2 Esslöffel pflanzliches Öl, neutral
  • Kräuter oder Gewürze (optional)

Instructions

Instructions

  1. Leinsamen in eine Schüssel geben.
  2. 150 g geschrotete Leinsamen mit 200 ml Wasser und einer Prise Himalaya-Salz vermischen.
  3. Mischung etwa 15 Minuten ruhen lassen, damit die Leinsamen quellen können.
  4. 2 Esslöffel pflanzliches Öl hinzufügen und gut umrühren.
  5. Optional Kräuter oder Gewürze hinzufügen.
  6. Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.
  7. Backblech mit Backpapier auslegen.
  8. Teig gleichmäßig auf dem Backpapier verteilen und mit einem Nudelholz auf etwa 0,5 cm dick ausrollen.
  9. Ausgerollten Teig in kleine Quadrate oder Rechtecke schneiden, dabei etwas Platz zwischen den Crackern lassen.
  10. Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und die Cracker etwa 20-25 Minuten goldbraun und knusprig backen.
  11. Nach der Hälfte der Backzeit die Cracker wenden für eine gleichmäßige Bräunung.
  12. Cracker nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Notes

Tips and Storage

  • Bewahre die Cracker in einem luftdichten Behälter auf, um ihre Frische zu erhalten.
  • Für knusprige Textur im Ofen kurz aufbacken, bei 150 Grad für einige Minuten.
  • Serviere die Cracker mit Hummus oder Guacamole für einen leckeren Snack.
  • Verwende frische Kräuter im Teig für zusätzlichen Geschmack und Aroma!
  • Prep Time: 15 minutes
  • Cook Time: 25 minutes
  • Category: Snack
  • Method: Baking
  • Cuisine: Global

Nutrition

  • Serving Size: 1 cracker
  • Calories: 50 kcal
  • Sugar: 0g
  • Sodium: 75mg
  • Fat: 3g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 2g
  • Fiber: 1g
  • Protein: 2g
  • Cholesterol: 0mg

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