Es gibt Momente, da überkommt einen einfach die Lust auf etwas Süßes, etwas Warmes, etwas das nach Kindheit schmeckt und gleichzeitig modern und gesund ist. Genau für diese Momente habe ich ein Rezept entwickelt, das diese Sehnsüchte stillt und dabei so unglaublich einfach zuzubereiten ist.
Stell dir vor: Außen goldbraun und knusprig, innen weich und fruchtig, mit einer warmen Zimtnote, die den ganzen Raum erfüllt. Das ist das Versprechen, das diese Apfelkrapfen aus der Heißluftfritteuse geben – und sie halten es absolut!
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Blitzschnelle Zubereitung: In weniger als 30 Minuten von der Idee bis zum fertigen Genuss – perfekt für spontane Naschkatzen und den schnellen Dessert-Hunger.
- Gesundheit im Fokus: Durch die Zubereitung in der Heißluftfritteuse benötigst du deutlich weniger Fett als bei herkömmlichen Krapfen, was sie zu einer leichteren Alternative macht.
- Intensiver Apfel-Zimt-Geschmack: Die Kombination aus frischen Äpfeln und aromatischem Zimt ist ein Klassiker, der immer gut ankommt und für wohlige Aromen sorgt.
- Einfache Zutaten: Du benötigst nur wenige, leicht erhältliche Zutaten, die die meisten bereits zu Hause haben, was den spontanen Backspaß garantiert.
- Vielseitigkeit: Diese Krapfen sind nicht nur ein toller Snack, sondern auch eine wunderbare Ergänzung zu Kaffee und Kuchen oder als leckeres Dessert.
Zutaten, die du brauchst
Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für den perfekten Geschmack, doch für diese Krapfen brauchst du keine exotischen Produkte. Wir setzen auf frische, leicht verfügbare Lebensmittel, die den authentischen Geschmack garantieren. Achte bei den Äpfeln auf eine leicht säuerliche Sorte, die beim Garen nicht zerfällt, und bei den Gewürzen auf Frische, um das volle Aroma zu entfalten.

- Äpfel, reif: ca. 3 Stück, idealerweise eine Sorte wie Granny Smith oder Braeburn, die ihre Form behält.
- Mehl, hochwertig: 250 g, Type 405 oder 550 eignen sich gut für einen feinen Teig.
- Zucker: 100 g, brauner Zucker sorgt für eine zusätzliche Karamellnote, weißer Zucker geht aber auch.
- Zimt, frisch gemahlen: 1 EL, für das unverwechselbare Aroma.
- Backpulver: 1 TL, damit der Teig schön aufgeht.
- Pflanzenöl: 2 EL, für einen geschmeidigen Teig, Kokosöl oder Rapsöl sind gute Optionen.
- Zitronensaft, frisch: 2 EL, um die Äpfel vor dem Braunwerden zu schützen und eine leichte Frische zu geben.
- Agar-Agar (optional): 1 TL, um die Apfelfüllung etwas zu binden und eine festere Konsistenz zu erzielen.
Die genauen Mengen für die perfekte Balance der Aromen findest du in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Beitrags.
Variationen
Diese Apfelkrapfen sind bereits ein Genuss für sich, doch mit ein paar kleinen Anpassungen kannst du sie noch interessanter gestalten und an deinen Geschmack oder deine Ernährungsbedürfnisse anpassen. Hier sind ein paar Ideen, wie du das Grundrezept variieren kannst.
Vegane Variante: Ersetze das Öl durch eine pflanzliche Alternative wie Kokosöl oder ein neutrales Pflanzenöl. Anstelle von eventuellen tierischen Produkten, die du vielleicht hinzufügen möchtest (wie eine Prise Milchpulver für den Teig), achte einfach auf rein pflanzliche Zutaten. Der Agar-Agar ist bereits vegan und hilft perfekt als Bindemittel für die Füllung, falls du ihn verwendest.
Zuckerreduzierte Variante: Für eine gesündere Option kannst du den Zucker im Teig und in der Füllung reduzieren oder durch natürliche Süßungsmittel wie Erythrit oder Stevia ersetzen. Achte darauf, die Menge des Süßungsmittels anzupassen, da die Süßkraft variieren kann. Die natürliche Süße der Äpfel reicht oft schon aus, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen.
Gewürz-Upgrade: Verleihe deinen Krapfen eine zusätzliche Geschmacksdimension, indem du neben Zimt auch eine Prise Muskatnuss, Kardamom oder Ingwerpulver zur Apfelfüllung gibst. Diese Gewürze harmonieren wunderbar mit Äpfeln und sorgen für eine komplexere und wärmere Geschmacksnote, die besonders in den kälteren Monaten beliebt ist. Auch ein Hauch Vanilleextrakt in der Füllung ist eine tolle Ergänzung.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Die Äpfel vorbereiten und würzen
Beginne damit, die Äpfel gründlich unter fließendem Wasser zu waschen und sie anschließend sorgfältig zu schälen. Das Entfernen der Schale sorgt für eine zartere Konsistenz der Füllung. Danach schneidest du die Äpfel in kleine, gleichmäßige Würfel, etwa von der Größe eines Murmelspiels. Dies gewährleistet, dass sie gleichmäßig garen und sich gut in den Krapfen verteilen lassen.
Sobald die Äpfel gewürfelt sind, beträufelst du sie sofort mit dem frisch gepressten Zitronensaft. Der Zitronensaft hat zwei wichtige Funktionen: Er verhindert, dass die Apfelwürfel unschön braun werden und sorgt für eine angenehme frische Säure, die die Süße ausbalanciert. In einer separaten kleinen Schüssel vermischst du den Zucker mit dem frisch gemahlenen Zimt. Achte darauf, dass der Zimt frisch ist, denn nur so entfaltet er sein volles Aroma.
Die gewürfelten Äpfel gibst du nun zur Zimt-Zucker-Mischung und rührst alles gut durch, sodass jede Apfelwürfel gleichmäßig mit der süßen Zimtgewürzmischung überzogen ist. Wenn du möchtest, kannst du jetzt auch das Agar-Agar hinzufügen, um eine etwas festere und besser zu handhabende Füllung zu erhalten. Gut vermengen und die Äpfel kurz beiseite stellen, damit sie den Geschmack aufnehmen können.
Schritt 2: Den Teig anrühren
Nimm eine große Schüssel und gib darin das Mehl, das Backpulver und eine gute Prise Salz. Das Salz mag in süßen Teigen ungewöhnlich erscheinen, doch es hebt die Süße und die anderen Aromen hervor und sorgt für eine ausgewogenere Geschmackskomposition. Vermische diese trockenen Zutaten gründlich, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt.
Nun gibst du das Pflanzenöl nach und nach hinzu. Beginne mit etwa der Hälfte des Öls und knete es in das Mehl ein, bis eine krümelige Masse entsteht. Füge dann nach und nach mehr Öl hinzu und knete den Teig weiter, bis er sich zu einer geschmeidigen und formbaren Masse verbindet. Je nach Mehl und Öl kann die genaue Menge leicht variieren. Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, aber auch nicht zu trocken.
Wenn der Teig zu trocken ist, gib noch einen winzigen Schuss Öl hinzu. Ist er zu klebrig, streue etwas mehr Mehl über die Arbeitsfläche und arbeite es unter. Rolle den Teig nach dem Kneten auf einer leicht bemehlten Fläche aus und teile ihn in gleich große Portionen. Für typische Krapfengröße eignen sich Portionen von etwa der Größe eines Golfballs gut.
Schritt 3: Die Krapfen formen
Nimm eine der Teigportionen und lege sie auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Rolle jede Portion mit einem Nudelholz oder deinen Händen dünn aus. Ein Durchmesser von etwa 10-12 cm pro Teigfladen ist ideal, aber passe dies an die Größe deiner gewünschten Krapfen an. Der Teig sollte nicht zu dick sein, damit er gut durchgart und knusprig wird.
Gib nun einen gut gehäuften Esslöffel der vorbereiteten Apfelfüllung in die Mitte jedes Teigkreises. Achte darauf, nicht zu viel Füllung zu verwenden, da sie sonst beim Backen herausquellen könnte. Verstreiche die Füllung leicht, aber lasse einen kleinen Rand frei, damit du den Teig gut verschließen kannst.
Klappe den Teig über die Füllung, sodass eine Halbmondform entsteht. Drücke die Ränder sorgfältig und fest zusammen, um die Füllung einzuschließen. Du kannst die Ränder mit einer Gabel leicht eindrücken, um ein sicheres Verschließen zu gewährleisten und gleichzeitig ein hübsches Muster zu erzeugen. Achte darauf, dass keine Lücken entstehen, durch die die Füllung entweichen könnte.
Schritt 4: Die Airfryer vorbereiten und Krapfen backen
Heize deine Heißluftfritteuse (Airfryer) auf 180 Grad Celsius vor. Dies dauert in der Regel nur wenige Minuten. Stelle sicher, dass der Korb der Heißluftfritteuse sauber ist, bevor du die Krapfen hineinlegst. Wenn du viele Krapfen hast, backe sie in mehreren Durchgängen, damit sie genügend Platz haben und gleichmäßig von der heißen Luft umströmt werden können. Überlade den Korb nicht.
Lege die geformten Apfelkrapfen vorsichtig in den vorgeheizten Korb der Heißluftfritteuse. Achte darauf, dass sie nicht zu eng aneinander liegen. Sprühe die Oberseite der Krapfen leicht mit etwas Öl ein oder bestreiche sie dünn mit einem Backpinsel. Dies hilft ihnen, eine schöne goldbraune und knusprige Kruste zu entwickeln, ähnlich wie beim Frittieren. Achte darauf, das Öl sparsam zu verwenden.
Stelle die Backzeit auf 10 bis 12 Minuten ein. Die genaue Zeit kann je nach Modell deiner Heißluftfritteuse variieren. Überprüfe die Krapfen nach etwa 8 Minuten. Sie sollten goldbraun und leicht aufgebläht sein. Wenn sie noch blass sind, lass sie noch einige Minuten länger backen, bis sie die gewünschte Bräunung und Knusprigkeit erreicht haben. Hol sie vorsichtig heraus und lass sie kurz abkühlen, bevor du sie genießt.
Schritt 5: Genießen und Servieren
Sobald die Krapfen aus der Heißluftfritteuse kommen, verströmen sie einen unwiderstehlichen Duft von Apfel und Zimt. Lasse sie idealerweise ein paar Minuten ruhen, damit die Füllung sich etwas setzen kann und nicht zu heiß ist. Sie sind am besten, wenn sie noch leicht warm sind und der Teig innen noch weich und außen herrlich knusprig ist. Dieser Zustand ist kurz nach dem Backen perfekt.
Die Knusprigkeit des Teigs in Kombination mit der weichen, fruchtigen Apfelfüllung ist ein unschlagbares Zusammenspiel der Texturen. Der warme Zimtgeschmack rundet das Ganze ab und sorgt für ein Gefühl von Gemütlichkeit und Genuss. Jeder Bissen ist ein kleines Fest, das an traditionelles Gebäck erinnert, aber in einer modernen, leichteren Form daherkommt.
Du kannst die Krapfen pur genießen, doch es gibt auch köstliche Ergänzungen. Ein Klecks Schlagsahne, eine Kugel Vanilleeis oder ein einfacher Puderzuckerüberzug können das Geschmackserlebnis noch abrunden und zu einem wahren Dessert machen. Achte aber darauf, dass die Krapfen nicht zu kalt werden, wenn du sie mit kalten Toppings kombinierst.
Schritt 6: Die restlichen Krapfen lagern und aufwärmen
Sollten wider Erwarten Krapfen übrig bleiben, ist die Lagerung ganz einfach. Lass die restlichen Krapfen vollständig abkühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter legst. So bleiben sie am längsten frisch und behalten ihre Knusprigkeit. Die Lagerung im Kühlschrank ist empfehlenswert, wenn du sie länger als einen Tag aufbewahren möchtest, da sie dort länger haltbar sind.
Wenn du die Krapfen wieder aufwärmen möchtest, um ihren ursprünglichen Genuss wiederzuerlangen, ist die Heißluftfritteuse wieder dein bester Freund. Gib die abgekühlten Krapfen für ein paar Minuten bei etwa 160 Grad Celsius in die Airfryer. So werden sie wieder schön warm und ihre Knusprigkeit kehrt zurück, fast wie frisch gebacken. Vermeide die Mikrowelle, da sie den Teig matschig machen würde.
Eine weitere Möglichkeit, die Lagerung zu optimieren, ist das Einfrieren. Nachdem die Krapfen vollständig abgekühlt sind, kannst du sie einzeln auf einem Backblech einfrieren, bis sie fest sind. Danach gibst du sie in einen Gefrierbeutel. So bleiben sie einzeln und kleben nicht zusammen. Zum Aufwärmen können sie direkt gefroren in die Heißluftfritteuse gegeben werden, die Backzeit verlängert sich dann etwas.
Profi-Tipps für
Qualität der Äpfel zählt: Wähle Äpfel, die nicht zu mehlig sind und eine gute Balance aus Säure und Süße besitzen. Sorten wie Elstar, Boskoop oder auch Granny Smith eignen sich hervorragend, da sie beim Garen ihre Form behalten und ein intensives Aroma entwickeln. Vermeide sehr weiche oder stark mehlig werdende Äpfel.
Nicht zu viel Füllung: Auch wenn es verlockend ist, die Krapfen großzügig zu füllen, übertreibe es nicht. Zu viel Füllung kann dazu führen, dass der Teig reißt oder die Füllung beim Backen ausläuft. Eine moderate Menge sorgt dafür, dass die Krapfen gut schließen und die Füllung beim Genuss perfekt zur Geltung kommt.
Gleichmäßiges Einfetten: Das leichte Einsprühen oder Bestreichen der Krapfen mit Öl vor dem Backen ist entscheidend für die goldbraune und knusprige Oberfläche. Stelle sicher, dass du alle Seiten gleichmäßig erreichst, damit keine blassen Stellen entstehen. Verwende ein feines Sprühöl oder einen Backpinsel für die beste Verteilung.
Temperatur und Zeit im Auge behalten: Jede Heißluftfritteuse ist etwas anders. Die angegebene Backzeit von 10-12 Minuten bei 180°C ist ein Richtwert. Überprüfe die Krapfen regelmäßig gegen Ende der Backzeit, um sicherzustellen, dass sie perfekt goldbraun und knusprig werden, ohne zu verbrennen. Lieber einmal zu oft nachschauen als die Krapfen zu dunkel werden lassen.
Teigdicke: Achte darauf, den Teig nicht zu dick auszurollen. Ein zu dicker Teig wird möglicherweise nicht vollständig durchgebacken und bleibt innen teigig. Eine dünne, aber stabile Teigschicht sorgt für die ideale Balance zwischen Knusprigkeit und einer leichten, angenehmen Textur.
Serviervorschläge für
Dekoration
Für eine optisch ansprechende Präsentation kannst du die warmen Krapfen leicht mit Puderzucker bestäuben. Verwende dafür ein feines Sieb, um eine gleichmäßige und zarte Schneeschicht zu erzeugen. Alternativ kannst du auch ein paar Tropfen Zuckerguss darüber träufeln lassen, um ihnen einen glänzenden Akzent zu verleihen. Etwas frisch geriebene Zitronenschale oder ein paar kleine Zimtstangen als Garnitur runden das Bild ab und setzen zusätzliche aromatische Akzente.
Beilagen
Diese Apfelkrapfen sind herrlich pur zu genießen, aber sie entfalten ihr volles Potenzial mit der richtigen Beilage. Eine Kugel cremiges Vanilleeis ist ein Klassiker, der die Wärme der Krapfen perfekt ergänzt und eine wunderbare Kontrasttemperatur bietet. Auch ein Klecks frisch geschlagene Sahne, vielleicht leicht gesüßt oder mit einem Hauch Vanille verfeinert, ist eine köstliche Ergänzung. Für eine etwas leichtere Option passt auch ein einfacher Fruchtjoghurt oder ein leicht gesüßter Quark.
Kreative Servierideen
Präsentiere die Krapfen nicht nur auf dem Teller, sondern schaffe ein kleines Erlebnis. Serviere sie in einer rustikalen Schale, vielleicht mit einem Stück Butter, das langsam schmilzt, oder garniere sie mit ein paar frischen Beeren, die einen schönen Farbakzent setzen. Für ein besonderes Dessert kannst du die Krapfen auch mit einer warmen Karamellsoße beträufeln oder sie in eine größere Dessertschale mit Crumble-Streuseln schichten. Eine weitere Idee ist es, sie als Teil eines Brunch-Buffets anzubieten, wo sie neben herzhaften Optionen einen süßen Kontrast bilden.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Wenn nach dem Genuss noch einige dieser köstlichen Apfelkrapfen übrig sind, ist das kein Problem. Achte darauf, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie in einen luftdichten Behälter gibst. So bleiben sie am längsten frisch und die Knusprigkeit wird bewahrt. Eine Lagerung im Kühlschrank ist ratsam, wenn du die Krapfen länger als einen Tag aufbewahren möchtest, da sie dort länger haltbar sind und nicht so schnell austrocknen.
Einfrieren
Eine hervorragende Methode, um die Krapfen für längere Zeit haltbar zu machen, ist das Einfrieren. Lasse die abgekühlten Krapfen zunächst einzeln auf einem flachen Backblech komplett durchfrieren. Sobald sie hart sind, kannst du sie vorsichtig in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Box umfüllen. Auf diese Weise kleben sie nicht aneinander und du kannst sie bei Bedarf einzeln entnehmen. Beschrifte den Beutel mit dem Datum, damit du den Überblick behältst.
Aufwärmen
Um die gefrorenen oder gekühlten Krapfen wieder auf ihre perfekte Konsistenz zu bringen, ist die Heißluftfritteuse die beste Wahl. Gib die gefrorenen Krapfen für etwa 8-10 Minuten bei ca. 160°C in die vorgeheizte Airfryer. Gekühlte Krapfen benötigen nur etwa 4-5 Minuten bei gleicher Temperatur. Achte darauf, dass sie wieder schön warm und knusprig sind, aber nicht verbrennen. Vermeide die Mikrowelle, da sie den Teig weich und matschig macht.
Häufig gestellte Fragen
- Welche Äpfel eignen sich am besten für die Füllung und warum?
Für die Füllung dieser knusprigen Airfryer-Apfelkrapfen eignen sich feste, leicht säuerliche Apfelsorten am besten. Sorten wie Granny Smith, Braeburn, Jonagold oder Boskoop sind ideal, da sie beim Garen ihre Form behalten und nicht zerfallen. Ihre natürliche Säure balanciert die Süße des Zuckers und des Teigs aus und verhindert, dass die Füllung zu matschig wird. Weiche oder stark mehlig werdende Äpfel, wie zum Beispiel Boskoop, zerfallen zu schnell und können die Konsistenz der Füllung beeinträchtigen. Achte darauf, dass die Äpfel nicht überreif sind, um das beste Ergebnis zu erzielen.
- Kann ich den Teig auch am Vortag vorbereiten und wie lagere ich ihn am besten?
Ja, den Teig kannst du sehr gut am Vortag vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Mische die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz) und füge dann das Öl hinzu, bis eine krümelige Masse entsteht. Gib den Teig in eine Frischhaltefolie gewickelt oder in eine gut verschlossene Dose und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Wenn du den Teig verwenden möchtest, lass ihn vor der Verarbeitung etwa 15-20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, damit er sich leichter ausrollen lässt. So bist du bestens vorbereitet, wenn die Lust auf Krapfen kommt.
- Wie kann ich sicherstellen, dass die Krapfen wirklich knusprig werden und nicht matschig bleiben?
Die Knusprigkeit der Krapfen hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst ist die richtige Dicke des Teiges entscheidend; rolle ihn nicht zu dick aus. Zweitens spielt die Heißluftfritteuse eine große Rolle: Achte darauf, den Korb nicht zu überladen, damit die heiße Luft zirkulieren kann. Das Vorheizen der Airfryer ist ebenfalls wichtig. Drittens hilft das leichte Einfetten der Krapfen vor dem Backen, eine goldbraune und knusprige Oberfläche zu erzielen. Wenn du die Krapfen nach dem Backen sofort aus der Airfryer nimmst und auf einem Gitterrost abkühlen lässt, vermeidest du, dass sich Feuchtigkeit darunter staut und sie matschig werden.
Knusprige Airfryer-Apfelkrapfen mit Zimt in nur 30 Minuten
- Total Time: 30 minutes
- Yield: 4 servings 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Schnelle und knusprige Apfelkrapfen, perfekt zubereitet im Airfryer in nur 30 Minuten. Ein Hauch von Zimt und frischen Äpfeln macht diese Krapfen zu einem Genuss.
Ingredients
Zutaten für knusprige Airfryer-Apfelkrapfen:
- 3 Äpfel, reif (z.B. Granny Smith oder Braeburn)
- 250 g Mehl, hochwertig
- 100 g Zucker (brauner Zucker empfohlen)
- 1 EL Zimt, frisch gemahlen
- 1 TL Backpulver
- 2 EL Pflanzenöl
- 2 EL Zitronensaft, frisch
- 1 TL Agar-Agar (optional, für Konsistenz)
Instructions
Anleitung für knusprige Airfryer-Apfelkrapfen:
- Äpfel gründlich waschen und schälen.
- Kerngehäuse entfernen und Äpfel in kleine Würfel schneiden.
- Äpfel mit Zitronensaft beträufeln.
- Zucker mit Zimt in einer separaten Schüssel vermengen.
- Die gewürfelten Äpfel zur Zimt-Zucker-Mischung hinzufügen.
- Gut umrühren, bis alle Stücke gleichmäßig bedeckt sind.
- Optional Agar-Agar hinzufügen, um eine schöne Konsistenz zu erzielen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver und eine Prise Salz mischen.
- Pflanzenöl nach und nach hinzufügen und gut durchkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
- Teig in gleich große Portionen teilen (ca. golfballgroß).
- Jede Portion auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen.
- Einen Löffel Apfelfüllung in die Mitte jedes Teigkreises geben.
- Teig über die Füllung klappen und Ränder gut zusammenpressen.
- Airfryer auf 180 Grad vorheizen.
- Gefüllte Krapfen vorsichtig in den Airfryer legen und leicht mit Öl einsprühen oder pinseln.
- Krapfen 10-12 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Notes
Tipps und Lagerung für Apfelkrapfen:
- Für die Lagerung die Krapfen in einem luftdichten Behälter aufbewahren, damit sie frisch bleiben.
- Um die Krapfen wieder aufzuwärmen, einfach für einige Minuten in die Airfryer geben, bis sie knusprig sind.
- Serviere die Krapfen warm mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Sahne für extra Genuss.
- Ein Tipp: Verwende frische Äpfel für intensiveren Geschmack und bessere Konsistenz der Füllung.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 15 minutes
- Category: Dessert
- Method: Air frying
- Cuisine: Global
Nutrition
- Serving Size: 1 Krapfen
- Calories: 300 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 150mg
- Fat: 15g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 40g
- Fiber: 3g
- Protein: 3g
- Cholesterol: 25mg




