In der Vorweihnachtszeit sind Plätzchen einfach unverzichtbar und jeder liebt sie. Aber wer hat schon die Zeit, für jedes einzelne Gebäck einen neuen Teig anzurühren? Genau hier setzt dieses Rezept an: Es liefert die Basis für ganze 7 köstliche Variationen, die alle aus demselben Grundteig entstehen. So sparst du Zeit und hast dennoch eine wunderbare Vielfalt auf deinem Weihnachtsteller.
Stell dir vor: Mit nur einer Teigzubereitung zauberst du zarte Butterplätzchen, schokoladige Kreationen und fruchtige Varianten. Dieses Konzept ist nicht nur praktisch, sondern auch unglaublich inspirierend, wenn es darum geht, die eigenen Backkünste zu erweitern. Freue dich auf ein Plätzchen-Erlebnis der besonderen Art, das deine Festtage versüßen wird.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnelle Zubereitung: Mit diesem cleveren Grundrezept sparst du dir den Aufwand für mehrere Teige. Viele Ideen sind im Handumdrehen umgesetzt, sodass du mehr Zeit zum Genießen hast.
- Unglaubliche Vielfalt: Aus einem einzigen Teig entstehen bis zu sieben verschiedene Plätzchensorten. Von klassisch bis ausgefallen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
- Perfekt für Familien: Kinder lieben es, die Plätzchen nach Belieben zu verzieren und zu variieren. Ein gemeinsames Backerlebnis, das Freude macht.
- Ideale Vorbereitung: Die Grundplätzchen lassen sich prima vorbereiten und nach Belieben dekorieren. So bist du auch kurzfristig bestens auf Gäste oder den eigenen Genuss vorbereitet.
- Wunderbare Aromen: Dank der hochwertigen Zutaten und der durchdachten Zubereitung entwickeln die Plätzchen ein harmonisches Aroma, das perfekt zur Weihnachtszeit passt.
Zutaten, die du brauchst
Die Wahl der richtigen Zutaten ist entscheidend für das Gelingen und den Geschmack deiner Weihnachtsplätzchen. Achte auf frische und hochwertige Produkte, denn sie sind die Grundlage für ein köstliches Ergebnis. Butter sorgt für die zarte Textur, während Zucker für die Süße und eine schöne Bräunung zuständig ist. Frische Eier binden den Teig und machen ihn geschmeidig. Gutes Mehl ist das Rückgrat jeder Backkreation.

- weiche butter: 250 g, für eine cremige Konsistenz und zarten Geschmack.
- zucker: 200 g, sorgt für die nötige Süße und eine wunderbare goldbraune Farbe.
- eier: 2 stück, als Bindemittel und für Geschmeidigkeit des Teiges.
- mehl: 500 g, das Grundnahrungsmittel für die Struktur der Plätzchen.
- backpulver: 1 päckchen, damit die Plätzchen schön aufgehen und luftig werden.
- zimt und vanilleextrakt: für das unverwechselbare Weihnachtsaroma.
- pflanzliches geliermittel (z.B. agar-agar): optional, falls du einen festeren Teig für bestimmte Formen benötigst.
- bunte streusel oder schokolade (zum dekorieren): für den letzten Schliff und optische Highlights.
Die genauen Mengen und weitere wichtige Details findest du wie immer in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Artikels, um perfekte Ergebnisse zu erzielen.
Variationen
Nachdem der Grundteig vorbereitet ist, eröffnet sich eine Welt voller kreativer Möglichkeiten. Diese Grundidee ist so vielseitig, dass du sie mühelos an deine Vorlieben anpassen kannst. Probiere doch mal eine vegane Variante, indem du pflanzliche Butter und ein Ei-Ersatzprodukt verwendest. So steht dem Genuss auch für Veganer nichts im Wege.
Eine weitere spannende Idee ist die Low-Carb-Variante. Hierfür kannst du einen Teil des Mehls durch Mandel- oder Kokosmehl ersetzen und den Zucker durch ein zuckerfreies Süßungsmittel wie Erythrit oder Xylit. Diese Anpassung ist perfekt für alle, die auf ihre Kohlenhydratzufuhr achten möchten, ohne auf den Genuss von Plätzchen verzichten zu müssen.
Für schokoladenliebhaber ist die Zugabe von hochwertigem Kakaopulver eine einfache und wirkungsvolle Methode, um den Teig in eine schokoladige Köstlichkeit zu verwandeln. Mit ein paar zusätzlichen Schokostückchen werden diese zu wahren Gaumenfreuden für alle Naschkatzen. Füge noch etwas Schokolade hinzu und du hast ein wahres Geschmackserlebnis.
Wie man zubereitet
Schritt 1: Die Basis schaffen – Cremig und Geschmeidig
Beginne damit, die weiche Butter und den Zucker in einer großen Schüssel mit einem Handmixer oder in einer Küchenmaschine cremig zu schlagen. Dies kann einige Minuten dauern, ist aber ein entscheidender Schritt für die Textur deiner Plätzchen. Ziel ist eine helle, luftige Masse, die fast wie eine Creme aussieht. Achte darauf, dass die Butter wirklich Zimmertemperatur hat, denn nur so lässt sie sich optimal aufschlagen.
Sobald die Butter-Zucker-Mischung schön cremig ist, fügst du die beiden Eier einzeln hinzu. Schlage jedes Ei gründlich unter, bevor du das nächste hinzufügst. Dies sorgt dafür, dass sich die Eier perfekt mit der Masse verbinden und der Teig später nicht gerinnt. Wenn du möchtest, kannst du jetzt auch den Vanilleextrakt hinzufügen, um dem Teig eine zarte Vanillenote zu verleihen. Achte darauf, alle Zutaten gut zu vermischen.
Schritt 2: Die trockene Harmonie – Mehl und Backpulver
In einer separaten Schüssel vermischst du nun sorgfältig die 500 g Mehl mit dem Päckchen Backpulver. Es ist wichtig, diese trockenen Zutaten gut zu vermischen, damit das Backpulver gleichmäßig im gesamten Teig verteilt wird und die Plätzchen gleichmäßig aufgehen. Du kannst die trockenen Zutaten auch einmal sieben, um sicherzustellen, dass keine Klumpen vorhanden sind und der Teig besonders locker wird. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Konsistenz.
Nun gibst du nach und nach die Mehl-Backpulver-Mischung zur Butter-Ei-Masse. Arbeite dabei am besten mit niedriger Geschwindigkeit am Mixer, bis alle Zutaten gerade so verbunden sind. Vermeide es, den Teig zu lange zu kneten, da er sonst zäh werden kann. Sobald sich der Teig gerade von der Schüssel löst und zu einer Kugel formen lässt, ist er fertig.
Schritt 3: Die Teilung und Verwandlung – Kreativität entfalten
Nun kommt der spannendste Teil: die Aufteilung des Teiges. Teile die gesamte Teigmasse in mehrere kleinere Portionen auf, je nachdem, wie viele verschiedene Sorten du backen möchtest. Für 7 verschiedene Plätzchenteile wäre eine gute Aufteilung sinnvoll. Jede Portion wird nun individuell verfeinert und verziert. Sei kreativ und experimentiere mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Zusätzen, um eine bunte Vielfalt zu schaffen.
Eine Möglichkeit ist, einer Teigportion Kakaopulver hinzuzufügen und gut unterzukneten, um schokoladige Plätzchen zu erhalten. Eine andere Variante ist die Zugabe von etwas Zimt für klassische Weihnachtsplätzchen. Für fruchtige Noten kannst du pürierte Früchte wie Himbeeren oder Mango unterkneten. Auch das Hinzufügen von gehackten Nüssen, Schokoladenstückchen oder Kokosraspeln ist eine köstliche Option. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.
Schritt 4: Formgebung – Vom Teig zum Kunstwerk
Jetzt geht es an die Formgebung der einzelnen Teigportionen. Du kannst kleine Kugeln formen und sie leicht flach drücken, um runde Plätzchen zu erhalten. Alternativ kannst du den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit verschiedenen Ausstechformen, wie Sternen, Herzen oder Tannenbäumen, Plätzchen ausstechen. Achte darauf, den Teig nicht zu dünn auszurollen, damit die Plätzchen ihre Form behalten und nicht zu knusprig werden. Dies ist ein Prozess, der Geduld erfordert.
Lege die geformten Plätzchen mit ausreichend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Wenn du besonders dekorative Plätzchen möchtest, kannst du jetzt schon bunte Streusel, gehackte Nüsse oder kleine Zuckerperlen aufdrücken, bevor sie gebacken werden. Wenn du möchtest, kannst du auch eine kleine Mulde in die Mitte einiger Plätzchen drücken, um sie später mit Marmelade oder Schokoladencreme zu füllen. Dies ist eine schöne Methode, um die optische Vielfalt noch weiter zu erhöhen.
Schritt 5: Das Backvergnügen – Goldbraun und Duftend
Heize deinen Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Stelle sicher, dass die Temperatur stabil ist, bevor du die Plätzchen hineinschiebst. Das richtige Vorheizen ist entscheidend für ein gleichmäßiges Backergebnis. Achte darauf, dass das Backblech nicht zu voll ist, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann. Dies fördert die gleichmäßige Bräunung.
Backe die Plätzchen für etwa 10 bis 12 Minuten, oder bis sie am Rand goldbraun sind. Die genaue Backzeit kann je nach Dicke und Größe der Plätzchen variieren. Es ist besser, sie kurz vor Ende der Backzeit zu beobachten, um ein Überbacken zu vermeiden. Die Plätzchen sollten noch leicht weich sein, wenn du sie aus dem Ofen nimmst, da sie beim Abkühlen nachdunkeln und fester werden. Lasse sie anschließend vollständig auf dem Backblech abkühlen, bevor du sie vorsichtig vom Papier löst. Hierbei ist Vorsicht geboten, damit sie nicht zerbrechen. Diese sorgfältige Behandlung sorgt für perfekte Ergebnisse.
Schritt 6: Die Krönung – Dekoration für den letzten Schliff
Nun beginnt der kreative Teil der Dekoration. Lass die Plätzchen vollständig auskühlen, bevor du mit dem Verzieren beginnst. Verwende bunte Streusel, Zuckerguss, geschmolzene Schokolade (dunkel, weiß oder Milchschokolade) oder Puderzucker. Du kannst die Plätzchen auch mit kleinen Zuckerguss-Motiven oder essbaren Perlen verschönern. Für einen zusätzlichen Kick kannst du ein paar Plätzchen mit Marmelade oder Nougat füllen, bevor du sie mit einer zweiten Plätzchenhälfte bedeckst. Das ist eine schöne Variante, die für zusätzliche Saftigkeit und Geschmack sorgt.
Wenn du eine glattere Oberfläche für deine Dekoration wünschst, kannst du den Teig vor dem Ausstechen kurz im Kühlschrank ruhen lassen. Experimentiere mit verschiedenen Mustern und Farben, um deine individuellen Weihnachtsplätzchen zu gestalten. Denke daran, dass auch einfache Dekorationen wie ein Hauch Puderzucker oder ein paar Nüsse einen großen Unterschied machen können. Eine gut durchdachte Dekoration macht die Plätzchen zu echten Hinguckern und sorgt für besondere Freude beim Verzehr. Das Dekorieren ist oft der Lieblingsschritt vieler Kinder und Erwachsene.
Profi-Tipps für
Qualität der Zutaten: Verwende stets hochwertige Butter, frische Eier und gutes Mehl. Die Qualität der Grundzutaten macht einen erheblichen Unterschied im Geschmack und in der Textur deiner Plätzchen. Achte auf frische Vanille oder hochwertigen Vanilleextrakt für das beste Aroma. Dies ist die Basis für exzellente Plätzchen.
Teig-Temperatur: Achte darauf, dass die Butter für den Teig wirklich weich, aber nicht geschmolzen ist. Zu kalte Butter lässt sich schwer verarbeiten, zu warme macht den Teig klebrig. Wenn der Teig zu klebrig wird, gib einfach noch etwas Mehl hinzu, bis er die richtige Konsistenz hat. Eine gut kontrollierte Teigtemperatur ist essenziell für das Gelingen.
Nicht überkneten: Sobald das Mehl hinzugefügt wurde, den Teig nur so lange kneten, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Zu langes Kneten entwickelt das Gluten im Mehl zu stark, was zu zähen Plätzchen führen kann. Eine sanfte Verarbeitung ist hier der Schlüssel.
Gleichmäßiges Backen: Achte darauf, die Plätzchen gleichmäßig auf dem Backblech zu verteilen und eventuell kleinere und größere Plätzchen getrennt zu backen. So stellst du sicher, dass alle Plätzchen gleichzeitig die perfekte Bräunung erhalten und nicht einige verbrennen, während andere noch blass sind. Ein gut gefülltes, aber nicht überladenes Blech ist hierfür ideal.
Geduld beim Abkühlen: Lasse die Plätzchen nach dem Backen unbedingt vollständig auf dem Blech abkühlen, bevor du sie bewegst oder verzierst. Heiße Plätzchen sind sehr zerbrechlich und können leicht brechen. Geduld zahlt sich hier aus, um wunderschöne und intakte Gebäckstücke zu erhalten.
Serviervorschläge für
Dekoration
Für die Dekoration sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Verwende bunte Streusel in allen Formen und Farben, um die Plätzchen fröhlich und festlich zu gestalten. Geschmolzene Schokolade, ob dunkel, weiß oder Milchschokolade, eignet sich hervorragend zum Beträufeln oder Eintauchen. Zuckerguss in verschiedenen Farben kann mit einem Spritzbeutel kunstvoll aufgetragen werden. Auch gehackte Nüsse, Kokosraspeln oder essbare Perlen verleihen den Plätzchen eine besondere Note. Für die klassische Variante können die Plätzchen auch einfach mit Puderzucker bestäubt werden, was ihnen einen eleganten, winterlichen Look verleiht.
Probiere auch das Füllen der Plätzchen aus: Zwei runde Plätzchen mit etwas Marmelade oder Nougat dazwischen werden im Handumdrehen zu doppelten Genussmomenten. Für ein besonders festliches Aussehen kannst du auch kleine Zuckerfiguren oder kandierte Früchte aufkleben.
Beilagen
Diese Weihnachtsplätzchen sind natürlich ein Genuss für sich, aber sie lassen sich auch wunderbar mit verschiedenen Getränken kombinieren. Eine Tasse heißer Kakao oder eine aromatische Tasse Tee sind die perfekten Begleiter, um die festliche Stimmung zu unterstreichen. Auch ein Glas Milch oder ein kleiner Schluck Glühwein passen hervorragend dazu. Für Erwachsene ist ein kleiner Shot Amaretto oder Rum zur Kaffeezeit eine interessante Ergänzung.
Manche mögen es auch, die Plätzchen mit einem Klecks Schlagsahne zu servieren, besonders wenn sie frisch gebacken und noch leicht warm sind. Dies verleiht dem Genuss eine zusätzliche cremige Dimension und macht die Plätzchen noch unwiderstehlicher. Ein leichter Fruchtsalat kann ebenfalls eine erfrischende Ergänzung sein, um die Süße auszubalancieren.
Kreative Servierideen
Präsentiere deine selbstgebackenen Plätzchen auf einer schönen Kuchenplatte oder in dekorativen Dosen. Ein Arrangement aus verschiedenen Formen und Dekorationen auf einem großen Teller wirkt besonders einladend. Du kannst die Plätzchen auch in kleinen Tütchen verpacken und als süße Geschenke für Freunde und Familie mitbringen. Eine selbstgebastelte Weihnachtskarte mit den Plätzchen als Beilage ist eine sehr persönliche Geste. Pinterest bietet unzählige Ideen für kreative Anrichteweisen, von der klassischen Weihnachtstafel bis hin zu modernen Präsentationen.
Eine weitere charmante Idee ist es, kleine Löcher in einige der Plätzchen zu stechen, bevor du sie bäckst, und sie dann als Anhänger für den Weihnachtsbaum zu verwenden. Dies ist nicht nur eine originelle Dekoration, sondern auch ein süßer Gruß für deine Gäste, die ein Plätzchen als Erinnerung mit nach Hause nehmen können. Achte darauf, die Löcher nicht zu groß zu machen, damit die Plätzchen stabil bleiben. Das ist eine originelle Idee für eine gemütliche Atmosphäre.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Wenn du Plätzchen übrig hast, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend für ihre Frische und Knusprigkeit. Bewahre die vollständig ausgekühlten Plätzchen in luftdichten Behältern auf. Stapel sie vorsichtig, am besten mit Butterbrotpapier dazwischen, um ein Ankleben und Brechen zu verhindern. Lagere die Behälter an einem kühlen, trockenen Ort, aber vermeide den Kühlschrank. Im Kühlschrank kann die Feuchtigkeit die Plätzchen aufweichen und ihre Textur negativ beeinflussen. Eine gut gewählte Lagerung sorgt für langanhaltenden Genuss.
Verschiedene Plätzchensorten sollten idealerweise getrennt aufbewahrt werden, besonders wenn sie stark unterschiedliche Aromen haben. Dies verhindert, dass sich die Gerüche vermischen und den Geschmack beeinträchtigen. Wenn du sehr zarte Plätzchen hast, kannst du den Behälter auch mit einem Stück Küchenrolle auslegen, um überschüssige Feuchtigkeit aufzusaugen. Dies ist besonders wichtig bei sehr empfindlichen Gebäckstücken.
Einfrieren
Viele Weihnachtsplätzchen lassen sich auch hervorragend einfrieren, was eine großartige Option ist, um Vorräte anzulegen oder die Plätzchen nach den Feiertagen noch genießen zu können. Lass die Plätzchen nach dem Backen und Dekorieren vollständig auskühlen. Gib sie dann portionsweise in gefriergeeignete Behälter oder wiederverschließbare Gefrierbeutel. Achte darauf, so viel Luft wie möglich aus den Beuteln zu drücken, um Gefrierbrand zu vermeiden. Beschrifte die Behälter mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum.
Am besten frierst du nur die Grundplätzchen ein, bevor sie dekoriert werden, wenn du sehr empfindliche Dekorationen hast. Nach dem Auftauen kannst du sie dann nach Belieben verzieren. Eingefrorene Plätzchen sind in der Regel 2-3 Monate haltbar. Achte darauf, sie langsam im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur aufzutauen, um die Textur zu erhalten. Dies ist eine praktische Lösung für die Feiertagsplanung und kann dir viel Stress ersparen. Kuchen und Muffins lassen sich oft noch besser einfrieren als empfindliche Plätzchen.
Aufwärmen
Wenn du eingefrorene Plätzchen genießen möchtest, ist das Auftauen der Schlüssel zur Erhaltung ihrer Qualität. Lasse die Plätzchen langsam im Kühlschrank über Nacht auftauen. Dies minimiert die Gefahr von Kondenswasserbildung und hält sie knusprig. Für eine schnelle Erwärmung kannst du die Plätzchen auch bei sehr niedriger Temperatur im Ofen (ca. 80-100°C) für wenige Minuten erwärmen. Sei hierbei sehr vorsichtig, um sie nicht zu überbacken. Ein leichtes Erwärmen kann den Geschmack und die Textur intensivieren.
Wenn deine Plätzchen beim Lagern etwas weich geworden sind, kannst du sie kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) für ein paar Minuten aufbacken, um ihnen wieder etwas Knusprigkeit zu verleihen. Achte darauf, dass du sie dabei gut im Auge behältst. Dieses kurze Aufwärmen kann Wunder wirken und sie fast wie frisch gebacken schmecken lassen.
Häufig gestellte Fragen
-
Kann ich den Teig für die Weihnachtsplätzchen auch ohne tierische Produkte zubereiten?
Ja, das ist absolut möglich! Für eine vegane Variante kannst du die Butter durch eine hochwertige vegane Margarine oder Kokosöl ersetzen. Anstelle der Eier eignen sich für die Bindung und Lockerung zum Beispiel Apfelmus, Bananenpüree oder ein spezieller Ei-Ersatz aus dem Handel. Achte darauf, dass die Konsistenz des veganen Teiges ähnlich bleibt. Manchmal muss die Menge an Mehl oder flüssigen Zutaten leicht angepasst werden. Bei der Verwendung von Kokosöl ist darauf zu achten, dass dieses fest ist, sonst wird der Teig zu weich.
Ersetze die Butter 1:1 durch eine gute pflanzliche Margarine. Für die Eier kannst du 2 Esslöffel Apfelmus pro Ei verwenden oder auf Leinsamen-Eier zurückgreifen (1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen). Der Geschmack kann durch die Wahl der Zutaten leicht variieren, aber mit der richtigen Abstimmung erhältst du köstliche vegane Weihnachtsplätzchen, die kaum von der Originalversion zu unterscheiden sind. Es lohnt sich, hier ein wenig zu experimentieren, um dein perfektes Ergebnis zu erzielen.
-
Wie lange sind die selbstgebackenen Plätzchen haltbar und wie lagere ich sie am besten?
Richtig gelagerte Weihnachtsplätzchen sind mehrere Wochen haltbar, oft sogar bis zu vier Wochen und länger, besonders wenn sie gut durchgebacken und trocken sind. Die entscheidende Voraussetzung ist die luftdichte Lagerung in gut schließenden Plätzchendosen. Diese schützen die Plätzchen vor Feuchtigkeit und Aromaverlust. Bewahre die Dosen an einem kühlen und trockenen Ort auf, beispielsweise in einer Speisekammer oder einem kühlen Keller. Direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen sollten vermieden werden, da sie die Haltbarkeit verkürzen können.
Es ist ratsam, die Plätzchen vollständig auskühlen zu lassen, bevor sie in die Dose kommen. Feuchtigkeit im Inneren der Dose kann zu Schimmelbildung oder einem weich werdenden Teig führen. Wenn du verschiedene Sorten hast, die sehr unterschiedliche Aromen verströmen, ist es besser, sie getrennt zu lagern, damit sich die Geschmäcker nicht unerwünscht vermischen. Ein zusätzliches Stück Butterbrotpapier zwischen den Schichten kann helfen, die Plätzchen voneinander zu trennen und ein Zerbrechen zu verhindern.
-
Welche Ausstechformen eignen sich am besten und wie vermeide ich, dass der Teig kleben bleibt?
Die Auswahl der Ausstechformen ist sehr vielfältig und hängt von deinen persönlichen Vorlieben und dem Anlass ab. Klassiker wie Sterne, Herzen, Tannenbäume und Monde sind immer beliebt. Für die Weihnachtszeit eignen sich auch Engel, Glocken, Lebkuchenmännchen oder auch einfache Kreise und Quadrate. Wenn du Kinder hast, sind auch lustige Tiermotive oder Buchstaben tolle Optionen. Wichtig ist, dass die Formen scharfe Kanten haben, um den Teig sauber auszustechen.
Um zu verhindern, dass der Teig kleben bleibt, ist es hilfreich, die Arbeitsfläche und die Ausstechformen leicht mit Mehl zu bestäuben. Wenn du einen sehr weichen oder klebrigen Teig hast, kannst du ihn vor dem Ausrollen auch für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Das macht ihn fester und leichter zu handhaben. Eine Silikonmatte als Arbeitsunterlage kann ebenfalls helfen, da der Teig dort weniger haftet. Alternativ kannst du den Teig auch zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen, was das Ausstechen und Übertragen auf das Blech erleichtert. Achte darauf, die Ausstechformen immer wieder leicht abzustäuben, wenn du merkst, dass der Teig zu haften beginnt.
7 LECKERE WEIHNACHTSPLÄTZCHEN AUS 1 TEIG
- Total Time: 1 hour 30 minutes
- Yield: 20 pieces 1x
- Diet: Vegetarian
Description
Entdecken Sie, wie Sie sieben verschiedene köstliche Weihnachtsplätzchen aus nur einem vielseitigen Teig zubereiten können. Dieses Rezept bietet kreative Variationen für festliche Leckereien, die perfekt für die Weihnachtszeit sind.
Ingredients
- 250 g Butter
- 200 g Zucker
- 2 Eier
- 500 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- Zimt und Vanilleextrakt
- Pflanzliches Geliermittel (z.B. Agar-Agar)
- Bunte Streusel oder Schokolade (zum Dekorieren)
Instructions
- Butter und Zucker cremig schlagen.
- Eier unterrühren.
- Trockene Zutaten vermengen.
- Vanilleextrakt hinzufügen.
- Teig in mehrere Portionen aufteilen und nach Belieben variieren (z.B. Kakao für Schokoladenplätzchen oder pürierte Früchte für fruchtige Varianten). Kleine Kugeln formen oder Ausstechformen verwenden.
- Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen (Ober-/Unterhitze).
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die geformten Plätzchen darauf platzieren.
- Plätzchen für etwa 10-12 Minuten backen oder bis sie goldbraun sind.
- Plätzchen abkühlen lassen und nach Belieben mit bunten Streuseln oder geschmolzener Schokolade dekorieren.
Notes
Tips & Variations
- Am besten genießen Sie sie frisch!
- Serviertipp: Genießen Sie Ihre frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen am besten mit einer Tasse heißem Kakao oder Tee!
- Um perfekte Ergebnisse zu erzielen, beginnen Sie immer mit den trockenen Zutaten. Mischen Sie diese gründlich, bevor Sie die feuchten Zutaten hinzufügen.
- Tauschen Sie die Schokoladenstückchen gegen weiße Schokolade oder Nüsse aus! Statt Cranberries können auch getrocknete Aprikosen oder Kirschen verwendet werden.
- Verwenden Sie Raumtemperatur-Zutaten, um sicherzustellen, dass der Teig gut bindet und die Plätzchen gleichmäßig backen.
- Achten Sie darauf, die Plätzchen nicht zu lange zu backen – sie sollten weich bleiben und beim Abkühlen fester werden!
- Experimentieren Sie mit verschiedenen Ausstechformen; das bringt nicht nur Abwechslung auf den Teller, sondern macht auch mehr Spaß beim Ausstechen!
- Der Teig sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
- Die Plätzchen können mit Puderzucker bestäubt oder mit Zuckerguss verziert werden. Für einen zusätzlichen festlichen Touch können Sie bunte Streusel oder gehackte Nüsse verwenden.
Storage
- Bewahren Sie die Plätzchen in Dosen auf.
- Vermeiden Sie es, sie im Kühlschrank aufzubewahren, da dies ihre Textur beeinträchtigen kann.
- Die Plätzchen lassen sich gut einfrieren!
- Prep Time: 60 minutes
- Cook Time: 30 minutes
- Category: Dessert
- Method: Baking
- Cuisine: Global
Nutrition
- Serving Size: 1 serving
- Calories: 200 kcal
- Sugar: 8g
- Sodium: 150mg
- Fat: 8g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 30g
- Fiber: 3g
- Protein: 3g
- Cholesterol: 25mg




